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  • GTA 6: Rockstar wollte das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln

    GTA 6: Rockstar wollte das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln

    Eigentlich sollte GTA 6 viel früher fertig werden: Laut einem neuen Bericht von Bloomberg wollte Rockstar Games das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln. Dass daraus nichts wurde, hat die Wartezeit für Fans spürbar verlängert.

    Die Details stammen aus dem Bloomberg-Artikel, den unter anderem IGN aufgegriffen hat. Rockstar-North-Co-Studioleiter Rob Nelson sagt darin, die Ambition hinter Red Dead Redemption 2 habe eine Alle-Mann-an-Deck-Situation erzwungen. GTA 6 rutschte dadurch auf die Hinterbank.

    Warum wurde GTA 6 hinter Red Dead Redemption 2 zurückgestellt?

    Der Plan, beide Spiele gleichzeitig zu bauen, sei laut Bloomberg schnell nicht mehr machbar gewesen. Red Dead Redemption 2 band praktisch die gesamte Kapazität des Studios. Nelson betont aber auch den Vorteil: Alles, was das Team für den Western gebaut habe, werde sich in GTA 6 „auszahlen“. Tatsächlich übernimmt GTA 6 Ideen und Systeme aus Red Dead 2, etwa das NPC-Interaktionssystem.

    Bemerkenswert ist auch eine Anekdote von Rockstars Publishing-Chefin Jennifer Kolbe. Wenige Monate nach der Ankündigung der ersten Verschiebung musste sie Take-Two-CEO Strauss Zelnick anrufen, weil das Team mehr Zeit brauchte. Seine erste Reaktion laut Kolbe: „Du machst Witze. Bitte sag mir, dass du Witze machst.“ Nach einer Erklärung habe er es aber verstanden.

    Wie lange arbeitet Rockstar wirklich schon an GTA 6?

    Das Gerücht, GTA 6 sei seit kurz nach GTA 5 (2013) in aktiver Entwicklung, räumt der Bericht ab. Geplant und recherchiert wurde aber schon ab 2014, unter anderem mit Reisen nach Florida. Ein „Skelett“ für die Story gab es laut Bloomberg erst Ende 2019, also ein Jahr nach dem Release von Red Dead 2. Auch danach dauerte es, bis das Team das Spiel als Ganzes greifen konnte.

    Dazu kamen laut Bericht ein auf die doppelte Größe gewachsenes Studio, mehrere Leaks und Produktivitätsverluste in der Pandemie. Rockstar habe zudem die Arbeitsweise grundlegend verändert und wolle beim nächsten Spiel nicht annähernd so lange brauchen.

    Was heißt das für Spieler und Fans?

    Aus unserer Sicht erklärt der Bericht vor allem, warum der Abstand zwischen GTA 5 und GTA 6 so riesig ausfällt: Nicht Trödelei, sondern ein bewusst verschobener Start und ein Studio, das erst wachsen musste. Für Spieler ist das eine gute Nachricht, denn die Technik von Red Dead 2 steckt damit als Fundament in GTA 6. Mehr zur Entstehungsgeschichte findest du in unserem Artikel, warum GTA 6 einst Project Americas hieß und zwei Kontinente abdecken sollte.

    Was Rockstar als Nächstes plant, ist offen. Ob Red Dead 3 kommt oder ein ganz neues Projekt, verrät der Bericht nicht.

    Artwork zu GTA 6 von Rockstar Games
    Bildquelle: IGN (https://www.ign.com/articles/gta-6-was-originally-meant-to-release-much-sooner-than-we-realized)

    Quelle: IGN

    Was glaubst du: Hätte GTA 6 mit paralleler Entwicklung wirklich früher erscheinen können? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Leak: Cyberleek will angeblich keine weiteren GTA-6-Leaks mehr posten

    Leak: Cyberleek will angeblich keine weiteren GTA-6-Leaks mehr posten

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um einen Leak, der bislang NICHT offiziell von Rockstar Games bzw. Take-Two bestätigt wurde.

    Spoiler-Hinweis: In diesem Text verraten wir keine Inhalte des Spielendes und verlinken keine Leaks. Wer GTA 6 frisch erleben will, sollte die Videos meiden.

    Der Leaker Cyberleek hat angeblich ein letztes Video veröffentlicht. Laut Eurogamer soll es Szenen aus dem Ende von GTA 6 zeigen. Gleichzeitig soll der Leaker erklärt haben, dass Schluss ist. Zumindest vorerst.

    Was zeigt das angebliche Finale-Video von Cyberleek?

    Das Video soll rund vier Minuten lang sein. Eurogamer hat es nach eigenen Angaben gesehen und relativiert: Es sei weniger dramatisch als angekündigt. Die Redaktion habe darin weder die Endsequenz noch die letzte Cutscene erkannt. Das Material soll mit einer Montage verschiedener Orte und Flyover-Aufnahmen einer Stadt enden, unterlegt mit Journeys „Don’t Stop Believin’“.

    GamePro berichtet dagegen von Teilen der finalen Mission mit massiven Story-Spoilern. Die beiden Einschätzungen passen nicht ganz zusammen. Eurogamer hält fest, dass allenfalls der Ort der Handlung ein Spoiler sein könnte. Unabhängig prüfen können wir das nicht, und wir wollen es auch nicht.

    Warum hört Cyberleek angeblich auf?

    Der Grund ist offenbar Geld. Cyberleek wollte einen 200 GB großen Build des Spiels veröffentlichen, sobald sein Memecoin eine Marktkapitalisierung von 30 Millionen US-Dollar erreicht. Laut Eurogamer liegt der Wert aktuell bei 1,2 Millionen US-Dollar, nur drei Tage nach dem Hoch von 7,8 Millionen. Cyberleek soll auf seiner Website geschrieben haben: „The 30m was not reached, so no build.“

    Dazu passt das Zitat „The leeks stop here. For now.“ Nach GamePro-Angaben soll Take-Two außerdem „genug bestraft“ worden sein. Zuvor hatte der Leaker laut den Berichten einen 25-minütigen Gameplay-Clip gepostet, davor Material mit nackten Figuren von Lucia und Jason. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Cyberleek mit der Veröffentlichung eines komplett durchspielbaren Builds droht. Auch die Forderungen nach einer Disc und einer Entschuldigung von Rockstar gehören zur Vorgeschichte.

    Ist die Leak-Welle damit wirklich vorbei?

    Vorsicht ist angebracht. Cyberleek war nach den ersten Leaks im August abgetaucht und tauchte erst jetzt wieder auf, offenbar als Reaktion darauf, dass Take-Two ermittelt und Subpoenas an Discord und Microsoft verschickt hat. GamePro verweist zudem auf einen angeblichen „dead man’s switch“ für weitere Story-Spoiler. Eurogamer warnt, der Leaker könnte mit einem neuen Scam zurückkehren.

    Aus unserer Sicht ist die Ankündigung vor allem ein Rückzug auf Raten. Das Geschäftsmodell hinter den Leaks, der Memecoin, funktioniert offenbar nicht mehr. Ob das reicht, um jemanden mit Zugriff auf Spielmaterial dauerhaft zu stoppen, ist offen. Für Spieler heißt das: Spoiler-Schutz bleibt Pflicht, bis zum Launch am 19. November 2026 auf PS5 und Xbox Series X/S. GamePro empfiehlt, Begriffe wie „Lucia“ und „Jason“ in sozialen Medien zu blockieren. Das ist praktisch, wenn man nichts versehentlich sehen will.

    Offizielle Infos zum Spiel gibt es bei Rockstar Games und beim Publisher Take-Two Interactive. Alles andere bleibt bis dahin Gerücht und Leak, auch dieses angebliche Ende der Leaks.

    Quelle: Eurogamer, GamePro

    Habt ihr Leaks bis zum Release bewusst gemieden oder schaut ihr trotzdem rein?

  • GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    Rockstar öffnet die Tür einen Spalt weit. In einem ausführlichen Bloomberg-Interview erzählen die Studiochefs, wie GTA 6 entstanden ist. Das Original hinter der Paywall konnten wir nicht lesen, die Details stammen aus Berichten von Eurogamer, VGC, GameStar und PC Gamer. Das Spiel erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version ist laut Berichten für das erste Quartal 2027 geplant, offiziell bestätigt ist sie nicht.

    Der Codename lautete Project Americas. Laut Bloomberg wollte Rockstar zeitweise große Landstriche im Norden und Süden Amerikas abdecken. Am Ende blieb Miami samt Umgebung. Rob Nelson fuhr 2015 mit Mitarbeitern zur ersten Recherchereise dorthin. Das Projekt lief ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2, wurde aber um Jahre geschoben, weil der Western immer größer wurde.

    Warum hat GTA 6 so lange gedauert?

    Nach RDR2 wuchs Rockstar von 2.441 auf 4.711 Mitarbeiter an 12 Standorten. Dan Houser verließ das Studio, Nelson, Aaron Garbut und Phil Hooker übernahmen die Leitung. Ende 2019 standen das Grundgerüst und das Duo Jason und Lucia. Dann kam Corona, und einige Senior-Designer kündigten. Ab 2022 nahm das Spiel Gestalt an.

    Beim Thema Crunch nennt Publishingchefin Jennifer Kolbe RDR2 “einen echten Moment” zur Einkehr: “We’re not doing it again like this.” Perfekt sei es nicht, aber besser. Bloomberg sprach mit Dutzenden Angestellten, die sich überwiegend positiv äußerten. Der Leak von 2022 traf das Team hart. Garbut sagt, es fühle sich an, als würde jemand durch die eigene Schmutzwäsche waten, “äußerst invasiv”.

    Dazu kamen die Verschiebungen. Der erste Trailer versprach 2023 noch 2025, dann folgte Mai 2026, jetzt der 19. November. Kolbe rief Take-Two-Chef Strauss Zelnick an. Sinngemäß fragte er, ob sie Witze mache. Nach der Erklärung habe er es verstanden. Auch die NPC-Menge bremste: Nelson nannte die Projektionen “horrifying”. Rockstar baute in Los Angeles ein eigenes Studio mit Autoren auf. Hooker sagt, man hätte den Termin halten können, “but it won’t be the game we want to make”. Offiziell hieß es damals nur, man brauche Politur.

    Aus unserer Sicht ist das die ehrlichste Begründung, die Rockstar bisher geliefert hat. Sie erklärt auch, warum ein Spiel mit Ansage so oft verschoben wurde. Für Spieler heißt das: Der Termin im November wirkt solider als die vorherigen, weil das Studio offen über Probleme spricht. Und wer sich auf lebendige Straßen freut, bekommt offenbar viel Handarbeit.

    Kommt das nächste Rockstar-Spiel schneller?

    Laut VGC soll das so sein. Die Engine, die Tools und das Team ermöglichten schnelleres Arbeiten, sagt Hooker, man gehe “more sideways than upwards”. Garbut ergänzt, man habe vieles grundlegend geändert, und das werde nicht wieder zerlegt. Bloomberg verweist auf Vice City, das ein Jahr nach GTA 3 erschien. Ein so enger Abstand ist trotzdem nicht in Sicht. GameStar rechnet vor, dass die reine Entwicklungszeit eher bei rund acht Jahren lag, auch wenn 13 Jahre zwischen GTA 5 und GTA 6 liegen.

    Mehr zum Thema: Rockstar verspricht trotz Realismus weiter Action und Chaos. Außerdem lest ihr hier, was zur PC-Version im ersten Quartal 2027 kursiert. Weitere Infos zum Studio gibt es auf der Rockstar-Games-Seite.

    Lucia und Jason in einem Auto vor der Skyline von Vice City in GTA 6, Jason hält einen Getränkebecher
    Bildquelle: VGC, Rockstar Games
    Grauhaariger Mann im Hawaiihemd zeigt in GTA 6 auf ein Päckchen, das ihm ein Gegenüber entgegenhält
    Bildquelle: PC Gamer, Rockstar Games

    Quelle: Eurogamer, VGC, GameStar, PC Gamer

    Glaubt ihr, dass Rockstar das Tempo beim nächsten Spiel wirklich erhöht? Schreibt es in die Kommentare!

  • Gerücht: GTA 6 soll im ersten Quartal 2027 auf den PC kommen

    Gerücht: GTA 6 soll im ersten Quartal 2027 auf den PC kommen

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Rockstar Games oder Take-Two bestätigt wurde.

    Die PC-Version von GTA 6 ist offiziell noch gar nicht angekündigt. Trotzdem will GamesBeat jetzt schon einen Termin kennen: Berichten zufolge soll Rockstar den PC-Release für das erste Quartal 2027 planen. Als Grundlage nennt das Portal vier Quellen, die anonym bleiben wollen. IGN und Eurogamer haben die Meldung am 13. Oktober aufgegriffen.

    Was genau soll Rockstar für den PC planen?

    Laut dem Bericht soll GTA 6 nur wenige Monate nach der Konsolenfassung auch auf dem Rechner laufen. Die Konsolenversion für PS5 und Xbox Series X/S soll am 19. November 2026 erscheinen. Ein PC-Start im ersten Quartal 2027 würde also nur etwa zwei bis fünf Monate später fallen. Rockstar und Take-Two haben sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.

    IGN weist außerdem auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Multiplayer hin: Twitch-Chef Dan Clancy hatte im vergangenen Monat gesagt, dass der Online-Modus, den Fans schon „GTA Online 2“ nennen, im nächsten Jahr starten soll. Offiziell bestätigt Rockstar bislang weder einen Online-Modus noch dessen Namen.

    Warum wäre ein früher PC-Start so überraschend?

    Rockstar hat sich bei Neuveröffentlichungen bisher immer Zeit gelassen. Red Dead Redemption, GTA 5, L.A. Noire, Max Payne 3 und Red Dead Redemption 2 kamen alle erst nach den Konsolen auf den PC. Bei GTA 5 lagen zwischen Konsolenstart im September 2013 und dem PC-Release im April 2015 rund anderthalb Jahre. Viele hatten deshalb mit einer ähnlich langen Wartezeit gerechnet.

    Take-Two-Chef Strauss Zelnick sagte im Mai gegenüber Bloomberg, Rockstar starte „immer auf der Konsole“, weil man bei einem solchen Release daran gemessen werde, die Kernspieler bestmöglich zu bedienen. Zugleich betonte er vor einem Jahr, die Branche bewege sich in Richtung PC. Beides passt zu einem Release, der nur mit kurzem Abstand folgt.

    Was heißt das für PC-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist die Meldung plausibel, aber eben kein Beleg. Anonyme Quellen sind bei Rockstar häufig im Spiel, und gerade bei Terminen ändert sich bis zum Schluss vieles. Wer am PC spielt, sollte sich daher weder auf Q1 2027 verlassen noch schon Hardware nur dafür kaufen. Offen sind auch Systemanforderungen und Performance: Rockstar hat bislang nicht einmal Bildraten und Auflösung der Konsolenfassungen bestätigt. Sicher ist nur, dass jede PC-Version vermutlich mehr Leistung herausholen könnte, sofern der Rechner mitspielt.

    Für uns bleibt die spannende Frage, ob der PC-Start mit dem Multiplayer zusammenfällt. Das würde erklären, warum Rockstar diesmal kürzer wartet. Bestätigt ist aber auch das nicht.

    Quelle: IGN, Eurogamer

    Wie schnell muss die PC-Version für dich kommen? Schreib es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Cyberleek will das ganze Spiel leaken – und verlangt Disc und Entschuldigung von Rockstar

    GTA 6: Cyberleek will das ganze Spiel leaken – und verlangt Disc und Entschuldigung von Rockstar

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um Ankündigungen und angebliche Leaks eines Einzelnen, die bislang NICHT offiziell von Rockstar oder Take-Two bestätigt wurden.

    Der GTA-Leaker Cyberleek legt nach: Nach den Gameplay-Szenen der vergangenen Wochen kündigt er an, das komplette GTA 6 samt Story-Modus ins Netz zu stellen – aber nur unter Bedingungen. Wir haben die Details der Ankündigung für euch eingeordnet.

    Was genau hat Cyberleek angekündigt?

    Auf seiner eigenen Website schreibt Cyberleek, dass eine Version mit vollständigem Story-Modus erscheint, sobald seine gleichnamige Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von 30 Millionen erreicht. Gemeint sei ein Durchlauf bis zum Abspann. Wer an einen vollständigen Story-Modus nicht glaubt, soll einfach sagen, was er sehen will – es werde dann bereitgestellt.

    Unklar bleibt, ob am Ende nur ein Gameplay-Video oder wirklich ein spielbarer Build kommen soll. Die Formulierung lässt beides zu. Schon unser Bericht zur ersten Drohung hat gezeigt, wie vage Cyberleek bei den Details bleibt.

    Was verlangt der Leaker von Rockstar und Take-Two?

    • Eine Veröffentlichung von GTA 6 auf physischen Datenträgern (Disc).
    • Eine öffentliche Entschuldigung des Publishers Take-Two.
    • Von der Community erwartet er, den Wert seiner Kryptowährung nach oben zu treiben.

    Erfüllt Rockstar die Forderungen, würde Cyberleek nach eigener Aussage auf den Release verzichten. Er formuliert es so, als gebe es für Take-Two nur diesen einen Ausweg – oder man hoffe darauf, dass er bluffe.

    Wie reagiert die Community darauf?

    Die Resonanz fällt deutlich skeptisch aus. In den von GameStar zitierten Kommentaren ist von einem reinen Krypto-Scam die Rede, bei dem es nur ums Geld gehe. Andere wollen lieber auf die offizielle Version warten oder verweisen darauf, dass GTA 6 ohnehin am 19. November 2026 erscheint.

    Was heißt das für euch als Spieler?

    Aus unserer Sicht ist Vorsicht angesagt. Cyberleek verknüpft seine Leaks direkt mit dem Wert eines eigenen Tokens – das ist ein klares finanzielles Eigeninteresse. Dazu kommt: Dass er einen aktuellen Release-Build besitzt, ist nicht belegt; wahrscheinlicher ist eine ältere Entwicklungsversion, die mit dem fertigen Spiel wenig zu tun hat. Wer Spoiler vermeiden will, sollte Social-Media-Feeds und Foren in den nächsten Wochen entsprechend filtern. Von dubiosen Download-Links und Krypto-Aufrufen im Zusammenhang mit GTA 6 solltet ihr die Finger lassen. Eine Stellungnahme von Rockstar oder Take-Two zu den Forderungen liegt bislang nicht vor.

    Und eine Disc-Version quasi über Nacht? Praktisch kaum machbar, so kurz vor dem Release. Cyberleek dürfte das wissen.

    Quelle: GameStar, GamePro

    Glaubt ihr an einen echten Leak oder ist das nur ein Krypto-Trick? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: CyberLeek droht mit Veröffentlichung eines komplett durchspielbaren Builds

    GTA 6: CyberLeek droht mit Veröffentlichung eines komplett durchspielbaren Builds

    Rund fünf Wochen vor dem Release von GTA 6 wird es noch einmal laut: Der Leaker CyberLeek droht laut Berichten von Eurogamer, PC Gamer und IGN damit, einen kompletten, durchspielbaren Build des Spiels ins Netz zu stellen. Das Ganze ist an eine Bedingung geknüpft – und die hat mit Kryptowährung zu tun.

    Was genau hat CyberLeek angekündigt?

    Auf der Webseite des Leakers steht laut Eurogamer und PC Gamer sinngemäß: Erreicht die hauseigene Kryptowährung einen Marktwert von 30 Millionen US-Dollar, soll der Build erscheinen – mit komplettem Story-Modus, „bis zum Abspann“ durchgespielt. Wer bezweifelt, dass der Story-Modus komplett vorhanden ist, könne sich Szenen wünschen, die dann geliefert würden.

    Take-Two bleibe nur ein Ausweg, heißt es weiter: physische Discs und eine öffentliche Entschuldigung. Das ist erkennbar eine Anspielung auf die Debatte um Disc-Versionen. PC Gamer rechnet vor, dass die Währung dafür noch gut 26 Millionen Dollar zulegen müsste.

    Woher kommen die bisherigen GTA-6-Leaks?

    CyberLeek veröffentlicht seit August Material aus GTA 6. Zuletzt tauchte ein 25-minütiges Video auf, das laut Eurogamer – dort hat man es gesehen – echt wirkt und das CyberLeek-Emblem eingeblendet hat. Darin sind unter anderem Nacktszenen mit Jason und Lucia zu sehen. PC Gamer weist darauf hin, dass der Leaker offenbar tatsächlich Zugriff auf einen spielbaren Build hat.

    Rockstar hat sich zu den Leaks bereits geäußert: Sie seien „heartbreaking“, und so habe man sich nicht vorgestellt, dass Fans das Spiel nach all der Zeit zum ersten Mal sehen. Take-Two sucht zudem nach der Person hinter den Leaks und hat laut Eurogamer versucht, Discord per Subpoena zur Herausgabe von Informationen zu zwingen.

    Was bedeutet das für Spieler vor dem Release?

    Unsere Einordnung: Die Drohung ist in erster Linie ein Marketing-Trick für die eigene Kryptowährung. Ob CyberLeek tatsächlich liefern kann oder nur blufft, ist offen – offiziell bestätigt ist dazu nichts. Für euch heißt das: Wer Spoiler vermeiden will, sollte Social Media, Foren und Videoplattformen in den nächsten Wochen mit Vorsicht nutzen und Schlagwörter zum Spiel notfalls stummschalten.

    Auch ein Build wäre nicht das fertige Spiel. Der Release ist für den 19. November auf PS5 und Xbox Series X/S angesetzt, die PC-Version folgt 2027. Rockstar dürfte bis dahin weiter versuchen, die Leaks einzudämmen. Wir halten euch auf dem Laufenden, falls es neue Entwicklungen gibt.

    Quelle: Eurogamer, PC Gamer

    Glaubt ihr, dass CyberLeek wirklich liefert, oder ist das nur ein Bluff? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6 auf Switch 2? Nintendo: „Gespräch für Take-Two und Rockstar“

    GTA 6 auf Switch 2? Nintendo: „Gespräch für Take-Two und Rockstar“

    Kommt GTA 6 auch auf die Nintendo Switch 2? Eine klare Antwort gibt es weiterhin nicht. Nintendo-of-America-Chef Devon Pritchard hat die Frage jetzt an die Entwickler weitergereicht, wie IGN berichtet.

    Gegenüber Variety sagte Pritchard: „Das wird ein Gespräch für Take-Two und Rockstar sein, aber ich habe aktuell nichts zu verkünden.“ Ein Dementi klingt anders, eine Zusage aber auch.

    Was hat Nintendo zu GTA 6 auf Switch 2 gesagt?

    Pritchard sprach laut IGN generell über Nintendos Pläne, von Freizeitparks bis zu Spielen von Nintendo selbst und von Drittanbietern. Mit der Switch 2 stehe die Tür für Titel offen, die frühere Nintendo-Konsolen ausgelassen haben. Als Beispiel nennt IGN Call of Duty: Modern Warfare 4, das mit der Switch 2 erscheint.

    Zusätzlich betonte Pritchard, Nintendo stehe weiterhin für „Alter 5 bis 95“. Man wolle eine möglichst große Vielfalt an Erlebnissen auf dem System anbieten. Zu GTA 6 fiel in dem Zusammenhang kein weiterer Satz.

    Läuft GTA 6 überhaupt auf der Switch 2?

    Technisch ist die Frage offen. Die Switch 2 stemmt laut IGN bereits Spiele wie Cyberpunk 2077 und das aktuelle Remaster von The Witcher 3. Gleichzeitig erscheint GTA 6 auch auf der schwächeren Xbox Series S. Eine Messlatte nach unten gibt es also, ob sich Rockstars Open World in einer Handheld-tauglichen Fassung umsetzen ließe, bleibt aber reine Spekulation.

    Offiziell angekündigt ist GTA 6 bislang nur für PS5 und Xbox Series X|S, der Release ist am 19. November. Rockstar hat zu weiteren Plattformen nichts gesagt. Zuletzt hatte auch Xbox Berichte über exklusive Zugänge zum Spiel dementiert, mehr dazu in unserem Bericht zum Xbox-Dementi bei Cloud-Streaming und PC.

    Was heißt das für Switch-2-Spieler?

    Konkret: nichts, worauf ihr euch verlassen solltet. Wer GTA 6 zum Launch spielen will, braucht PS5 oder Xbox Series X|S. Pritchards Antwort ist höfliches Ausweichen, kein Signal für eine Portierung.

    Aus unserer Sicht ist eine Switch-2-Version nach Release eine denkbare, aber unbestätigte Option. Rockstar hat seine Klassiker wie Red Dead Redemption und L.A. Noire bereits auf Nintendo-Hardware gebracht. Dass der Konzern das bei seinem größten Titel erst nach dem Launch der Hauptversionen entscheidet, wäre für Take-Two nicht ungewöhnlich. Einen Beleg dafür gibt es allerdings nicht.

    Spannend wird das Timing: Nur zwei Wochen vor GTA 6 erscheint am 5. November das Zelda-Remake von Ocarina of Time. Nintendo setzt damit klar auf die eigene Fangemeinde, statt dem Rockstar-Release auszuweichen.

    Quelle: IGN

    Wollt ihr GTA 6 auf der Switch 2 sehen oder reicht euch die Konsolen-Version? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Rob Nelson erklärt, wie Jason und Lucia als Paar funktionieren

    GTA 6: Rob Nelson erklärt, wie Jason und Lucia als Paar funktionieren

    IGN hat das komplette Interview mit Rob Nelson veröffentlicht, Head of Development und Co-Studio-Head bei Rockstar North. Das Gespräch fand im Juli statt, während Nelson 30 Minuten GTA 6 live spielte. Im Mittelpunkt: Jason und Lucia als Duo, das sich durch eine offene Welt schlägt.

    Wie funktioniert die Beziehung von Jason und Lucia?

    Laut Nelson gibt es ein eigenes Beziehungssystem. Es läuft getrennt vom Ruf deiner Spielfigur. Gepflegt wird die Bindung, indem ihr Zeit miteinander verbringt. Das kann Poolbillard, Minigolf oder Kajakfahren sein. Auch gemeinsame Überfälle zählen. Alles davon wirkt sich positiv aus.

    Die Story allein reicht dafür nicht. Nelson sagt, dass Missionen zusammen nicht genügen, um beide zusammenzuhalten. Ihr müsst im Open World Zeit investieren. Selbst Textnachrichten spielen eine Rolle: Antwortet ihr gar nicht auf eine gute Nacht, kann das die Beziehung etwas belasten.

    Ihr könnt jederzeit zwischen beiden wechseln. Der jeweils andere hat laut Nelson seine eigene Tagesroutine und ist mal im Safehouse, mal unterwegs.

    Muss man in GTA 6 überhaupt eine Romanze spielen?

    Nein. Nelson betont, dass Rockstar das niemandem aufzwingen will. Es gebe keinen spielerischen Vorteil, den er nennen könnte. Als Partner im Verbrechen arbeiten beide immer zusammen und halten sich den Rücken frei, egal ob romantisch oder nicht. Die Erzählung sei so gebaut, dass beide für den Großteil der Geschichte zusammenbleiben müssen.

    Was die Beziehung ändert, ist der Verlauf ihrer Geschichte. Mehr will Nelson nicht verraten, um nicht zu spoilern.

    Was ist das Criminal Profile?

    Davon unabhängig ist das Criminal Profile. Es erfasst, was für ein Krimineller ihr seid, und unterscheidet sich vom Ehrensystem aus Red Dead Redemption 2. Nelson sagt, es gebe kein Richtig oder Falsch. Wer aber dauerhaft mehr Gewalt ausübt als nötig, verschiebt das Profil. Das beeinflusst, wie die Welt auf euch reagiert und wie die Story verläuft.

    Auch Geld soll mehr zählen als in früheren Teilen. Es gibt Phasen, in denen ihr durch Autoklau oder Überfälle Geld verdienen müsst, um in den Missionen weiterzukommen.

    Was bedeutet das für Spieler?

    Aus unserer Sicht ist das ein klarer Kurswechsel. Bei GTA 5 liefen drei Figuren weitgehend getrennte Leben. Jetzt steht ein Paar im Zentrum, das ihr als Einheit betreut. Nelson spricht davon, dass man sich wie ein Treuhänder der Beziehung fühle. Das erinnert an Arthur und die Honor-Mechanik aus RDR2, geht aber weiter, weil ein zweiter Charakter mitzieht.

    Offen bleibt, wie sich das nach Dutzenden Stunden anfühlt. Zum Spielumfang oder zu weiteren Protagonisten finden sich im uns vorliegenden Interviewtext keine belastbaren Angaben. Offizielle Infos gibt es auf der Rockstar-Seite zu GTA 6. Der Publisher ist Take-Two.

    Mehr zum Hintergrund: Wir haben berichtet, wie Rockstar für die Recherche per Helikopter über Miami flog. Außerdem soll jeder NPC eine Hintergrundgeschichte haben.

    Lucia lehnt lässig aus einem Cabrio, hinter ihr sitzt Jason am Steuer, im Hintergrund eine Hochhaus-Skyline am Wasser
    Bildquelle: IGN

    Quelle: IGN

    Wie wichtig ist euch die Beziehung von Jason und Lucia in GTA 6? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 5 im Browser spielbar: KI-Klon taucht auf und verschwindet wieder

    GTA 5 im Browser spielbar: KI-Klon taucht auf und verschwindet wieder

    GTA 5 im Chrome-Tab? Genau das haben Nutzer gestern gezeigt: Videos eines im Browser laufenden Grand Theft Auto 5 machten in den sozialen Medien die Runde. Inzwischen ist die Seite offline – und die Debatte, wie Publisher mit KI-Klonen umgehen sollen, wird lauter.

    Was ist mit dem Browser-Port von GTA 5 passiert?

    Laut IGN verbreitete sich das Material am Montag, die zugehörige Website ist mittlerweile nicht mehr erreichbar. Berichten zufolge hat der Hosting-Dienst Cloudflare eingegriffen. Der Betreiber der Seite fragte zuletzt öffentlich, wer den Quellcode haben wolle.

    IGN vermutet, dass der PC-Build ähnlich entstanden ist wie das KI-Projekt Fallout: New York, das mit Claude Opus 5.5 gebaut wurde. Belegt ist das für GTA 5 allerdings nicht.

    Warum häufen sich KI-Klone beliebter Spiele?

    Die Welle ist nicht neu. Erst vergangene Woche schickte Bethesda eine Unterlassungsaufforderung an das Fan-Projekt – wir haben über das Aus für Fallout: New York berichtet. Ebenfalls zuletzt war laut IGN die originale Xbox-Version von Halo: Combat Evolved im Browser aufgetaucht. Der Punkt: KI beschleunigt das früher mühsame Reverse-Engineering und Neukompilieren erheblich.

    Die Community ist gespalten. Viele feiern die Klone, andere halten dagegen, dass solche Projekte keine eigenen Ideen liefern, sondern nur Bekanntes nachbauen oder mischen.

    Was heißt das für GTA 6?

    Die Frage, die IGN aufwirft, ist spannend: Wie lange dauert es, bis auch GTA 6 im Browser auftaucht, und was kann Take-Two dagegen tun? Bislang bleibt Publishern oft nur Whack-a-Mole – also jeden auftauchenden Klon einzeln stoppen. Aus unserer Sicht wird das auf Dauer nicht reichen, auch wenn GTA 6 am 19. November erst einmal nur offiziell erscheint. Wer das Original spielen will, kauft es weiter regulär; ein Browser-Klon ist rechtlich ein Risiko für alle Beteiligten.

    Quelle: IGN

    Wie sollten Publisher mit KI-Klonen umgehen? Sag uns deine Meinung in den Kommentaren!

  • Rockstar lässt Aufnahmen zu gestrichenem GTA-5-DLC und früher GTA-6-Kartenversion entfernen

    Rockstar lässt Aufnahmen zu gestrichenem GTA-5-DLC und früher GTA-6-Kartenversion entfernen

    Take-Two Interactive und Rockstar Games gehen erneut mit Nachdruck gegen altes Datenmaterial vor. Laut einem Bericht von IGN werden derzeit gezielt Videos und Bilder aus dem Netz entfernt, die gestrichenen Zusatzinhalt zu GTA 5 sowie eine sehr frühe Version der später bekannt gewordenen GTA-6-Karte zeigen. Beides stammt aus dem umfangreichen Datenpaket, das nach dem berüchtigten Rockstar-Hack von 2022 im Netz kursierte.

    Warum lässt Rockstar jetzt wieder altes Material aus dem Hack entfernen?

    Konkret geht es laut IGN um Aufnahmen einer offenbar geplanten, aber nie veröffentlichten Erweiterung für GTA 5 mit Bezug zu Liberty City sowie um eine deutlich unfertige, frühe Fassung der GTA-6-Weltkarte. Beide Inhalte tauchten ursprünglich im Zuge des Hacks auf, bei dem 2022 interne Rockstar-Dateien, Quellcode-Fragmente und dutzende Gameplay-Clips aus der Entwicklung von GTA 6 öffentlich wurden. Take-Two setzt seither regelmäßig DMCA-Takedowns ein, sobald Ausschnitte davon neu auftauchen oder erneut die Runde machen – offenbar auch jetzt wieder, mehrere Jahre nach dem eigentlichen Vorfall.

    Was war der GTA-6-Hack von 2022 überhaupt und wie ging er aus?

    Im September 2022 verschaffte sich ein damals minderjähriges Mitglied der Hackergruppe Lapsus$ Zugriff auf interne Rockstar-Systeme und veröffentlichte über 90 Videoclips aus einer frühen Entwicklungsphase von GTA 6, dazu Screenshots, Testumgebungen und interne Dokumente. Es war einer der größten Datenlecks in der Geschichte der Spielebranche. Rockstars Mutterkonzern Take-Two reagierte damals mit einer Welle an Takedown-Anfragen, konnte die Verbreitung aber nie vollständig stoppen – bis heute tauchen einzelne Fragmente, Screenshots und daraus destillierte Fan-Analysen in Foren, auf Discord-Servern und in sozialen Netzwerken wieder auf. Der Hauptverantwortliche wurde später wegen mehrerer Cyberkriminalitätsdelikte verurteilt.

    Aus unserer Sicht zeigt der aktuelle Fall vor allem, wie hartnäckig sich altes Datenmaterial hält, selbst Jahre nach der eigentlichen Veröffentlichung: Für Take-Two ist jede neue Welle an Reuploads ein juristisches Whack-a-Mole-Spiel, während die Fan- und Datamining-Community die alten Dateien immer wieder neu aufbereitet, kommentiert oder mit aktuellem Wissen über Take-Two und Rockstar abgleicht. Für Spielerinnen und Spieler bedeutet das vor allem eines: Wer auf offizielle Informationen zu GTA 6 warten will, kommt an den Kanälen von Rockstar selbst kaum vorbei, da altes Bildmaterial jederzeit wieder aus dem Netz verschwinden kann.

    Spannend ist der Fall auch deshalb, weil das aktuelle Vorgehen zeigt, dass Rockstar bei der Kontrolle über sein Bildmaterial keine Kompromisse eingeht – ähnlich konsequent wie beim Umgang mit der strengen Modding-Politik rund um GTA 6, die ebenfalls klare Grenzen für die Community zieht.

    Quelle: IGN

    Habt ihr Screenshots oder Clips aus dem GTA-6-Hack von 2022 in Erinnerung? Schreibt uns eure Eindrücke gerne in die Kommentare!