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  • Fable: So lange dauert die Hauptquest laut Playground Games

    Fable: So lange dauert die Hauptquest laut Playground Games

    Wie lang wird das neue Fable eigentlich? Playground Games hat bei einem Gamescom-Panel jetzt zumindest eine grobe Hausnummer genannt – und die dürfte manchen Fans schon jetzt Vorfreude bereiten.

    Die Fable-Reihe ist für Xbox-Fans kein beliebiges Franchise: Die ursprüngliche Trilogie von Lionhead Studios gilt bis heute als eines der prägendsten Xbox-exklusiven Rollenspiele der 2000er- und 2010er-Jahre. Nach der Schließung von Lionhead und dem Aus für das Multiplayer-Spinoff Fable Legends wurde die Serie mehrere Jahre lang nicht fortgesetzt, ehe Xbox das Franchise 2020 an Playground Games übergab – das Studio, das sich zuvor vor allem mit der Forza-Horizon-Reihe einen Namen gemacht hat.

    Wie lange dauert die Hauptstory von Fable?

    Laut den Associate Directors Will Kennedy und Craig Littler soll die Hauptquest rund 20 Stunden in Anspruch nehmen. Wer zusätzlich Nebenquests, Erkundung und optionale Aktivitäten mitnimmt, kann demnach nochmal etwa 15 bis 20 Stunden draufrechnen – macht in Summe ein Spiel mit gut 35 bis 40 Stunden Gesamtspielzeit für alle, die wirklich alles sehen wollen.

    Was sagt die Spielzeit über den Umfang von Fable aus?

    Zum Vergleich: Die letzten großen Open-World-RPGs von Xbox Game Studios, etwa Starfield oder Avowed, bewegten sich mit ihrer Hauptstory in ähnlichen Größenordnungen zwischen 20 und 30 Stunden. Fable reiht sich mit den genannten Werten also in ein Format ein, das inzwischen fast schon Standard für große Rollenspiele des Publishers ist – kein episches 100-Stunden-Epos, wie es sich manche Fans erhofft haben, aber auch kein kurzes Action-Erlebnis. Für ein Spiel, das explizit als nächster großer Fantasy-Trumpf von Xbox positioniert wird, ist das eine bewusste Entscheidung: lieber ein dichtes, gut ausbalanciertes Erlebnis als ein aufgeblähtes Open-World-Spiel mit Füllinhalten.

    Ein konkretes Erscheinungsdatum gibt es für Fable weiterhin nicht, das Spiel wird für 2027 anvisiert. Bis dahin dürften noch einige weitere Details zu Gameplay, Kampfsystem und Umfang folgen.

    Quelle: IGN

    Freut ihr euch auf Fable, oder hättet ihr euch eine längere Spielzeit gewünscht? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: Dieser TikTok-Trend bringt Beziehungen ins Wanken

    GTA 6: Dieser TikTok-Trend bringt Beziehungen ins Wanken

    GTA 6 ist noch nicht mal offiziell erschienen, da sorgt ein Feature aus dem Spiel schon jetzt für ordentlich Zoff – zumindest auf TikTok. Unter Hashtags rund um #GTA6 kursieren seit ein paar Tagen Videos, in denen Frauen ihren Partnern androhen, ihnen das Zocken von GTA 6 zu verbieten. Der Grund: die Beziehung zwischen den beiden Hauptfiguren Jason und Lucia.

    Warum wollen manche Frauen nicht, dass ihre Partner GTA 6 spielen?

    Im Zentrum des Trends steht die Beziehungsdynamik zwischen den beiden Protagonisten. Anders als in früheren GTA-Teilen erzählt Rockstar diesmal eine echte Liebesgeschichte mit ausgeprägten emotionalen und intimen Szenen. In den viralen TikTok-Clips erklären Nutzerinnen scherzhaft bis ernst gemeint, dass sie nicht wollen, dass ihre Partner eine Art Beziehung zu Lucia aufbauen – inklusive Nacktszenen und datingähnlicher Momente, wie sie schon aus bisherigen Freizeitaktivitäten und Story-Sequenzen bekannt sind.

    Wie genau das Beziehungssystem im fertigen Spiel funktionieren wird, ist bislang nicht im Detail bekannt. Rockstar hat bisher nur einzelne Szenen aus der Kampagne gezeigt, in denen Jason und Lucia als Liebespaar auftreten – eine vollständige Mechanik mit echten Entscheidungsoptionen wurde offiziell nicht bestätigt.

    Ist das nur ein Spaß-Trend oder steckt echte Kritik dahinter?

    Wer die Clips genauer anschaut, merkt schnell: Der Großteil des Trends ist ironisch gemeint, ein virales Format, wie es auf TikTok ständig entsteht. Ähnliche “Verbots-Trends” gab es zuvor schon zu anderen Spielen mit starken Beziehungselementen, etwa bei Baldur’s Gate 3 oder Stardew Valley. Ganz frei von echtem Diskussionsstoff ist das Thema trotzdem nicht: Es zeigt, wie stark GTA 6 schon jetzt – Monate vor Release – Teil der Popkultur jenseits der klassischen Gaming-Blase geworden ist. Kaum ein anderes Spiel schafft es aktuell, auch außerhalb von Fachmedien auf TikTok für eigene Trends zu sorgen.

    Für Rockstar dürfte das trotz der teils kritischen Untertöne vor allem eins sein: kostenlose Werbung. Je mehr über GTA 6 diskutiert wird – ob ernst oder ironisch –, desto präsenter bleibt das Spiel bis zum für den 19. November 2026 angesetzten Release im Gespräch.

    Quelle: GamingHQ

    Was haltet ihr von dem TikTok-Trend – lustiger Internet-Hype oder steckt mehr dahinter? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Steckt Arthur Morgans Stimme wirklich im Gameplay-Reveal?

    GTA 6: Steckt Arthur Morgans Stimme wirklich im Gameplay-Reveal?

    Rockstar Games ist berühmt dafür, seine Spiele mit Anspielungen vollzustopfen, die man erst beim zweiten oder dritten Hinsehen bemerkt. Im aktuellen Extended-Look-Gameplay-Reveal zu GTA 6 ist den aufmerksamsten Fans jetzt ein besonders schönes Detail aufgefallen: Während Jason und Lucia in einer Szene vor dem Fernseher sitzen, läuft im Hintergrund ein Westernfilm – und die Stimme, die dabei zu hören ist, klingt verdächtig vertraut.

    Wie GamePro zuerst berichtete, handelt es sich dabei um niemand geringeren als Roger Clark, den Sprecher von Arthur Morgan aus Red Dead Redemption 2. Die Szene ist bewusst kurz gehalten und leicht zu übersehen, genau das macht sie für viele Fans aber erst richtig interessant.

    Warum steckt Arthur Morgan in GTA 6?

    Ganz neu ist die Verbindung zwischen beiden Spielen nicht. Schon in frühen GTA-6-Trailern hatten Fans Parallelen zu Red Dead Redemption 2 entdeckt, etwa die Pose von Protagonist Jason auf einem Promo-Bild zur Hawk-&-Little-Morgan-Revolver, die stark an das Cover-Artwork von Arthur Morgan erinnert. Auch der Name der Waffe selbst gilt als kleiner Verweis auf den Red-Dead-Helden. Die jetzt entdeckte Sprachaufnahme reiht sich in diese Tradition ein und zeigt, wie sehr Rockstar seine eigene Spielehistorie im neuesten Teil miteinander verwebt, ohne dabei eine direkte Story-Verbindung herzustellen. Für die Entwickler ist es eine Art Verbeugung vor einem der beliebtesten Charaktere des Studios, ohne dass Red Dead Redemption 2 und GTA 6 tatsächlich im selben Universum spielen müssten.

    Wie reagiert die Community auf das Easter Egg?

    In den einschlägigen Foren und auf Reddit überschlagen sich seit dem Fund die Theorien. Manche Fans feiern das Detail einfach als liebevollen Gruß an Red Dead Redemption 2, andere versuchen bereits, daraus größere Verbindungen zwischen den Rockstar-Welten zu konstruieren. Realistisch betrachtet dürfte es sich aber um genau das handeln, was es ist: ein augenzwinkerndes Easter Egg für aufmerksame Spieler, kein Hinweis auf ein gemeinsames Universum. Genau solche Details sind es aber, die GTA-6-Trailer bei der Community so beliebt machen – kaum ist ein neues Video da, wird es Bild für Bild nach versteckten Botschaften durchsucht.

    Wer noch mehr über die Inhalte des Gameplay-Reveals wissen will, findet in unserem Bericht zum Extended Look mit 30 FPS weitere Details zur technischen Seite des Videos. Auch unser Artikel zum neuen Fahndungssystem zeigt, wie viele Kleinigkeiten Rockstar in das Reveal gepackt hat.

    Quelle: GamePro

    Habt ihr das Easter Egg selbst entdeckt, oder war es euch bisher gar nicht aufgefallen? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Gamescom 2026: Mehrere Indie-Entwickler auf der Messe bestohlen

    Gamescom 2026: Mehrere Indie-Entwickler auf der Messe bestohlen

    Die gamescom 2026 in Köln geht heute zu Ende – mit einem bitteren Beigeschmack. Mindestens drei Indie-Studios berichten, dass ihnen während der Messe Ausrüstung aus eigentlich verschlossenen Schränken gestohlen wurde, obwohl über 1.600 Aussteller und hunderttausende Besucher eigentlich für eines der am strengsten organisierten Gaming-Events des Jahres sorgen sollten.

    Was ist auf der gamescom genau passiert?

    Betroffen sind laut Berichten unter anderem der Entwickler Ryan Laley von Mimic, das Studio iam8bit sowie Tessera Studios. Ihnen wurden Laptops und Handhelds entwendet, auf denen teils unveröffentlichte Build-Daten lagen – für kleine Studios ohne große Backup-Infrastruktur ein empfindlicher Verlust, der über den reinen Materialwert weit hinausgeht. Die Polizei ermittelt inzwischen, die gamescom selbst verweist auf die Sicherheitsregeln und die Versicherungspflicht, die Aussteller für ihr eigenes Equipment ohnehin einhalten müssen.

    Wie reagiert die Gaming-Community auf die Diebstähle?

    Statt nur Frust zu ernten, hat der Vorfall vor allem eines ausgelöst: spürbare Solidarität. Andere Studios und Fans sind den Betroffenen noch während der laufenden Messe zu Hilfe geeilt. Besonders deutlich wurde das bei CD Projekt Red: Das Studio, das erst kürzlich bei den gamescom awards 2026 mehrfach ausgezeichnet wurde, bot den bestohlenen Indie-Teams direkt Ersatz-Hardware an, damit sie ihre Präsentationen an den restlichen Messetagen überhaupt fortsetzen konnten.

    Für die Branche ist das ein Vorfall mit zwei Seiten: Er zeigt einerseits, wie verwundbar gerade kleine Studios auf einer Messe dieser Größenordnung sind, wenn es um Sicherheit für ihr oft selbst finanziertes Equipment geht. Andererseits macht die schnelle Hilfsbereitschaft aus der Branche deutlich, dass die vielbeschworene Gaming-Community abseits von Marketing-Floskeln tatsächlich zusammenhält, wenn es drauf ankommt. Zum Abschluss der diesjährigen gamescom, die heute ihre Tore schließt, dürfte das Thema Aussteller-Sicherheit für die kommenden Jahre entsprechend höher auf der Agenda der Veranstalter stehen.

    Quelle: GameStar, Eurogamer

    Wart ihr selbst auf der gamescom vor Ort? Teilt eure Eindrücke gerne mit uns in den Kommentaren!

  • Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Neuer Shooter im Stil von Hieronymus Bosch angekündigt

    Auf der Future Games Show im Rahmen der Gamescom hat das kleine Studio Hurdy-Gurdy Games ein Projekt vorgestellt, das so schnell keiner vergisst: einen Shooter, der komplett in den albtraumhaften Gemäldewelten des mittelalterlichen Malers Hieronymus Bosch spielt.

    Worum geht es in Hieronymus?

    In Hieronymus übernehmt ihr die Rolle von Helena van Aken, die dem mysteriösen Pakt ihrer Familie mit übernatürlichen Mächten auf den Grund gehen will. An ihrer Seite: ausgerechnet Faust persönlich. Die Spielwelt orientiert sich direkt an berühmten Werken von Hieronymus Bosch, allen voran am Triptychon “Der Garten der Lüste” – einem der bekanntesten und rätselhaftesten Gemälde der europäischen Kunstgeschichte, das schon seit über 500 Jahren Kunsthistoriker beschäftigt. Dass ausgerechnet diese surreale Bilderwelt jetzt als 3D-Shooter-Kulisse dient, ist im Gaming-Bereich ausgesprochen selten – meist dient klassische Kunstgeschichte höchstens als grobe Stilvorlage, nicht als direkte Spielwelt.

    Wie kämpft ihr euch durch die Bosch-Gemälde?

    Den zahlreichen verdrehten Kreaturen, die die Bilder von Bosch bevölkern, sollt ihr laut Ankündigung auf drei Arten begegnen können: durch direkten Kampf, durch Alchemie oder indem ihr sie einfangt und zähmt. Im gezeigten Material bekommt ihr es unter anderem mit einem vielbeinigen “Fischzug” zu tun – ein durchaus treffendes Bild dafür, wie wörtlich das Studio die surrealen Vorlagen nimmt.

    Einen Publisher hat das Spiel bislang nicht, ein Release-Termin steht ebenfalls noch nicht fest – geplant ist aktuell eine Veröffentlichung auf Steam. Für Fans von ungewöhnlichen Indie-Konzepten dürfte Hieronymus schon jetzt einer der Namen sein, die man sich für die nächsten Monate merken sollte.

    Gerade weil noch kein großer Publisher an Bord ist, bleibt abzuwarten, wie viel vom gezeigten Material am Ende tatsächlich im fertigen Spiel steckt – bei kleinen Studios ohne finanzstarken Partner im Rücken verschieben sich Ambitionen und Umfang zwischen Ankündigung und Release erfahrungsgemäß häufiger als bei großen AAA-Produktionen. Wer die Steam-Seite auf die Wunschliste setzt, bekommt aber immerhin automatisch Bescheid, sobald es neue Details oder einen Termin gibt.

    Quelle: PC Gamer

    Traut ihr diesem ungewöhnlichen Kunst-Shooter-Mix etwas zu? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Leak: 12 TB an Valve-Daten aufgetaucht – Portal-2-Beta und möglicher Half-Life-2-Episode-3-Inhalt

    Leak: 12 TB an Valve-Daten aufgetaucht – Portal-2-Beta und möglicher Half-Life-2-Episode-3-Inhalt

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht beziehungsweise einen Leak, der bislang NICHT offiziell von Valve bestätigt wurde.

    Im Netz soll seit dem Wochenende ein gewaltiges Datenpaket kursieren, das angeblich von einem alten, offen erreichbaren Valve-Contentserver stammt. Die Rede ist von rund 12 Terabyte an Material aus den Jahren 2003 bis 2013 – darunter Berichten zufolge auch Inhalte, auf die Fans seit fast zwei Jahrzehnten warten.

    Was soll angeblich in den geleakten Daten stecken?

    Laut mehreren Berichten enthält das Paket unter anderem einen spielbaren Beta-Build von Portal 2 mit einer offenbar anderen GLaDOS-Version, frühe Entwicklungsversionen von Left 4 Dead sowie ein 3D-Modell einer Waffe namens “Weaponizer”, die angeblich aus dem nie erschienenen Half-Life 2: Episode 3 stammen soll. Ein vollständiger, spielbarer Episode-3-Build lässt sich aus den bisherigen Berichten aber nicht ableiten – bislang ist offenbar nur dieses eine Asset aufgetaucht.

    Wie seriös ist der Leak einzuschätzen?

    Berichten zufolge soll es sich nicht um einen klassischen Hack handeln, sondern eher um menschliches Versagen: Ein veralteter, eigentlich längst vergessener Server sei schlicht offen erreichbar gewesen. Bestätigt hat Valve bislang nichts – weder die Echtheit noch die Herkunft der Dateien. Dass mehrere unabhängige, etablierte Redaktionen parallel darüber berichten, spricht zwar für einen echten Kern der Geschichte, ändert aber nichts daran, dass Details wie das angebliche Episode-3-Fundstück mit Vorsicht zu genießen sind.

    Für die Community ist allein die Erwähnung von Episode 3 natürlich Zündstoff: Seit dem Cliffhanger von Half-Life 2: Episode 2 im Jahr 2007 warten Fans auf eine Fortsetzung der Geschichte um Gordon Freeman. Half-Life: Alyx hat 2020 zwar gezeigt, dass Valve die Reihe nicht komplett ad acta gelegt hat, lieferte aber keine direkte Fortsetzung der Episode-Handlung. Jeder noch so kleine Fund aus dieser Ära heizt entsprechend die ewige “Half-Life-3”-Debatte wieder an – auch wenn ein einzelnes Waffenmodell noch lange kein fertiges Spiel bedeutet.

    Quelle: VGC, PC Gamer, Eurogamer

    Glaubt ihr, dass da wirklich echtes Episode-3-Material aufgetaucht ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Activision stellt Call-of-Duty-Cheat-Anbieter Unterlassungserklärung persönlich zu

    Activision stellt Call-of-Duty-Cheat-Anbieter Unterlassungserklärung persönlich zu

    Activision geht im Kampf gegen Cheat-Anbieter jetzt auch offline in die Offensive. Ein bekannter Verkäufer von Call-of-Duty-Cheats bekam während der laufenden Modern-Warfare-4-Beta persönlichen Besuch – samt Kamera.

    Wen hat Activision besucht und warum?

    Getroffen hat es den unter dem Namen “Elocarry” bekannten Cheat-Anbieter in Ohio, USA. Ein Vertreter von Activision fuhr direkt zu dessen Wohnadresse, klingelte und übergab persönlich eine Unterlassungserklärung – das ganze Video, das der offizielle Call of Duty-X-Account veröffentlichte, wirkt fast wie eine Mini-Dokumentation. Der Mann an der Tür, dessen Gesicht unkenntlich gemacht wurde, wird knapp darauf hingewiesen, dass die Anwälte von Activision die Papiere geschickt haben und er sich an die genannte Kanzlei wenden solle.

    Wie geht Activision generell gegen Cheat-Anbieter vor?

    Der Besuch bei Elocarry ist kein Einzelfall, sondern Teil einer größer angelegten Kampagne: Nach eigenen Angaben hat Activision inzwischen mehr als 80 Unterlassungserklärungen verschickt, über 375 Reseller-Strukturen gestört und mehr als 30 Anbieter komplett vom Netz genommen. Damit setzt der Publisher sein hauseigenes Anti-Cheat-System Ricochet nicht nur technisch, sondern zunehmend auch juristisch und – wie in diesem Fall – ziemlich handfest durch.

    Für Spieler dürfte vor allem eines interessant sein: Elocarry hat als Reaktion den Verkauf seiner Call-of-Duty- und Warzone-Cheats pausiert, bietet über dieselbe Seite aber weiterhin Cheats für andere Titel wie Battlefield 6, Rust oder Apex Legends an. Wer aktuell in der Modern-Warfare-4-Beta unterwegs ist, sollte zumindest kurzfristig mit saubereren Lobbys rechnen – ein Dauerzustand ist das erfahrungsgemäß aber selten, da neue Anbieter meist schnell nachrücken.

    Wie umkämpft das Thema Cheating rund um den CoD-Start gerade ist, zeigte sich zuletzt auch beim zweiten Beta-Wochenende mit dem neuen Warzone-Modus auf der Zodiac-Karte, das ebenfalls unter genauer Beobachtung der Community stand.

    Quelle: PC Gamer

    Findet ihr die persönliche Zustellung fair oder übertrieben? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: So funktioniert das neue Fahndungssystem

    GTA 6: So funktioniert das neue Fahndungssystem

    Rockstar hat im großen GTA-6-Extended-Look nicht nur neue Missionen und einen Blick auf die offene Welt gezeigt, sondern auch verraten, wie die Polizei künftig auf Regelbrüche reagiert. Das Fahndungssystem wurde im Vergleich zu GTA 5 komplett überarbeitet und wirkt jetzt deutlich unberechenbarer.

    Wie funktioniert das neue Fahndungssystem in GTA 6?

    Statt wie bisher nur mit Sternen zu arbeiten, verfolgt GTA 6 jetzt einzeln, was die Polizei über euch weiß: Gesicht, Kleidung, mitgeführte Waffe und das genutzte Fahrzeug laufen als eigene Indikatoren. Werdet ihr erkannt, merkt sich die Polizei genau diese Merkmale – wechselt ihr Klamotten oder steigt in ein anderes Auto, kann sie euch dadurch tatsächlich verlieren. Zusätzlich gibt es eine neue Focus-Mechanik: Anstatt wie früher stur auf die Minimap zu starren, müsst ihr jetzt aktiver auf euer Umfeld achten, um zu erkennen, ob euch gerade jemand beobachtet oder verdächtigt.

    Zu sehen war das neue System im rund 27-minütigen Extended Look, den Rockstar zunächst exklusiv über Netflix und wenige Stunden später auch auf YouTube veröffentlicht hat:

    Standbild aus dem GTA-6-Netflix-Reveal-Trailer
    Bildquelle: GameStar

    Was ändert sich im Vergleich zu GTA 5?

    In GTA 5 reichte es meist, ein paar Blocks weiterzufahren oder sich kurz aus der Sichtlinie der Polizei zu bewegen, damit die Sterne verschwanden – das Spiel “vergaß” euch fast augenblicklich. Genau diese Beliebigkeit wurde von der Community über die Jahre häufig kritisiert, weil Verfolgungsjagden dadurch selten wirklich bedrohlich wirkten. Mit dem neuen System reagiert Rockstar sichtbar auf diese Kritik: Wer erkannt wurde, bleibt es auch, bis er aktiv etwas an seinem Erscheinungsbild ändert. Das macht Verfolgungsjagden potenziell länger, aber auch deutlich strategischer als bisher.

    Für euch als Spieler heißt das konkret: Wer nach einem Coup einfach weiterfährt wie bisher, dürfte sich in GTA 6 schneller wieder in der nächsten Fahndung wiederfinden. Ein Kleidungswechsel oder Fahrzeugtausch wird damit vom netten Extra zur echten Überlebensstrategie. Mehr zu den Aktivitäten in der offenen Welt findet ihr auch in unserem Überblick zu den Minispielen und Freizeitaktivitäten in GTA 6.

    Dass Rockstar an vielen Ecken nachjustiert, zeigte sich zuletzt auch bei anderen Ankündigungen rund um den Release – etwa als das Studio offiziell bestätigte, worauf Spieler zum Launch verzichten müssen.

    Quelle: GameStar

    Was haltet ihr vom neuen Fahndungssystem – realistischer Fortschritt oder unnötig kompliziert? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    GTA 6: Einziger deutscher Journalist durfte das Spiel vorab sehen

    Während der Rest der Welt weiter auf Trailer und Leaks angewiesen ist, durfte ein deutscher Journalist bereits selbst Hand anlegen: Henrik Oerding von der ZEIT ist nach eigenen Angaben der einzige deutschsprachige Redakteur, der GTA 6 vor dem Release exklusiv spielen durfte. Im Talk mit GamePro und GameStar berichtet er von seinen ersten Eindrücken aus dem neuen Vice City.

    Was hat der Journalist bei GTA 6 wirklich gesehen?

    Oerding beschreibt vor allem den schieren Umfang der Spielwelt als überwältigend – Vice City wirkt demnach deutlich lebendiger und dichter bevölkert als frühere Rockstar-Städte. Besonders die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten Lucia und Jason hebt er hervor: Anders als in vielen früheren GTA-Teilen mit einem einzelnen stillen Hauptcharakter soll das Duo hier tatsächlich als Paar mit eigener Geschichte funktionieren, inklusive glaubwürdiger Reibungspunkte. Konkrete Zahlen oder Details zu Missionen durfte er aus vertraglichen Gründen nicht nennen, seine Gesamteinschätzung fällt aber klar positiv aus.

    Videovorschau zum GamePro-Talk über die exklusive GTA-6-Vorabsichtung
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist so ein Presse-Vorabtermin überhaupt eine große Sache?

    Rockstar Games ist notorisch zurückhaltend, wenn es um Presse-Previews geht – anders als viele Publisher lädt das Studio nur sehr selten und sehr gezielt einzelne Journalisten ein, meist erst kurz vor dem Release. Dass mit Henrik Oerding ausgerechnet ein deutscher Redakteur zu den wenigen weltweit gehört, die GTA 6 vorab spielen durften, ist ein Vertrauensbeweis, den es in der über zehnjährigen Wartezeit auf den Nachfolger von GTA 5 so noch nicht gab. Für die deutschsprachige Community ist das ein seltener Blick hinter den sonst extrem dichten Kommunikations-Vorhang von Rockstar.

    Unsere Einschätzung: Solche kuratierten Vorab-Eindrücke sind naturgemäß mit Vorsicht zu genießen, schließlich wählt Rockstar genau aus, was gezeigt wird. Trotzdem ist es ein starkes Signal, dass die Entwickler mit ihrem eigenen Produkt so kurz vor dem Launch offenbar zufrieden genug sind, um Journalisten ranzulassen. Mehr dazu, was wir bereits über den Verzicht auf Mikrotransaktionen bei GTA 6 wissen, und wie das Spiel technisch laut erstem Extended Look performt, haben wir bereits für euch zusammengefasst in unserem Bericht zu den Framerate-Erwartungen auf Konsole.

    Quelle: GamePro

    Was erwartet ihr am meisten von Vice City? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    The Witcher 3 Remaster: CD Projekt Red holt sich bekannten Grafik-Modder ins Team

    Wer The Witcher 3 in den letzten Jahren grafisch aufgehübscht spielen wollte, kam am HD Reworked Project kaum vorbei. Jetzt macht CD Projekt Red aus dem Community-Projekt offizielle Studio-Arbeit: Der Modder mit dem Szenenamen “HalkHogan” wurde fest eingestellt, um seine Textur- und Grafikverbesserungen direkt in das kommende Remaster einzuarbeiten.

    Was bedeutet die Einstellung des Modders für das Remaster?

    HalkHogans HD Reworked Project galt jahrelang als eine der umfangreichsten und detailliertesten Grafik-Mods für The Witcher 3, mit überarbeiteten Texturen für Charaktere, Umgebungen und Effekte. Mit dem offiziellen Release des Remasters am 29. September wird sein Mod praktisch überflüssig, weil seine Arbeit dann direkt ins Hauptspiel integriert ist. CD Projekt Red kooperiert für das Remaster zusätzlich mit dem ungarischen Studio Geeksoft, das bei der technischen Umsetzung unterstützt.

    Szene aus The Witcher 3 mit überarbeiteter Grafik im Remaster
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Warum ist die Anstellung von Modder-Talent für Studios sinnvoll?

    CD Projekt Red ist längst nicht das erste Studio, das erfolgreiche Modder ins eigene Team holt – Bethesda und andere Entwickler haben mit diesem Modell schon öfter gute Erfahrungen gemacht. Der Vorteil liegt auf der Hand: Modder wie HalkHogan kennen die Schwachstellen und das Verbesserungspotenzial eines Spiels oft besser als mancher interner Entwickler, weil sie jahrelang ehrenamtlich genau daran gearbeitet haben. Für CD Projekt Red bedeutet das, bewährte und community-erprobte Verbesserungen ohne große Entwicklungsrisiken direkt übernehmen zu können, statt das Rad selbst neu zu erfinden. Gleichzeitig ist es ein cleveres Signal an die eigene Modding-Community: Wer richtig gute Arbeit abliefert, hat eine realistische Chance auf einen Job beim Studio.

    Für Spieler heißt das vor allem: Wer bisher auf Mods verzichtet hat, weil ihm die Installation zu kompliziert war, bekommt mit dem Remaster viele dieser Verbesserungen ab dem 29. September direkt vanilla und ohne Bastelei mitgeliefert.

    Quelle: GamePro

    Nutzt ihr selbst Grafik-Mods oder wartet ihr lieber auf offizielle Verbesserungen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!