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  • Battlefield 6: Neuer Top-Gun-Trailer zeigt Wake Island und Kampfjets im Einsatz

    Battlefield 6: Neuer Top-Gun-Trailer zeigt Wake Island und Kampfjets im Einsatz

    EA und DICE haben einen neuen offiziellen Trailer zur Top-Gun-Kollaboration von Battlefield 6 veröffentlicht. Der Content-Trailer läutet Phase 2 der laufenden vierten Season ein und zeigt erstmals bewegte Bilder davon, was Spielerinnen und Spieler ab dem 18. August erwartet. Der Clou: Das komplette Update ist für alle Besitzerinnen und Besitzer des Hauptspiels kostenlos.

    Das zeigt der neue Trailer

    Statt nur anzuteasern, packt der Trailer diesmal die konkreten Inhalte aus. Zusammengefasst bringt die Top-Gun-Phase von Season 4 folgendes mit:

    • Wake Island kehrt zurück: Die legendäre Karte aus dem allerersten Battlefield 1942 wird komplett neu aufgebaut, mit Flugzeugträger-Hauptquartieren für beide Teams und Fokus auf große Land-Luft-See-Gefechte.
    • Zwei neue Jets: Von der F-14 Tomcat und der F/A-18 Super Hornet aus den Filmen inspiriert, fliegen im Spiel die zweisitzige F/A-81F “Super Spectre” und die klappflügelige F-74A “Seacat” – beide erfordern eingespieltes Piloten-Navigator-Teamplay.
    • Drei Top-Gun-Charaktere: Rooster (gesprochen von Miles Teller), Bob (Lewis Pullman) und Warlock (Charles Parnell) sind als spielbare Skins mit Original-Vertonung dabei.
    • Zwei neue Modi: “Carrier Strike” dreht sich ums Versenken gegnerischer Flugzeugträger, “Gauntlet: Fighter Sweep” ist ein reiner Luftkampf-Modus für Jet-Duelle.

    Warum Wake Island mehr als nur Nostalgie ist

    Für die Community ist die Rückkehr von Wake Island der eigentliche Aufreger, nicht das Hollywood-Crossover selbst. Die Karte gehört zu den dienstältesten der gesamten Reihe und stand schon 2002 im ersten Battlefield 1942 Pate für stundenlange Materialschlachten um zwei Flugplätze. Über unsere erste Meldung zur Top-Gun-Ankündigung hinaus liefert der neue Trailer jetzt handfestes Bildmaterial statt bloßer Textankündigung – fünf Tage vor dem eigentlichen Release ist das ein klares Signal, dass DICE den Umfang des Updates ernst nimmt. Wer sich schon vorher fürs Thema interessiert hat, findet in unserem Recap zum Community-Q&A weitere Hintergründe zum Crossover. Aus unserer Sicht lohnt sich für Battlefield-Veteranen ein Blick besonders auf die Kombination aus Flugzeugträgern und offenem Wasser – das gab es in dieser Form auf Wake Island bisher nicht, und es passt gut zum Naval-Fokus, den die ganze Season seit Phase 1 verfolgt.

    Quelle: Battlefield (YouTube), EA Newsroom

    Freust du dich mehr auf Wake Island oder auf die neuen Jets? Schreib’s uns in die Kommentare!

  • F-Zero 99: Update Ver. 1.7.2 ist da – Patch Notes verraten fast nichts

    F-Zero 99: Update Ver. 1.7.2 ist da – Patch Notes verraten fast nichts

    Wer F-Zero 99 über Nintendo Switch Online spielt, bekommt gerade ein neues Update ausgeliefert: Ver. 1.7.2 ist live. Nur was genau sich dadurch ändert, verrät Nintendo nicht – die Patch Notes bestehen im Kern aus einem einzigen Satz.

    Zur Einordnung für alle, die F-Zero 99 noch nicht kennen: Das Spiel verwandelt den klassischen SNES-Racer in einen Battle-Royale-Wettkampf mit bis zu 99 Spielerinnen und Spielern gleichzeitig auf der Strecke. Statt gegen wenige KI-Gegner tretet ihr gegen eine riesige Masse menschlicher Kontrahenten an, inklusive Rempeleien, Energie-Management und dem klassischen Hochgeschwindigkeits-Gameplay der Reihe. Das Spiel ist für alle Abonnentinnen und Abonnenten von Nintendo Switch Online kostenlos spielbar und wird seit dem Release schrittweise mit neuen Strecken, Modi und eben auch technischen Updates versorgt.

    Das steht (und steht nicht) in den Patch Notes

    Offiziell heißt es lediglich, dass “mehrere Probleme behoben” wurden. Welche Bugs das konkret sind, ob es Balance-Anpassungen an einzelnen Gleitern gibt oder ob technische Verbesserungen unter der Haube stecken, bleibt komplett offen. Für ein Update, das eigenständig genug ist, um eine dedizierte Versionsnummer zu bekommen, ist das ungewöhnlich wortkarg – selbst im Vergleich zu vorherigen F-Zero-99-Patches, die zumindest stichpunktartig ein paar Änderungen aufgelistet hatten.

    Kein Einzelfall: Die Update-Historie von F-Zero 99

    Ganz neu ist das Muster vager Patch Notes bei F-Zero 99 allerdings nicht. Update Ver. 1.7.0 kam im Dezember 2025, Ver. 1.7.1 folgte im April 2026 – beide Male mit eher knappen offiziellen Beschreibungen. Für ein kostenloses Nintendo-Switch-Online-Bonusspiel, das seit seinem Release kontinuierlich, aber in eher gemächlichem Tempo weitergepflegt wird, passt das ins Bild: Nintendo behandelt F-Zero 99 offensichtlich nicht mit der gleichen Kommunikations-Sorgfalt wie ein Vollpreis-Release mit eigenem Marketing-Apparat. Für Spieler bedeutet das konkret: Wer Bugs gemeldet hat, kann nur abwarten und selbst ausprobieren, ob sein Problem mit Ver. 1.7.2 verschwunden ist – eine Bestätigung von offizieller Seite gibt es nicht.

    Quelle: Nintendo Life

    Habt ihr schon Änderungen durch das neue Update bemerkt? Teilt eure Beobachtungen gerne in den Kommentaren!

  • The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    The Blood of Dawnwalker: Offizielle Systemanforderungen sorgen für Hardware-Debatte

    Entwicklerstudio Rebel Wolves hat die offiziellen PC-Systemanforderungen für sein Vampir-Action-RPG The Blood of Dawnwalker veröffentlicht – und die Werte für die höchste Detailstufe sorgen bereits vor dem Release am 3. September für Diskussionen in der Community.

    Das braucht ihr fürs Spielen

    Die Tabelle von Rebel Wolves listet fünf Stufen, von Minimum bis Ultra. Zusammengefasst die wichtigsten Eckwerte:

    • Minimum (natives 1080p, 30 FPS): Intel Core i7-8700K oder AMD Ryzen 7 3700X, 16 GB RAM, Nvidia RTX 3050 / GTX 1070 oder AMD RX Vega 56, 6 GB VRAM
    • Empfohlen für 1080p (natives 1080p, 60 FPS): Intel Core i5-13600 oder Ryzen 9 7900X, Nvidia RTX 5060 oder AMD RX 6800-XT, 12 GB VRAM
    • Empfohlen für 1440p (natives 1440p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber Nvidia RTX 4070-Ti oder AMD RX 7800-XT, ebenfalls 12 GB VRAM
    • Ultra 1440p (natives 1440p, 60 FPS): Intel Core i5-13600K oder Ryzen 9 7950X, Nvidia RTX 4080 oder AMD RX 7900-XTX, 16 GB VRAM
    • Ultra 4K (natives 2160p, 60 FPS): gleiche CPU-Klasse, aber eine Nvidia RTX 5090, 16 GB VRAM

    Für alle Stufen gilt: 16 GB Arbeitsspeicher, mindestens 60 GB freier SSD-Speicher, Windows 10 sowie DirectX 12 werden vorausgesetzt. Wichtig laut Rebel Wolves: Die Werte gelten nativ, also ganz ohne Upscaling – DLSS und FSR werden zwar unterstützt und können die Leistung zusätzlich verbessern, sind in den offiziellen Angaben aber nicht eingerechnet.

    Offizielle Tabelle der Systemanforderungen von The Blood of Dawnwalker für Minimum, Empfohlen und Ultra-Einstellungen
    Bildquelle: Rebel Wolves, offizielles Pressematerial

    Warum die Ultra-Einstellung für Diskussionen sorgt

    Auslöser der Debatte ist vor allem die Ultra-4K-Empfehlung: Eine RTX 5090 gehört aktuell zu den teuersten Grafikkarten am Markt, ist entsprechend schwer verfügbar und für die meisten Spieler schlicht keine realistische Option. Auf Reddit wird diskutiert, ob solche Anforderungen noch der breiten PC-Spielerschaft dienen oder ob Studios zunehmend nur noch für eine kleine Enthusiasten-Zielgruppe mit High-End-Hardware optimieren. Verantwortlich für die hohen Anforderungen ist der Einsatz aktueller Unreal-Engine-5-Features wie Lumen für globale Beleuchtung und Nanite für extrem detaillierte Geometrie – beide Techniken sehen beeindruckend aus, kosten aber spürbar Leistung.

    Einordnung: Kein neues Phänomen, aber ein wiederkehrendes

    Aus unserer Sicht reiht sich The Blood of Dawnwalker damit in eine lange Liste von UE5-Titeln ein, bei denen genau diese Diskussion in den letzten Jahren regelmäßig aufkam – von Techdemo-tauglichen Ultra-Einstellungen, die kaum jemand nutzen kann, bis zu spürbar entspannteren Minimum-Anforderungen für den Einstieg. Wer nur in 1080p mit soliden 60 FPS spielen will, kommt laut der Tabelle mit deutlich bezahlbarerer Hardware aus als die Ultra-Schlagzeilen vermuten lassen – die Empfehlung für 1080p/60 FPS liegt mit RTX 5060 respektive RX 6800-XT im für viele PC-Spieler durchaus erreichbaren Bereich.

    Quelle: GameStar

    Reicht eure Hardware für Ultra oder peilt ihr eher die 1080p-Empfehlung an? Schreibt es uns in den Kommentaren!

  • Pokémon GO: Automatischer Ball-Wurf startet großen Rollout – wird Zubehör jetzt überflüssig?

    Pokémon GO: Automatischer Ball-Wurf startet großen Rollout – wird Zubehör jetzt überflüssig?

    In Pokémon GO müsst ihr für Fangversuche und Pokéstop-Drehungen bald nicht mehr jedes Mal selbst auf den Bildschirm tippen. Ein neues In-Game-Feature, intern als “Explorer Gadget” bekannt, wird gerade in großem Stil ausgerollt – und übernimmt genau die Aufgabe, für die bisher extra Hardware wie der Poké Ball Plus nötig war.

    Was der neue Auto-Catcher genau kann

    Das Feature wirft automatisch Bälle nach Pokémon, die euch in Reichweite begegnen, und dreht nebenbei Pokéstops, ganz ohne dass ihr die App aktiv im Vordergrund offen habt. Getestet wurde die Funktion bereits im Juli in einzelnen Regionen, jetzt erreicht die Rollout-Welle deutlich mehr Länder – laut Berichten unter anderem die USA, Kanada, Spanien und Indien. Offiziell bestätigt hat Entwicklerstudio Scopely die Funktion bislang nicht, was insofern wenig überrascht, als große Rollouts bei Pokémon GO traditionell erst schrittweise und ohne große Ankündigung ausgespielt werden, bevor am Ende ein offizieller Patch-Note-Eintrag folgt.

    Was das für Poké Ball Plus, GO-tcha und Co. bedeutet

    Für alle, die bisher in physisches Zubehör investiert haben, ist das eine interessante Entwicklung. Geräte wie der Poké Ball Plus oder Drittanbieter-Gadgets wie der GO-tcha wurden jahrelang vor allem dafür gekauft, genau das zu tun, was der neue Auto-Catcher jetzt kostenlos direkt in der App erledigt: Bälle werfen und Stops drehen, ohne ständig aufs Handy schauen zu müssen. Bislang ließen sich diese Zubehör-Geräte damit rechtfertigen, dass sie Akku sparen und das Fangen auch bei ausgeschaltetem Bildschirm ermöglichten. Bietet die App diese Funktion künftig selbst und zuverlässig an, dürfte der Kaufanreiz für neue Zubehör-Hardware spürbar sinken – wer schon eins besitzt, verliert dadurch aber nichts, die Geräte bleiben nutzbar.

    Praktisch heißt das für euch: Solltet ihr die Funktion in den kommenden Tagen in eurer App entdecken, findet ihr sie voraussichtlich in den Einstellungen rund um Assistenz- oder Komfortfunktionen. Da der Rollout regional gestaffelt läuft, kann es sein, dass sie bei euch noch nicht auftaucht, selbst wenn Freunde in eurer Nähe sie schon nutzen können.

    Quelle: Nintendo Life

    Ist bei euch der Auto-Catcher schon aufgetaucht? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sammelklage in den Niederlanden: Stop Killing Games wirft Sony PlayStation-Store-Monopol vor

    Sony bekommt in den Niederlanden juristischen Ärger: Die Verbraucherschutz-Stiftung Stop Killing Games unterstützt gemeinsam mit der Initiative DoesItPlay? eine Sammelklage der Stichting Massaschade & Consument gegen Sony. Der Vorwurf: Der PlayStation Store sei ein Monopol, das Spieler beim digitalen Kauf von Spielen systematisch übervorteilt.

    Worum es in der Klage geht

    Konkret argumentieren die Kläger, dass Sony seinen Kundinnen und Kunden keine echte Wahl lässt: Wer ein digitales PlayStation-Spiel kaufen will, kommt am hauseigenen Store nicht vorbei, da alternative Anbieter technisch ausgesperrt sind. Diese Zwangsbindung treibe die Preise laut der Klageschrift um bis zu 47 Prozent nach oben, verglichen mit einem Markt mit echtem Wettbewerb. Die Sammelklage beziffert den entstandenen Gesamtschaden für niederländische Spieler auf rund 457 Millionen US-Dollar. Betroffen sind demnach alle, die in den vergangenen Jahren digitale Käufe im PlayStation Store getätigt haben.

    Warum ausgerechnet Stop Killing Games mitmischt

    Dass sich Stop Killing Games einschaltet, ist kein Zufall. Die Initiative wurde ursprünglich bekannt durch ihre EU-Petition gegen das “Verkrüppeln” gekaufter Spiele, wenn Publisher Server abschalten. Mit der Unterstützung dieser Klage erweitert die Kampagne ihren Fokus: Es geht nicht mehr nur um den Erhalt von Spielen nach dem Server-Aus, sondern grundsätzlicher um faire Bedingungen und Preise auf geschlossenen Konsolen-Plattformen. Für die Bewegung ist es ein logischer nächster Schritt, da beide Themen letztlich auf dieselbe Kritik hinauslaufen: Spieler haben auf Konsolen kaum Kontrolle über das, was sie eigentlich besessen glauben.

    Kein Einzelfall: Sonys Kundenkritik häuft sich

    Aus unserer Sicht ist bemerkenswert, wie sehr sich der Gegenwind für Sony gerade verdichtet. Erst kürzlich hatten wir über die Kritik einer Gaming-Preservation-Organisation berichtet, die Sony wegen des geplanten Endes der physischen Disc-Unterstützung ebenfalls fehlendes Verständnis für Kundenwünsche vorwarf – dort ging es vor allem um ausbleibende Preissenkungen trotz wegfallender Disc-Kosten. Jetzt kommt mit der Store-Monopol-Klage ein zweiter, juristisch deutlich schärferer Vorwurf hinzu. Für Spieler bedeutet das erstmal nichts Akutes: Die Klage muss die niederländische Justiz noch prüfen, und selbst bei Erfolg würden zunächst nur niederländische Käufer entschädigt. Trotzdem lohnt sich ein Auge auf das Verfahren, denn ähnliche Klagen gegen App-Store-Monopole liefen in der Vergangenheit auch schon zu Präzedenzfällen mit Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von dem Vorwurf – berechtigte Kritik am Store-Monopol oder normales Konsolen-Geschäft? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch schaltet KI-Training mit Streamer-Content standardmäßig ein – Opt-out ist Pflicht

    Twitch hat still und leise eine neue Einstellung scharfgeschaltet, die es in sich hat: Ab sofort darf Amazon Streams, VODs, Clips, Highlights, Chat-Nachrichten, Texte und Bilder von Streamer:innen nutzen, um seine generativen KI-Modelle zu trainieren. Das Beunruhigende daran: Die Option ist standardmäßig aktiviert. Wer das nicht will, muss selbst aktiv werden und widersprechen.

    Zu finden ist der Schalter in den Twitch-Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen, versteckt unter dem unscheinbaren Punkt „Training für generative KI“. Laut Berichten von TechCrunch kam die Änderung ohne nennenswerte Ankündigung oder Vorwarnung – viele Creator haben erst durch Community-Posts davon erfahren, nicht durch Twitch selbst.

    So versteckt Twitch die Opt-out-Option

    Der Weg zur Deaktivierung ist alles andere als offensichtlich: Statt einer prominenten Abfrage beim Login oder einer klaren Benachrichtigung müssen Streamer:innen aktiv in die Kontoeinstellungen wechseln, sich durch mehrere Menüebenen klicken und dort gezielt nach der KI-Trainings-Option suchen. Wer nicht ohnehin regelmäßig seine Privatsphäre-Einstellungen durchgeht, bekommt von der Umstellung vermutlich gar nichts mit.

    Und selbst wer den Schalter findet und deaktiviert, ist nicht komplett raus aus der Nummer: Laut Twitchs eigener Datenschutzerklärung gilt das Opt-out ausschließlich für das explizite KI-Training. Andere KI-gestützte Twitch-Features, die angeblich Wachstum und Monetarisierung von Streamer:innen unterstützen sollen, laufen davon komplett unabhängig weiter – ein Opt-out gibt es dafür nicht.

    Kein Einzelfall: Opt-out statt Opt-in ist mittlerweile Branchenstandard

    Twitch reiht sich damit in eine Liste großer Plattformen ein, die ihre Nutzer:innen in den vergangenen Jahren per stillschweigender Standardeinstellung zu KI-Trainingsdaten gemacht haben, statt vorher aktiv um Zustimmung zu fragen – Meta hat bei Facebook und Instagram in mehreren Regionen ähnlich verfahren, X (ehemals Twitter) nutzt Nutzerinhalte standardmäßig fürs Training seines KI-Modells Grok. Der Unterschied bei Twitch: Hier geht es nicht um private Nutzerposts, sondern um oft jahrelang aufgebaute, teils monetarisierte Streaming-Karrieren. Aus unserer Sicht ist genau das der wunde Punkt – Streamer:innen investieren Zeit, Persönlichkeit und Kreativität in ihren Content, und Amazon entscheidet per Default, dass davon munter mitgelernt werden darf.

    Was Streamer:innen jetzt tun sollten

    Wer nicht will, dass seine Streams als Trainingsmaterial für Amazons KI-Ambitionen landen, sollte zeitnah in die Sicherheitseinstellungen schauen und den Schalter bei „Training für generative KI“ manuell umlegen. Ein Automatismus oder eine nachträgliche Sammel-Deaktivierung für alle eigenen VODs gibt es nicht – die Einstellung wirkt nur für Inhalte ab dem Zeitpunkt der Umstellung, nicht rückwirkend für bereits hochgeladenen Content. Wer regelmäßig streamt, sollte den Haken also besser heute als morgen setzen.

    Quelle: TechCrunch, Kotaku

    Was haltet ihr von der versteckten Opt-out-Lösung – schon in den Einstellungen nachgeschaut? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht sich aus dem MMO-Geschäft zurück – Lost Ark und Throne and Liberty gehen zurück an ihre Studios

    Amazon zieht einen deutlichen Schlussstrich unter sein MMO-Kapitel: Wie das Unternehmen und die beiden Entwicklerstudios am 12. August in abgestimmten Ankündigungen bestätigten, gibt Amazon Games die westliche Publishing-Verantwortung für Throne and Liberty und Lost Ark vollständig ab.

    Wer künftig übernimmt und wann

    Throne and Liberty geht an NC beziehungsweise dessen Tochterstudio FirstSpark Games, das den Live-Betrieb im Westen direkt übernehmen soll. Der Übergang ist für das vierte Quartal 2026 angesetzt. Lost Ark wandert etwas später zurück: Ab Anfang 2027 übernimmt Original-Entwickler Smilegate wieder selbst das Ruder. Beide Studios hatten die Spiele ursprünglich entwickelt, Amazon war seit dem jeweiligen Westlaunch nur als Publisher an Bord.

    Was sich für Spieler ändert

    Bei Throne and Liberty soll laut aktuellem Stand vieles beim Alten bleiben, einzelne Detailfragen zur Umstellung will NC erst näher am eigentlichen Wechsel klären. Konkreter wird es bei Lost Ark: Hier bestätigt Amazon bereits jetzt, dass bestimmte Daten beim Wechsel zu Smilegate nicht übernommen werden – darunter Ingame-Mails, Freundeslisten-Notizen und Gruppennamen sowie Gilden-Spitznamen, Mitgliedernotizen und der komplette Chatverlauf. Spieler, die an solchen Verläufen hängen, sollten sich das rechtzeitig sichern beziehungsweise notieren, bevor die Migration ansteht.

    Der dritte MMO-Rückzug in Folge

    Für Amazon ist das kein Einzelfall, sondern der dritte grosse Rückzug aus dem MMO-Segment: Nach dem selbst entwickelten New World, das inzwischen ebenfalls deutlich reduziert weitergeführt wird, verabschiedet sich der Konzern nun auch als Publisher zweier der grössten koreanischen MMOs im Westen. Aus unserer Sicht zeigt das vor allem, wie schwer sich Amazon Games abseits von New World im Live-Service-Geschäft getan hat – die Massen an Spielern, die Lost Ark und Throne and Liberty zum Start anzogen, konnten offenbar nicht dauerhaft gehalten werden. Für die Community bedeutet der Wechsel zurück zu den Originalstudios aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes: Sowohl NC als auch Smilegate kennen ihre Spiele am besten und könnten künftig direkter auf Wünsche der Community reagieren, ohne den Umweg über einen externen Publisher.

    Quelle: VGC, PC Gamer

    Spielt ihr Lost Ark oder Throne and Liberty? Schreibt uns, ob ihr dem Wechsel zu den Originalstudios positiv entgegenseht!

  • Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Oblivion Remastered: Bethesda kündigt endlich neuen Patch an

    Über ein Jahr nach dem Launch von Oblivion Remastered hat Bethesda endlich reagiert: Das Studio bestätigt, dass ein weiteres Update für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S in Arbeit ist. Die Ankündigung kommt, nachdem Fans monatelang lautstark nach spürbaren Verbesserungen gerufen hatten.

    Warum die Community seit Monaten unruhig ist

    Der Remaster des Elder-Scrolls-IV-Klassikers kam bei Release technisch beeindruckend an, doch schon kurz danach zeigten sich vor allem auf dem PC deutliche Probleme: Abstürze, Ruckler und Performance-Einbrüche begleiten das Spiel bis heute. Bislang hat Bethesda nur zwei kleinere Patches nachgereicht, der letzte grössere Patch liegt bereits über ein Jahr zurück. Für ein Spiel dieser Grössenordnung ist das ungewöhnlich lang, entsprechend gross war der Unmut in Foren und auf Reddit.

    Was der neue Patch bringen soll

    Konkreten Anlass für die Ankündigung liefert die frisch veröffentlichte Switch-2-Version von Oblivion Remastered, die am 11. August erschienen ist und direkt mit einem eigenen Optimierungs-Patch ausgeliefert wurde. Bethesda erklärte, man prüfe nun, ob sich genau diese Optimierungen auch auf PC, PS5 und Xbox übertragen lassen. Ein konkretes Datum oder eine Liste der Änderungen nannte das Studio bislang nicht – nur, dass man an dem Thema dran sei.

    Was Spieler jetzt wissen müssen

    Wer auf schnelle Besserung hofft, muss sich weiter gedulden: Ohne Termin bleibt unklar, ob der Patch noch in diesem Jahr kommt. Aus unserer Sicht ist trotzdem bemerkenswert, dass Bethesda überhaupt öffentlich reagiert – gerade weil das Studio parallel mit Hochdruck an The Elder Scrolls 6 arbeitet und Oblivion Remastered dabei leicht aus dem Fokus geraten könnte. Wer die PC- oder Konsolenversion aktuell spielt, sollte weiterhin mit gelegentlichen Rucklern und Abstürzen rechnen, bis das Update tatsächlich ausgerollt wird.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr auch auf diesen Patch gewartet? Schreibt uns in den Kommentaren, mit welchen Bugs ihr aktuell kämpft!

  • CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red streicht erneut Stellen beim Witcher-Multiplayer-Spin-off Project Sirius

    CD Projekt Red steckt bei seinem ambitionierten Multiplayer-Projekt weiter in Schwierigkeiten. Berichten zufolge hat das Studio erneut Personal bei Project Sirius abgebaut, dem Multiplayer-Spin-off im Universum von The Witcher. Neun Personen sollen das Studio verlassen, weitere neun intern in andere Teams versetzt worden sein.

    Schon die zweite Entlassungsrunde bei Sirius

    Project Sirius steht damit erneut im Zentrum von Umstrukturierungen. Das Spin-off wird gemeinsam mit dem externen Studio Molasses Flood entwickelt und soll ein eigenständiges Multiplayer-Erlebnis im Witcher-Kosmos werden – losgelöst von der Hauptreihe um Geralt von Riva. Genau darin liegt für CD Projekt Red aber auch das Risiko: Anders als bei den Solo-Rollenspielen der Witcher-Reihe betritt das Studio mit einem Multiplayer-Titel technisches und konzeptionelles Neuland, das sich offenbar schwerer kalkulieren lässt als gedacht.

    Was der Umbau für die Strategie bedeutet

    CD Projekt Red begründet die Maßnahme laut den Berichten mit einer “breiteren Verschiebung der Entwicklungsstrategie”. Konkret heißt das vermutlich: Das Studio verschiebt Ressourcen dorthin, wo sie aktuell am dringendsten gebraucht werden – etwa in die Weiterentwicklung von Cyberpunk 2077 und der Arbeit an The Witcher 4. Aus unserer Sicht passt das ins Bild eines Studios, das nach dem holprigen Cyberpunk-2077-Launch 2020 spürbar vorsichtiger geworden ist und lieber an weniger Projekten gleichzeitig arbeitet, dafür aber mit mehr Nachdruck. Für die Belegschaft von Project Sirius ist das dennoch die zweite Entlassungswelle, die das Team in vergleichsweise kurzer Zeit trifft – ein Warnsignal dafür, wie unsicher der Status des Projekts insgesamt ist.

    Geralt aus der Witcher-Reihe, stellvertretend für das CD-Projekt-Red-Universum, in dem auch das Multiplayer-Spin-off Project Sirius angesiedelt ist
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Einen offiziellen Kommentar von CD Projekt Red zu den genauen Hintergründen der Entlassungen gibt es bislang nicht. Ob und wann Project Sirius überhaupt erscheint, ist damit weiterhin offen.

    Quelle: Eurogamer

    Was denkt ihr: Sollte CD Projekt Red Project Sirius lieber ganz einstampfen und sich auf The Witcher 4 konzentrieren? Diskutiert mit uns!

  • Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Gerücht: Zelda-40th-Anniversary-Switch-2 und Pro-Controller sollen geleakt sein

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Nintendo bestätigt wurde.

    Zum 40-jährigen Jubiläum von The Legend of Zelda im kommenden Jahr soll angeblich eine besondere Hardware-Edition erscheinen. Geleakte Fotos, die seit heute kursieren, zeigen Berichten zufolge eine schwarz-türkis-goldene Sondervariante der Nintendo Switch 2 mit Triforce-Motiv auf Dock und Joy-Con 2 sowie einen passenden Pro Controller.

    Was die geleakten Bilder angeblich zeigen

    Laut den kursierenden Aufnahmen soll der Pro Controller goldene Akzente tragen und ein Pixel-Sprite von Link im Stil des allerersten NES-Zelda von 1986 abbilden – eine Anspielung auf den Ursprung der Reihe. Die Konsole selbst soll das Triforce-Symbol prominent auf dem Dock zeigen, während die Joy-Con 2 in einem dunklen Türkis mit goldenen Details gehalten sein sollen. Bestätigt ist davon bislang nichts, Nintendo hat sich zu den Bildern nicht geäußert.

    Wie glaubwürdig die Quelle ist

    Ursprung der Bilder soll der brasilianische Nintendo-Insider “Necro” Felipe Lima sein, Betreiber des Portals Universo Nintendo, der in der Vergangenheit wiederholt mit Leaks zu Nintendo-Hardware richtig lag. Mehrere internationale Redaktionen haben die Bilder inzwischen aufgegriffen, ohne sie selbst unabhängig verifizieren zu können. Das spricht zwar für eine gewisse Seriosität der Quelle, ersetzt aber keine offizielle Bestätigung. Aus unserer Sicht macht der Zeitpunkt durchaus Sinn: Ein Jubiläums-Reveal würde sich gut für einen Nintendo Direct im Herbst eignen, wenn Nintendo traditionell große Ankündigungen bündelt.

    Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre es nicht das erste Mal, dass Nintendo ein Jubiläum mit limitierter Hardware feiert – schon zum 35. Mario-Jubiläum und zum 35. Zelda-Jubiläum gab es entsprechende Sondereditionen. Bis zu einer offiziellen Ankündigung bleibt aber alles Spekulation.

    Geleakte Fotos zeigen eine mögliche Zelda-40th-Anniversary-Switch-2-Sondervariante mit Triforce-Design
    Bildquelle: Press-Start.com.au (press-start.com.au)

    Quelle: Press-Start.com.au

    Würdet ihr euch diese Sonderedition kaufen, wenn Nintendo sie offiziell ankündigt? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!