GTA 6 auf der PS5 Pro zocken? Dann brauchst du gerade starke Nerven oder ein dickes Portemonnaie. Auf der Otto-Plattform bietet der externe Händler Gsidegoods ein Bundle aus 2-TB-PS5-Pro und GTA 6 für satte 1.599,99 Euro an.
Was steckt im Bundle?
Außer Konsole und Spiel gibt es nichts dazu. Die digitale PS5 Pro kommt ohne Laufwerk, GTA 6 liegt nur als Standard-Edition bei, denn die Ultimate Edition wird nicht als Code-in-Box-Version verkauft. Bestellbar ist das Paket schon jetzt, geliefert wird laut Store-Angaben aber erst zum Release am 19. November 2026. Der Versand ist kostenlos, wegen der Altersfreigabe von GTA 6 ist eine Altersprüfung nötig.
Wie viel teurer ist das als der reguläre Preis?
Sonys unverbindliche Preisempfehlung für die PS5 Pro liegt seit April 2026 bei 899,99 Euro. Mit dem Spiel (79,99 Euro) wären das 979,98 Euro. Das Bundle ist damit 620,01 Euro teurer. Auch ein Bundle aus PS5 Slim (UVP 649,99 Euro) mit GTA 6 steht bei Otto für 949 Euro im Angebot.
Warum sind PS5-Pro-Konsolen so teuer?
Die PS5 Pro ist seit Wochen bei vielen Händlern vergriffen, auch im PlayStation-Direct-Store ist sie derzeit nicht zu haben. Hohe Nachfrage und kaum Angebot treiben die Preise. Schon vor einigen Tagen tauchten bei MediaMarkt vereinzelte Angebote um die 1.700 Euro auf, auch auf eBay zahlst du deutlich mehr als üblich.
Aus unserer Sicht gilt: Wer nicht zwingend am Release-Tag mit PS5-Pro-Grafik starten muss, sollte solche Bundles ignorieren und auf Nachschub zur UVP warten. Dass der Hype um das Spiel den Markt anheizt, zeigt auch, wie groß die Erwartung ist: Wir berichteten bereits über Edekas GTA-6-Verkauf vor dem Release und über die über 6 Millionen digitalen Vorbestellungen.
Cloud-Gaming bei Xbox wird zur Stundenrechnung. Microsoft hat die Preise für die neuen „Cloud Playtime“-Pakete verraten, und sie lassen sich auch ohne Game Pass buchen. Vorerst testen aber nur Xbox Insider das System.
Was kosten die neuen Cloud-Pakete?
Die Prepaid-Pakete gibt es zunächst nur in US-Dollar. Die Einführungspreise im Überblick:
10 Stunden für 3,99 US-Dollar (rund 40 Cent pro Stunde)
25 Stunden für 7,99 US-Dollar (rund 32 Cent pro Stunde)
50 Stunden für 11,99 US-Dollar (rund 24 Cent pro Stunde)
Je größer das Paket, desto günstiger die Stunde. Ein Vorteil: Nicht genutzte Stunden aus den Prepaid-Paketen verfallen nicht. Die Freistunden, die im Abo enthalten sind, verfallen dagegen am Monatsende.
Was ändert sich für Game-Pass-Abonnenten?
Die Flatrate ist Geschichte. Schon im September hatte Microsoft angekündigt, Cloud-Gaming in ein festes Stundenkontingent umzuwandeln. Game Pass Ultimate bringt 15 Stunden pro Monat mit. Wer mehr streamt, muss nachkaufen. Laut Microsoft streamen 96 Prozent der bisherigen Nutzer ohnehin weniger als 15 Stunden im Monat. Nach Informationen von VGC sind bestehende Ultimate-Abos in einigen Ländern, darunter Deutschland, von den Änderungen zunächst nicht betroffen, solange sich das Abo automatisch verlängert.
Spieler ohne Abo können über die Pakete geeignete Spiele streamen, die sie besitzen. Für ausgewählte Free-to-Play-Titel soll es außerdem einen kostenlosen, werbefinanzierten Zugang geben. Auch zahlende Nutzer müssen laut Microsoft in Stoßzeiten mit Wartezeiten rechnen, die aber kürzer ausfallen sollen.
Wann kommt das Angebot für alle Spieler?
Ab sofort testen Xbox Insider die Pakete. Der Rollout für alle Xbox-Spieler ist für November geplant. Ob und zu welchen Preisen das Angebot in Deutschland startet, ist offen: Microsoft nennt bislang nur Dollar-Beträge.
Lohnt sich das für dich?
Aus unserer Sicht: Für Gelegenheitsspieler, die nur ab und zu streamen, sind die Pakete fair, weil die Stunden nicht verfallen. Wer dagegen täglich in der Cloud zockt, landet mit 15 Stunden schnell im Minus und zahlt drauf. Warum Microsoft das System umbaut, erklärt ein Bericht so: Er nennt die Grenze von 15 Stunden als den Punkt, ab dem Xbox bei Server-, Rechen- und Bandbreitenkosten draufzahlt. Das ist eine Berichtslage und nicht von Microsoft bestätigt. Dazu kommt der Konzernumbau mit angekündigten Entlassungen von über 3.000 Mitarbeitern.
Rockstar holt Vice City nach Miami. Jetzt wird sogar ein Fast-Food-Klassiker aus der GTA-Reihe real: Im Kaseya Center, der Heimspielstätte der Miami Heat, taucht Burger Shot auf. Wichtig vorab: Das Ganze beruht auf Fan-Fotos, die auf X kursieren. Eine offizielle Bestätigung von Rockstar gibt es bislang nicht.
Die Bilder stammen laut IGN von den Accounts @GTAVI_Countdown und @nvtnp_. Sie zeigen, dass die Arena ihr Burger-Restaurant in „Burger Shot with Macca & Friends“ umbenannt hat. Außerdem hängen im Gebäude Vice-City-Poster, die zur Marketingkampagne für GTA 6 passen.
Bildquelle: IGN
Gibt es im Kaseya Center bald echte Heartstopper?
Das ist offen. Unklar ist, ob die Speisekarte sich überhaupt am Spiel orientiert. In GTA nimmt Burger Shot Ketten wie McDonald’s und Burger King aufs Korn, indem es extrem ungesundes Essen verkauft. Das bekannteste Beispiel ist „The Heartstopper“ mit sieben aufgetürmten Patties.
IGN hält es für wahrscheinlicher, dass alles rein dekorativ ist. Ein netter Gag also, mehr nicht. Ob du dort wirklich einen Spielburger bestellen kannst, steht damit in den Sternen.
Was plant Rockstar noch in Miami?
Burger Shot ist nur ein Baustein. Rockstar hat laut IGN in den letzten Wochen groß aufgefahren:
Am 18. November findet ein Heat-Heimspiel im Vice-City-Look statt. Das Team bekommt neue Trikots und spielt auf einem GTA-6-Court.
Auf dem Kaseya Center hängt ein Neon-Schild mit dem Schriftzug „Welcome to Vice City“. Es soll 975.000 US-Dollar gekostet haben.
Fans haben in Miami GTA-gebrandete Sportwagen gesehen, teils mit Kamerateams. Das deutet auf eine Live-Action-Werbung hin.
Einem Leak zufolge will Rockstar Biermarken aus GTA 6 in Bars in Miami verkaufen. Ob sie auch außerhalb Floridas erhältlich sind, ist unklar.
Nicht mehr lange. GTA 6 erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X|S. Eine PC-Version soll laut Gerüchten Anfang nächsten Jahres folgen, offiziell ist das nicht.
Aus unserer Sicht passt Burger Shot perfekt in Rockstars Strategie. Die Marke ist seit Jahren Teil der GTA-Welt und jeder Fan kennt sie. Statt nur Werbung zu schalten, macht Rockstar Miami zur Bühne. Burger, Trikots und Neon-Schilder zahlen darauf ein, dass sich die Stadt kurz vor dem Release schon wie Vice City anfühlt. Ob es am Ende mehr als Deko wird, zeigt sich hoffentlich bald.
DMZ ist in Call of Duty: Modern Warfare 4 erst seit einem Tag spielbar, und schon sorgt ein Operator-Trait für Diskussionen: „Possum“. Die Community nennt ihn überpowert. Wir erklären, was er kann und wie du dich gegen ihn wappnest.
Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/call-of-duty/modern-warfare-4-players-declare-broken-on-dmz-perk-that-lets-you-self-revive-after-full-death/)
Wie funktioniert der Possum-Trait in DMZ?
Possum gehört zum Warfighter-Skilltree. Er greift erst nach dem vollständigen Tod: Du liegst als ganz normale, lootbare Leiche am Boden und stehst später wieder auf. Das ist etwas anderes als das Selbstrevive im DBNO-Zustand (down but not out), das jeder Spieler schon ab Level 1 nutzen kann.
Lange freischalten musst du ihn nicht. Wer im Skilltree direkt darauf zusteuert, hat ihn laut PC Gamer in einer Handvoll Matches beisammen. Ein paar Dinge bremsen den Trait aber:
Das Selbstrevive läuft nicht schnell ab.
Danach brauchst du noch ein Tourniquet, um aus dem DBNO-Zustand wieder hochzukommen.
In beiden Phasen bist du angreifbar, wenn jemand aufpasst.
Gedacht ist der Trait wohl als Versicherung: Du stellst dich tot, wartest, bis deine Leiche gefleddert ist und die Gegner weg sind, und kommst mit deinem Operator davon. Du verlierst dabei Ausrüstung, rettest aber den Operator, der sich nur teuer ersetzen lässt. Call-of-Duty-YouTuber JGOD hat genau das gezeigt: etwa drei Minuten warten, bis die Gegner abgezogen sind, dann Loot einsammeln und extracten. Mehr zu Traits, MIA und Prestige findest du in unserem DMZ-Operator-Guide.
Warum nennt die Community Possum kaputt?
Auslöser ist ein Clip des Spielers xFleXy_ auf X vom 20. Oktober. Er tötet einen Gegner, dreht sich zu weiteren Feinden um, und der vermeintlich Tote steht auf und schießt ihm in den Rücken. Der Spieler fragt dazu direkt bei Infinity Ward und Call of Duty nach.
Genau so war der Trait vermutlich nicht gedacht: nicht als Comeback mitten im Kampf, sondern als stilles Abwarten. Eine Reaktion von Infinity Ward gibt es bislang nicht.
Wie konterst du Possum in DMZ?
Aus dem Gesagten ergeben sich ein paar Grundregeln:
Dreh einer frisch erledigten Leiche nicht blind den Rücken zu, solange andere Feinde in der Nähe sind.
Achte auf deine Umgebung. Das Selbstrevive dauert, und danach braucht der Gegner noch ein Tourniquet. In dieser Zeit kannst du ihn erneut ausschalten.
Bleib in der Nähe, wenn du den Verdacht hast, dass der Gegner den Trait nutzt, und beobachte die Leiche.
Wer selbst Possum spielt, sollte es wie JGOD machen: erst warten, bis die Gegner wirklich weg sind, dann aufstehen.
Was schlägt PC Gamer zur Entschärfung vor?
Autor Morgan Park hält Possum grundsätzlich für eine gute Idee in DMZ, weil der Modus weniger strafend sein soll als andere Extraction Shooter. Das Problem sei die Umsetzung. Seine Vorschläge: mehr Geräusch beim Aufstehen, eine lange Wartezeit von fünf bis zehn Minuten oder die Möglichkeit, Leichen zu verbrennen. Letzteres kennt man aus Hunt: Showdown, wo der Necromancer-Trait ähnlich funktioniert und Gegner den Körper anzünden können. Das ist die Meinung des Autors, keine Ankündigung.
Aus unserer Sicht wäre ein Konter wie in Hunt: Showdown der fairste Weg. Der Killer bekommt ein Werkzeug in die Hand, und der Trait bleibt als Risiko-Absicherung erhalten. Ob Infinity Ward etwas ändert, bleibt abzuwarten. Bis dahin gilt: Augen auf bei jeder Leiche. Wie du in DMZ überhaupt einsteigst, erfährst du in unserem Überblick, was DMZ kostet und wer Zugang hat. Der Launch von Modern Warfare 4 folgt am 23. Oktober 2026, DMZ lässt sich bereits spielen.
Das war’s mit BioWare. Electronic Arts hat das legendäre RPG-Studio am 21. Oktober dichtgemacht, das nächste Mass Effect ist gestrichen. Gleichzeitig kündigt EA mehr Battlefield an und will DICE und Respawn zusammenspannen. Für uns Shooter-Fans ist das der spannendste Teil der Nachricht.
Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/gaming-industry/rip-bioware-ea-has-shut-down-the-legendary-rpg-developer/)
Was hat EA zur Schließung von BioWare gesagt?
Die Nachricht kam per E-Mail an die Belegschaft, unterschrieben von Cam Weber (Chief Studios Officer) und COO David Tinson. Zu BioWare heißt es sinngemäß: Ein kleines Team habe an der frühen Entwicklung von Mass Effect gearbeitet. EA habe entschieden, das nicht weiterzuverfolgen. Damit werde das Studio samt Standort in Edmonton geschlossen. EA nennt BioWare dabei ein legendäres Studio, das das Rollenspiel-Genre mitgeprägt habe.
Parallel dazu fallen laut Bloomberg rund 400 Stellen im ganzen Konzern weg. Laut Kotaku betraf das bei BioWare etwa 50 Leute, also rund 12,5 Prozent der Entlassungen. Als Begründung nennt EA, man wolle zu manchem “Nein” sagen, um die größten Chancen mit voller Kraft zu verfolgen.
BioWare wurde 1995 gegründet und 2007 von EA gekauft. Die Mass-Effect-Trilogie und die ersten Dragon-Age-Spiele machten es zur RPG-Größe. Danach ging es bergab: Andromeda kam 2017 schlechter an, das Live-Service-Experiment Anthem floppte und die Server sind in diesem Jahr abgeschaltet worden. Dragon Age: The Veilguard (2024) “underperformed” laut EA.
Was bedeutet der EA-Umbau für Battlefield?
Hier wird es für uns interessant. In EAs Plan stehen bei den Shootern zwei Punkte: “More Battlefield, more Apex Legends” und die Ansage, Respawn und DICE für ein künftiges Projekt zusammenzubringen. Mehr Battlefield heißt: Die Marke gehört zu den Dingen, auf die EA setzen will. Wie das konkret aussieht, verrät das Schreiben nicht. Reaktionen von DICE oder den Battlefield Studios gibt es bisher nicht.
Zum Gemeinschaftsprojekt nennt EA keinen Namen. Kotaku schreibt allerdings, es handle sich reportedly um ein neues Star Wars Battlefront 3. Das wäre ein Gerücht und keine Bestätigung. Wir hatten bereits über das Gerücht zu Star Wars Battlefront 3 mit DICE und Respawn berichtet. Neu ist, dass EA die Zusammenarbeit der beiden Studios jetzt offiziell bestätigt, wenn auch ohne Titel.
Shooter: mehr Battlefield und Apex Legends, dazu das gemeinsame Projekt von DICE und Respawn
Action-Adventure: Marvel’s Iron Man und das dritte Star Wars Jedi laufen weiter, darüber hinaus will EA sich auf weniger große Projekte gleichzeitig konzentrieren
Sport: EA Sports FC, der Football-Titel “Project Gridiron” und die Rückkehr von Fight Night
Sims: “Project Lotus” ist pausiert, Maxis arbeitet laut Kotaku stattdessen an “Project Evergreen”
Skate: Das Team bei Full Circle wird verkleinert
Warum passiert das gerade jetzt?
EA gehört seit August einem Konsortium aus dem saudischen Staatsfonds PIF sowie Silver Lake und Affinity Partners. Der Deal hatte ein Volumen von 55 Milliarden US-Dollar. PC Gamer verweist auf 20 Milliarden Dollar Schulden, die das Unternehmen dadurch schultern muss. Kotaku erinnert an die Berichte, EA habe Geldgebern jährlich 700 Millionen Dollar Einsparungen versprochen.
Aus unserer Sicht ist die Botschaft für Battlefield-Fans zweischneidig. Die Marke ist offenbar sicher, und ein Studio-Zusammenspiel von DICE und Respawn klingt nach frischem Wind. Gleichzeitig zeigt der Fall BioWare, dass bei EA gerade alles auf dem Prüfstand steht. Auch Battlefield wird sich an Erwartungen messen lassen müssen. Wie es aktuell um den Shooter steht, siehst du in unserem Bericht zur Season 5 von Battlefield 6.
Kaum hat der Early Access für Call of Duty: Modern Warfare 4 begonnen, gibt es das erste DMZ-Kuriosum: Einige Spieler sterben, bevor sie überhaupt einen Schritt gemacht haben. Der Grund ist ein Spawnpunkt mitten auf einer Straße.
Infinity Ward hat den DMZ-Modus in der Nacht für alle freigeschaltet, die das Spiel vorbestellt haben. Wer vorbestellt hat, kann damit schon jetzt die Kampagne und DMZ zocken. Der klassische Multiplayer folgt erst zum vollen Launch am Freitag, den 23. Oktober, auf PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2.
Was ist beim DMZ-Spawn schiefgelaufen?
DMZ läuft auf der Karte Hajin und bietet mehrere zufällige Startpunkte. Anders als im normalen Multiplayer liegen die oft am Kartenrand, weit weg vom Geschehen. Genau das soll dir Zeit geben, einen Plan zu machen und dein erstes Ziel anzusteuern.
Einer dieser Spawnpunkte liegt aber auf einer Straße. Fährt dort zufällig eine feindliche Patrouille entlang, wirst du nach der Infil-Sequenz direkt überrollt. Auf Reddit zeigen mehrere Clips das Problem: Ein Spieler konnte gerade noch zur Seite springen, ein anderer ging sofort zu Boden und wurde laut Bericht sogar zweimal überfahren. Besonders bitter: Die Ansage „Welcome to the DMZ“ läuft genau dann, wenn du stirbst. Einen Spawn-Schutz scheint es nicht zu geben.
Was bedeutet das für deine Ausrüstung?
DMZ ist ein Extraction Shooter mit persistentem Fortschritt. Stirbst du, ist alles weg, was du mit in den Einsatz genommen hast. Wer also sein bestes Equipment eingepackt hatte, ärgert sich doppelt. Es gibt zwar Optionen, um nach einem Niederschlag wieder aufzustehen, die helfen aber nur, wenn du die nötige Ausrüstung dabei hast – und in den gezeigten Fällen hätte selbst das nichts gebracht.
Die gute Nachricht: Infinity Ward hat reagiert. In den Notizen eines neuen DMZ-Patches steht laut Eurogamer: „Fixed some instances where enemy AI could run over players while infilling.“ Beachtet das Wort „some“ – komplett ausgeschlossen ist der Fall also vermutlich nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt die wertvollsten Waffen in den ersten Runden eher im Schrank.
Wie ordnen wir das ein?
Aus unserer Sicht ist das ein typisches Early-Access-Problem: ärgerlich, aber schnell behoben. Dass der Fix schon am zweiten Tag kam, ist ein gutes Zeichen. Die ersten Eindrücke zu DMZ fallen laut Eurogamer ohnehin ziemlich positiv aus. Wie ihr in den Modus startet, haben wir in unserem Einstiegs-Guide zu Operatoren, Traits und Prestige in DMZ erklärt. Und warum der Modus nicht komplett kostenlos ist, steht in unserem Überblick zu den DMZ-Zugangsbedingungen.
Wie groß ist die Welt von GTA 6 wirklich? So groß, dass nicht einmal die Entwickler selbst den Überblick behalten. Das berichtet Branchenjournalist Jason Schreier in einem neuen Video nach seinem Besuch bei Rockstar North in Edinburgh. Das Spiel erscheint am 19. November für PS5 und Xbox Series X/S.
Warum kennen selbst die Entwickler nicht alle Details von GTA 6?
Laut Schreier hat sich das Team seit Red Dead Redemption 2 beinahe verdoppelt. Mitarbeiter bekommen innerhalb ihres Bereichs die Freiheit, kleinere Ideen und Details selbst umzusetzen. Dazu kommt, dass verschiedene Rockstar-Studios an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten und alles erst am Ende zusammengeführt wird. Berichten zufolge kümmert sich sogar ein komplettes Team nur um NPC-Dialoge.
Art Director Aaron Garbut bestätigte Schreier den Punkt: „There’s no one person that has this whole thing in their head.“ Auf Deutsch: Es gibt niemanden, der das gesamte Spiel vollständig im Kopf hat.
Weiß auch die Rockstar-Chefetage nicht alles?
Offenbar nicht. Rob Nelson, Entwicklungsleiter und Co-Studioleiter bei Rockstar North, sagte gegenüber IGN Ähnliches: Bei einer Vorführung überraschte ihn eine Dialogzeile, in der Jason auf einen Polizei-Abschlepphof hinwies. Ständig kämen neue Inhalte und Dialoge hinzu, weshalb er selbst immer wieder überrascht werde.
Was heißt das für Spieler?
Aus unserer Sicht ist das ein gutes Zeichen für Entdeckerlust – Rockstar ist seit jeher Meister darin, Zufallsereignisse und Geheimnisse in die Welt zu streuen. Es ist aber auch eine Einordnung: Das Statement beschreibt die Entwicklung, nicht konkrete Features, und lässt sich bis zum Release nicht prüfen. Trotz drei Trailern, einem Netflix-Einblick und mehreren Berichten wissen wir noch wenig über das fertige Spiel. Wie viel in Vice City zu erkunden sein soll, zeigt etwa unser Bericht über die hunderten erkundbaren Innenräume, und einen Blick hinter die Kulissen gibt es in unserem Artikel zum Studio von Rockstar North.
Der Multiplayer von Call of Duty: Modern Warfare 4 startet am 23. Oktober – DMZ ist schon jetzt im Early Access spielbar. Die gute Nachricht: Wer dort Zeit investiert, bekommt einen Vorsprung für den klassischen Multiplayer. Wir erklären, wie die drei Fortschrittssysteme zusammenhängen.
Kann ich in DMZ meine Multiplayer-Waffen leveln?
Ja. Die Waffen-EP werden vollständig geteilt. Egal ob ihr eine Waffe in DMZ oder im Multiplayer nutzt, ihr steigert immer dasselbe Waffenlevel. Aufsätze und Tarnungen schaltet ihr also schon vor dem Multiplayer-Start frei.
Wie hängen Spielerlevel und DMZ-Level zusammen?
MW4 hat drei Freischalt-Systeme, die teils ineinandergreifen:
Waffen-EP: in DMZ und Multiplayer komplett geteilt.
Multiplayer-Level (1–55): EP aus DMZ fließen in Rang und Prestige ein. Umgekehrt bringen Multiplayer-Matches keine EP für den DMZ-Rang. Ab Season 1 zählt laut GameStar auch Warzone dazu.
DMZ-Level (1–70): eigenes System für exklusive Belohnungen wie Erweiterungen der Operationsbasis (FOB). Es lässt sich nur über DMZ-Aktivitäten steigern.
Auf Level 55 könnt ihr das Prestige-System nutzen und euren Fortschritt gegen dauerhafte Freischaltungen zurücksetzen.
Aus unserer Sicht ja – mit einer Einschränkung: Der Ansatz belohnt Spieler, die ohnehin Lust auf den Extraction-Modus haben. DMZ ist ein anderes Spielgefühl als Team-Deathmatch, und der Weg zum Level-Vorsprung führt über riskante Runs, bei denen man Ausrüstung verlieren kann. Wer nur schnell Waffen leveln will, sollte seine Erwartungen also nicht zu hoch hängen. Wie der Einstieg funktioniert, haben wir in unserem Guide zu Traits, MIA und Prestige in DMZ zusammengefasst, und wichtig zu wissen ist auch, dass DMZ nicht kostenlos ist.
Sony hat ein neues System-Update für die PlayStation 5 ausgerollt: Die Firmware 26.07-14.20.00 steht ab sofort bereit und ist rund 1,2 GB groß. Offiziell heißt es nur, Sony habe „die Meldungen und die Bedienbarkeit auf einigen Bildschirmen verbessert“. Das Timing sorgt trotzdem für Gesprächsstoff – denn GTA 6 erscheint am 19. November.
Was steckt im PS5-Update 14.20?
Die offiziellen Patch Notes sind ein Einzeiler zu Meldungen und Bedienung. Von Sicherheit steht dort nichts. Genau das macht die Szene misstrauisch: Manche vermuten, dass unter der Haube mehr passiert als angegeben. Belegt ist das nicht, und es gibt laut IGN auch keinen Hinweis, dass 14.20 eine Reaktion auf einen konkreten Jailbreak ist.
Warum ist die PS5-Firmware plötzlich so wichtig für GTA 6?
Ende September sorgte ein Jailbreak für Aufsehen, der alle PS5-Modelle auf den Firmwares 7.00 bis 13.60 betraf – inklusive PS5 Pro. Kurz darauf verlangten einige Spiele die Firmware 14.00, um Updates zu laden, und die Homebrew-Szene machte sich an einen neuen Exploit für das aktuelle System. Ein bekanntes Community-Mitglied zeigte zuletzt Hinweise auf einen Jailbreak für 14.10, doch laut den Folgekommentaren lassen sich damit keine Spiel-Executables auslesen.
Brisant wird es durch GTA 6: Läuft das Spiel nur auf der neuesten Firmware, wäre ein Jailbreak genau für diese Version der Schlüssel zu Raubkopien – im schlimmsten Fall sogar zu einer Portierung auf den PC. Manche rechnen deshalb damit, dass GTA 6 mindestens 14.20 voraussetzt. Offiziell bestätigt ist das nicht. Auch ein weiteres Sicherheitsupdate vor dem 19. November hält IGN für möglich.
Was bedeutet das für PS5-Spieler?
Aus unserer Sicht ist die Lage für Spieler simpel: Wer GTA 6 am Launch-Tag online und ohne Stress zocken will, installiert das Update einfach und lädt am besten vorab alles herunter. Wer seine Konsole bewusst auf einer alten Firmware gehalten hat, muss damit rechnen, dass neue Spiele und Patches nicht mehr laufen. Ein offizieller Weg zurück auf ältere Versionen existiert nicht.
Für Sony ist das ein Katz-und-Maus-Spiel: Die Szene knackt eine Version, Sony stopft die Lücke, und das Ganze beginnt von vorn. Wie ernst Sony das nimmt, zeigt auch unser Bericht, ob Rockstar bei GTA 6 auf Sonys neuen QSSR-Upscaler verzichtet – die PS5 bleibt für Rockstar die wichtigste Plattform.
Rockstar scheint GTA 6 bald auch in den Kühlschrank zu bringen. Wie IGN berichtet, wurden in den USA Etiketten für drei GTA-Biermarken von der Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) genehmigt. Entdeckt hat das die Fanseite iGrandTheftAuto.
Welche GTA-Biere sind aufgetaucht?
Die Etiketten betreffen Marken, die ihr aus früheren GTA-Teilen kennt: Patriot Beer und Pißwasser. Neu ist „No Mames Vice City“, das einen kleinen Hund mit Sonnenbrille und eine Vice-City-Kette auf dem Etikett trägt. Hergestellt werden die Biere von der Brauerei Tripping Animals Brewing aus Florida. Das Lager „No Mames Vice City“ kommt auf 6 Prozent Alkohol, die anderen beiden auf 4,2 Prozent – laut IGN der gleiche Wert wie bei Bud Light.
Wann und wo gibt es die Biere zu kaufen?
Das ist offen. IGN betont, dass bislang unklar ist, wann und wo die Getränke verkauft werden. Denkbar sind Aktionen exklusiv in Bars rund um Miami, wo Rockstar die Stadt laut IGN regelrecht für GTA 6 eingenommen hat: In-Universe-Werbung, ein riesiger Vice-City-Zeppelin über Florida und ein Vice-City-Spiel in der umgebauten Arena der Miami Heat im November. Auch ein Online-Verkauf wäre möglich, ergibt aber weniger Sinn, wenn es um lokale Events geht.
Die Kampagne geht über Florida hinaus: Rockstar wirbt laut IGN auch in Paris, New York City, Chicago und Los Angeles für das Spiel. Ob weitere Städte mehr als Plakate und Billboards bekommen, ist unklar. Wer in Deutschland sitzt, dürfte die Biere vorerst nicht im Supermarkt finden – dazu gibt es bislang keine Angaben.
Zur Einordnung: Reale Marken-Kooperationen rund um GTA 6 haben bereits Tradition, so hatte Edeka das Spiel schon eine Woche vor Release verkauft. Aus unserer Sicht zeigt die Bier-Aktion vor allem eins: Rockstar baut die Marke GTA 6 vor dem Release am 19. November für Xbox Series X|S und PS5 massiv aus – und setzt dabei auf Kult-Marken der Reihe, die Fans seit Jahren kennen.