Category: News

  • The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    Offizielle Infos zu The Elder Scrolls 6 sind seit dem ersten Teaser-Trailer 2018 Mangelware. Umso mehr Wirbel löst jetzt eine beiläufige Aussage aus einem internen Preview-Event aus: Laut Berichten hat eine Xbox-Führungskraft dort erwähnt, dass der finale Titel des Spiels einen Untertitel mit genau acht Buchstaben trägt. Mehr wurde nicht verraten – und genau das reicht der Community, um seitdem wild zu spekulieren.

    Was genau gesagt wurde

    Die Aussage fiel offenbar eher beiläufig am Rande eines geschlossenen Presse- und Partner-Events, bei dem Xbox-Führungskräfte The Elder Scrolls 6 in einer frühen Form präsentiert haben. Ein achtstelliger Untertitel würde zu bekannten Vorgängern passen, denn auch “Oblivion”, “Morrowind” und “Skyrim” reihen sich exakt in dieses Buchstabenschema ein, wobei “Skyrim” nur sieben Buchstaben hat und “Oblivion” wiederum acht. Fans durchforsten seit der Meldung Wortlisten, Ortsnamen aus der Spielwelt Tamriel und alte Lore-Begriffe nach Kandidaten, die exakt passen könnten.

    Warum Bethesda mit Infohappen so sparsam ist

    Das Muster ist bei Bethesda nicht neu: Auch Starfield wurde jahrelang nur in homöopathischen Dosen angeteasert, bevor es tatsächlich Gameplay-Material gab. Bei The Elder Scrolls 6 kommt hinzu, dass Bethesda zuletzt mit Starfield und den Folgen der Microsoft-Übernahme alle Hände voll zu tun hatte – ein konkretes Release-Fenster für ES6 gibt es bis heute nicht. Aus unserer Sicht ist das Acht-Buchstaben-Detail deshalb weniger eine echte Ankündigung als ein kalkulierter Hype-Funke: genug, um tagelang Gesprächsstoff zu liefern, ohne dass Bethesda sich auf irgendetwas festlegen müsste.

    Das Preview-Event, bei dem die Aussage fiel, war ohnehin ein turbulenter Tag für Xbox: Während drinnen über The Elder Scrolls 6 gesprochen wurde, sorgte draußen eine ganz andere Aktion für Aufsehen – mehr dazu in unserem Bericht über die aufblasbare Protest-Ratte vor dem Microsoft-Gebäude.

    Illustration zur Namens-Spekulation um The Elder Scrolls 6
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)

    Quelle: GameStar

    Habt ihr schon einen heißen Kandidaten für den Untertitel? Schreibt eure Tipps in die Kommentare – wir sammeln die besten!

  • Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sony hat “null Verständnis für Kundenwünsche”, sagt Gaming-Preservation-Organisation

    Sonys schrittweiser Abschied von der physischen Disc bei der PlayStation 5 sorgt weiter für Ärger. Eine auf Spielesicherung spezialisierte Preservation-Organisation hat Sony jetzt öffentlich vorgeworfen, kein Verständnis dafür zu haben, was Spielerinnen und Spieler eigentlich wollen. Der Kern der Kritik: Wenn Discs wegfallen, sollten Spiele eigentlich günstiger werden – stattdessen bleiben die Preise gleich oder steigen sogar.

    Worum es bei der Kritik konkret geht

    Physische Medien erfüllen für viele Spielerinnen und Spieler mehr als nur einen nostalgischen Zweck. Eine Disc lässt sich verleihen, weiterverkaufen und bleibt auch dann spielbar, wenn ein Publisher Server abschaltet oder ein Store irgendwann dichtmacht. Genau das ist der Kern der Sorge von Preservation-Organisationen: Digitale Lizenzen können jederzeit entzogen oder an Konten gebunden bleiben, während physische Kopien langfristig als Archiv dienen. Fällt die Disc komplett weg, fällt für viele Spiele auch die letzte verlässliche Möglichkeit weg, sie dauerhaft zu besitzen und später wieder zu spielen.

    Ein Muster, das sich durch die Branche zieht

    Sony ist damit kein Einzelfall. Erst vor wenigen Tagen sorgte die Ankündigung von GTA 6 als reinem Digital-Release zum happigen Preis von 80 Dollar für ähnliche Debatten – wie wir bereits berichtet haben, wehrte sich Take-Two-Chef Strauss Zelnick gegen genau diesen Vorwurf. Aus unserer Sicht zeigt sich hier ein größerer Branchentrend: Publisher sparen sich mit dem Wegfall physischer Medien Produktions- und Vertriebskosten, geben diese Ersparnis aber selten an die Kundschaft weiter. Für Sammler und Konservatoren ist das doppelt bitter, weil mit jeder rein digitalen Veröffentlichung ein Stück Spielegeschichte potenziell unwiederbringlich an eine Plattform gebunden wird.

    PS5-Konsole im Kontext der Debatte um das Ende der physischen Disc-Unterstützung
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Ob Sony auf den öffentlichen Druck reagiert, ist offen. Bislang gibt es von offizieller Seite keine Ankündigung, die Preispolitik im Zuge des Disc-Ausstiegs zu überdenken.

    Quelle: PC Gamer

    Vermisst ihr die Disc im Regal oder ist euch das mittlerweile egal? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Ghost of Yotei: Complete Edition bringt neue Story-Erweiterung und Roguelike-Modus

    Ghost of Yotei: Complete Edition bringt neue Story-Erweiterung und Roguelike-Modus

    Sony und Entwicklerstudio Sucker Punch Productions haben überraschend eine erweiterte Neuauflage von Ghost of Yotei angekündigt: Die Ghost of Yotei: Complete Edition erscheint am 1. Oktober 2026 für die PS5 und bringt frischen Story-Content sowie einen komplett neuen Spielmodus mit.

    Das steckt in der Complete Edition

    Die neue Ausgabe ist mehr als nur eine gebündelte Wiederveröffentlichung. Laut den offiziellen Angaben von Sucker Punch bekommt Atsus Geschichte handfesten Nachschub:

    • Eine neue narrative Erweiterung, die Atsus Weg um zusätzliche Kapitel und Nebenhandlungen ergänzt
    • Ein neuer Roguelike-Kampf-Survival-Modus mit eigener Progression und Runs, die sich von der Hauptkampagne unterscheiden
    • Überarbeitete und zusätzliche Gegner-Encounter, die auch bestehende Spieler fordern sollen
    • Technische Verbesserungen und Komfortfunktionen gegenüber der Erstveröffentlichung

    Ob die Complete Edition als eigenständiges Produkt verkauft wird oder Besitzer des Hauptspiels sie als kostenpflichtiges Upgrade bekommen, hat Sony bislang nicht abschließend bestätigt. Genauere Preisdetails will Sucker Punch in den kommenden Wochen nachreichen.

    Warum uns das an Ghost of Tsushima erinnert

    Wer die Serie kennt, dem kommt das Muster bekannt vor: Schon der erste Teil, Ghost of Tsushima, bekam mit dem Director’s Cut eine erweiterte Fassung inklusive neuer Insel, zusätzlicher Story-Inhalte und technischer Verbesserungen für die PS5. Die Complete Edition von Ghost of Yotei scheint diesem Erfolgsrezept zu folgen, geht mit dem Roguelike-Survival-Modus aber einen spielerisch neuen Weg – ein Genre-Experiment, das es in der Hauptkampagne bislang so nicht gab. Für uns ein Hinweis, dass Sucker Punch die Marke behutsam erweitern will, statt nur ein weiteres Wiederveröffentlichungs-Upgrade hinterherzuschieben.

    Szene aus Ghost of Yotei: Complete Edition, die den neuen Kampf-Survival-Modus andeutet
    Bildquelle: IGN (ign.com)

    Für alle, die Ghost of Yotei bereits durchgespielt haben, dürfte vor allem der neue Modus interessant sein – er verspricht mehr Wiederspielwert, ohne dass man die Hauptstory noch einmal komplett anfassen muss. Wer noch gar nicht eingestiegen ist, wartet mit dem Kauf jetzt vielleicht ohnehin bis Oktober, um gleich die vollständige Fassung zu bekommen.

    Quelle: IGN, GamePro

    Was sagt ihr zur Complete Edition – lohnt sich das Upgrade für euch, oder wartet ihr auf einen Sale? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Xbox macht Ernst mit limitiertem Zubehör: Passend zum Launch von Gears of War: E-Day bringt Microsoft einen eigenen Xbox Wireless Controller im “Storm King”-Design auf den Markt. Ab sofort können Fans das Sondermodell bei teilnehmenden Händlern weltweit vorbestellen, wie Xbox Wire offiziell bestätigt.

    Das steckt im Storm-King-Design

    Optisch setzt der Controller auf ein rissiges Schwarz-Rot-Muster, das an geborstenes Vulkangestein erinnert. Im Zentrum sitzt ein rotes Zahnrad mit dem Crimson-Omen-Logo der Reihe, dazu sind Xbox-Taste, View-, Menu- und Share-Button in kräftigem Blutrot gehalten. Das Design reiht sich damit in die lange Liste franchise-spezifischer Editionen ein, die Xbox in den letzten Jahren rund um große Erstveröffentlichungen aufgelegt hat.

    Nahaufnahme des Gears of War E-Day Limited Edition Xbox Wireless Controllers mit rot-schwarzem Design und Crimson-Omen-Logo
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Preis, Verfügbarkeit und was das für Sammler bedeutet

    Der “Storm King”-Controller kostet 89,99 US-Dollar beziehungsweise 84,99 britische Pfund und ist ab sofort vorbestellbar. Eine Lieferung rechtzeitig zum Release von Gears of War: E-Day am 6. Oktober 2026 gilt als wahrscheinlich, ein festes Auslieferungsdatum hat Xbox bislang aber nicht genannt. Wer lieber ein individuelles Design möchte, kann alternativ auf das offizielle Xbox Design Lab zurückgreifen, über das sich Controller in Eigenregie gestalten lassen.

    Einordnung: Zubehör als Stimmungsmesser vor dem Release

    Solche limitierten Controller sind für Microsoft in erster Linie ein Marketinginstrument kurz vor großen Launches – sie erzeugen zusätzliche Sichtbarkeit im Handel und bei Sammlern, ohne dass am eigentlichen Spiel etwas verändert wird. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Die offene Beta zu Gears of War: E-Day startet nur einen Tag später, am 13. August, nachdem die Early-Access-Phase für Vorbesteller und Game-Pass-Ultimate-Abonnenten bereits Anfang des Monats gelaufen ist. Xbox bündelt Zubehör-Ankündigung und Beta-Start also bewusst in derselben Woche, um das Interesse an Gears of War vor dem eigentlichen Release im Oktober hochzuhalten.

    Der Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zusammen mit weiteren Xbox-Editionsprodukten
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Designentwurf des Gears of War E-Day Controllers aus dem Xbox Design Lab
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, Insider Gaming

    Würdet ihr euch den Storm-King-Controller für euer Xbox-Regal holen, oder reicht euch das Spiel selbst? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Helldivers 2: Update “Devoid of Liberty” ist da – und das Spiel landet im PS-Plus-Katalog

    Helldivers 2: Update “Devoid of Liberty” ist da – und das Spiel landet im PS-Plus-Katalog

    Kurz vor dem Wochenende gibt es doppelten Grund zur Freude für Fans von Helldivers 2: Entwickler Arrowhead Game Studios hat heute das Update “Devoid of Liberty” veröffentlicht, und Sony packt den Koop-Shooter zeitgleich in den PlayStation-Plus-Game-Catalog für Extra- und Premium-Abonnenten. Wer den Titel bislang nur vom Hörensagen kannte, kann ab sofort ohne Zusatzkosten in den Kampf gegen die Illuminate ziehen.

    Das steckt im Update Devoid of Liberty

    Die Patch Notes sind umfangreich, wir haben euch die wichtigsten Punkte zusammengefasst:

    • Zwei neue Illuminate-Gegnertypen: der “Crusher”, der sich während des Kampfes regeneriert und konstant unter Feuer gehalten werden muss, sowie der wendige “Wretch”, der ausweichen und auf Helldivers zuspringen kann.
    • Neuer Planeten-Modifikator “SEAF-Unterstützung”: Freundliche SEAF-Bodentruppen kämpfen ab sofort an der Seite der Spieler mit.
    • Der Levelcap wird von 150 auf 300 verdoppelt – deutlich mehr Platz für Freischaltungen und Fortschritt.
    • Neuer Kriegsbund “Castellan’s Creed” mit zusätzlicher Ausrüstung.
    • Assist-Reload: Mitspieler können euch jetzt direkt aus ihrem Rucksack mit Munition nachladen.
    • Balance-Anpassungen an der GATLING-Ausrüstung: mehr Munitionskapazität, mehr Durchschlagskraft und spürbar schnelleres Handling.

    Kostenlos ausprobieren und die Community-Challenge

    Wer Helldivers 2 über PlayStation Plus Extra oder Premium spielt, hat vollen Zugriff auf den Basisumfang inklusive des neuen Updates. Passend zum Release läuft außerdem eine Community-Challenge: Schafft die gesamte Helldivers-2-Spielerschaft bis zum 18. August gemeinsam 500 Millionen getötete Feinde, gibt es vier exklusive Helldiver-Avatare für die PlayStation-Konsole obendrauf.

    Warum der PS-Plus-Deal für Helldivers 2 ein großer Schritt ist

    Helldivers 2 ist seit dem Release im Februar 2024 zu einem der größten Koop-Erfolge von Sony geworden, auch weil das Spiel lange komplett außerhalb von Abo-Diensten verkauft wurde. Dass der Titel jetzt in den Game Catalog wandert, ist ein deutliches Signal: Sony setzt auf Helldivers 2 als Dauerbrenner statt als reinen Vollpreis-Hit, und Arrowhead bekommt durch den neuen Community-Ansturm frischen Rückenwind für weitere Season-Inhalte. Für Neueinsteiger heißt das ganz praktisch: Charakterfortschritt, Warbonds und freigeschaltete Ausrüstung bleiben auch nach einem eventuellen Ende der PS-Plus-Mitgliedschaft erhalten, ein Umstieg auf den Kauf der Vollversion ist also jederzeit ohne Verlust möglich.

    Offizielle Szene aus dem Helldivers-2-Update Devoid of Liberty
    Bildquelle: PlayStation Blog
    SEAF-Truppen unterstützen Helldivers im Kampf gegen die Illuminate im neuen Update
    Bildquelle: Xbox Wire

    Quelle: PlayStation Blog, Xbox Wire

    Schon ins Gefecht gezogen? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich die neuen Illuminate-Gegner für euch spielen!

  • Indie-Studio ruft zur Piraterie auf – lieber klauen als bei Key-Sellern kaufen

    Indie-Studio ruft zur Piraterie auf – lieber klauen als bei Key-Sellern kaufen

    Ein ungewöhnlicher Aufruf aus der Indie-Szene: Wie GameStar berichtet, fordert das Studio hinter dem Elementar-Roguelike Runeveil seine Community öffentlich dazu auf, das Spiel notfalls illegal herunterzuladen, statt es über bestimmte Steam-Key-Reseller zu erwerben. Eine Position, die man von Entwicklern sonst selten so unverblümt zu hören bekommt.

    Warum ein Studio zur Piraterie aufruft

    Der Hintergrund: Viele Key-Reseller-Plattformen kaufen Spielschlüssel in Regionen mit niedrigeren Preisen günstig ein und verkaufen sie anschließend mit Gewinnspanne weiter – oft ohne dass die Entwickler daran nennenswert mitverdienen. Aus Sicht kleiner Indie-Teams bedeutet das: Wer über solche Anbieter kauft, unterstützt in erster Linie den Zwischenhändler, nicht das eigentliche Studio. Vor diesem Hintergrund argumentiert das Runeveil-Team offenbar, dass eine raubkopierte Version dem Studio wirtschaftlich kaum mehr schadet als ein Kauf über einen Reseller, der ohnehin fast nichts an die Entwickler durchreicht.

    Illustration zum Runeveil-Piraterie-Aufruf mit Totenkopf-Symbol und dem Zauberer-Charakter aus dem Spiel

    Was das für die Spieler bedeutet

    Für alle, die Runeveil unterstützen wollen, ist die Botschaft klar: Der offizielle Kauf direkt über den Steam-Store bleibt der Weg, bei dem das Geld tatsächlich beim Team ankommt. Aus unserer Sicht ist der Vorstoß nachvollziehbar, auch wenn er ungewöhnlich offensiv formuliert ist: Viele Indie-Studios kämpfen mit schmalen Margen, und ein öffentlicher Appell wie dieser lenkt zumindest den Blick auf ein Problem, über das in der Szene sonst eher hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Wer Runeveil ausprobieren will, sollte also direkt bei Valve statt bei Drittanbietern zuschlagen, wenn dem Studio tatsächlich geholfen werden soll.

    Quelle: GameStar

    Würdet ihr das Spiel im Zweifel eher illegal herunterzuladen als bei einem Key-Seller zu kaufen? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

  • Phantom Blade Zero: Sony kündigt eigene State of Play an, 11-minütiger Trailer mit Donnie Yen veröffentlicht

    Phantom Blade Zero: Sony kündigt eigene State of Play an, 11-minütiger Trailer mit Donnie Yen veröffentlicht

    Phantom Blade Zero bekommt seine eigene Bühne: Sony hat eine dedizierte State of Play zum Action-Rollenspiel von Entwickler S-GAME angekündigt. Wie IGN und Video Games Chronicle berichten, findet die Show am 17. August statt. Parallel dazu ist bereits ein rund elfminütiger Trailer erschienen, der tiefer ins Spiel blicken lässt.

    Das zeigt der neue Trailer

    Im Zentrum steht weiterhin die Assassinin Soul, deren Geschichte laut bisherigen Berichten von einem tickenden Countdown geprägt ist. Neu bestätigt wurde die Beteiligung von Martial-Arts-Star Donnie Yen, der laut Herstellerangaben Gesicht und Bewegungen für eine wichtige Figur im Spiel beisteuert. Der Trailer vertieft zudem Setting und Kampfsystem des als “Kungfu-Punk” beschriebenen Titels, der Referenzen an Serien wie Ninja Gaiden und Devil May Cry erkennen lässt. Laut Sonys Ankündigung soll die Show am 17. August fast 20 Minuten zusätzliches Gameplay zeigen und tiefer auf das eingehen, was der aktuelle Trailer bereits andeutet.

    Release-Termin und Vorbestellung stehen fest

    Zeitgleich mit dem Trailer sind die Vorbestellungen für Phantom Blade Zero im PlayStation Store gestartet. Als Erscheinungstermin wird der 29. Oktober 2026 genannt, zunächst exklusiv für PS5. IGN kommentiert dazu augenzwinkernd, dass die Ankündigung parallel zu Sonys umstrittener Entscheidung falle, physische PS5-Discs langfristig auslaufen zu lassen – ein Thema, das in der Community ohnehin für Diskussionen sorgt und die Reaktionen auf jede neue Sony-Ankündigung aktuell mitprägt.

    Aus unserer Sicht ist die Strategie klug: Ein separater Showcase für ein einzelnes Spiel signalisiert, wie viel Vertrauen Sony aktuell in Phantom Blade Zero setzt, das nach jahrelanger Entwicklungszeit endlich einen festen Termin hat. Wer sich für das Spiel interessiert, sollte sich den 17. August im Kalender markieren – dann dürfte es weitere handfeste Gameplay-Details geben.

    Quelle: IGN, Video Games Chronicle, GamePro

    Werdet ihr euch die State of Play am 17. August anschauen? Sagt uns eure Erwartungen an Phantom Blade Zero in den Kommentaren.

  • Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved verkauft sich schlecht – fehlender Multiplayer gilt als Hauptgrund

    Halo: Campaign Evolved, das aufwendige Remake der originalen Halo-1-Kampagne und der erste Serienteil überhaupt auf PlayStation, verkauft sich einem Bericht von Eurogamer zufolge deutlich schlechter als erhofft. Verglichen mit den zuletzt erschienenen Black-Ops-Revivals aus dem Call-of-Duty-Lager fällt der Verkaufsstart spürbar ab.

    Warum die Verkäufe hinter den Erwartungen bleiben

    Als wahrscheinlichster Grund gilt laut Bericht das Fehlen eines Multiplayer-Modus zum Launch. Gerade bei einer Marke, die maßgeblich durch ihren Mehrspieler-Anteil groß geworden ist, wiegt dieses Manko schwer: Wer Halo klassisch mit Freunden online zocken will, findet zum Start schlicht keine entsprechende Option vor und muss sich auf die reine Solo-Kampagne beschränken. Das dürfte gerade Spieler:innen abschrecken, die sich von der Multiplattform-Öffnung auf PlayStation eine neue, große Halo-Community erhofft hatten.

    Ein Muster bei Xbox Game Studios

    Der schwache Verkaufsstart reiht sich in eine ohnehin schon angespannte Phase bei den verantwortlichen Halo Studios ein. Wir berichteten bereits über die Entlassungswelle bei Halo Studios direkt nach dem Release von Campaign Evolved. Enttäuschende Verkaufszahlen könnten diesen Druck auf das Studio jetzt zusätzlich erhöhen, auch wenn ein einzelner Launch-Zeitraum noch keine endgültige Bilanz ist.

    Aus unserer Sicht ist die Entscheidung, ohne Multiplayer zu starten, nachvollziehbar riskant gewesen: Halo lebt seit jeher von seiner Community rund um Ranglisten, Custom Games und LAN-Kultur. Ein Nachreichen des Modus per Update könnte die Zahlen mittelfristig noch drehen, allerdings nur, wenn Microsoft und Halo Studios das Vertrauen der Spielerschaft nicht durch weitere Verzögerungen strapazieren. Wer aktuell überlegt zuzuschlagen, sollte also wissen: Für den Moment bekommt man ausschließlich die überarbeitete Solo-Kampagne, keinen Online-Mehrspielermodus.

    Quelle: Eurogamer

    Sergeant Major Avery Johnson und Marines aus Halo: Campaign Evolved, dem Remake der ursprünglichen Halo-1-Kampagne
    Bildquelle: Eurogamer

    Habt ihr Campaign Evolved schon gespielt und vermisst ihr den Multiplayer? Schreibt es uns in den Kommentaren.

  • Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Kurioser Kontrast bei Bethesda: Während Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Preview The Elder Scrolls 6 als “unglaublich” bezeichnete, stellten gewerkschaftlich organisierte Mitarbeitende direkt vor dem Studio-Gebäude in Rockville, Maryland, eine riesige aufblasbare Ratte auf. Das Timing war kein Zufall, sondern ein bewusst platzierter Protest während des Konzern-Showcases.

    Berichten von Eurogamer und Video Games Chronicle zufolge sollte die Aktion auf anhaltenden Unmut über vorangegangene Entlassungswellen bei Bethesda aufmerksam machen. Die Botschaft: Große Ankündigungen zu einem der meisterwarteten Elder-Scrolls-Titel überhaupt sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass im selben Konzern Stellen abgebaut wurden.

    Warum ausgerechnet eine Ratte?

    Die aufblasbare Ratte ist in den USA ein jahrzehntealtes Protestsymbol der Gewerkschaftsbewegung. Sie wird traditionell vor Firmengebäuden aufgestellt, wenn Arbeitnehmervertretungen einem Unternehmen unfaires Verhalten gegenüber der Belegschaft vorwerfen wollen. Dass ausgerechnet vor einem internen Xbox-Termin zu einem der wichtigsten Rollenspiele der nächsten Jahre so ein Protest stattfand, zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Teilen der Bethesda-Belegschaft und der Konzernführung von Microsoft weiterhin ist.

    Kein Einzelfall bei Xbox-Studios

    Der Protest reiht sich in eine längere Serie von Spannungen zwischen Xbox-Studios und ihren Mitarbeitenden ein. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über Entlassungen bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved – ebenfalls ein Xbox-eigenes Studio. Die Ratte vor Bethesda zeigt: Das Thema Jobsicherheit beschäftigt die Belegschaft über einzelne Studios hinweg, während die Konzernspitze gleichzeitig neue Blockbuster wie Elder Scrolls 6 bewirbt.

    Für Spieler:innen ändert der Vorfall an sich erst einmal nichts an der Entwicklung von Elder Scrolls 6 – ein Erscheinungstermin wurde weiterhin nicht genannt. Aus unserer Sicht ist die Aktion aber ein bemerkenswertes Signal: Je näher große Xbox-Titel ihrer Enthüllung oder ihrem Release kommen, desto lauter werden offenbar auch die Stimmen aus der eigenen Belegschaft, die auf strukturelle Probleme hinweisen wollen. Das dürfte Microsoft in den kommenden Monaten weiter begleiten, gerade wenn TES6 offizieller vorgestellt wird.

    Quelle: Eurogamer, Video Games Chronicle

    Die riesige aufblasbare Gewerkschafts-Ratte vor dem Bethesda-Gebäude als Protestsymbol gegen Entlassungen
    Bildquelle: Eurogamer
    Bethesda-Mitarbeitende protestieren mit der aufblasbaren Ratte Scabby vor dem Studio während des internen TES6-Previews
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Was haltet ihr von der Aktion – berechtigter Protest oder unpassendes Timing? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs, der kommende taktische Milsim-Shooter vom Team hinter Battalion 1944, ist offiziell vorbestellbar – und liegt seither an der Spitze der Steam-Verkaufscharts für Vollpreistitel. Bereits vor dem Vorbestellstart hatte sich das Spiel unter Steams meistgewünschten Titeln festgesetzt, seitdem geht es nur noch nach oben.

    Erste Eindrücke: Ein Blick hinter die Kulissen

    PC-Gamer-Redakteur Morgan Park nahm an einem geschlossenen Playtest-Wochenende teil und schilderte seine rund fünf Spielstunden so eindrücklich, dass sich daraus ein eigener Erfahrungsbericht ergab. Sein Fazit vorweg: möglicherweise der nächste große Multiplayer-Shooter.

    Wardogs ist reines PvP für bis zu 100 Spieler. Im getesteten Hauptmodus kämpfen drei Teams um dieselbe Kontrollzone auf einer riesigen Map – wer in der besonders umkämpften “Hot Zone” steht, zählt für die eigene Wertung doppelt. Das Format ist erkennbar vom populären Arma-3-Mod “King of the Hill” inspiriert.

    Spielerisch positioniert sich Wardogs bewusst zwischen “hardcore Arma” und “im Grunde Battlefield”: zugängliches, knackiges Gunplay an der Oberfläche, darunter aber ein waschechtes Milsim-Metagame mit Forward Operating Bases, Verteidigungsanlagen und Nachschublogistik.

    Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist laut Park jedoch die persistente Ingame-Wirtschaft: Spieler verdienen Geld für praktisch jede nützliche Aktion – Kills, Zonenpräsenz, Heilen, Transportflüge – und geben es für Ausrüstung wieder aus. Wer stirbt, verliert das investierte Loadout, was dem Spiel eine Extraction-Shooter-artige Anspannung verleiht. Besonders plastisch wird das an einer Anekdote aus dem Test: Ein Hubschrauberpilot, der ausschließlich Mitspieler transportierte und keinen einzigen Kill vorweisen konnte, hatte sich dennoch über 35.000 Dollar Ingame-Geld erspielt – unter anderem durch Trinkgelder der Passagiere. Sogar ein “Bestechungssystem” gehört dazu: Wer am Boden liegt und auf Rettung wartet, kann anderen Spielern Geld anbieten, damit sie das Risiko einer Rettung eingehen.

    Die “10 Gründe, Wardogs NICHT zu kaufen”

    Mitten in diesen Hype-Moment platziert Entwicklerstudio Bulkhead ein Video-Devlog, das ungewöhnlich offen mit möglichen Kaufbedenken umgeht:

    • Content-Tempo: Nach dem Early-Access-Start konzentriert sich Bulkhead zunächst auf Bugfixes, Feedback und eine neue Map – regelmäßige große Content-Drops soll man laut Studio nicht erwarten.
    • Preis: Die Vorbestellung kostet 39,99 US-Dollar und gewährt Beta-Zugang. Bulkheads Rat an unsichere Käufer: abwarten, die Beta ausprobieren oder notfalls den Steam-Refund nutzen.
    • Sinkende Spielerzahlen: Das Studio warnt selbst vorab, dass die Spielerzahlen nach dem Launch-Peak natürlich zurückgehen werden – das sei normal. Ziel sei eine nachhaltige Community von 3.000 bis 5.000 gleichzeitigen Spielern statt ein kurzfristiger Hype-Ausschlag.
    • Monetarisierung: Während der gesamten Early-Access-Phase soll es keine Monetarisierung geben – keine kaufbaren Gold-Barren, keine käuflichen Camos außer einer optionalen Supporter’s Edition. Nach dem Vollrelease (1.0) könnten laufende Betriebskosten allerdings zusätzliche Einnahmen nötig machen.
    • Die Battalion-1944-Vergangenheit: Bulkhead spricht offen über das Scheitern der Kommunikation und die wirtschaftlichen Probleme rund um ihr vorheriges Spiel Battalion 1944. Wer dem Studio deswegen misstraut, solle mit dem Kauf lieber warten.

    Warum die Ehrlichkeit funktioniert

    Ungewöhnlich an der Aktion ist vor allem, dass ein Entwicklerteam aktiv gegen den eigenen kurzfristigen Verkaufserfolg zu argumentieren scheint – und trotzdem an der Spitze der Steam-Charts steht. Gerade vor dem Hintergrund von Parks Playtest-Bericht wirkt das stimmig: Wardogs verkauft sich nicht über reinen Hype, sondern über ein Spielsystem, das laut erster Praxiserfahrung tatsächlich hält, was es verspricht – kombiniert mit einem Studio, das seine eigene Vergangenheit nicht verschweigt.

    Release: Early Access startet am 10. September, Vorbesteller erhalten bereits ab dem 21. August Zugang zur Beta.

    Quelle: PC Gamer