Tag: Silent Hill: Townfall

  • Silent Hill: Townfall im Test: Starke Atmosphäre, schwache Stealth-Mechanik

    Silent Hill: Townfall im Test: Starke Atmosphäre, schwache Stealth-Mechanik

    Die Kritiker-Sperrfrist zu Silent Hill: Townfall ist heute gefallen, und die ersten Testberichte zeichnen ein klares Bild. Das Horror-Reboot von Entwickler Screen Burn (vielen noch als No Code bekannt) und Publisher Konami wagt einen mutigen Schritt: Erstmals verlässt die Serie die gewohnte Third-Person-Kamera und schickt euch komplett aus der Ego-Perspektive durch eine isolierte schottische Insel. Ihr schlüpft in die Rolle von Simon Ordell, der auf der Suche nach Antworten mitten in den vertrauten Nebel und Rost der Reihe gerät.

    Am 24. September 2026 erscheint Silent Hill: Townfall für PlayStation 5 und PC (Steam und Epic Games Store) zum Preis von rund 50 US-Dollar, hierzulande liegt die Standard Edition bei etwa 45 bis 50 Euro. Wer eine Digital Deluxe Edition kauft, darf laut Konami schon 48 Stunden vor dem offiziellen Release loslegen. Auf PS5 ist das Spiel für ein halbes Jahr als Konsolen-Exklusivtitel angekündigt, bevor es vermutlich auch auf anderen Konsolen landet.

    Was sagen die Testberichte zu Silent Hill: Townfall?

    Der Tenor unter Magazinen wie VGC, PC Gamer, IGN und Eurogamer fällt erstaunlich einheitlich aus: Die Atmosphäre wird durchweg gefeiert. Der Sound-Design, die bedrückende Inselkulisse und der neue Ego-Blick sorgen laut den Testern für Gänsehaut-Momente, die der Serie würdig sind. Die Kehrseite: Fast jeder Test kritisiert die Stealth-Passagen als zäh und unfair, weil Gegner-KI und Verstecke-Mechanik nicht richtig zusammenpassen. VGC bringt es in der Überschrift auf den Punkt: “Outstanding horror marred by infuriating stealth”. Auf OpenCritic kommt Townfall bei 37 gewerteten Kritiken auf einen Schnitt von rund 82 Punkten und wird als “Strong” eingestuft, etwa 92 Prozent der Tester sprechen eine Empfehlung aus. Auch die deutschsprachigen Kollegen von GameStar und GamePro haben ihre Video-Eindrücke bereits online.

    Wie ordnet sich Townfall in die Silent-Hill-Reihe ein?

    Zum Vergleich: Das Reboot Silent Hill f aus dem Vorjahr sowie das Remake von Silent Hill 2 landeten in Kritikerwertungen jeweils etwas höher. Das zeigt: Der Perspektivwechsel ist ein Wagnis, das nicht komplett aufgeht, auch wenn die Grundlage stimmt. Die klassische Third-Person-Sicht war seit den ersten Teilen ein Markenzeichen der Reihe, weil sie bewusst Distanz zwischen euch und dem Grauen schafft. Die Ego-Perspektive zieht euch dagegen viel näher ans Geschehen, was Horror-Fans laut den Tests intensiver, aber eben auch anstrengender empfinden.

    Für euch als Kaufinteressierte heißt das konkret: Wenn ihr Silent Hill vor allem wegen seiner Story und Stimmung mögt, dürft ihr getrost zugreifen. Wenn euch stures Trial-and-Error bei Schleich-Sequenzen schon in anderen Spielen genervt hat, solltet ihr vor dem Kauf vielleicht noch ein, zwei weitere Reviews querlesen oder auf einen Patch warten.

    Simon Ordell hält in Silent Hill: Townfall ein knisterndes Funkgerät in einer nebligen Gasse
    Bildquelle: IGN / Konami (offizielles Pressematerial)
    Ego-Perspektive in Silent Hill: Townfall: Ein Handscanner sucht in einem dunklen Zimmer nach einem Signal
    Bildquelle: PlayStation Blog / Konami (offizielles Pressematerial)
    Blutrote Albtraum-Sequenz mit Monstern in Silent Hill: Townfall aus der Ego-Perspektive
    Bildquelle: PlayStation Blog / Konami (offizielles Pressematerial)

    Aus unserer Sicht klingt Townfall nach einem echten Pflichttitel für Horror-Fans, aber keinem perfekten Spiel. Die durchgängig starke Atmosphäre und der mutige Perspektivwechsel verdienen Respekt, gerade weil Konami damit bewusst ein Risiko eingeht. Dass ausgerechnet die Stealth-Mechanik über mehrere unabhängige Tests hinweg als Schwachstelle auffällt, ist aber ein Warnsignal, das man nicht kleinreden sollte.

    Quelle: PlayStation Blog, VGC, IGN

    Habt ihr Townfall schon vorbestellt oder wartet ihr wegen der Stealth-Kritik lieber ab? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Silent Hill: Townfall – Neues 19-Minuten-Gameplay zeigt Ego-Horror vor dem Release

    Silent Hill: Townfall – Neues 19-Minuten-Gameplay zeigt Ego-Horror vor dem Release

    Nebel, Ego-Perspektive und eine schottische Küstenstadt, die niemand freiwillig betreten würde: Konami hat fast 20 Minuten neues Gameplay aus Silent Hill: Townfall gezeigt – und macht damit klar, worauf sich Horror-Fans im Herbst einstellen müssen.

    Was zeigt das neue Gameplay aus Silent Hill: Townfall?

    Das rund 19-minütige Video führt durch die Stadt St. Amelia und zeigt Protagonist Simon Ordell aus der Ich-Perspektive beim Erkunden neblig-verlassener Straßen, verlassener Innenräume und angespannter Schleich-Passagen. Damit bestätigt sich, was zuvor bereits angekündigt wurde: Townfall ist der erste vollwertige Silent-Hill-Teil, der komplett aus der Ego-Perspektive erzählt wird – ein deutlicher Bruch mit der Third-Person-Kameraführung, die die Serie seit dem ersten Teil geprägt hat.

    Wann erscheint Silent Hill: Townfall und wer entwickelt es?

    Der Release-Termin steht fest: Silent Hill: Townfall erscheint am 24. September 2026 für PC, PlayStation 5 und im Epic Games Store. Entwickelt wird das Spiel vom schottischen Studio Screen Burn Interactive (vormals bekannt als No Code, unter anderem verantwortlich für Observation und Stories Untold), Konami und Annapurna Interactive teilen sich den Publisher-Part. Weitere Details gibt es auf der offiziellen Silent-Hill-Townfall-Seite von Konami. Die Handlung siedelt die Serie erstmals in einer kalten, abgeschiedenen schottischen Küstenstadt im Jahr 1996 an, weit weg von der US-amerikanischen Kleinstadt, die der Serie ihren Namen gibt.

    Zur Einordnung: Konami hat nach dem gefeierten Silent Hill 2-Remake und dem eigenständigen Silent Hill f in den letzten Jahren spürbar Tempo aufgenommen und arbeitet offenbar an einem jährlichen Rhythmus neuer Silent-Hill-Veröffentlichungen. Dass ausgerechnet ein kleineres Studio wie Screen Burn mit Erfahrung in narrativem Erkundungs-Horror den kompletten Perspektivwechsel übernehmen darf, ist ein mutiger Schritt – und einer, der zeigt, dass Konami bei der Marke nicht nur auf Nostalgie, sondern auch auf frische Ideen setzt. Aus unserer Sicht macht gerade die Ego-Perspektive im gezeigten Material Sinn: Die Bedrohung wirkt unmittelbarer und lässt weniger Fluchtdistanz zum Grauen, was dem psychologischen Anspruch der Serie entgegenkommt.

    Offizielles Packshot-Artwork von Silent Hill: Townfall mit Protagonist Simon Ordell im Nebel
    Bildquelle: Konami, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameStar

    Traut ihr euch im September in den Nebel von St. Amelia? Wir halten euch bis zum Release von Silent Hill: Townfall mit allen News auf dem Laufenden.