Tag: PlayStation

  • State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    Sony macht es offiziell: Am Donnerstag, den 3. September 2026, kehrt State of Play zurück – und zwar gleich doppelt. Direkt im Anschluss an die reguläre Show läuft eine eigene State-of-Play-Japan-Ausgabe, wie Sony im offiziellen PlayStation Blog bestätigt hat.

    Wann genau läuft die State of Play?

    Die Sendezeiten stehen bereits fest. Laut Sony startet die reguläre State of Play am Donnerstag, 3. September, zu folgenden Zeiten:

    • 6:00 Uhr PT (US-Westküste)
    • 9:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 15:00 Uhr CEST (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 22:00 Uhr JST (Japan)

    State of Play Japan läuft laut Ankündigung “unmittelbar im Anschluss” an die Hauptshow – wer beide Präsentationen live sehen will, sollte sich also direkt am frühen Nachmittag Zeit blocken.

    Was ist der Unterschied zwischen State of Play und State of Play Japan?

    Die reguläre State of Play zeigt wie gewohnt einen breiten Mix aus PS5- und PS-VR2-Ankündigungen für den weltweiten Markt. State of Play Japan ist dagegen ein eigenes, deutlich selteneres Format, das sich gezielt an japanische Studios und Publisher richtet und stärker auf dortige Titel setzt. Moderiert wird die Japan-Ausgabe laut Sony von Yuki Kaji, der als Synchronsprecher aus zahlreichen Anime-Produktionen bekannt ist.

    State of Play ist seit 2019 Sonys wiederkehrendes Format für PS5- und PSVR2-Ankündigungen abseits der großen jährlichen Showcases. Die Sendungen dauern meist zwischen 20 und 40 Minuten und mischen große Trailer mit Ankündigungen kleinerer Indie- und Third-Party-Titel. State of Play Japan tritt seltener auf und konzentriert sich traditionell auf japanische Entwicklerstudios und deren Projekte. Welche Spiele diesmal gezeigt werden, hat Sony bislang nicht verraten – in der Community wird entsprechend munter spekuliert, offizielle Bestätigungen zum Line-up gibt es aber noch keine.

    Wo lässt sich State of Play live verfolgen?

    Beide Shows werden laut Sony live gestreamt, unter anderem über den offiziellen Twitch-Kanal von PlayStation. Alle Details und weitere Hintergründe zum Format finden sich zusätzlich auf der offiziellen State-of-Play-Übersichtsseite von PlayStation.

    Wir sind für euch am Donnerstag live dabei und fassen alle Ankündigungen aus beiden Shows für euch zusammen, sobald der Stream läuft.

    Quelle: PlayStation Blog, Eurogamer

    Setzt euch den Wecker: Wir halten euch ab Donnerstag mit allen Ankündigungen aus State of Play und State of Play Japan auf dem Laufenden!

  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Sony zieht offenbar erneut die Reißleine bei einem seiner Live-Service-Projekte. Laut einem Bericht von Bloomberg baut Guerrilla Games das im Februar angekündigte Horizon Hunters Gathering seit Juni grundlegend um. Aus dem ursprünglich als Live-Service-Titel geplanten Koop-Actionspiel soll ein deutlich kleineres, klassisches Koop-Erlebnis mit Story-Modus werden.

    Weder Sony noch Guerrilla Games haben sich bislang offiziell zu den Berichten geäußert. Bloomberg beruft sich auf interne Quellen, mehrere weitere Redaktionen wie Engadget, Kotaku und GameInformer bestätigen die Kernaussagen mittlerweile unabhängig voneinander.

    Warum wird Horizon Hunters Gathering jetzt umgebaut?

    Der Grund liegt laut Bericht in gleich drei privaten Playtests, die im Lauf des Jahres schlecht bei den Testern ankamen. Einer der Tests litt zusätzlich darunter, dass er zeitgleich mit dem großen Server-Slam-Wochenende von Marathon stattfand und dadurch kaum Aufmerksamkeit bekam. Das negative Feedback soll intern so schwer gewogen haben, dass sich das Studio für einen kompletten Kurswechsel entschied, statt am ursprünglichen Konzept festzuhalten.

    Was ändert sich konkret am Spiel?

    Aus dem für bis zu drei Spieler ausgelegten taktischen Koop-Titel mit Live-Service-Struktur, Roguelite-Perksystem und persistentem Social Hub soll ein traditionelleres Koop-Spiel mit festem Story-Modus und spürbar kleinerem Umfang werden. Die live-service-typischen Elemente wie dauerhafte Season-Struktur und sozialer Hub stehen laut Bericht zur Disposition. Ein Großteil des bisherigen Teams wurde bereits auf ein anderes, ebenfalls intern evaluiertes Projekt umverteilt.

    Wie viel Zeit bleibt Guerrilla Games noch?

    Dem Bericht zufolge hat das Studio bis Dezember Zeit, dem Management mit einem überarbeiteten Meilenstein zu beweisen, dass sich der neue Ansatz auszahlt. Offiziell gilt das Spiel nicht als gecancelt, doch der Druck auf das Team dürfte entsprechend hoch sein: Ein PlayStation-Titel, der es nach einem holprigen Neustart nicht rechtzeitig zum nächsten internen Review schafft, hat bei Sony zuletzt selten eine zweite Chance bekommen.

    Ist das schon wieder ein Live-Service-Rückzieher bei Sony?

    Ganz neu ist dieses Muster nicht. Seit dem Flop von Concord im Sommer 2024, dessen Server nur zwei Wochen nach Launch wieder abgeschaltet wurden, hat Sony reihenweise Live-Service-Projekte eingestampft oder umgebaut – darunter ein Multiplayer-Titel im Spider-Man-Universum, ein Live-Service-Ableger im God-of-War-Umfeld bei Bend Studio und Bluepoint Games sowie ein unangekündigtes Projekt bei London Studio. Horizon Hunters Gathering wäre damit kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine ganze Serie von Rückziehern ein, mit denen Sony seit Concord spürbar vorsichtiger an das Thema Live-Service herangeht. Aus unserer Sicht ist der Umbau trotzdem ein bemerkenswert offener Kurswechsel: Statt ein Projekt still zu beerdigen, versucht Guerrilla es öffentlich sichtbar zu retten – ein Risiko, das nicht jedes Studio eingehen würde.

    Offizielles Artwork zu Horizon Hunters Gathering von Guerrilla Games mit Hunter-Charakteren im Kampf gegen Maschinen
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Für die Hauptreihe rund um Horizon Zero Dawn und Horizon Forbidden West hat der Umbau erst einmal keine direkten Auswirkungen – Hunters Gathering war von Anfang an als eigenständiger Ableger und nicht als Teil der Hauptstory geplant.

    Quelle: Engadget, PC Gamer

    Was denkt ihr: Kann der Umbau Horizon Hunters Gathering noch retten, oder folgt das Spiel bald anderen gecancelten Sony-Projekten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gratis sichern: 4 kostenlose Helldivers-2-Avatare für PS4 und PS5

    Gratis sichern: 4 kostenlose Helldivers-2-Avatare für PS4 und PS5

    Helldivers 2 liefert gerade nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch für die eigene PSN-Identität: PlayStation-Nutzer können sich aktuell vier kostenlose Helldivers-2-Avatare aus dem sogenannten „Patriotic Portraits“-Paket sichern. Die Aktion ist über eine MyDealz-Meldung aufgetaucht und lässt sich einlösen, indem ihr euch auf PlayStation.com, in der PS App oder direkt im PlayStation Store anmeldet und den Gutscheincode einlöst.

    Freigeschaltet wurden die Avatare als Community-Belohnung, nachdem Spielerinnen und Spieler von Helldivers 2 gemeinsam über 500 Millionen Feinde eliminiert haben. Wer also schon immer stolz sein PSN-Profil mit einem Helldiver schmücken wollte, bekommt hier die Gelegenheit dazu – ganz ohne Kauf.

    Lohnt sich die Aktion für PlayStation-Spieler?

    Einen klassischen Rabatt gibt es hier nicht zu berechnen, denn die Avatare werden nicht einzeln verkauft – die Aktion ist zu 100 Prozent gratis. Die einzige Voraussetzung ist eine aktive PlayStation-Plus-Mitgliedschaft; Helldivers 2 selbst müsst ihr laut den vorliegenden Informationen nicht besitzen, um die Portraits zu beanspruchen. Für PS-Plus-Abonnenten ist das damit ein reiner Bonus ohne zusätzliche Kosten.

    Was bietet die Helldivers-2-Avatar-Aktion im Kern?

    Helldivers 2 ist der von Arrowhead Game Studios entwickelte Koop-Third-Person-Shooter, der sich seit seinem Release durch satirischen Humor, brutale Alien-Invasionen und chaotische Gefechte zu viert einen Namen gemacht hat. Das „Patriotic Portraits“-Paket zeigt einen Helldiver in verschiedenen heroischen Posen und eignet sich damit perfekt, um die eigene Verbundenheit zur „Super Erde“ auch außerhalb des Spiels zu zeigen. Wer aktuell ohnehin PS Plus nutzt, sollte sich die Codes sichern, bevor die Aktion wieder verschwindet.

    Quelle: MyDealz

    Sichert euch die Helldivers-2-Avatare jetzt gratis, bevor die Aktion wieder vorbei ist!

  • Ex-PlayStation-Boss Yoshida: Darum sollte Expedition 33 kein “rundenbasiertes RPG” heißen

    Ex-PlayStation-Boss Yoshida: Darum sollte Expedition 33 kein “rundenbasiertes RPG” heißen

    Ein Satz, der aufhorchen lässt: Shuhei Yoshida, jahrelang Chef der Worldwide Studios von PlayStation, hat öffentlich gemacht, dass er dem Team von Sandfall Interactive aktiv davon abgeraten hat, Clair Obscur: Expedition 33 als “rundenbasiertes RPG” zu bewerben. Sein Argument: Der Begriff schrecke potenzielle Spielerinnen und Spieler eher ab, als sie neugierig zu machen.

    Warum wollte Yoshida den Begriff “rundenbasiertes RPG” vermeiden?

    Laut Yoshidas Aussage sei “turn-based” im westlichen Markt vor allem bei einem breiteren Publikum negativ vorbelastet. Viele Spieler verbinden den Begriff mit langsamen, altbackenen Kampfsystemen und meiden Titel deshalb schon beim ersten Trailer, ohne die eigentliche Qualität des Gameplays zu sehen. Sein Rat an Sandfall Interactive: lieber über die packende Inszenierung, die Optik im Stil der Belle Époque und die dynamischen Elemente im Kampfsystem sprechen als über das Rundenprinzip selbst.

    Wie hat sich das Label “rundenbasiert” bisher auf die Wahrnehmung von RPGs ausgewirkt?

    Das ist kein neues Phänomen. Schon bei japanischen RPG-Reihen wie Final Fantasy oder Persona diskutiert die Branche seit Jahren, wie stark die Genre-Bezeichnung westliche Käufer abschreckt, obwohl gerade diese Serien international enorm erfolgreich sind. Clair Obscur: Expedition 33 selbst zeigt, wie wenig das Kampfsystem am Ende tatsächlich abgeschreckt hat: Das Spiel gilt inzwischen als eines der am besten bewerteten RPGs der letzten Jahre und hat sich trotz “klassischem” Rundenprinzip mit Ausweich- und Konter-Elementen in Echtzeit an ein riesiges Publikum verkauft. Das deutet eher darauf hin, dass nicht das Kampfsystem selbst das Problem ist, sondern wie es kommuniziert wird.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aussage vor allem eins: Marketing-Sprache kann laut erfahrenen Branchenkennern wie Yoshida über Erfolg oder Misserfolg mitentscheiden, noch bevor ein einziger Spieler den Controller in die Hand nimmt. Für kommende Studios mit ähnlich mutigen Kampfsystemen dürfte das ein Denkanstoß sein, im Trailer lieber Atmosphäre und Tempo zu zeigen als Genre-Etiketten zu bemühen.

    Quelle: VGC, Eurogamer

    Was haltet ihr von Yoshidas Einschätzung – schreckt euch die Bezeichnung “rundenbasiert” wirklich ab, oder ist euch das Kampfsystem egal, solange das Spiel gut ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • PS Plus Extra und Premium: Diese zehn neuen Spiele gibt es ab heute zum Download

    PS Plus Extra und Premium: Diese zehn neuen Spiele gibt es ab heute zum Download

    Heute ist es wieder so weit: Sony aktualisiert den Katalog von PS Plus Extra und Premium und schaltet insgesamt zehn neue Titel frei. Die Freischaltung erfolgt am Dienstag, den 18. August 2026, gegen 10 Uhr – also praktisch jetzt.

    Welche Spiele kommen heute neu zu PS Plus Extra und Premium?

    Den Auftakt hatte bereits Helldivers 2 gemacht, das schon am 12. August überraschend vorab in den Katalog wanderte. Ab heute kommen folgende Spiele dazu:

    • Kingdom Come: Deliverance II – das storylastige Mittelalter-RPG von Warhorse Studios
    • Vampire Survivors – der Survival-Roguelite-Hit, der das ganze Genre mitbegründet hat
    • Hell is Us – Action-Adventure mit ungewöhnlichem Ansatz ohne klassische Quest-Marker
    • Umamusume: Pretty Derby – Party Dash – Partyspiel-Ableger der beliebten Umamusume-Reihe
    • Two Point Museum – der Aufbau-Sim-Nachfolger von Two Point Hospital, diesmal im Museums-Setting
    • Metro Exodus – der Endzeit-Shooter aus der Metro-Reihe
    • Dying Light 2 – Open-World-Zombie-Action mit Parkour-Fokus

    Dazu kommen zwei Klassiker exklusiv für die Premium-Stufe: Onimusha: Dawn of Dreams, das PS2-Actionspiel von 2006, sowie Disney’s Atlantis: The Lost Empire mit technischen Verbesserungen für moderne Konsolen.

    Welche Spiele verlassen im Gegenzug den PS-Plus-Katalog?

    Wie jeden Monat räumt Sony auch Platz für die Neuzugänge. Unter anderem verlassen Dead Island 2, Unicorn Overlord und Earth Defense Force 6 den Katalog von Extra und Premium. Wer diese Spiele noch spielen möchte oder mittendrin ist, sollte sie sich vor der Umstellung noch einmal starten – gespeicherte Spielstände bleiben zwar meist erhalten, der Zugriff über das Abo endet aber mit dem heutigen Stichtag.

    Uebersichtsgrafik zu den neuen PS Plus Extra und Premium Spielen im August 2026
    Bildquelle: GamePro

    Aus unserer Sicht ist das eine der stärkeren PS-Plus-Wellen der letzten Monate: Mit Kingdom Come: Deliverance II und Metro Exodus sind gleich zwei umfangreiche Singleplayer-Schwergewichte dabei, und dass Helldivers 2 schon ein paar Tage früher als üblich kam, zeigt, dass Sony den Community-Hype um das Koop-Spiel gezielt für sich nutzen will, statt es einfach nur am regulären Stichtag durchzuwinken.

    Quelle: GamePro

    Welches der neuen Spiele lädst du dir zuerst herunter? Sag uns in den Kommentaren, worauf du dich am meisten freust!

  • Marvel’s Wolverine: Embargo gefallen – das sind die wichtigsten Fakten

    Marvel’s Wolverine: Embargo gefallen – das sind die wichtigsten Fakten

    Das Presseembargo zu Marvel’s Wolverine ist gefallen. Insomniac Games öffnet einen Monat vor dem Release am 15. September 2026 die Tore und lässt Eurogamer und IGN erstmals tief ins PS5-exklusive Actionspiel blicken. Wir haben die wichtigsten Fakten aus dem Embargo-Drop für euch gebündelt.

    Kann man Marvel’s Wolverine wirklich komplett von der Disc spielen?

    Ja, und das ist die vielleicht überraschendste Nachricht des Tages. Laut Eurogamer bestätigt Insomniac, dass die PS5-Disc-Version von Marvel’s Wolverine komplett spielbar ist, ohne dass ihr vorher zwingend etwas herunterladen müsst. Ein Day-One-Patch mit Bugfixes und Feinschliff steht zwar bereit, ist aber rein optional. Installiert bekommt ihr das Update trotzdem empfohlen, Pflicht ist es aber nicht mehr.

    Was bringt der Performance-Modus in Marvel’s Wolverine?

    IGN berichtet, dass Insomniac für Marvel’s Wolverine auf der Standard-PS5 einen Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde als Fokus setzt, während ein Fidelity-Modus mit höherer Auflösung für alle verfügbar bleibt, die lieber auf Bildqualität statt Framerate setzen. Auf der PS5 Pro sollen beide Welten zusammenkommen: 4K-Auflösung bei stabilen 60 FPS inklusive Raytracing, dank verbesserter Upscaling-Technik.

    Wolverine im gelb-schwarzen Kostüm mit ausgefahrenen Adamantium-Krallen im Kampf gegen Sabretooth
    Bildquelle: IGN, offizielles Pressematerial

    Was verrät das große Insomniac-Interview über Sabretooth, New Game Plus und den Anzug?

    Ein ausführliches IGN-Interview mit dem Entwicklerteam liefert gleich drei handfeste neue Details. Erstens: Sabretooth kämpft in Team-up-Sequenzen an Wolverines Seite, stiehlt ihm dabei aber aktiv die Kills, weil die beiden eine knallharte Rivalität pflegen. Zweitens: New Game Plus ist ab Tag eins verfügbar, ihr müsst das Hauptspiel also nicht erst durchspielen, um mit stärkeren Gegnern von vorn zu beginnen. Drittens heilt sich Logans Anzug automatisch mit, sobald seine Wunden verheilen, was in der Community für Diskussionen sorgt, weil manche Spieler sichtbaren Schaden am Kostüm bevorzugt hätten.

    Wie gut ist Marvel’s Wolverine laut ersten Preview-Eindrücken?

    Auch die ersten Hands-on-Berichte sind da. Laut der Eurogamer-Preview fühlt sich das Kampfsystem angriffslustig und nach vorn gerichtet an, mit einer Mischung aus Stealth, Parkour und offener Action. Das Fazit der Redaktion: ein unterhaltsames, kinoreifes Spektakel, das seinem Comic-Charakter treu bleibt, an manchen Stellen wie einem Kampf gegen einen riesigen Sentinel-Roboter aber auch etwas vorhersehbar wirkt.

    Was heißt das jetzt für euch als Spieler? Die volle Disc-Spielbarkeit ist mehr als nur eine technische Randnotiz. Sony hat bereits angekündigt, die physische Produktion neuer PS5-Spiele ab 2028 einzustellen, Marvel’s Wolverine gehört damit zu den letzten großen Exklusivtiteln, die ihr komplett offline und ohne Day-One-Zwangsdownload aus der Verpackung spielen könnt. Für Sammler und alle mit langsamem Internet oder Datenlimit ist das ein echter Pluspunkt, den es bei neuen Releases in ein, zwei Jahren vermutlich nicht mehr geben wird. Damit reiht sich der Titel in eine dichte Woche für PS5-Exklusivtitel ein, wie zuletzt bei Ghost of Yotei: Complete Edition.

    Mehr Infos zum Spiel und Vorbestellungen findet ihr auf der offiziellen PlayStation-Spieleseite sowie bei Insomniac Games selbst.

    Quelle: Eurogamer, IGN, IGN, Eurogamer

    Freut ihr euch schon auf Marvel’s Wolverine, oder wartet ihr erst auf die Testnoten? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sony bekommt in den Niederlanden juristischen Ärger: Die Verbraucherschutz-Stiftung Stop Killing Games unterstützt gemeinsam mit der Initiative DoesItPlay? eine Sammelklage der Stichting Massaschade & Consument gegen Sony. Der Vorwurf: Der PlayStation Store sei ein Monopol, das Spieler beim digitalen Kauf von Spielen systematisch übervorteilt.

    Worum es in der Klage geht

    Konkret argumentieren die Kläger, dass Sony seinen Kundinnen und Kunden keine echte Wahl lässt: Wer ein digitales PlayStation-Spiel kaufen will, kommt am hauseigenen Store nicht vorbei, da alternative Anbieter technisch ausgesperrt sind. Diese Zwangsbindung treibe die Preise laut der Klageschrift um bis zu 47 Prozent nach oben, verglichen mit einem Markt mit echtem Wettbewerb. Die Sammelklage beziffert den entstandenen Gesamtschaden für niederländische Spieler auf rund 457 Millionen US-Dollar. Betroffen sind demnach alle, die in den vergangenen Jahren digitale Käufe im PlayStation Store getätigt haben.

    Warum ausgerechnet Stop Killing Games mitmischt

    Dass sich Stop Killing Games einschaltet, ist kein Zufall. Die Initiative wurde ursprünglich bekannt durch ihre EU-Petition gegen das “Verkrüppeln” gekaufter Spiele, wenn Publisher Server abschalten. Mit der Unterstützung dieser Klage erweitert die Kampagne ihren Fokus: Es geht nicht mehr nur um den Erhalt von Spielen nach dem Server-Aus, sondern grundsätzlicher um faire Bedingungen und Preise auf geschlossenen Konsolen-Plattformen. Für die Bewegung ist es ein logischer nächster Schritt, da beide Themen letztlich auf dieselbe Kritik hinauslaufen: Spieler haben auf Konsolen kaum Kontrolle über das, was sie eigentlich besessen glauben.

    Kein Einzelfall: Sonys Kundenkritik häuft sich

    Aus unserer Sicht ist bemerkenswert, wie sehr sich der Gegenwind für Sony gerade verdichtet. Erst kürzlich hatten wir über die Kritik einer Gaming-Preservation-Organisation berichtet, die Sony wegen des geplanten Endes der physischen Disc-Unterstützung ebenfalls fehlendes Verständnis für Kundenwünsche vorwarf – dort ging es vor allem um ausbleibende Preissenkungen trotz wegfallender Disc-Kosten. Jetzt kommt mit der Store-Monopol-Klage ein zweiter, juristisch deutlich schärferer Vorwurf hinzu. Für Spieler bedeutet das erstmal nichts Akutes: Die Klage muss die niederländische Justiz noch prüfen, und selbst bei Erfolg würden zunächst nur niederländische Käufer entschädigt. Trotzdem lohnt sich ein Auge auf das Verfahren, denn ähnliche Klagen gegen App-Store-Monopole liefen in der Vergangenheit auch schon zu Präzedenzfällen mit Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von dem Vorwurf – berechtigte Kritik am Store-Monopol oder normales Konsolen-Geschäft? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved, das aufwendige Remake der originalen Halo-1-Kampagne und der erste Serienteil überhaupt auf PlayStation, verkauft sich einem Bericht von Eurogamer zufolge deutlich schlechter als erhofft. Verglichen mit den zuletzt erschienenen Black-Ops-Revivals aus dem Call-of-Duty-Lager fällt der Verkaufsstart spürbar ab.

    Warum die Verkäufe hinter den Erwartungen bleiben

    Als wahrscheinlichster Grund gilt laut Bericht das Fehlen eines Multiplayer-Modus zum Launch. Gerade bei einer Marke, die maßgeblich durch ihren Mehrspieler-Anteil groß geworden ist, wiegt dieses Manko schwer: Wer Halo klassisch mit Freunden online zocken will, findet zum Start schlicht keine entsprechende Option vor und muss sich auf die reine Solo-Kampagne beschränken. Das dürfte gerade Spieler:innen abschrecken, die sich von der Multiplattform-Öffnung auf PlayStation eine neue, große Halo-Community erhofft hatten.

    Ein Muster bei Xbox Game Studios

    Der schwache Verkaufsstart reiht sich in eine ohnehin schon angespannte Phase bei den verantwortlichen Halo Studios ein. Wir berichteten bereits über die Entlassungswelle bei Halo Studios direkt nach dem Release von Campaign Evolved. Enttäuschende Verkaufszahlen könnten diesen Druck auf das Studio jetzt zusätzlich erhöhen, auch wenn ein einzelner Launch-Zeitraum noch keine endgültige Bilanz ist.

    Aus unserer Sicht ist die Entscheidung, ohne Multiplayer zu starten, nachvollziehbar riskant gewesen: Halo lebt seit jeher von seiner Community rund um Ranglisten, Custom Games und LAN-Kultur. Ein Nachreichen des Modus per Update könnte die Zahlen mittelfristig noch drehen, allerdings nur, wenn Microsoft und Halo Studios das Vertrauen der Spielerschaft nicht durch weitere Verzögerungen strapazieren. Wer aktuell überlegt zuzuschlagen, sollte also wissen: Für den Moment bekommt man ausschließlich die überarbeitete Solo-Kampagne, keinen Online-Mehrspielermodus.

    Quelle: Eurogamer

    Sergeant Major Avery Johnson und Marines aus Halo: Campaign Evolved, dem Remake der ursprünglichen Halo-1-Kampagne
    Bildquelle: Eurogamer

    Habt ihr Campaign Evolved schon gespielt und vermisst ihr den Multiplayer? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Es ist ein Tag, den es in der Halo-Geschichte so noch nicht gab: Halo: Campaign Evolved ist ab sofort weltweit verfügbar, und zwar nicht nur für Xbox Series X|S und PC, sondern erstmals in der Serien-Geschichte auch für die PlayStation 5. Master Chief verlässt damit offiziell die reine Xbox-Welt. Das komplett in der Unreal Engine 5 neu gebaute Remake des ursprünglichen Halo: Combat Evolved ist außerdem ab Release Teil von Xbox Game Pass.

    Wer schon seit dem 23. Juli die Premium- oder Collector’s Edition gekauft hat, konnte über die Early-Access-Phase bereits reinschauen. Seit heute können aber alle Spielerinnen und Spieler loslegen, egal auf welcher Plattform.

    Das steckt im Remake

    Optisch ist Campaign Evolved eine komplette Neuinterpretation der Kampagne von 2001, spielerisch bleibt der Kern erhalten. Neu hinzugekommen sind drei zusätzliche, offiziell kanonische Vorgeschichte-Missionen unter dem Titel “Operation: METEORITE”, die die Story rund um die Ankunft auf der Ring-Welt erweitern.

    • Komplettes Grafik- und Beleuchtungs-Remake auf Basis der Unreal Engine 5
    • Drei neue kanonische Missionen (“Operation: METEORITE”)
    • Online-Koop für bis zu vier Spieler
    • Splitscreen-Koop für zwei Spieler auf unterstützten Konsolen
    • Erstmals spielbar auf PlayStation 5, plus Xbox Series X|S, PC und Cloud
    • Ab Tag eins im Xbox Game Pass enthalten

    Warum es trotzdem keinen klassischen Multiplayer gibt

    Der größte Kritikpunkt ist schnell gefunden: Campaign Evolved bietet keinen kompetitiven Mehrspielermodus. Kein Slayer, kein Capture the Flag, keine Ranglisten – nur die Kampagne im Koop. Für ein Spiel, dessen originaler Multiplayer-Part Genre-Geschichte geschrieben hat, ist das für viele schwer nachvollziehbar, zumal der Preis kaum unter dem der Master Chief Collection liegt, die diesen Umfang bereits bietet. In Diskussionen auf Reddit und in der Steam-Community wird immer wieder dieselbe Vermutung geäußert: Microsoft und Halo Studios wollen offenbar nicht, dass ein neues, kostenloses PvP-Angebot dem eigenen Halo Infinite die Spielerzahlen abgräbt.

    Historischer Bruch mit Ansage

    Dass ausgerechnet Halo, jahrzehntelang das Aushängeschild der Xbox-Exklusivität, jetzt auf PlayStation landet, zeigt, wie sehr sich Microsofts Strategie seit den großen Studioschließungen und der Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts verändert hat. Aus unserer Sicht ist das technisch beeindruckende Remake ein kluger Schachzug, um eine neue Zielgruppe zu erreichen – die fehlende Multiplayer-Komponente wirkt aber wie eine bewusste Bremse, um die eigene Infinite-Community nicht zu verunsichern. Wer auf die volle Halo-Erfahrung mit PvP hofft, muss also weiterhin bei Halo Infinite bleiben. Unseren Bericht zu den eher durchwachsenen Testwertungen zu Campaign Evolved und zum Start der Early-Access-Phase am 23. Juli findet ihr bei uns im Archiv.

    Szene aus der neuen Kampagnen-Mission Operation Meteorite in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Master Chief im Nahkampf mit Energieschwert in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, ScreenRant, Shacknews

    Habt ihr euch Campaign Evolved schon geholt und was sagt ihr zum fehlenden Multiplayer? Schreibt es uns in die Kommentare!