Tag: Sony

  • State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    Sony macht es offiziell: Am Donnerstag, den 3. September 2026, kehrt State of Play zurück – und zwar gleich doppelt. Direkt im Anschluss an die reguläre Show läuft eine eigene State-of-Play-Japan-Ausgabe, wie Sony im offiziellen PlayStation Blog bestätigt hat.

    Wann genau läuft die State of Play?

    Die Sendezeiten stehen bereits fest. Laut Sony startet die reguläre State of Play am Donnerstag, 3. September, zu folgenden Zeiten:

    • 6:00 Uhr PT (US-Westküste)
    • 9:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 15:00 Uhr CEST (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 22:00 Uhr JST (Japan)

    State of Play Japan läuft laut Ankündigung “unmittelbar im Anschluss” an die Hauptshow – wer beide Präsentationen live sehen will, sollte sich also direkt am frühen Nachmittag Zeit blocken.

    Was ist der Unterschied zwischen State of Play und State of Play Japan?

    Die reguläre State of Play zeigt wie gewohnt einen breiten Mix aus PS5- und PS-VR2-Ankündigungen für den weltweiten Markt. State of Play Japan ist dagegen ein eigenes, deutlich selteneres Format, das sich gezielt an japanische Studios und Publisher richtet und stärker auf dortige Titel setzt. Moderiert wird die Japan-Ausgabe laut Sony von Yuki Kaji, der als Synchronsprecher aus zahlreichen Anime-Produktionen bekannt ist.

    State of Play ist seit 2019 Sonys wiederkehrendes Format für PS5- und PSVR2-Ankündigungen abseits der großen jährlichen Showcases. Die Sendungen dauern meist zwischen 20 und 40 Minuten und mischen große Trailer mit Ankündigungen kleinerer Indie- und Third-Party-Titel. State of Play Japan tritt seltener auf und konzentriert sich traditionell auf japanische Entwicklerstudios und deren Projekte. Welche Spiele diesmal gezeigt werden, hat Sony bislang nicht verraten – in der Community wird entsprechend munter spekuliert, offizielle Bestätigungen zum Line-up gibt es aber noch keine.

    Wo lässt sich State of Play live verfolgen?

    Beide Shows werden laut Sony live gestreamt, unter anderem über den offiziellen Twitch-Kanal von PlayStation. Alle Details und weitere Hintergründe zum Format finden sich zusätzlich auf der offiziellen State-of-Play-Übersichtsseite von PlayStation.

    Wir sind für euch am Donnerstag live dabei und fassen alle Ankündigungen aus beiden Shows für euch zusammen, sobald der Stream läuft.

    Quelle: PlayStation Blog, Eurogamer

    Setzt euch den Wecker: Wir halten euch ab Donnerstag mit allen Ankündigungen aus State of Play und State of Play Japan auf dem Laufenden!

  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    Was als einwöchige Protestaktion begann, wird jetzt zum Dauerzustand: Die Preservation-Community rund um die Initiative “Does It Play” hat ihren Boykott gegen Sony auf unbestimmte Zeit verlängert. Ausgangspunkt des Ärgers ist Sonys angekündigte Abkehr von physischen PS5-Discs ab 2028 – ein Schritt, den viele Sammler und Spielebewahrer als direkten Angriff auf ihr Hobby verstehen.

    Konkret bedeutet das: Teilnehmer der Aktion lassen ihre PS5 demonstrativ ausgeschaltet und wollen dadurch ein Zeichen setzen. Besonders pikant dabei ist die Symbolik der Wahl: Zwei der größten kommenden PS5-Titel, GTA 6 und Marvel’s Wolverine, sollen laut den Organisatoren explizit von dem Boykott betroffen sein – also ausgerechnet die Spiele, mit denen Sony rechnet, besonders viele neue Konsolen zu verkaufen.

    Wie reagiert Sony auf den PS5-Boykott?

    Trotz der lauten Proteste zeigt sich Sony bislang unbeeindruckt. In einem Investoren-Briefing erklärte das Unternehmen, der Boykott habe bisher keine messbaren Auswirkungen auf das Geschäft gezeigt. Das deckt sich mit einem Muster, das man aus der Games-Branche kennt: Online-Boykott-Bewegungen erzeugen zwar viel Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken und auf Reddit, schlagen sich aber selten in echten Verkaufszahlen nieder, solange die betroffenen Spiele selbst gut ankommen.

    Was steckt hinter dem Streit um physische PS5-Spiele?

    Der Kern des Konflikts ist nicht neu: Seit Jahren verschieben Konsolenhersteller ihr Geschäft zunehmend Richtung digitaler Downloads, was aus Sicht von Sammlern und Archivaren ein echtes Problem darstellt. Ohne physischen Datenträger verschwinden Spiele im schlimmsten Fall komplett, sobald ein Server abgeschaltet wird oder ein Store-Eintrag entfernt wird – eine Sorge, die durch unseren Bericht zum offiziellen Releasefenster 2028 von The Witcher 4 zusätzlich befeuert wird, da auch dort offen ist, ob eine Disc-Version überhaupt noch kommt. Für uns als Redaktion ist bemerkenswert, wie hartnäckig sich diese verhältnismäßig kleine, aber sehr laute Community hält – auch wenn ein spürbarer wirtschaftlicher Effekt bislang ausbleibt.

    Symbolbild zum PS5-Blackout-Protest: Spielerinnen und Spieler stecken ihre PS5 aus Protest gegen Sony aus
    Bildquelle: Push Square (pushsquare.com)

    Quelle: Push Square, TheGamer

    Haltet ihr den PS5-Boykott für berechtigt, oder übertreibt die Community da maßlos? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    Die Debatte um die Preise der nächsten Konsolengeneration wird lauter. Seit Wochen kursieren Gerüchte, dass PlayStation und Xbox ihre kommenden Konsolen PS6 und Xbox „Helix“ für rund 1.000 US-Dollar auf den Markt bringen könnten. Jetzt legt die Marktforschungsfirma Ampere Analysis nach – mit einer Rechnung, die Sony und Microsoft eigentlich zu denken geben sollte.

    Wie teuer werden PS6 und Xbox Helix wirklich?

    Ampere Analysis hat durchgerechnet, was ein Einstiegspreis von 1.000 Dollar für die nächste Konsolengeneration bedeuten würde – und die Zahlen sind deutlich. Der Analyse zufolge könnte der gemeinsame Absatz von PS6 und Xbox Helix in den ersten fünf Jahren nach Release um bis zu 38 Prozent niedriger ausfallen als der von PS5 und Xbox Series X/S im gleichen Zeitraum. Bis 2031 würde der Markt für Konsolenspiele und -services bei PlayStation und Xbox dadurch rund 3,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 12 Prozent kleiner ausfallen, als es bei einem Preis von 700 Dollar der Fall wäre. Die Analysten empfehlen den Herstellern deshalb ausdrücklich, den Einstiegspreis bei 700 statt bei 1.000 Dollar anzusetzen.

    Warum soll ein niedrigerer Preis mehr Umsatz bringen?

    Die Logik dahinter klingt zunächst widersprüchlich, ist aber simpel: Weniger Marge pro verkaufter Konsole kann sich lohnen, wenn dafür deutlich mehr Leute überhaupt einsteigen. Mehr verkaufte Konsolen bedeuten mehr Spieler, die Spiele kaufen, Abos abschließen und im Store einkaufen – und genau daran verdienen Sony und Microsoft langfristig am meisten, nicht an der Hardware selbst. Bei einem Preis von 1.000 Dollar, so die Befürchtung, würden viele potenzielle Käufer entweder bei ihrer aktuellen Konsole bleiben oder gleich auf einen Gaming-PC wechseln.

    Zur Einordnung lohnt ein Blick zurück: Schon die aktuelle Generation zeigt, wie sensibel der Markt auf den Preis reagiert. Die PS5 startete 2020 bei 499 Euro für die Standardversion, die Xbox Series X ebenfalls bei 499 Euro, die günstigere Series S sogar bei 299 Euro. Genau dieses vergleichsweise moderate Preisgefüge hat es beiden Herstellern leichter gemacht, schnell eine breite Spielerbasis aufzubauen. Ein sprunghafter Anstieg auf vierstellige Preise wäre ein deutlicher Bruch mit diesem Muster – und laut Ampere Analysis genau das Risiko, vor dem Sony und Microsoft jetzt stehen. Wie wir bereits berichtet haben, hält sich Sony bei der PS6 ohnehin noch bedeckt, was den konkreten Release-Termin angeht – Preisfragen dürften da vorerst zweitrangig bleiben.

    Aus unserer Sicht ist der Vorstoß von Ampere Analysis nachvollziehbar, aber auch nicht ganz uneigennützig zu Ende gedacht: Speicherchip-Preise, Inflation und höhere Produktionskosten treiben die Kalkulation der Hersteller gerade in eine andere Richtung. Ob Sony und Microsoft angesichts steigender Bauteilkosten tatsächlich auf 700 Dollar herunterkommen, ohne bei jeder verkauften Konsole draufzuzahlen, bleibt fraglich. Für Spieler ist die Botschaft trotzdem eindeutig: Der Preis wird zum entscheidenden Faktor dafür, ob die nächste Konsolengeneration ein breiter Erfolg wird oder ein Nischenprodukt für Enthusiasten bleibt.

    Quelle: GameStar, VGC, Notebookcheck, play3.de

    Was haltet ihr von der 700-Dollar-Forderung – zahlbar oder trotzdem zu teuer? Schreibt es uns in die Kommentare und bleibt bei Scene Gamers dran, wir halten euch bei allen Preis-News zu PS6 und Xbox Helix auf dem Laufenden.

  • Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Sony zieht offenbar erneut die Reißleine bei einem seiner Live-Service-Projekte. Laut einem Bericht von Bloomberg baut Guerrilla Games das im Februar angekündigte Horizon Hunters Gathering seit Juni grundlegend um. Aus dem ursprünglich als Live-Service-Titel geplanten Koop-Actionspiel soll ein deutlich kleineres, klassisches Koop-Erlebnis mit Story-Modus werden.

    Weder Sony noch Guerrilla Games haben sich bislang offiziell zu den Berichten geäußert. Bloomberg beruft sich auf interne Quellen, mehrere weitere Redaktionen wie Engadget, Kotaku und GameInformer bestätigen die Kernaussagen mittlerweile unabhängig voneinander.

    Warum wird Horizon Hunters Gathering jetzt umgebaut?

    Der Grund liegt laut Bericht in gleich drei privaten Playtests, die im Lauf des Jahres schlecht bei den Testern ankamen. Einer der Tests litt zusätzlich darunter, dass er zeitgleich mit dem großen Server-Slam-Wochenende von Marathon stattfand und dadurch kaum Aufmerksamkeit bekam. Das negative Feedback soll intern so schwer gewogen haben, dass sich das Studio für einen kompletten Kurswechsel entschied, statt am ursprünglichen Konzept festzuhalten.

    Was ändert sich konkret am Spiel?

    Aus dem für bis zu drei Spieler ausgelegten taktischen Koop-Titel mit Live-Service-Struktur, Roguelite-Perksystem und persistentem Social Hub soll ein traditionelleres Koop-Spiel mit festem Story-Modus und spürbar kleinerem Umfang werden. Die live-service-typischen Elemente wie dauerhafte Season-Struktur und sozialer Hub stehen laut Bericht zur Disposition. Ein Großteil des bisherigen Teams wurde bereits auf ein anderes, ebenfalls intern evaluiertes Projekt umverteilt.

    Wie viel Zeit bleibt Guerrilla Games noch?

    Dem Bericht zufolge hat das Studio bis Dezember Zeit, dem Management mit einem überarbeiteten Meilenstein zu beweisen, dass sich der neue Ansatz auszahlt. Offiziell gilt das Spiel nicht als gecancelt, doch der Druck auf das Team dürfte entsprechend hoch sein: Ein PlayStation-Titel, der es nach einem holprigen Neustart nicht rechtzeitig zum nächsten internen Review schafft, hat bei Sony zuletzt selten eine zweite Chance bekommen.

    Ist das schon wieder ein Live-Service-Rückzieher bei Sony?

    Ganz neu ist dieses Muster nicht. Seit dem Flop von Concord im Sommer 2024, dessen Server nur zwei Wochen nach Launch wieder abgeschaltet wurden, hat Sony reihenweise Live-Service-Projekte eingestampft oder umgebaut – darunter ein Multiplayer-Titel im Spider-Man-Universum, ein Live-Service-Ableger im God-of-War-Umfeld bei Bend Studio und Bluepoint Games sowie ein unangekündigtes Projekt bei London Studio. Horizon Hunters Gathering wäre damit kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine ganze Serie von Rückziehern ein, mit denen Sony seit Concord spürbar vorsichtiger an das Thema Live-Service herangeht. Aus unserer Sicht ist der Umbau trotzdem ein bemerkenswert offener Kurswechsel: Statt ein Projekt still zu beerdigen, versucht Guerrilla es öffentlich sichtbar zu retten – ein Risiko, das nicht jedes Studio eingehen würde.

    Offizielles Artwork zu Horizon Hunters Gathering von Guerrilla Games mit Hunter-Charakteren im Kampf gegen Maschinen
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Für die Hauptreihe rund um Horizon Zero Dawn und Horizon Forbidden West hat der Umbau erst einmal keine direkten Auswirkungen – Hunters Gathering war von Anfang an als eigenständiger Ableger und nicht als Teil der Hauptstory geplant.

    Quelle: Engadget, PC Gamer

    Was denkt ihr: Kann der Umbau Horizon Hunters Gathering noch retten, oder folgt das Spiel bald anderen gecancelten Sony-Projekten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • PlayStation 6: Sony-Chef Totoki nennt keinen Release-Termin – Speicherchip-Krise bremst die Planung

    PlayStation 6: Sony-Chef Totoki nennt keinen Release-Termin – Speicherchip-Krise bremst die Planung

    Sony-CEO Hiroki Totoki hat in einem aktuellen Interview klargestellt: Einen konkreten Release-Termin für die PlayStation 6 gibt es derzeit nicht. Als Grund nennt er die globale Speicherchip-Krise, die der gesamten Tech-Branche gerade ordentlich zu schaffen macht.

    Warum bremst die Speicherchip-Krise die PS6 aus?

    Weltweit sind RAM- und Flash-Speicherbausteine knapp – und die Preise für genau diese Chips sind zuletzt kräftig gestiegen. Für Sony ist das ein echtes Problem: Wer eine neue Konsolen-Generation plant, muss Hardware-Kosten Jahre im Voraus kalkulieren, lange bevor die Konsole überhaupt im Laden steht. Steigen die Preise für Speicherchips dabei unvorhersehbar, wird jede Prognose zur Wackelpartie, und ein zu früh kommuniziertes Datum kann schnell zum PR-Problem werden. Genau das macht laut Totoki die Planung und Kalkulation der PS6 gerade so schwierig. Die Krise betrifft übrigens nicht nur Sony, sondern die komplette Tech-Industrie, von Smartphones über PCs bis hin zu Grafikkarten.

    Wann kommt die PlayStation 6 jetzt wirklich?

    Kurz gesagt: Das weiß aktuell niemand, auch Sony selbst offenbar noch nicht so genau. Solange die Speicherchip-Krise anhält, will sich der Konzern nicht auf ein Datum festlegen. Das ist ungewöhnlich offen kommuniziert, aber ehrlich: Lieber kein Termin als einer, der später wieder kassiert werden muss.

    Zur Einordnung: Die PlayStation 5 kam bereits im November 2020 auf den Markt und ist damit schon länger im Geschäft, als es die PS4 vor dem PS5-Launch war. Der Sprung von PS4 zu PS5 hat gut sieben Jahre gedauert – bis zur PS6 könnte es also durchaus ähnlich lang dauern, zumal jetzt noch die Chip-Krise als Bremsklotz dazukommt. Für alle, die gerade überlegen, ihre PS5 zu verkaufen oder auf eine neue Konsole zu sparen: Es besteht kein Grund zur Eile. Ohne Termin gibt es auch keinen Zeitpunkt, auf den man realistisch hinplanen könnte, und die PS5 bleibt auf absehbare Zeit die aktuelle Plattform von Sony.

    Offizielle Ankündigungen zu neuer Hardware macht Sony traditionell über den PlayStation Blog, aktuelle Geschäftszahlen und Statements des Konzerns finden sich auf der Sony-Unternehmensseite. Bis dort etwas Offizielles zur PS6 steht, bleibt es bei Aussagen wie der von Totoki.

    Quelle: GamePro

    Was denkt ihr: Ist euch ein später, aber sicherer PS6-Termin lieber als eine überstürzte Ankündigung? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • PS Plus Essential September 2026: Das ist der Ankündigungstermin für die neuen Spiele

    PS Plus Essential September 2026: Das ist der Ankündigungstermin für die neuen Spiele

    Wer im September mit den neuen PS-Plus-Essential-Spielen rechnet, kann sich jetzt schon den Kalender vormerken: Sony hat den Ankündigungstermin für die kostenlosen Monatsspiele bestätigt. Essential ist dabei die günstigste der drei PS-Plus-Stufen und bringt jeden Monat eine kleine Auswahl kostenloser Spiele mit sich, während Extra und Premium zusätzlich auf einen großen Katalog älterer und aktueller Titel zugreifen lassen.

    Wann werden die PS-Plus-Essential-Spiele für September 2026 bekanntgegeben?

    Die Essential-Auswahl für September wird am 26. August 2026 offiziell enthüllt. Bis dahin hält sich PlayStation traditionell bedeckt, welche Titel konkret dabei sind, Leaks tauchen erfahrungsgemäß aber meist schon ein bis zwei Tage vorher auf.

    Ab wann könnt ihr die neuen Spiele spielen?

    Freigeschaltet werden die September-Spiele dann zum Monatswechsel: Ab dem 1. September 2026 stehen sie für alle Essential-Abonnenten zum Download bereit. Wer noch Spiele aus dem August-Lineup offen hat, sollte sie idealerweise vorher durchspielen oder zumindest in der Bibliothek sichern, bevor das neue Angebot die alten Titel ablöst. Wer unseren Bericht zu den zehn neuen Extra- und Premium-Titeln noch nicht gelesen hat, findet dort ebenfalls frischen Nachschub für die Bibliothek.

    Nach welchem Muster kündigt Sony die PS-Plus-Spiele normalerweise an?

    Sony hält sich bei den Essential-Ankündigungen an ein ziemlich festes Schema: In der Regel werden die Spiele am letzten Mittwoch vor dem ersten Dienstag eines Monats präsentiert, freigeschaltet wird dann zum Monatsanfang. Wer den Rhythmus einmal verinnerlicht hat, kann sich die ungefähren Ankündigungstermine für die kommenden Monate im Grunde selbst ausrechnen, auch ohne jedes Mal auf eine offizielle Bestätigung zu warten. Aus unserer Sicht ist das kein Zufall: Sony hat sich diesen festen Takt in den vergangenen Jahren bewusst antrainiert, damit Abonnentinnen und Abonnenten wissen, wann sie regelmäßig vorbeischauen sollten, ganz ähnlich wie es andere Abo-Dienste mit ihren Erscheinungsterminen handhaben.

    Quelle: GamePro

    Welche Spiele wünscht ihr euch für den PS-Plus-Essential-September? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • PS Plus Extra und Premium: Diese zehn neuen Spiele gibt es ab heute zum Download

    PS Plus Extra und Premium: Diese zehn neuen Spiele gibt es ab heute zum Download

    Heute ist es wieder so weit: Sony aktualisiert den Katalog von PS Plus Extra und Premium und schaltet insgesamt zehn neue Titel frei. Die Freischaltung erfolgt am Dienstag, den 18. August 2026, gegen 10 Uhr – also praktisch jetzt.

    Welche Spiele kommen heute neu zu PS Plus Extra und Premium?

    Den Auftakt hatte bereits Helldivers 2 gemacht, das schon am 12. August überraschend vorab in den Katalog wanderte. Ab heute kommen folgende Spiele dazu:

    • Kingdom Come: Deliverance II – das storylastige Mittelalter-RPG von Warhorse Studios
    • Vampire Survivors – der Survival-Roguelite-Hit, der das ganze Genre mitbegründet hat
    • Hell is Us – Action-Adventure mit ungewöhnlichem Ansatz ohne klassische Quest-Marker
    • Umamusume: Pretty Derby – Party Dash – Partyspiel-Ableger der beliebten Umamusume-Reihe
    • Two Point Museum – der Aufbau-Sim-Nachfolger von Two Point Hospital, diesmal im Museums-Setting
    • Metro Exodus – der Endzeit-Shooter aus der Metro-Reihe
    • Dying Light 2 – Open-World-Zombie-Action mit Parkour-Fokus

    Dazu kommen zwei Klassiker exklusiv für die Premium-Stufe: Onimusha: Dawn of Dreams, das PS2-Actionspiel von 2006, sowie Disney’s Atlantis: The Lost Empire mit technischen Verbesserungen für moderne Konsolen.

    Welche Spiele verlassen im Gegenzug den PS-Plus-Katalog?

    Wie jeden Monat räumt Sony auch Platz für die Neuzugänge. Unter anderem verlassen Dead Island 2, Unicorn Overlord und Earth Defense Force 6 den Katalog von Extra und Premium. Wer diese Spiele noch spielen möchte oder mittendrin ist, sollte sie sich vor der Umstellung noch einmal starten – gespeicherte Spielstände bleiben zwar meist erhalten, der Zugriff über das Abo endet aber mit dem heutigen Stichtag.

    Uebersichtsgrafik zu den neuen PS Plus Extra und Premium Spielen im August 2026
    Bildquelle: GamePro

    Aus unserer Sicht ist das eine der stärkeren PS-Plus-Wellen der letzten Monate: Mit Kingdom Come: Deliverance II und Metro Exodus sind gleich zwei umfangreiche Singleplayer-Schwergewichte dabei, und dass Helldivers 2 schon ein paar Tage früher als üblich kam, zeigt, dass Sony den Community-Hype um das Koop-Spiel gezielt für sich nutzen will, statt es einfach nur am regulären Stichtag durchzuwinken.

    Quelle: GamePro

    Welches der neuen Spiele lädst du dir zuerst herunter? Sag uns in den Kommentaren, worauf du dich am meisten freust!

  • Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sony bekommt in den Niederlanden juristischen Ärger: Die Verbraucherschutz-Stiftung Stop Killing Games unterstützt gemeinsam mit der Initiative DoesItPlay? eine Sammelklage der Stichting Massaschade & Consument gegen Sony. Der Vorwurf: Der PlayStation Store sei ein Monopol, das Spieler beim digitalen Kauf von Spielen systematisch übervorteilt.

    Worum es in der Klage geht

    Konkret argumentieren die Kläger, dass Sony seinen Kundinnen und Kunden keine echte Wahl lässt: Wer ein digitales PlayStation-Spiel kaufen will, kommt am hauseigenen Store nicht vorbei, da alternative Anbieter technisch ausgesperrt sind. Diese Zwangsbindung treibe die Preise laut der Klageschrift um bis zu 47 Prozent nach oben, verglichen mit einem Markt mit echtem Wettbewerb. Die Sammelklage beziffert den entstandenen Gesamtschaden für niederländische Spieler auf rund 457 Millionen US-Dollar. Betroffen sind demnach alle, die in den vergangenen Jahren digitale Käufe im PlayStation Store getätigt haben.

    Warum ausgerechnet Stop Killing Games mitmischt

    Dass sich Stop Killing Games einschaltet, ist kein Zufall. Die Initiative wurde ursprünglich bekannt durch ihre EU-Petition gegen das “Verkrüppeln” gekaufter Spiele, wenn Publisher Server abschalten. Mit der Unterstützung dieser Klage erweitert die Kampagne ihren Fokus: Es geht nicht mehr nur um den Erhalt von Spielen nach dem Server-Aus, sondern grundsätzlicher um faire Bedingungen und Preise auf geschlossenen Konsolen-Plattformen. Für die Bewegung ist es ein logischer nächster Schritt, da beide Themen letztlich auf dieselbe Kritik hinauslaufen: Spieler haben auf Konsolen kaum Kontrolle über das, was sie eigentlich besessen glauben.

    Kein Einzelfall: Sonys Kundenkritik häuft sich

    Aus unserer Sicht ist bemerkenswert, wie sehr sich der Gegenwind für Sony gerade verdichtet. Erst kürzlich hatten wir über die Kritik einer Gaming-Preservation-Organisation berichtet, die Sony wegen des geplanten Endes der physischen Disc-Unterstützung ebenfalls fehlendes Verständnis für Kundenwünsche vorwarf – dort ging es vor allem um ausbleibende Preissenkungen trotz wegfallender Disc-Kosten. Jetzt kommt mit der Store-Monopol-Klage ein zweiter, juristisch deutlich schärferer Vorwurf hinzu. Für Spieler bedeutet das erstmal nichts Akutes: Die Klage muss die niederländische Justiz noch prüfen, und selbst bei Erfolg würden zunächst nur niederländische Käufer entschädigt. Trotzdem lohnt sich ein Auge auf das Verfahren, denn ähnliche Klagen gegen App-Store-Monopole liefen in der Vergangenheit auch schon zu Präzedenzfällen mit Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von dem Vorwurf – berechtigte Kritik am Store-Monopol oder normales Konsolen-Geschäft? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sonys schrittweiser Abschied von der physischen Disc bei der PlayStation 5 sorgt weiter für Ärger. Eine auf Spielesicherung spezialisierte Preservation-Organisation hat Sony jetzt öffentlich vorgeworfen, kein Verständnis dafür zu haben, was Spielerinnen und Spieler eigentlich wollen. Der Kern der Kritik: Wenn Discs wegfallen, sollten Spiele eigentlich günstiger werden – stattdessen bleiben die Preise gleich oder steigen sogar.

    Worum es bei der Kritik konkret geht

    Physische Medien erfüllen für viele Spielerinnen und Spieler mehr als nur einen nostalgischen Zweck. Eine Disc lässt sich verleihen, weiterverkaufen und bleibt auch dann spielbar, wenn ein Publisher Server abschaltet oder ein Store irgendwann dichtmacht. Genau das ist der Kern der Sorge von Preservation-Organisationen: Digitale Lizenzen können jederzeit entzogen oder an Konten gebunden bleiben, während physische Kopien langfristig als Archiv dienen. Fällt die Disc komplett weg, fällt für viele Spiele auch die letzte verlässliche Möglichkeit weg, sie dauerhaft zu besitzen und später wieder zu spielen.

    Ein Muster, das sich durch die Branche zieht

    Sony ist damit kein Einzelfall. Erst vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung von GTA 6 als reinem Digital-Release zum happigen Preis von 80 Dollar für ähnliche Debatten – wie wir bereits berichtet haben, wehrte sich Take-Two-Chef Strauss Zelnick gegen genau diesen Vorwurf. Aus unserer Sicht zeigt sich hier ein größerer Branchentrend: Publisher sparen sich mit dem Wegfall physischer Medien Produktions- und Vertriebskosten, geben diese Ersparnis aber selten an die Kundschaft weiter. Für Sammler und Konservatoren ist das doppelt bitter, weil mit jeder rein digitalen Veröffentlichung ein Stück Spielegeschichte potenziell unwiederbringlich an eine Plattform gebunden wird.

    PS5-Konsole im Kontext der Debatte um das Ende der physischen Disc-Unterstützung
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Ob Sony auf den öffentlichen Druck reagiert, ist offen. Bislang gibt es von offizieller Seite keine Ankündigung, die Preispolitik im Zuge des Disc-Ausstiegs zu überdenken.

    Quelle: PC Gamer

    Vermisst ihr die Disc im Regal oder ist euch das mittlerweile egal? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!