Tag: Sony

  • Xbox zahlt angeblich nur einen Bruchteil der von Kojima verlangten 400 Millionen Dollar für Physint

    Xbox zahlt angeblich nur einen Bruchteil der von Kojima verlangten 400 Millionen Dollar für Physint

    Die 400-Millionen-Dollar-Zahl rund um Hideo Kojimas neues Spiel Physint sorgt seit Tagen für Diskussionen — jetzt gibt es ein Update. Laut einem Bericht von Insider Jason Schreier zahlt Xbox für Physint deutlich weniger als die Summe, die Kojima ursprünglich Sony genannt haben soll, bevor der PlayStation-Konzern beim Projekt ausstieg. Wir ordnen ein, was das für Kojima Productions und für euch als Spieler bedeutet.

    Wie kam die Zahl von 400 Millionen Dollar für Physint überhaupt zustande?

    Schreier zufolge soll Hideo Kojima Sony gegenüber ursprünglich ein Budget von rund 400 Millionen Dollar für Physint ins Spiel gebracht haben. Sony winkte offenbar ab, und das Projekt landete am Ende bei Microsoft. Wichtig: Die 400-Millionen-Zahl war laut Bericht nie ein fixer, unterschriebener Vertragswert, sondern eine von Kojima kolportierte Wunschgröße gegenüber Sony. Genau diese Unterscheidung wurde übers Wochenende von mehreren Redaktionen noch einmal betont, nachdem die Zahl zunächst wie ein feststehender Xbox-Deal kursierte.

    Was genau steckt im neuen Xbox-Deal für Physint und OD?

    Der aktuelle Deal zwischen Kojima Productions und Xbox soll laut Schreier nur einen Bruchteil der einst genannten Summe umfassen. Dafür bekommt Microsoft offenbar mehr als nur das Spiel: Auch Film- und TV-Lizenzrechte an Physint sollen Teil des Pakets sein. Zusätzlich soll sich der Deal positiv auf Kojimas Horror-Projekt OD auswirken — die Konditionen dafür sollen sich im Zuge der Verhandlungen verbessert haben. Offizielle Zahlen von Xbox oder Kojima Productions selbst gibt es bisher nicht, die Angaben stammen ausschließlich aus Insider-Kreisen, decken sich aber laut mehreren unabhängigen Redaktionen inhaltlich.

    Warum ist das für die Beziehung zwischen Kojima und Sony überhaupt bemerkenswert?

    Hier lohnt sich ein Blick zurück: Kojima Productions war nach der Trennung von Konami eng mit PlayStation verzahnt. Sony finanzierte und veröffentlichte sowohl Death Stranding als auch die Fortsetzung, Kojima galt lange als eines der prominentesten PlayStation-Gesichter überhaupt. Dass Physint nun bei Xbox landet, ist deshalb mehr als eine reine Randnotiz — es zeigt, wie sehr sich Publisher-Beziehungen in der Branche selbst bei so engen Partnerschaften verschieben können, wenn Budgetvorstellungen und Vision nicht mehr zusammenpassen. Für Fans bedeutet das vor allem: Physint dürfte, sofern der Deal wie berichtet steht, exklusiv im Xbox-Ökosystem inklusive PC erscheinen — eine Curiosity, wenn man bedenkt, wie stark Kojima bislang mit Sonys Konsolen assoziiert wurde.

    Aus unserer Sicht zeigt die ganze Geschichte vor allem, wie schnell aus einer kolportierten Wunschzahl eine vermeintliche Tatsache werden kann. Die 400 Millionen waren offenbar nie das, was Xbox unterschrieben hat — trotzdem geisterte die Zahl tagelang als angebliches Xbox-Budget durchs Netz. Ein gutes Beispiel dafür, warum man bei Insider-Berichten aus der Gerüchteküche immer genau hinschauen sollte, wer eigentlich was zu wem gesagt haben soll.

    Quelle: Eurogamer, Push Square, CheatCC

    Symbolbild zu Hideo Kojima im Spannungsfeld zwischen Xbox und PlayStation nach dem Wechsel von Physint zu Microsoft
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/xbox-kojima-physint-budget-fraction-400-million)

    Was sagt ihr zu dem angeblichen Xbox-Deal für Physint — fairer Kompromiss oder war die 400-Millionen-Zahl von Anfang an übertrieben? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Sony patentiert PlayStation-Controller mit Kreditkarten-Bezahlfunktion

    Sony patentiert PlayStation-Controller mit Kreditkarten-Bezahlfunktion

    Ein neues Patent von Sony sorgt gerade für Gesprächsstoff: Der Konzern hat beim US-Patentamt ein Dokument eingereicht, das einen PlayStation-Controller mit eingebauter Bezahlfunktion beschreibt. Kurz gesagt geht es darum, dass ihr direkt am Gamepad eine Kreditkarte oder euer Smartphone anhalten könnt, um damit zu bezahlen – ganz ohne Umweg über eine separate App oder ein zusätzliches Gerät.

    Wie soll die Bezahlfunktion im PlayStation-Controller funktionieren?

    Laut Patentschrift soll der Controller mit einem Nahfeld-Kommunikationsmodul (NFC) ausgestattet werden, ähnlich der Technik, die heute schon in Smartphones und kontaktlosen Kreditkarten steckt. Haltet ihr eure Karte oder euer Handy an eine bestimmte Stelle des Controllers, würde die Zahlung darüber abgewickelt – etwa für In-Game-Käufe, Abo-Verlängerungen oder Store-Guthaben. Die Idee dahinter: Ihr müsstet euren Kauf nicht mehr manuell über das PSN-Menü und eine hinterlegte Zahlungsmethode bestätigen, sondern könntet ihn direkt am Controller freigeben.

    Kommt der Bezahl-Controller wirklich auf den Markt?

    Hier ist Vorsicht angebracht. Ein Patent ist erst einmal nur ein rechtlich abgesichertes Konzept, kein fertiges Produkt und schon gar kein Versprechen. Große Hersteller wie Sony, Microsoft oder Nintendo melden regelmäßig Patente für Ideen an, die nie in einem echten Gerät landen – manchmal geht es dabei sogar in erster Linie darum, sich technische Ansätze rechtlich zu sichern, damit Mitbewerber sie nicht nutzen können, unabhängig davon, ob am Ende ein Produkt daraus wird. Bis ein Bezahl-Controller tatsächlich im Handel steht, dürfte es also, wenn überhaupt, noch eine ganze Weile dauern – falls die Technik es je über das Patentstadium hinausschafft.

    Aus unserer Sicht wäre die Funktion trotzdem naheliegend: Gerade bei Spielen mit Echtgeld-Käufen oder Abo-Modellen könnte ein Tap-to-Pay direkt am Controller den Kaufprozess spürbar vereinfachen. Gleichzeitig dürfte das Thema Sicherheit eine große Rolle spielen, schließlich soll niemand aus Versehen eine Zahlung auslösen, nur weil die Karte in der Nähe des Controllers liegt.

    Quelle: Video Games Chronicle

    Was haltet ihr von einem Controller mit eingebauter Bezahlfunktion – praktisches Feature oder unnötiges Sicherheitsrisiko? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Bungie kündigt Kurswechsel an: Marathon wird spürbar Destiny-ähnlicher

    Bungie kündigt Kurswechsel an: Marathon wird spürbar Destiny-ähnlicher

    Bungie schlägt bei Marathon ein neues Kapitel auf. Unter dem Titel „The Future of Marathon” hat der Entwickler angekündigt, seinen Extraction-Shooter spürbar zugänglicher und damit näher an die eigene Paradedisziplin Destiny heranzuführen. Den Auftakt macht im Dezember das Update „Symbiosis” – der erste von mehreren Schritten, mit denen Bungie das seit dem Launch schwächelnde Spiel wieder auf Kurs bringen will.

    Was bringt das Symbiosis-Update für Marathon im Dezember?

    Symbiosis erscheint am 8. Dezember 2026 und bringt laut Bungie den bislang größten Umbau seit Release. Kernstück ist Marathons erster dauerhafter PvE-Modus, der Spielern erstmals eine Alternative zum reinen PvPvE-Loop bietet. Dazu kommt mit „Bishop” eine neue Shell – ein auf Tempo und Nahkampf ausgelegter Roboter-Samurai. Die Zone Perimeter wird optisch und inhaltlich überarbeitet, inklusive eines neuen Pilzökosystems, zusätzlicher Sehenswürdigkeiten und eines Bosskampfs gegen die sogenannte „Tick Queen”. Hinzu kommen ein neuer, CyAc-gesponserter Sozialraum mit Schießstand, ein experimenteller Team-Deathmatch-Modus sowie ein überarbeitetes Einsteiger-Tutorial. Bungie löst damit auch den bisherigen starren Saison-Rhythmus auf: Statt fixer Termine sollen künftige große Updates erst dann erscheinen, wenn sie wirklich fertig sind. Nach dem „Nightfall Refresh” im Oktober und Symbiosis im Dezember soll im März 2027 mit „Fusion” ein drittes großes Update PvE, PvP und PvEvP stärker verzahnen. Details liefert der offizielle Bungie-Beitrag „Marathon Development Update – Nightfall Refresh and Symbiosis”.

    Spielszene aus dem Symbiosis-Update von Marathon mit dem Bosskampf gegen die Tick Queen
    Der neue Bosskampf gegen die „Tick Queen” ist Teil der überarbeiteten Zone Perimeter im Symbiosis-Update. Bildquelle: Bungie (bungie.net)
    Der überarbeitete Sunken Reservoir im Perimeter-Gebiet von Marathon nach dem Symbiosis-Update
    Auch der „Sunken Reservoir” im Perimeter-Gebiet bekommt mit Symbiosis ein neues Pilzökosystem spendiert. Bildquelle: Bungie (bungie.net)

    Warum steuert Bungie bei Marathon jetzt Richtung Destiny?

    Der Kurswechsel kommt nicht überraschend. Marathon startete am 5. März 2026 mit einem Steam-Rekord von rund 88.337 gleichzeitigen Spielern, verlor seither aber massiv an Zuspruch: Bis zum 24. September 2026 war der 24-Stunden-Spitzenwert auf nur noch rund 3.000 Spieler gefallen, ein Rückgang von etwa 96,5 Prozent. Schon während der „Server Slam”-Beta im Februar hatten viele Fans das Spiel als zu hart und frustrierend empfunden – auf Reddit war früh von einem „strafenden” Spielgefühl die Rede, während Steam-Reviews zumindest das Gunplay lobten. Bungie selbst räumt die Probleme inzwischen offen ein: Man habe erkannt, dass das Spiel „ziemlich nischig” geraten sei und vor allem „sweaty” PvP-Spieler anspreche, wie es im offiziellen Ankündigungsvideo „The Future of Marathon” heißt. Für viele Neueinsteiger sei der eigene Tod oft der einzige Lernschritt gewesen, den das Spiel geboten habe. Verschärft wird die Lage durch den wirtschaftlichen Druck bei Bungie: Erst im Juli 2026 strich Sony rund 292 Stellen am Bungie-Standort Bellevue, betroffen waren vor allem das Destiny-Team, aber auch Teile des Marathon-Teams. Der Kurswechsel ist also auch ein Versuch, ein wirtschaftlich angeschlagenes Projekt langfristig überlebensfähig zu machen.

    Wer steht eigentlich hinter dem neuen Marathon-Kurs?

    Ein Detail lohnt sich klarzustellen: Die vieldiskutierte Aussage „We all thought we were bringing extraction to the masses, and we didn’t” stammt nicht von Joe Ziegler, sondern von Kevin Yanes, Senior Design Lead bei Marathon. Ziegler, der das Spiel jahrelang als Game Director geprägt hatte, verließ Bungie bereits im Juli 2026 – vier Monate nach dem Launch und im selben Zeitraum wie die Sony-Sparrunde. Die Leitung von Marathon liegt seither bei Del Chafe III, der zuvor als Assistant Game Director tätig war, unterstützt von Creative Director Julia Nardin. Beide erklären den jetzigen Umbau ausdrücklich zur Chefsache und stehen im aktuellen Vidoc persönlich vor der Kamera.

    Für Marathon-Spieler bedeutet das konkret: Wer bislang am hohen Einstiegsdruck und der reinen PvPvE-Ausrichtung verzweifelt ist, bekommt ab Dezember mit dem dauerhaften PvE-Modus, dem Team-Deathmatch und dem entschärften Tutorial erstmals echte Alternativen, ohne gleich ins volle Risiko eines Extraction-Runs gehen zu müssen. Ob das reicht, um verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen, dürfte sich erst zeigen, wenn Symbiosis tatsächlich live ist. Bewegung gibt es derzeit ohnehin im ganzen Genre, etwa auch bei der Konkurrenz: Im Frozen-Trail-Update von Arc Raiders setzen die Entwickler zuletzt ebenfalls auf mehr Inhalte und Komfort für Einsteiger.

    Quelle: PC Gamer

    Habt ihr Marathon seit dem Release noch gespielt oder wartet ihr erst auf Symbiosis im Dezember? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Sony befragt Entwickler zum Disc-Ausstieg bei PlayStation

    Sony befragt Entwickler zum Disc-Ausstieg bei PlayStation

    Sony hat im Juli angekündigt, die Produktion physischer PlayStation-Discs bis Anfang 2028 komplett einzustellen. Jetzt gibt es laut einem Bericht von Eurogamer neue Bewegung in der Sache: Der Konzern soll Entwickler in einer ungewöhnlich großen Umfrage zur Zukunft physischer Spiele befragt haben – ein Schritt, der Spekulationen über eine mögliche Kehrtwende befeuert.

    Was steckt hinter der Sony-Umfrage zum Disc-Aus?

    Ursprung der Story ist der YouTube-Kanal Moore’s Law is Dead, der im Broken Silicon Podcast von einer Umfrage berichtet, die Sony an Entwickler-Studios verschickt haben soll. Berichten zufolge handelt es sich um eine der größten Umfragen, die der Konzern jemals verschickt hat. Eine der Fragen soll indirekt darauf abzielen, ob Studios ein Problem damit haben, wie Sony aktuell physische Spiele vertreibt – im Kern also eine Reaktion auf die eigene Disc-Ausstiegs-Entscheidung. Eurogamer hat die Geschichte aufgegriffen, kurz darauf zogen auch Push Square, Beebom und Dexerto nach.

    Kehrt Sony seine Digital-only-Entscheidung wirklich um?

    So verlockend die Vorstellung einer Kehrtwende klingt: Ganz so einfach ist es wohl nicht. Sony-CFO Lin Tao hatte erst diesen Sommer betont, man werde trotz des Gegenwinds “vorsichtig” am Plan für Anfang 2028 festhalten. Spiele, die vor dem Stichtag erscheinen, sollen demnach weiterhin Disc-Nachdrucke bekommen. Auch Branchenveteran Richard Browne, der unter anderem für Sony und Tencent gearbeitet hat, winkt ab: Von einem Strategiewechsel sei ihm nichts bekannt, alle Publisher würden sich weiterhin auf ein disc-loses PlayStation ab 2028 einstellen. Die Umfrage allein ist also noch kein Beweis für eine Rolle rückwärts – aber sie zeigt, dass Sony den Unmut der Community offenbar ernster nimmt als bislang gedacht.

    Ein Datenpunkt dürfte bei Sony besonders aufhorchen lassen: Laut einer Marktanalyse von Alinea Analytics stammten rund 23 Prozent der Erlöse von Marvel’s Wolverine in den ersten drei Verkaufstagen aus dem Disc-Verkauf. Physische Spiele verkaufen sich also nach wie vor gut, selbst bei großen First-Party-Titeln.

    Eine PlayStation-5-Konsole mit Disc-Laufwerk, während Sony laut Berichten Entwickler zur Zukunft physischer Spiele befragt
    Bildquelle: Push Square (pushsquare.com)

    Warum ist die Debatte um PlayStation-Discs überhaupt so hitzig?

    Die Vorgeschichte reicht bis 2020 zurück: Schon mit der PS5 brachte Sony parallel zur Standardkonsole eine Digital Edition ohne Laufwerk auf den Markt und testete damit früh, wie gut ein rein digitales Ökosystem angenommen wird. Die im Juli verkündete Ausstiegs-Entscheidung ging vielen Fans dann trotzdem deutlich zu weit – seither hält sich der Unmut in Foren und sozialen Netzwerken hartnäckig. Für Spieler geht es dabei um mehr als Nostalgie: Ohne Disc verschwindet die Möglichkeit, Spiele gebraucht zu kaufen oder zu verkaufen, Sammlungen verlieren an Wert, und wer offline zocken will, ist künftig komplett auf den PlayStation Store sowie funktionierende Download-Server angewiesen.

    Aus unserer Sicht ist die Umfrage vor allem ein Signal: Sony hört zumindest zu. Ob daraus eine echte Kurskorrektur wird oder nur kosmetische Zugeständnisse wie längere Übergangsfristen, ist offen. Spannend wird das auch mit Blick auf die nächste PlayStation-Generation – falls die PS6 tatsächlich in wenigen Jahren ansteht, dürfte Sony seine Disc-Strategie spätestens dann final festzurren müssen.

    Quelle: Eurogamer, Push Square

    Was denkt ihr: Rudert Sony beim Disc-Aus wirklich zurück, oder bleibt es am Ende doch bei Anfang 2028? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Sony reagiert: Helldivers 2 und weitere PC-Spiele waren plötzlich aus dem UK-Steam-Store verschwunden

    Sony reagiert: Helldivers 2 und weitere PC-Spiele waren plötzlich aus dem UK-Steam-Store verschwunden

    Kurzer Schreck für britische PC-Spieler: Mehrere von Sony veröffentlichte Spiele, darunter Helldivers 2 und Horizon Forbidden West, waren am Mittwoch plötzlich aus dem britischen Steam-Store verschwunden. Sony hat das Problem inzwischen bestätigt.

    Welche Spiele sind aus dem UK-Steam-Store verschwunden?

    Betroffen waren mehrere Sony-veröffentlichte PC-Titel, allen voran Helldivers 2 und Horizon Forbidden West. Für Neukäufer waren die Spiele im britischen Store schlicht nicht mehr auffindbar beziehungsweise nicht mehr kaufbar. Wer die Spiele bereits besitzt, konnte sie laut den Berichten weiterhin ganz normal spielen – betroffen war ausschließlich die Verfügbarkeit im Store, nicht der Zugriff auf bereits gekaufte Titel.

    Was sagt Sony zu dem Verschwinden der Spiele?

    Sony Interactive Entertainment äußerte sich inzwischen offiziell und erklärte, man sei sich eines Problems bewusst, das die Verfügbarkeit bestimmter Titel auf Steam in Großbritannien betreffe, und arbeite gemeinsam mit Valve an einer Lösung. Wie viele Titel genau betroffen sind, was die Ursache ist und wann die Spiele zurückkehren, ließ Sony bislang offen.

    Aus unserer Sicht ist das nicht das erste Mal, dass Helldivers 2 im Zusammenhang mit Storefront-Problemen für Aufsehen sorgt: Bereits zuvor hatte Sony das Spiel in etlichen Ländern ohne PSN-Zugang komplett aus dem Verkauf genommen, was damals für erhebliche Kritik aus der Community sorgte. Der aktuelle Fall wirkt technisch bedingt und dürfte schneller behoben sein, zeigt aber erneut, wie unübersichtlich die Verfügbarkeit von Sonys PC-Portierungen je nach Region sein kann. Mehr zur laufenden Content-Versorgung des Spiels gibt es in unserem Bericht zum neuen Warbond “Ironclad Democracy”.

    Quelle: VGC

    Warst du betroffen und konntest die Spiele nicht kaufen? Berichte uns davon in den Kommentaren!

  • PS5-Update 26.06-14.00.00: Das bringt das neue System-Update

    PS5-Update 26.06-14.00.00: Das bringt das neue System-Update

    Sony hat ein neues Firmware-Update für die PS5 veröffentlicht: Version 26.06-14.00.00 steht ab sofort für alle PS5- und PS5-Pro-Besitzer zum Download bereit. Spektakulär neue Menüs gibt es zwar nicht, dafür aber ein paar praktische Verbesserungen, die vor allem PS5-Pro-Spielern auffallen dürften.

    Was bringt das neue PS5-Update 26.06-14.00.00 konkret?

    Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

    • Die verbesserte Bildqualität durch PSSR (PlayStation Spectral Super Resolution) ist auf der PS5 Pro jetzt standardmäßig aktiv und muss nicht mehr manuell in den jeweiligen Spieleinstellungen aktiviert werden.
    • Im Party- und Voice-Chat wird nun visuell angezeigt, welcher Teilnehmer gerade spricht.
    • Der Welcome Hub bekommt eine neue Community-Activity-Ansicht, über die sich anzeigen lässt, was Freunde gerade zocken oder welche Trophäen sie zuletzt freigeschaltet haben.
    • Die Verwaltung von Bluetooth-Verbindungen wurde überarbeitet, was laut ersten Nutzerberichten Verbindungsabbrüche bei Headsets und Controllern reduzieren soll.

    Muss ich das PS5-Update manuell installieren?

    Nein, in aller Regel lädt die PS5-Systemsoftware das Update automatisch im Ruhemodus herunter, sofern die Konsole mit dem Internet verbunden ist. Wer sicher gehen will, prüft einfach unter Einstellungen -> System -> Systemsoftware-Update manuell nach, ob die neue Version bereits installiert ist.

    Interessant ist vor allem die Einordnung des PSSR-Schritts: Bei Launch der PS5 Pro musste die verbesserte Upscaling-Technik von jedem Studio einzeln per Patch für sein Spiel freigeschaltet werden, was zu einem spürbaren Flickenteppich an unterstützten Titeln führte. Dass Sony PSSR nun tiefer im System verankert und zum Standard macht, deutet darauf hin, dass die Technik inzwischen zuverlässig genug läuft, um sie nicht mehr als experimentelles Extra zu behandeln. Für PS5-Pro-Besitzer heißt das ganz praktisch: mehr Spiele mit besserer Bildqualität, ohne dass man selbst etwas dafür tun muss.

    Quelle: GamePro

    Habt ihr das Update schon installiert? Schreibt uns in den Kommentaren, ob sich bei euch die Bluetooth-Verbindung tatsächlich stabiler anfühlt.

  • The Last of Us Part 2: Multiplayer-Mod nach Sony-Anfrage eingestellt

    The Last of Us Part 2: Multiplayer-Mod nach Sony-Anfrage eingestellt

    Ein ambitioniertes Fan-Projekt für The Last of Us Part 2 auf PC wird es nicht geben: Ein Team von Moddern hatte monatelang an einem inoffiziellen PvP-Multiplayer-Mod gearbeitet, der eigentlich veröffentlicht werden sollte. Jetzt melden sich die Entwickler selbst zu Wort – das Projekt wird eingestellt, weil Sony Interactive Entertainment sie direkt kontaktiert und um die Nicht-Veröffentlichung gebeten hat.

    Warum hat Sony den Last-of-Us-2-Multiplayer-Mod stoppen lassen?

    Eine ausführliche rechtliche Begründung hat Sony nicht öffentlich gemacht. Die Mod-Macher selbst schreiben in ihrer Ankündigung, man sei kontaktiert und gebeten worden, das Projekt nicht zu veröffentlichen – und habe sich dazu entschieden, dieser Bitte nachzukommen, statt einen rechtlichen Streit mit dem Publisher zu riskieren. Sony hält die Rechte an praktisch allen Assets, dem Netcode-Konzept und der Marke selbst, wodurch ein inoffizieller PvP-Modus rechtlich auf dünnem Eis steht, selbst wenn er kostenlos und ohne kommerzielle Absicht angeboten wird.

    Was hätte der Mod für Inhalte geboten?

    Der Mod sollte einen kompetitiven PvP-Modus für die PC-Version von The Last of Us Part 2 nachrüsten – also genau jene Art von Multiplayer-Erlebnis, die Naughty Dog und Sony selbst einmal als eigenständiges Spiel geplant, dann aber Ende 2023 endgültig eingestellt hatten (das damalige Projekt war unter dem Namen “The Last of Us Online” bekannt). Die Modding-Community wollte mit dem Fan-Projekt genau diese Lücke schließen, allerdings ohne Live-Service-Ambitionen und kostenlos für alle Besitzer des Hauptspiels.

    Wie ordnet sich der Fall in Sonys bisherigen Umgang mit Mods ein?

    Sony ist in Sachen Fan-Content generell strenger unterwegs als viele andere große Publisher: Bei First-Party-Marken wie The Last of Us, God of War oder Horizon greift der Konzern regelmäßig ein, sobald Mods über reine kosmetische Anpassungen hinausgehen und eigene Spielmodi oder Netzwerk-Funktionen einführen. Das unterscheidet sich merklich von der Modding-Kultur bei vielen PC-fokussierten Studios, wo eigene Multiplayer-Mods oft toleriert oder sogar gefördert werden. Für Spieler bedeutet das konkret: Wer auf einen inoffiziellen PvP-Modus gehofft hatte, muss sich weiter gedulden oder auf ein offizielles Sony-Projekt hoffen, das aktuell aber nicht angekündigt ist.

    Aus unserer Sicht ist die Entscheidung der Modder nachvollziehbar – gegen einen Publisher wie Sony ziehen unabhängige Fan-Teams rechtlich ohnehin fast immer den Kürzeren, ein frühzeitiges Einlenken spart allen Seiten Ärger.

    Szene aus The Last of Us Part 2, dessen inoffizieller Multiplayer-Mod auf Wunsch von Sony eingestellt wird
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Quelle: VGC, IGN

    Hättet ihr den inoffiziellen Multiplayer-Mod gespielt? Sagt uns eure Meinung zu Sonys Vorgehen in den Kommentaren!

  • Zoll-Rückerstattungen: Sony und Microsoft wollen Kunden nicht beteiligen

    Zoll-Rückerstattungen: Sony und Microsoft wollen Kunden nicht beteiligen

    Konsolen wurden 2025 wegen US-Zöllen teurer – jetzt bekommen Sony und Microsoft das Geld teilweise zurück. Die Käufer aber offenbar nicht. In laufenden Gerichtsverfahren argumentieren beide Konzerne, sie seien unter keiner Verpflichtung, Zoll-Rückerstattungen an ihre Kunden weiterzureichen.

    Wie viel Geld bekommt Sony zurück?

    Laut PC Gamer rechnet Sony mit rund 508 Millionen US-Dollar an Rückerstattungen. Der Hintergrund: 2025 eingeführte US-Zölle trieben die Preise für PS5 und Xbox um teils mehr als 50 US-Dollar in die Höhe. Ein US-Gericht erklärte diese Zölle inzwischen für illegal, weshalb betroffene Unternehmen jetzt Anspruch auf Rückzahlung haben. Kunden, die damals die höheren Preise gezahlt haben, sehen davon nach aktuellem Stand aber nichts.

    Was sagen Sony und Microsoft zu ihrer Verteidigung?

    In den Klageschriften argumentieren beide Konzerne fast wortgleich: Käufer hätten zum jeweiligen Kaufzeitpunkt genau das bekommen, wofür sie bezahlt haben – eine funktionierende Konsole zum ausgeschriebenen Preis. Ein rechtlich relevanter Schaden entstehe dadurch nicht, selbst wenn ein Teil des Kaufpreises im Nachhinein durch Zoll-Rückerstattungen an die Hersteller zurückfließt. Klagen von Konsolenkäufern in den USA wollen genau das juristisch anfechten und fordern eine Beteiligung an den Rückerstattungen.

    Aus unserer Sicht ist das ein bezeichnendes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Kosten und Gewinne in der Gaming-Branche verteilt werden: Preiserhöhungen wegen Zöllen wurden 2025 anstandslos an Kunden weitergegeben, das Geld fließt jetzt aber nur in eine Richtung zurück. Für Spieler bedeutet das konkret: Wer letztes Jahr wegen der Zoll-bedingten Preiserhöhung mehr für seine Konsole bezahlt hat, muss aktuell nicht mit einer Rückerstattung rechnen – es sei denn, die laufenden Sammelklagen haben am Ende Erfolg.

    Ähnliche Auseinandersetzungen um Kundenrechte gab es zuletzt auch an anderer Stelle: Erst kürzlich sorgte der Rechtsstreit um digitale PlayStation-Spiele für Diskussionen, in dem Sony ähnlich argumentierte.

    Quelle: PC Gamer

    Wir bleiben an den laufenden Verfahren dran und berichten, sobald sich ein Urteil abzeichnet.

  • Publisher-Unmut über Sony: Der Streit um das Ende physischer PS5-Spiele eskaliert

    Publisher-Unmut über Sony: Der Streit um das Ende physischer PS5-Spiele eskaliert

    Sonys Pläne, physische Disc-Spiele für die PS5 bis 2028 auslaufen zu lassen, sorgen offenbar nicht nur bei Spielerinnen und Spielern für Unmut – auch hinter den Kulissen der Branche soll der Frust wachsen. Laut mehreren Berichten kritisieren Publisher intern zunehmend, wie Sony mit dem Thema kommuniziert.

    Was wirft die Spielebranche Sony konkret vor?

    Laut einem Bericht von Destructoid, der sich auf Branchenquellen beruft, sollen Third-Party-Publisher zunehmend genervt von Sonys zurückhaltender und teils widersprüchlicher Kommunikation rund um das Ende physischer Discs sein. Konkret geht es dabei nicht nur um das “Ob”, sondern vor allem um das “Wann” und “Wie” – viele Studios planen ihre Produktions- und Vertriebsketten für physische Kopien langfristig und brauchen dafür klare Ansagen, die von Sony bislang ausbleiben sollen.

    Warum ist der Zeitpunkt der Kritik gerade jetzt so brisant?

    Bereits auf der Gamescom wurde die Debatte deutlich lauter, wie Push Square berichtet. Seitdem soll das Thema Sonys eigene Kommunikationsstrategie spürbar beeinflussen – ein Zeichen dafür, dass der Druck aus der Branche durchaus ankommt. Das Timing ist auch deshalb heikel, weil Sony sich gleichzeitig in einem laufenden Rechtsstreit rund um digitale Spielerechte verteidigen muss.

    Genau hier schliesst sich ein Kreis: Erst vor Kurzem hatte Sony vor Gericht argumentiert, “vernünftige Konsumenten” wüssten längst, dass sie digitale Spiele gar nicht wirklich besitzen, sondern nur eine Lizenz erwerben – mehr dazu in unserem Bericht zum PlayStation-Rechtsstreit. Dass Sony nun ausgerechnet parallel dazu den physischen Vertriebsweg zurückfährt, verschärft aus Sicht vieler Publisher die Wahrnehmung, dass Spieler künftig noch weniger echte Kontrolle über ihre gekauften Spiele haben.

    Was bedeutet das für PS5-Spieler?

    Kurzfristig ändert sich für Käuferinnen und Käufer nichts – physische PS5-Spiele bleiben bis 2028 verfügbar. Wer aber weiterhin Wert auf eine physische Sammlung legt, sollte die Entwicklung im Auge behalten: Je lauter der Unmut bei Publishern wird, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich Sonys Zeitplan oder die konkrete Umsetzung noch einmal ändert, bevor die Umstellung tatsächlich vollzogen wird.

    PS5-Spiele auf physischen Blu-ray-Discs im Regal
    Bildquelle: Push Square (https://www.pushsquare.com/news/2026/09/theres-a-lot-of-resentment-for-sony-sources-go-back-and-forth-on-publisher-backlash-to-ps5-physical-discs)

    Quelle: Destructoid, Push Square

    Wie steht ihr zum Ende physischer PS5-Spiele – ist euch das egal oder ein echtes Ärgernis? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    Sony macht es offiziell: Am Donnerstag, den 3. September 2026, kehrt State of Play zurück – und zwar gleich doppelt. Direkt im Anschluss an die reguläre Show läuft eine eigene State-of-Play-Japan-Ausgabe, wie Sony im offiziellen PlayStation Blog bestätigt hat.

    Wann genau läuft die State of Play?

    Die Sendezeiten stehen bereits fest. Laut Sony startet die reguläre State of Play am Donnerstag, 3. September, zu folgenden Zeiten:

    • 6:00 Uhr PT (US-Westküste)
    • 9:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 15:00 Uhr CEST (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 22:00 Uhr JST (Japan)

    State of Play Japan läuft laut Ankündigung “unmittelbar im Anschluss” an die Hauptshow – wer beide Präsentationen live sehen will, sollte sich also direkt am frühen Nachmittag Zeit blocken.

    Was ist der Unterschied zwischen State of Play und State of Play Japan?

    Die reguläre State of Play zeigt wie gewohnt einen breiten Mix aus PS5- und PS-VR2-Ankündigungen für den weltweiten Markt. State of Play Japan ist dagegen ein eigenes, deutlich selteneres Format, das sich gezielt an japanische Studios und Publisher richtet und stärker auf dortige Titel setzt. Moderiert wird die Japan-Ausgabe laut Sony von Yuki Kaji, der als Synchronsprecher aus zahlreichen Anime-Produktionen bekannt ist.

    State of Play ist seit 2019 Sonys wiederkehrendes Format für PS5- und PSVR2-Ankündigungen abseits der großen jährlichen Showcases. Die Sendungen dauern meist zwischen 20 und 40 Minuten und mischen große Trailer mit Ankündigungen kleinerer Indie- und Third-Party-Titel. State of Play Japan tritt seltener auf und konzentriert sich traditionell auf japanische Entwicklerstudios und deren Projekte. Welche Spiele diesmal gezeigt werden, hat Sony bislang nicht verraten – in der Community wird entsprechend munter spekuliert, offizielle Bestätigungen zum Line-up gibt es aber noch keine.

    Wo lässt sich State of Play live verfolgen?

    Beide Shows werden laut Sony live gestreamt, unter anderem über den offiziellen Twitch-Kanal von PlayStation. Alle Details und weitere Hintergründe zum Format finden sich zusätzlich auf der offiziellen State-of-Play-Übersichtsseite von PlayStation.

    Wir sind für euch am Donnerstag live dabei und fassen alle Ankündigungen aus beiden Shows für euch zusammen, sobald der Stream läuft.

    Quelle: PlayStation Blog, Eurogamer

    Setzt euch den Wecker: Wir halten euch ab Donnerstag mit allen Ankündigungen aus State of Play und State of Play Japan auf dem Laufenden!