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  • 2K gründet neues Sport-Studio Small Axe – mit ehemaligem FIFA-Produzenten an der Spitze

    2K gründet neues Sport-Studio Small Axe – mit ehemaligem FIFA-Produzenten an der Spitze

    2K baut sein Sportspiele-Portfolio aus: Der Publisher hat offiziell Small Axe Studios vorgestellt, ein brandneues AAA-Studio mit Sitz in Vancouver, Kanada. An der Spitze steht kein Unbekannter: Aaron McHardy, der 17 Jahre lang bei EA Sports arbeitete – den Großteil davon als Executive Producer der FIFA-Reihe, bevor er zu Madden NFL und College Football wechselte. McHardy war seit März 2023 bereits als Executive Producer und Vice President bei 2K tätig und hat das interne “2K Lab”-Projekt nun offiziell zu einem eigenständigen Studio ausgebaut.

    Was macht das neue 2K-Studio Small Axe eigentlich?

    Laut Pressemitteilung soll Small Axe Studios “2Ks nächstes Blockbuster-Sportfranchise” entwickeln – konkrete Details zum Spiel selbst hält 2K bislang zurück. Neben McHardy sind auch weitere ehemalige EA-Mitarbeiter an Bord, etwa Design-Chef Gary Paterson, Operations-Chef Tom Pan und Engineering-Chef Mike Thompson. Der Name des Studios ist Programm: “Mit Vision, Antrieb und Fokus kann eine kleine Axt einen großen Baum fällen”, heißt es in der Ankündigung.

    Warum sorgt die Studio-Gründung für Fußballspiel-Gerüchte?

    Dass ausgerechnet ein Ex-FIFA-Produzent ein neues Sportstudio bei 2K leitet, befeuert in der Community naheliegende Spekulationen: Steigt 2K jetzt in den Fußball-Markt ein, um EA Sports FC Konkurrenz zu machen? Seit EA 2023 die exklusive FIFA-Namenslizenz verlor und Konami mit eFootball ebenfalls kämpft, ist der Fußball-Markt so offen wie lange nicht mehr. Bislang ist 2K vor allem für NBA 2K, WWE 2K und PGA Tour 2K bekannt, hatte mit dem Fußball-Genre also noch keine Berührungspunkte. Aus unserer Sicht wäre ein Einstieg naheliegend: 2K hat mit seinen bestehenden Sportmarken bewiesen, dass es tiefgehende Simulationen bauen kann, und der Fußball-Markt wartet seit Jahren auf ernsthafte Konkurrenz zu EA. Offiziell bestätigt ist davon allerdings noch nichts – bis 2K selbst Details nennt, bleibt es bei Spekulation.

    Header-Artwork des neu gegründeten 2K-Sport-Studios Small Axe Studios in Vancouver
    Bildquelle: 2K / Small Axe Studios

    Quelle: Game Developer, Inven Global

    Welches Sportgenre sollte Small Axe Studios eurer Meinung nach angehen? Schreibt uns eure Tipps in die Kommentare!

  • Netflix macht Oxenfree-Studio Night School dicht – nur sechs Wochen nach Lob für neues Spiel

    Netflix macht Oxenfree-Studio Night School dicht – nur sechs Wochen nach Lob für neues Spiel

    Es ist eine der bitteren Ironien dieser Woche in der Spielebranche: Netflix hat die dauerhafte Schließung von Night School Studio bekannt gegeben – dem Los-Angeles-Studio hinter dem gefeierten Adventure Oxenfree. Zusätzlich macht Netflix auch das finnische Studio Moonloot dicht und streicht eine nicht näher genannte Zahl an Stellen im eigenen Gaming-Team.

    Warum schließt Netflix ausgerechnet jetzt das Oxenfree-Studio?

    Besonders bitter ist das Timing: Erst sechs Wochen zuvor hatte Night School mit Unhinged, einem 30-minütigen First-Person-Horrorspiel für Netflix-Streaming auf dem Fernseher, einen viel beachteten Neustart hingelegt. Netflix-Co-CEO Gregory Peters lobte das Spiel sogar noch beim Earnings-Call am 16. Juli 2026 ausdrücklich als einen der beiden erfolgreichsten Cloud-Game-Starts des Unternehmens, neben einem FIFA-Titel. Wenige Wochen später folgte die Schließung. Netflix begründet den Schritt mit einer strategischen Neuausrichtung: Das Unternehmen wolle sich künftig stärker auf “Kids Gaming, Partyspiele, story-getriebene Titel und Spiele mit Mainstream-Anziehungskraft” konzentrieren – klassische Adventures wie Oxenfree passen offenbar nicht mehr ins Bild.

    Was bedeutet das Ende von Night School für Oxenfree-Fans?

    Netflix hatte Night School Studio bereits 2021 komplett übernommen. Seitdem entstanden unter dem Netflix-Dach unter anderem Oxenfree II: Lost Signals als Netflix-Exklusivtitel sowie ein mobiles Spin-off zu Black Mirror. Für Fans bedeutet die Schließung vor allem Unsicherheit: Ob Oxenfree und Oxenfree II weiterhin spielbar und gepflegt bleiben, ist offen, ebenso die berufliche Zukunft der betroffenen Entwicklerinnen und Entwickler. Aus unserer Sicht zeigt der Fall exemplarisch, wie unberechenbar Netflix’ Investment ins Gaming-Geschäft bislang verlaufen ist: Erst wird ein Studio für seine Kreativität gefeiert und übernommen, dann folgt trotz frisch gelobter Zahlen die Reißleine – ein Muster, das in den vergangenen Jahren bereits mehrere Netflix-Studios getroffen hat.

    Quelle: GameInformer, PC Gamer

    Stimmungsvolles Key-Art zu Oxenfree, dem bekanntesten Spiel von Night School Studio
    Bildquelle: GameInformer

    Wie findet ihr Netflix’ Umgang mit seinen Gaming-Studios? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gears of War: E-Day – Offene Beta ist da, so kommt ihr kostenlos rein

    Gears of War: E-Day – Offene Beta ist da, so kommt ihr kostenlos rein

    Wer schon immer mal in die Stiefel eines jungen Marcus Fenix schlüpfen wollte, muss jetzt nicht mehr warten: Die offene Beta zu Gears of War: E-Day ist seit dem 13. August live und bis zum 17. August für alle Spieler auf Xbox Series X|S und PC kostenlos spielbar – ganz ohne Vorbestellung oder Game-Pass-Abo. Vorausgegangen war eine exklusive Early-Access-Phase für Vorbesteller und Game-Pass-Ultimate-Abonnenten.

    Was ist in der offenen Gears of War E-Day Beta enthalten?

    Die Beta bringt zwei Modi mit: Neu und zentral ist Horde Siege, ein 12-Spieler-PvE-Modus, bei dem drei Vierer-Squads gemeinsam eine riesige Karte namens Golden Quarter gegen Horden von Locust verteidigen müssen – inklusive R.I.G.-Zielen, Nachschub-Verstecken, Nebenzielen und dramatischen Invasion-Events. Dazu kommt das klassische 4v4-Versus-PvP auf den beiden Karten Market und Outpost. Wer mitspielt, sammelt nebenbei exklusive Beta-Belohnungen wie Charakter- und Waffen-Skins, die anschließend mit in das fertige Spiel übernommen werden.

    • Early Access (Vorbesteller/Game Pass Ultimate): 6. bis 10. August, nur Horde Siege
    • Offene Beta (alle Spieler): 13. bis 17. August, Horde Siege + 4v4 Versus
    • Plattformen: Xbox Series X|S und PC
    • Karten: Golden Quarter (Horde Siege), Market und Outpost (Versus)
    • Belohnungen: exklusive Skins, die ins Hauptspiel übernommen werden

    Warum ist E-Day für die Gears-of-War-Reihe so ein großer Schritt?

    E-Day ist kein weiterer Ableger der bekannten Kampagne, sondern ein waschechtes Prequel: Das Spiel erzählt den allerersten Tag des Krieges gegen die Locust, lange vor den Ereignissen des ersten Gears of War. Für die Serie ist das ein mutiger Schritt zurück zu den Wurzeln, nachdem die Hauptreihe zuletzt eher in die Breite gewachsen ist. Aus unserer Sicht ist genau das der richtige Zeitpunkt für einen Prequel-Reboot: Mit Horde Siege testet The Coalition gleichzeitig ein völlig neues PvE-Format, das deutlich größer gedacht ist als das klassische Horde-Modus-Konzept der Vorgänger – ein Risiko, das sich aber auszahlen könnte, wenn die Community in der Beta positiv reagiert. Das fertige Spiel erscheint am 6. Oktober 2026.

    Wer nach der Beta schon mal in Sammellaune ist: Zum Release gibt es auch einen limitierten “Storm King”-Xbox-Controller passend zum Spiel, über den wir bereits berichtet haben.

    Ankündigungsgrafik zur offenen Beta von Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Gears of War (offizielles Pressematerial)
    Übersicht der exklusiven Beta-Belohnungen für Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Gears of War (offizielles Pressematerial)

    Quelle: Gears of War (offiziell), Xbox Wire

    Habt ihr die Beta schon ausprobiert? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euch Horde Siege gefällt!

  • Pokémon Pokopia: 5 Millionen verkaufte Einheiten in nur vier Monaten

    Pokémon Pokopia: 5 Millionen verkaufte Einheiten in nur vier Monaten

    Ditto als Held einer eigenen Aufbau-Simulation – das klang im März noch nach einem Nischen-Experiment von Nintendo. Jetzt zeigen die Zahlen: Es war ein Volltreffer. Wie Nintendo und The Pokémon Company offiziell bestätigt haben, hat sich Pokémon Pokopia weltweit über 5 Millionen Mal verkauft, gerade einmal etwas mehr als vier Monate nach dem Release am 5. März 2026.

    In dem entspannten Lebenssimulations- und Aufbauspiel schlüpft ihr in die Rolle eines besonderen Ditto, das eine verwüstete Landschaft mithilfe seiner Verwandlungskräfte und neuer Handwerksfähigkeiten wieder aufblühen lässt. Das Spiel ist exklusiv für die Nintendo Switch 2 erschienen und war von Anfang an einer der Vorzeige-Titel für Nintendos neue Konsole.

    Wie schnell hat sich Pokémon Pokopia verkauft?

    Der Erfolg kam nicht über Nacht, sondern in klaren Wellen: Bereits in den ersten vier Tagen nach Release setzte Nintendo 2,2 Millionen Einheiten ab. Im vierten Geschäftsquartal des Fiskaljahrs 2026 kamen laut offiziellen Zahlen weitere 2,41 Millionen Verkäufe hinzu, im ersten Quartal des Fiskaljahrs 2027 folgten nochmal 1,27 Millionen Einheiten. In Summe stehen die Verkaufszahlen damit bei über 5 Millionen – und laut Berichten haben rund 21 Prozent aller Switch-2-Besitzer das Spiel inzwischen gekauft, also etwa jeder Fünfte.

    Was bedeutet der Erfolg für die Zukunft von Pokémon Pokopia?

    Für Spieler ist das mehr als nur eine Zahl in einer Pressemitteilung: Ein derart starker Verkaufserfolg erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Nintendo und The Pokémon Company weiter kräftig in den Support investieren. Tatsächlich ist das bereits sichtbar – neben einem kostenlosen Update, mit dem Spieler die Attacke Tauchen erlernen und erstmals unter Wasser erkunden können, ist Teil 2 des kostenpflichtigen Expansion Pass für Ende 2026 angekündigt, Teil 3 mit einer komplett neuen Stadt zum Wiederaufbau soll 2027 folgen. Aus unserer Sicht zeigt der Erfolg von Pokémon Pokopia vor allem eines: Das Pokémon-Franchise funktioniert längst nicht mehr nur über die klassischen Hauptspiele – auch ruhigere Ableger mit Sammel-, Bau- und Deko-Fokus können Millionenseller werden, wenn die Marke stimmt.

    Wer selbst noch auf der Suche nach seltenen Pokémon für den eigenen Pokopia-Garten ist, findet Hilfe in unserem Guide zu Feebas und seiner Entwicklung zu Milotic.

    Key-Art zu Pokemon Pokopia mit Ditto in der Hauptrolle auf Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life

    Quelle: Nintendo Life, VGC

    Habt ihr Pokémon Pokopia auch schon gespielt oder wartet ihr noch auf den nächsten DLC-Teil? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Microsoft bestätigt wurde.

    Ein ziemlich schräger Fund sorgt gerade für Gesprächsstoff in der Xbox-Community: Ein Reddit-Nutzer soll auf dem Gebraucht-Marktplatz OfferUp für gerade einmal 200 Dollar einen Prototyp des noch gar nicht offiziell angekündigten Xbox Elite Controller Series 3 erstanden haben. Berichten zufolge stammte das Angebot aus der Gegend um Seattle – also praktisch vor der Haustür von Microsoft. Wirklich benutzen lässt sich das Ding aber offenbar nicht: Weder per Kabel noch kabellos soll sich der Controller mit einer Konsole oder einem PC verbinden lassen, stattdessen blinkt angeblich nur eine rote LED.

    Ist der Xbox Elite Controller Series 3 schon offiziell angekündigt?

    Nein. Bislang gibt es von Microsoft keinerlei offizielle Bestätigung für ein drittes Elite-Modell. Der aktuell aktuelle offizielle Xbox-Auftritt führt weiterhin nur den Elite Wireless Controller Series 2 im Sortiment. Alles, was aktuell kursiert, stammt aus einem mittlerweile gelöschten Reddit-Post samt gelöschtem Account – Microsoft selbst äußert sich dazu offiziell nicht.

    Was zeigt der geleakte Prototyp des Xbox Elite Controller Series 3?

    Laut Fund auf Reddit soll der Prototyp direkt neben dem Pair-Button ein kleines, bislang unbekanntes Display verbaut haben – ein Feature, das es beim aktuellen Elite Series 2 schlicht nicht gibt. Weiteren Berichten zufolge, unter anderem von PC Gamer und Windows Central, sollen zudem ein überarbeitetes D-Pad, zwei neue Scroll-Räder sowie ein austauschbarer, offenbar kleinerer Akku zu erkennen sein. Auf Controller und Akku sollen außerdem “Not For Sale”-Aufdrucke sowie Platzhalter statt echter Zulassungsnummern zu sehen gewesen sein – typische Merkmale eines echten Vorserien-Prototyps. Der ursprüngliche Reddit-Thread ging kurz nach dem Auftauchen offline, die Bilder sollen aber vorher gesichert worden sein.

    Einordnung: Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre ein eigenes Display am Elite-Controller tatsächlich ein spürbarer Sprung. Aktuell zeigt der Elite Series 2 Status-Infos wie Akkustand oder Profilwechsel nur über kleine LEDs an der Oberseite – ein Mini-Display könnte hier deutlich mehr Komfort bringen, etwa beim schnellen Wechsel zwischen lokaler Konsolen-Verbindung und Cloud-Gaming-Servern. Zur Erinnerung: Der erste Elite Controller kam 2015, die zweite Generation folgte im Sommer 2019 zur Ankündigung und im Herbst desselben Jahres regulär im Handel – Microsoft lässt sich für neue Elite-Generationen also traditionell viel Zeit. Besondere Xbox-Controller sorgen ohnehin regelmäßig für Aufsehen, wie zuletzt beim limitierten Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zu sehen war – nur dass es sich diesmal eben um ein ungeprüftes Leak statt um ein bestätigtes Produkt handelt.

    Bis Microsoft sich offiziell äußert, bleibt also erstmal alles Spekulation. Beobachter gehen aber davon aus, dass ein solcher Prototyp nicht ohne Grund den Weg auf einen Gebraucht-Marktplatz gefunden hat – meist ein Zeichen dafür, dass ein Produkt intern schon deutlich weiter fortgeschritten ist, als man von außen vermuten würde.

    Quelle: PC Gamer, Windows Central, Beebom

    Bleibt dran auf Scene Gamers – wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es handfeste Neuigkeiten zum Xbox Elite Controller Series 3 gibt!

  • Pokémon FireRed und LeafGreen: HOME-Anbindung kommt im Oktober 2026

    Pokémon FireRed und LeafGreen: HOME-Anbindung kommt im Oktober 2026

    Kanto-Fans dürfen sich freuen: Nintendo und The Pokémon Company haben offiziell bestätigt, dass die Switch-Neuauflagen von Pokémon FireRed und Pokémon LeafGreen ab Oktober 2026 eine direkte Anbindung an Pokémon HOME erhalten. Die Bestätigung kam über die offizielle Ankündigung auf pokemon.com, und damit ist klar: Die beiden Klassiker werden endlich Teil des großen Transfer-Ökosystems rund um die aktuelle Pokémon-Generation.

    Wann kommt das Update für Pokémon FireRed und LeafGreen?

    Laut der offiziellen Ankündigung soll die Verknüpfung mit Pokémon HOME im Oktober 2026 live gehen. Ein genaues Tagesdatum hat The Pokémon Company bislang nicht genannt, den Monat aber klar benannt. Wer also seit Jahren mit einem gut gefüllten Kanto-Team wartet, sollte sich diesen Zeitraum im Kalender vormerken. Weitere Updates dazu will The Pokémon Company nach eigenen Angaben über die offizielle Pokémon-Seite nachreichen.

    Welche Pokémon lassen sich künftig übertragen?

    Mit der Anbindung können Spielerinnen und Spieler ihre in FireRed und LeafGreen gefangenen und trainierten Pokémon aus dem Spiel heraus nach Pokémon HOME schicken. Von dort aus lassen sie sich anschließend in kompatible aktuelle Spiele weiterreichen, solange die jeweiligen Titel selbst mit HOME verbunden sind. Für Sammler heißt das: Seltene oder besonders geprägte Kanto-Pokémon aus den Switch-Neuauflagen müssen nicht mehr isoliert im alten Speicherstand verstauben, sondern wandern ins zentrale Depot.

    Apropos Kanto-Nostalgie: Wer sich noch an die Geschichte rund um Ash Ketchums Rasaff erinnert, weiß, wie sehr die erste Generation bis heute nachwirkt. Auch abseits der Handheld-Klassiker tut sich bei Pokémon einiges – erst kürzlich sorgte etwa der automatische Ball-Wurf in Pokémon GO für Diskussionen in der Community.

    Einordnung: Pokémon HOME ist seit 2020 die zentrale Drehscheibe, über die Trainerinnen und Trainer ihre Monster zwischen verschiedenen Spielen hin- und herbewegen – von Sword und Shield über Scarlet und Violet bis zu den jüngeren Remakes. Dass jetzt auch FireRed und LeafGreen eingebunden werden, schließt eine Lücke, die viele Fans seit dem Release der Switch-Fassungen bemängelt hatten. Für Competitive-Spieler ist das besonders relevant, weil sich damit bestimmte Kanto-exklusive Fänge oder spezielle Wertekombinationen erstmals offiziell in aktuelle Wettkampfformate einbringen lassen, ohne auf inoffizielle Umwege angewiesen zu sein. Sammler wiederum bekommen die Möglichkeit, ihre komplette Kanto-Dex-Historie an einem Ort zu bündeln, statt sie über mehrere Speicherstände verteilt zu lassen.

    Übrigens: Im selben IGN-Bericht macht auch eine ganz andere Spekulation die Runde. Insider Shpeshal Nick und der Dataminer luigiblood wollen interne Kompatibilitäts-Hooks für Ruby, Saphir und Smaragd in den Programmdateien von FireRed und LeafGreen gefunden haben – was auf einen möglichen weiteren Switch-Release im September oder Oktober 2026 hindeuten könnte. Offiziell bestätigt ist davon bislang aber nichts, es bleibt reine Spekulation.

    Quelle: IGN

    Holt ihr eure alten Kanto-Teams für den HOME-Transfer wieder raus, oder wartet ihr lieber auf mehr Infos zum genauen Termin? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Marvel’s Wolverine: Embargo gefallen – das sind die wichtigsten Fakten

    Marvel’s Wolverine: Embargo gefallen – das sind die wichtigsten Fakten

    Das Presseembargo zu Marvel’s Wolverine ist gefallen. Insomniac Games öffnet einen Monat vor dem Release am 15. September 2026 die Tore und lässt Eurogamer und IGN erstmals tief ins PS5-exklusive Actionspiel blicken. Wir haben die wichtigsten Fakten aus dem Embargo-Drop für euch gebündelt.

    Kann man Marvel’s Wolverine wirklich komplett von der Disc spielen?

    Ja, und das ist die vielleicht überraschendste Nachricht des Tages. Laut Eurogamer bestätigt Insomniac, dass die PS5-Disc-Version von Marvel’s Wolverine komplett spielbar ist, ohne dass ihr vorher zwingend etwas herunterladen müsst. Ein Day-One-Patch mit Bugfixes und Feinschliff steht zwar bereit, ist aber rein optional. Installiert bekommt ihr das Update trotzdem empfohlen, Pflicht ist es aber nicht mehr.

    Was bringt der Performance-Modus in Marvel’s Wolverine?

    IGN berichtet, dass Insomniac für Marvel’s Wolverine auf der Standard-PS5 einen Performance-Modus mit 60 Bildern pro Sekunde als Fokus setzt, während ein Fidelity-Modus mit höherer Auflösung für alle verfügbar bleibt, die lieber auf Bildqualität statt Framerate setzen. Auf der PS5 Pro sollen beide Welten zusammenkommen: 4K-Auflösung bei stabilen 60 FPS inklusive Raytracing, dank verbesserter Upscaling-Technik.

    Wolverine im gelb-schwarzen Kostüm mit ausgefahrenen Adamantium-Krallen im Kampf gegen Sabretooth
    Bildquelle: IGN, offizielles Pressematerial

    Was verrät das große Insomniac-Interview über Sabretooth, New Game Plus und den Anzug?

    Ein ausführliches IGN-Interview mit dem Entwicklerteam liefert gleich drei handfeste neue Details. Erstens: Sabretooth kämpft in Team-up-Sequenzen an Wolverines Seite, stiehlt ihm dabei aber aktiv die Kills, weil die beiden eine knallharte Rivalität pflegen. Zweitens: New Game Plus ist ab Tag eins verfügbar, ihr müsst das Hauptspiel also nicht erst durchspielen, um mit stärkeren Gegnern von vorn zu beginnen. Drittens heilt sich Logans Anzug automatisch mit, sobald seine Wunden verheilen, was in der Community für Diskussionen sorgt, weil manche Spieler sichtbaren Schaden am Kostüm bevorzugt hätten.

    Wie gut ist Marvel’s Wolverine laut ersten Preview-Eindrücken?

    Auch die ersten Hands-on-Berichte sind da. Laut der Eurogamer-Preview fühlt sich das Kampfsystem angriffslustig und nach vorn gerichtet an, mit einer Mischung aus Stealth, Parkour und offener Action. Das Fazit der Redaktion: ein unterhaltsames, kinoreifes Spektakel, das seinem Comic-Charakter treu bleibt, an manchen Stellen wie einem Kampf gegen einen riesigen Sentinel-Roboter aber auch etwas vorhersehbar wirkt.

    Was heißt das jetzt für euch als Spieler? Die volle Disc-Spielbarkeit ist mehr als nur eine technische Randnotiz. Sony hat bereits angekündigt, die physische Produktion neuer PS5-Spiele ab 2028 einzustellen, Marvel’s Wolverine gehört damit zu den letzten großen Exklusivtiteln, die ihr komplett offline und ohne Day-One-Zwangsdownload aus der Verpackung spielen könnt. Für Sammler und alle mit langsamem Internet oder Datenlimit ist das ein echter Pluspunkt, den es bei neuen Releases in ein, zwei Jahren vermutlich nicht mehr geben wird. Damit reiht sich der Titel in eine dichte Woche für PS5-Exklusivtitel ein, wie zuletzt bei Ghost of Yotei: Complete Edition.

    Mehr Infos zum Spiel und Vorbestellungen findet ihr auf der offiziellen PlayStation-Spieleseite sowie bei Insomniac Games selbst.

    Quelle: Eurogamer, IGN, IGN, Eurogamer

    Freut ihr euch schon auf Marvel’s Wolverine, oder wartet ihr erst auf die Testnoten? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Saber Interactive: Nach KI-Eklat mit Ex-Autorin kommt das AI-Label auf Steam

    Saber Interactive: Nach KI-Eklat mit Ex-Autorin kommt das AI-Label auf Steam

    Bei Saber Interactive, dem Studio, das mit Space Marine 2 zuletzt für Furore sorgte, brodelt es gerade gewaltig. Grund ist ein öffentlicher Schlagabtausch zwischen CEO Matt Karch und der ehemaligen Lead-Writerin Stella Sacco – und der hat jetzt handfeste Folgen für das kommende Fahrsimulations-Spiel Rideshare “Stimulator”.

    Sacco wirft dem Studio vor, sie im Laufe der Entwicklung schrittweise durch ChatGPT ersetzt zu haben, ohne das auf der Steam-Seite des Spiels offenzulegen. Ihr Vorwurf im Kern: Ein Großteil der Dialoge und Charaktertexte, an denen sie ursprünglich gearbeitet hat, sei später von einer KI umgeschrieben oder ergänzt worden – ohne dass Kundinnen und Kunden davon erfahren, wenn sie das Spiel kaufen.

    Was hat Saber-CEO Matt Karch zu den Vorwürfen gesagt?

    Karch bestritt öffentlich, Sacco direkt durch eine KI ersetzt zu haben – trat der Eskalation damit aber nicht entgegen, im Gegenteil. Wörtlich sagte er laut übereinstimmenden Berichten von IGN und Eurogamer, er wäre im Nachhinein “froh gewesen”, sie durch AI zu ersetzen. Ein Satz, der die Wogen erst richtig hochschlagen ließ: Statt den Streit zu beruhigen, goss Karch damit Öl ins Feuer und lieferte Sacco und der Community neue Munition.

    Bekommt Rideshare Stimulator jetzt ein KI-Label auf Steam?

    Ja. Nach dem öffentlichen Schlagabtausch hat Saber Interactive angekündigt, die Steam-Seite von Rideshare “Stimulator” nachträglich mit einem korrekten AI-disclosure-Label zu versehen. Steam schreibt Studios über die Content Survey von Valve vor, KI-generierte Inhalte, die im fertigen Spiel oder auf der Store-Seite landen, explizit zu kennzeichnen. Bislang fehlte dieser Hinweis bei Rideshare “Stimulator” offenbar – ein Punkt, den Sacco als zentralen Kritikpunkt anführte.

    Einordnung: Der Fall reiht sich in eine Debatte ein, die die Spielebranche seit Monaten begleitet: Wo hört der sinnvolle Einsatz von KI-Werkzeugen auf, und wo beginnt der stille Austausch kreativer Arbeit gegen billigere Automatisierung? Dass ausgerechnet ein Studio wie Saber Interactive, das mit Space Marine 2 zuletzt einen waschechten Millionen-Hit gelandet hat, wegen eines vergleichsweise kleinen Nebenprojekts in die Schlagzeilen gerät, zeigt, wie sensibel das Thema mittlerweile ist. Karchs Aussage dürfte dabei kaum als Zufall durchgehen – sie liefert Kritikerinnen und Kritikern der Branche ein Paradebeispiel dafür, wie wenig Wertschätzung kreative Arbeit in manchen Chefetagen offenbar noch genießt, selbst wenn das Studio öffentlich zurückrudert.

    Für Spielerinnen und Spieler bedeutet die Ankündigung erstmal vor allem eines: mehr Transparenz beim nächsten Blick auf die Store-Seite von Rideshare “Stimulator” – und ein Präzedenzfall, an dem sich andere Studios in ähnlichen Situationen künftig messen lassen müssen.

    Quelle: IGN, Eurogamer

    Was haltet ihr von Karchs Aussage – Ausrutscher oder ehrliche Meinung? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • EA: 18 Milliarden Dollar Schulden nach Mega-Übernahme heizen Entlassungs-Ängste an

    EA: 18 Milliarden Dollar Schulden nach Mega-Übernahme heizen Entlassungs-Ängste an

    Electronic Arts ist offiziell privat – und offenbar ziemlich klamm. Nach dem am 4. August 2026 abgeschlossenen Leveraged-Buyout im Wert von 55 Milliarden US-Dollar durch den saudischen Staatsfonds PIF, den Investor Silver Lake und Affinity Partners sitzt der Battlefield- und FC-Publisher plötzlich auf rund 18 Milliarden Dollar Schulden. Die Zinslast dafür: etwa 1,8 Milliarden Dollar pro Jahr.

    Wie kam es zu der Milliarden-Übernahme von EA?

    Der Deal gilt als einer der größten Leveraged-Buyouts der Firmengeschichte überhaupt. PIF, Silver Lake und Jared Kushners Affinity Partners hatten sich zusammengetan, um EA von der Börse zu nehmen und den Konzern künftig ohne den Quartalsdruck der Aktionäre zu führen. Auf der offiziellen EA-Webseite ändert sich für Spielerinnen und Spieler bislang wenig, doch intern rumort es bereits – wegen der frisch aufgenommenen Schuldenlast, die jetzt beglichen werden muss.

    Drohen EA jetzt neue Massenentlassungen?

    Laut Eurogamer plant EA rund 700 Millionen Dollar an Kosteneinsparungen, davon allein 170 Millionen Dollar durch sogenannte "organisatorische Effizienzen". Branchenexperten lesen diese Formulierung als Ankündigung bevorstehender Stellenstreichungen – ein Begriff, der in Unternehmenskommunikation traditionell als Umschreibung für Entlassungswellen dient. Die Gewerkschaft United Videogame Workers-CWA kritisiert die Pläne scharf und wirft dem Konzern vor, die Zeche für den Buyout auf dem Rücken der Belegschaft abzuladen.

    Einordnung: Ganz neu ist dieses Muster nicht. Erst kürzlich musste CD Projekt Red erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius streichen, und auch bei Supermassive Games gab es bereits die dritte Entlassungswelle seit 2024. Die Jahre 2024 bis 2026 waren für die Spielebranche geprägt von Sparrunden, Restrukturierungen und genau solchen "Effizienz"-Ankündigungen – bei EA kommt nun aber die zusätzliche Dimension eines fremdfinanzierten Milliarden-Deals hinzu. Für Fans großer EA-Marken wie Battlefield, EA Sports FC oder Apex Legends ist das durchaus relevant, auch wenn aktuell kein einzelnes Studio namentlich genannt wird: Sinkende Entwicklungsbudgets und Personalabbau innerhalb des Konzerns sind angesichts der jährlichen Zinslast von 1,8 Milliarden Dollar kein rein theoretisches Risiko mehr. Ob und wie stark sich das auf Kreativität und Studio-Kultur bei EA auswirkt, muss sich erst noch zeigen – Grund zur Sorge besteht aus unserer Sicht aber durchaus.

    Die neuen Eigentümer positionieren sich öffentlich als Investoren mit langfristigem Horizont, was angesichts der enormen Schuldenlast zumindest erklärungsbedürftig wirkt. Wie EA das Spannungsfeld zwischen Renditedruck der neuen Eigentümer und kreativer Freiheit der Studios auflösen will, ließ der Konzern bislang offen.

    Quelle: Eurogamer

    Wir bleiben an dem Thema dran und melden uns, sobald EA offiziell zu den Sparplänen und möglichen Entlassungen Stellung nimmt.

  • Hogwarts Legacy 2 ist offiziell bestätigt

    Hogwarts Legacy 2 ist offiziell bestätigt

    Es ist offiziell: Ein zweiter Teil von Hogwarts Legacy kommt. Warner Bros. Discovery hat die Fortsetzung heute, am 13. August 2026, in seinem Shareholder-Letter zum zweiten Quartal 2026 bestätigt. Wörtlich ist dort von “the second installment of Hogwarts Legacy” die Rede — ein offizieller Titel, ein Releasedatum oder erste Gameplay-Eindrücke fehlen aber komplett. Das berichtet unter anderem GamePro unter Berufung auf das Investoren-Schreiben.

    Konkret heißt es im Letter, das Spielesegment solle künftig stärker zum Konzernergebnis beitragen, unter anderem dank einer wachsenden Pipeline, zu der eben auch der zweite Hogwarts-Legacy-Teil zähle. Entwickelt wird das Original von Avalanche Software im Auftrag von Warner Bros. Games, dem Publisher hinter der Harry-Potter-Spielereihe. Ob das Studio auch die Fortsetzung stemmt, ist bislang nicht bestätigt.

    Wie erfolgreich war der erste Teil von Hogwarts Legacy?

    Der Blick zurück erklärt, warum WB Discovery an dieser Stelle überhaupt Zahlen nennt: Hogwarts Legacy erschien im Februar 2023 und wurde binnen weniger Monate zu einem der meistverkauften Spiele aller Zeiten. Bereits in den ersten zwei Wochen knackte der Titel die Marke von zwölf Millionen verkauften Exemplaren, generierte in unter drei Monaten über eine Milliarde US-Dollar Umsatz und war 2023 weltweit das meistverkaufte Spiel überhaupt — noch vor Call of Duty und Zelda: Tears of the Kingdom. Bis Ende 2024 kletterte die Gesamtzahl auf über 30 Millionen verkaufte Einheiten. Für Warner Bros. ist die Marke damit einer der wertvollsten Vermögenswerte im gesamten Gaming-Portfolio, eine Fortsetzung war eigentlich nur eine Frage der Zeit.

    Wann erscheint Hogwarts Legacy 2?

    Genau das lässt sich aktuell nicht seriös beantworten. Der Shareholder-Letter nennt weder Plattformen noch ein Zeitfenster. Berichten zufolge hatte Warner Bros. bereits früher im Jahr intern ein mögliches Erscheinungsjahr 2027 durchblicken lassen, offiziell bestätigt ist das jedoch nicht. Bei einem Open-World-Rollenspiel dieser Größenordnung sind Entwicklungszeiten von mehreren Jahren die Regel, wer jetzt schon auf einen Trailer mit Gameplay hofft, dürfte sich also noch länger gedulden müssen. Erfahrungsgemäß bestätigen Publisher solche Projekte oft Jahre vor dem eigentlichen Marketingstart, allein um Investoren und Aktionäre bei Laune zu halten.

    Interessant ist die Ankündigung auch vor dem Hintergrund der wackligen Lage bei Warner Bros. Discovery selbst: Der Konzern befindet sich seit Monaten in einer milliardenschweren Übernahmeschlacht, nachdem sich Paramount Skydance mit einem Angebot gegen einen ursprünglich geplanten Zusammenschluss mit Netflix durchgesetzt hatte. Die Aktionäre haben dem Deal zwar bereits zugestimmt, wegen einer Kartellklage mehrerer US-Bundesstaaten könnte sich der endgültige Abschluss aber bis Mitte 2027 verzögern. Dass WB Discovery mitten in dieser Unsicherheit ausgerechnet sein wertvollstes Games-IP öffentlich hervorhebt, dürfte kein Zufall sein: Es signalisiert Investoren, dass das Gaming-Geschäft auch nach einem möglichen Eigentümerwechsel weiterläuft.

    Quelle: GamePro

    Was erhoffst du dir vom zweiten Teil? Schreib es uns in die Kommentare!