Blog

  • Gamescom 2026: Heute schließt die größte Gaming-Messe der Welt ihre Tore

    Gamescom 2026: Heute schließt die größte Gaming-Messe der Welt ihre Tore

    Fünf Tage, unzählige Warteschlangen und jede Menge neue Ankündigungen: Die Gamescom 2026 in Köln schließt heute ihre Tore. Mit über 1.600 Ausstellern verzeichnete die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele in diesem Jahr laut Veranstalter eine Rekordbeteiligung.

    Was ist von der Gamescom 2026 besonders in Erinnerung geblieben?

    Neben den großen Publisher-Ständen von Xbox, PlayStation und Nintendo, die auch dieses Jahr wieder für lange Schlangen sorgten, nutzten zahlreiche Indie-Studios die Messe für spielbare Präsentationen abseits des Rampenlichts. Auch das Bühnenprogramm der Kölnmesse-Hallen war dicht getaktet, von Entwickler-Talks bis zu Live-Turnieren im Esports-Bereich. Am heutigen letzten Öffnungstag ist die Messe von 9 bis 20 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet, bevor am Abend die letzten Stände abgebaut werden.

    Impression von der Gamescom 2026 in Köln mit Besuchern auf dem Messegelände
    Bildquelle: deutschland.de

    Warum ist die Gamescom für die Branche so wichtig?

    Anders als etwa die E3 in früheren Jahren hat sich die Gamescom in Köln über die letzten Jahre als das zentrale Branchentreffen für Europa etabliert, das sowohl auf große AAA-Enthüllungen als auch auf direkten Kontakt zwischen Studios und Fans setzt. Für deutsche und europäische Entwickler ist die Messe zudem ein wichtiges Schaufenster, um internationale Aufmerksamkeit zu bekommen, ohne dafür extra in die USA reisen zu müssen. Die Rekord-Ausstellerzahl in diesem Jahr zeigt, dass dieser Standortvorteil weiterhin trägt, auch wenn digitale Showcases und Streams in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben.

    Wer selbst nicht vor Ort war: Die wichtigsten Preisträger der diesjährigen Messe, unter anderem CD Projekt Red und Sega, haben wir bereits in unserem Bericht zu den gamescom awards 2026 zusammengefasst.

    Quelle: deutschland.de

    Wart ihr dieses Jahr selbst auf der Gamescom? Erzählt uns von eurem Highlight in den Kommentaren!

  • Dragon Ball Gekishin Squadra: Großer Kamera- und Kampf-Umbau zum ersten Jahrestag

    Dragon Ball Gekishin Squadra: Großer Kamera- und Kampf-Umbau zum ersten Jahrestag

    Ein Jahr nach dem Release zieht Bandai Namco bei Dragon Ball Gekishin Squadra die ganz große Reset-Karte: Beim jüngsten “SQUADRA Talk”-Livestream kündigten Chief Producer TOSHI und Producer KEN einen umfassenden Jahresend-Umbau des Free-to-Play-MOBAs an. Season 7, zugleich die Jubiläums-Season zum ersten Geburtstag, startet am 9. September.

    Was ändert sich beim großen Overhaul konkret?

    Das Herzstück der Überarbeitung ist ein kompletter Perspektivwechsel: Statt der bisherigen Top-Down-Ansicht spielt sich Gekishin Squadra künftig aus der Third-Person-Over-the-Shoulder-Perspektive, die die Kämpfe deutlich näher ans Geschehen holen soll. Dazu kommen vereinfachte Siegbedingungen, ein überarbeitetes Rollensystem sowie neue “MAX Super Attacks”, mit denen Spieler ihre Standard-Spezialangriffe ersetzen können. Als neuer Held stößt außerdem Super Gogeta zum Roster, Android 19 wird neuer Helfer für die Technical-Rolle, und mit San-Shinron kommt ein neuer Boss dazu, der künftig alle zwei Wochen rotiert.

    Weiteres Promo-Artwork zu Dragon Ball Gekishin Squadra vor dem großen Overhaul
    Bildquelle: Nintendo Life (nintendolife.com)

    Warum wagt Bandai Namco einen so radikalen Umbau nach nur einem Jahr?

    Ein derart tiefgreifender Eingriff in die Kernmechanik – die Kameraperspektive – ist bei Live-Service-Titeln ungewöhnlich mutig, gerade so kurz nach dem Launch. In der Regel scheuen Studios solche Änderungen, weil sie eingespielte Communities verunsichern können. Dass Bandai Namco diesen Schritt trotzdem geht, deutet darauf hin, dass die Top-Down-Perspektive intern offenbar nicht die erhoffte langfristige Bindung der Spielerschaft erzeugt hat. Der Umbau direkt zum Jahrestag zu bündeln, ist geschickt gewählt: So lässt sich der Relaunch als großes Comeback verkaufen statt als stilles Eingeständnis, dass die erste Version nicht wie gewünscht funktioniert hat.

    Für aktive Spieler bedeutet das vor allem, dass sich eingespielte Strategien und Mainstream-Builds mit dem Umbau grundlegend ändern werden – wer jetzt noch Top-Down-Routinen einübt, investiert Zeit in Mechaniken, die in wenigen Wochen wegfallen. Wer ohnehin mit dem Einstieg geliebäugelt hat, könnte den Start von Season 7 als guten Zeitpunkt nutzen, direkt mit dem neuen System zu beginnen.

    Quelle: Nintendo Life

    Freut ihr euch auf die neue Perspektive oder wart ihr Fans des alten Top-Down-Systems? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • VCT Americas Stage 2: MIBR scheidet gegen Evil Geniuses im Lower Bracket aus

    VCT Americas Stage 2: MIBR scheidet gegen Evil Geniuses im Lower Bracket aus

    Bei den VCT 2026: Americas Stage 2 Playoffs ist für MIBR in der Nacht auf Sonntag endgültig Schluss: Im Lower-Bracket-Match gegen Evil Geniuses zog das brasilianische Team den Kürzeren und scheidet damit aus dem Turnier aus.

    Wie ist MIBR bei den VCT-Americas-Playoffs ausgeschieden?

    Der Weg ins Aus verlief für MIBR bitter: Zunächst verlor das Team im Upper Bracket gegen LEVIATÁN und rutschte dadurch in die Lower-Bracket-Runde. Dort traf man am 29. August (20:00 Uhr Ortszeit US-Ostküste) auf Evil Geniuses – und musste sich auch hier geschlagen geben. Für Evil Geniuses ist der Sieg ein wichtiger Schritt, um im Lower Bracket weiter Richtung Playoffs-Finale vorzustoßen; für MIBR endet die Stage-2-Saison damit vorzeitig.

    Spieler bei einem Match der VCT Americas Stage 2 im VALORANT-Esports
    Bildquelle: dotesports.com (https://dotesports.com/valorant/guides/vct-americas-stage-2-2026-schedule-results)

    Was bedeutet das Ausscheiden für MIBR?

    Für die Organisation ist es der nächste Rückschlag in einer ohnehin schwierigen VCT-Americas-Saison. Das Lower-Bracket-Format der VCT-Playoffs ist gnadenlos: Wer dort verliert, ist sofort raus – anders als in der regulären Gruppenphase gibt es keine zweite Chance mehr. MIBR muss sich damit frühzeitig aus dem Rennen um einen der begehrten Startplätze bei den Champions-Shanghai-Playoffs verabschieden, während Evil Geniuses seine Chancen wahrt. Wie knapp und intensiv Lower-Bracket-Duelle in dieser VCT-Saison generell ausfallen, zeigte zuletzt auch die Pacific-Region: Dort warf erst kürzlich Nongshim RedForce den Favoriten Gen.G aus den Playoffs.

    Quelle: VLR.gg

    Verfolgt ihr die VCT Americas Playoffs? Sagt uns in den Kommentaren, wer aus eurer Sicht bis nach Shanghai kommt!

  • Star Wars Zero Company: Diese Menü-Option solltet ihr sofort umstellen

    Star Wars Zero Company: Diese Menü-Option solltet ihr sofort umstellen

    Seit dem Release am 27. August sorgt Star Wars Zero Company für gute Laune bei Rundentaktik-Fans. Ein Detail sorgt bei vielen Neueinsteigern aber für Verwirrung: die Steuerung des Fähigkeitenmenüs. Wer aus der XCOM-Reihe kommt, sollte unbedingt einen Blick in die Optionen werfen.

    Wie wechsle ich das Fähigkeitenmenü in Star Wars Zero Company?

    Standardmäßig setzt Zero Company auf ein radiales Menü: Ihr haltet eine Taste gedrückt und wählt eure Fähigkeit aus einem Kreis von Symbolen aus, der sich um die Spielfigur herum öffnet. Das sieht schick aus, kostet in hektischen Gefechten mit vielen Optionen aber unnötig Zeit. Wer stattdessen eine klassische, listenbasierte Ansicht bevorzugt, findet in den Gameplay-Einstellungen eine Option, mit der sich das radiale Menü gegen ein traditionelles Listenmenü im XCOM-Stil austauschen lässt – Fähigkeiten werden dann untereinander mit Beschreibung angezeigt statt als Icon-Kranz.

    Warum sollte ich auf das klassische Menü umstellen?

    Für Genre-Veteranen ist die Listenansicht in der Regel schneller: Ihr seht Tastenkürzel, Abklingzeiten und Beschreibungen auf einen Blick, statt euch die Bedeutung einzelner Symbole merken zu müssen. Gerade in späteren Missionen, wenn Charaktere mehr Fähigkeiten freigeschaltet haben, macht sich der Unterschied deutlich bemerkbar.

    Rundentaktik-Szene aus Star Wars Zero Company mit Fähigkeitenmenü
    Bildquelle: PC Gamer (https://www.pcgamer.com/games/strategy/psa-swap-the-radial-ability-menu-in-star-wars-zero-company-for-more-of-a-trad-xcom-style-experience/)

    Zur Einordnung: Radiale Menüs sind bei Taktik-Titeln seit Jahren ein Streitpunkt – sie wirken auf dem Papier eleganter und controller-freundlicher, viele PC-Spieler mit Maus und Tastatur empfinden sie aber als Umweg gegenüber einer direkten Liste. Entwickler Bit Reactor, gegründet von ehemaligen Firaxis-Mitarbeitern hinter der modernen XCOM-Reihe, hat mit der Optionsmöglichkeit offenbar bewusst beide Lager bedienen wollen, statt sich auf eine Bedienweise festzulegen. Das ist löblich, hätte aber ruhig etwas prominenter im Spiel selbst kommuniziert werden können – aktuell finden viele Spieler die Option erst durch Tipps wie diesen.

    Quelle: PC Gamer

    Nutzt ihr lieber das radiale Menü oder die klassische Liste? Verratet uns eure Einstellung in den Kommentaren!

  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Diese Beta-Änderungen solltet ihr kennen

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Diese Beta-Änderungen solltet ihr kennen

    Am zweiten Tag der offenen Beta von Call of Duty: Modern Warfare 4 hat Entwickler Infinity Ward nachgelegt: Ein neuer Patch bringt Waffen-Anpassungen und einen kompletten neuen Spielmodus in die Testphase. Wer aktuell mitspielt, sollte die Änderungen kennen – wir fassen die wichtigsten Punkte zusammen, damit ihr nicht erst die englischen Original-Patch-Notes wälzen müsst.

    Welche Waffen wurden in der MW4-Beta generft?

    Im Fokus steht die Krait P68: Der Multiplikator für Kopftreffer wurde von 1,6x auf 1,4x gesenkt, auch die Werte für Hals- und Oberkörpertreffer gehen runter, die Multiplikatoren für Treffer an den unteren Extremitäten fallen auf den Basiswert zurück. Die .50 GS Magna Apex wurde ebenfalls angepasst. Insgesamt hat Infinity Ward praktisch jede Beta-Waffe leicht nachjustiert – mit dem erklärten Ziel, die minimale Time-to-Kill anzuheben, damit Spieler mehr Reaktionszeit auf eingehendes Feuer bekommen. Ergänzend gibt es zusätzliche Ersatzmagazine für Waffen mit kleiner Reservemunition.

    • Krait P68: Kopf-Multiplikator 1,6x → 1,4x, Hals-/Oberkörper-Werte gesenkt
    • Krait P68: Multiplikatoren an unteren Extremitäten auf Basiswert zurückgesetzt
    • .50 GS Magna Apex: Schadenswerte angepasst
    • Generelle Anhebung der minimalen Time-to-Kill über das gesamte Waffenroster
    • Zusätzliche Ersatzmagazine für munitionsschwache Waffen
    • Neuer Modus: Ground War – Combat Outpost (siehe unten)

    Was ist neu am Modus Ground War: Combat Outpost?

    Combat Outpost ist ab sofort spielbar und skaliert auf 24 gegen 24 Spieler. Infanterie- und Fahrzeugkämpfe mischen sich auf den zwei Karten Imjin Farmland und Wolves Stadium. Der Clou: Teams errichten Outposts, die Ressourcen generieren, mit denen sich wiederum weitere Ziele freischalten lassen – während gleichzeitig mächtige Luft-Killstreaks die Lage erschweren. Der Modus ergänzt die bereits laufenden Beta-Modi Lithium, Hijack und Resurgence auf der Zodiac-Karte.

    Szene aus der Call of Duty Modern Warfare 4 Beta mit Luftangriff
    Bildquelle: Dexerto (https://www.dexerto.com/wikis/modern-warfare-4/beta-patch-notes/)

    Zur Einordnung: Das ist bereits der dritte Balance-Patch, den Infinity Ward innerhalb weniger Tage seit dem Beta-Start ausrollt – ein deutliches Zeichen dafür, wie stark das Studio auf Community-Feedback aus dem zweiten Beta-Wochenende reagiert. Gerade die Time-to-Kill-Anpassungen greifen eine der größten Kritikpunkte der Community am ersten Beta-Wochenende auf, wo viele Spieler die Gunfights als zu schnell und unfair empfanden.

    Quelle: Call of Duty (offizielle Patch Notes), Dexerto

    Wie kommt ihr mit dem neuen Balancing klar – merkt ihr die Änderungen an der Krait P68 schon im Match? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Rockstar bestätigt: GTA 6 kommt ohne Mikrotransaktionen, KI – und ohne echten Ego-Modus

    Rockstar bestätigt: GTA 6 kommt ohne Mikrotransaktionen, KI – und ohne echten Ego-Modus

    Rockstar Games hat bei einem Preview-Event mit den Content-Erstellern von Kinda Funny mehrere handfeste Aussagen zu GTA 6 gemacht – und die dürften vor allem all jene beruhigen, die sich vor einem Mikrotransaktionen-Ökosystem wie bei GTA Online gefürchtet haben.

    Laut Rob Nelson, Co-Studio-Head von Rockstar North, wird GTA 6 beim Launch am 19. November 2026 auf PS5 und Xbox Series X/S weder Echtgeld-Mikrotransaktionen noch generative KI in der Entwicklung enthalten. Die Aussage bezieht sich ausdrücklich auf den Story-Modus – zu GTA Online, dem Multiplayer-Ableger, der bei GTA 5 über Shark Cards zur wichtigsten Einnahmequelle des Publishers wurde, hat sich Rockstar bislang nicht geäußert.

    Offizielles GTA 6 Artwork mit Protagonisten der Spielwelt
    Bildquelle: GamePro (https://www.gamepro.de/artikel/gta-6-first-person-perspektive,3458760.html)

    Warum verzichtet Rockstar bei GTA 6 auf Mikrotransaktionen und KI?

    Nelson positioniert Rockstar damit bewusst gegen zwei Praktiken, die aktuell für den größten Ärger in der Branche sorgen: Lootboxen und Ingame-Käufe in Vollpreisspielen sowie KI-generierte Inhalte, die zuletzt bei mehreren Studios für Community-Kritik gesorgt haben. Für ein Spiel mit einem geschätzten Budget von über zwei Milliarden Dollar ist das eine bewusste Ansage – Rockstar will GTA 6 offenbar als reines Premium-Erlebnis verkaufen, ganz ohne die Monetarisierungs-Mechaniken, die GTA Online über ein Jahrzehnt geprägt haben.

    Bekommt GTA 6 einen echten Ego-Modus?

    Nein, zumindest nicht zum Launch. Rockstar bestätigte zudem, dass GTA 6 primär aus der Third-Person-Perspektive gespielt wird. Beim Zielen mit bestimmten Waffen ist zwar eine First-Person-Ansicht möglich, einen vollständigen Kamera-Toggle für die komplette Kampagne – wie ihn GTA 5 nachträglich per Update erhielt – wird es zum Start nicht geben.

    Historisch betrachtet ist das kein Beinbruch: Der waschechte Ego-Modus kam auch bei GTA 5 nicht zum Release, sondern erst rund anderthalb Jahre später als kostenloses Update für PS4, Xbox One und PC. Es ist also denkbar, dass Rockstar auch bei GTA 6 nachlegt, sobald das Spiel etabliert ist. Wer sich für die generelle spielerische Ausrichtung von GTA 6 interessiert, findet in unserer Analyse zur spielerischen Substanz von GTA 6 und in unserem Bericht zum Extended Look weitere Einordnungen.

    Aus unserer Sicht ist der Verzicht auf Mikrotransaktionen und KI im Story-Modus vor allem PR-technisch geschickt getimt: Gerade jetzt, wo Publisher wie Sony mit ihrer Preispolitik für Ärger sorgen, positioniert sich Rockstar als vermeintlich spielerfreundliche Alternative. Ob dieses Versprechen auch für GTA Online gilt, bleibt die eigentlich spannende Frage – und die hat Rockstar wohlweislich offengelassen.

    Quelle: IGN, GamePro

    Was haltet ihr von Rockstars Ansage – reiner Marketing-Move oder ehrliches Versprechen? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: Diese 26 Minispiele und Freizeitaktivitäten warten in der offenen Welt

    GTA 6: Diese 26 Minispiele und Freizeitaktivitäten warten in der offenen Welt

    GTA 6 rückt näher, und mit jedem neuen Häppchen an Material zeigt Rockstar mehr von der offenen Welt rund um Vice City. Nach dem großen Extended-Look-Trailer haben Fans und Redaktionen das Material Frame für Frame durchforstet – und dabei ist GTA 6 auf sage und schreibe 26 einzelne Minispiele und Freizeitaktivitäten gekommen.

    Von Sport über Wettkämpfe bis zu entspannten Freizeit-Aktivitäten: Rockstar packt offenbar deutlich mehr Nebenbeschäftigungen in die Welt als noch in GTA 5. Wir haben die wichtigsten Kategorien für euch zusammengefasst.

    Welche Minispiele gibt es in GTA 6?

    Die Aktivitäten lassen sich grob in mehrere Bereiche einteilen, die im bisherigen Material zu erkennen waren:

    • Sport-Aktivitäten wie Basketball, Darts, Minigolf und Straßen-Football
    • Wettkämpfe: Käfigkämpfe im MMA-Stil, illegale Straßenrennen und Boots-Duelle
    • Freizeit: Angeln, Tauchen an Korallenriffs, Yoga-Einheiten und Strand-Aktivitäten
    • Tierbegegnungen: Reiten, Streicheln von Hunden und Ausflüge in die Sumpfgebiete von Leonida
    • Weitere Nebenjobs wie das Betreiben eines Foodtrucks und kleinere Raubzüge abseits der Hauptmissionen

    Nicht jede dieser Aktivitäten dürfte am Ende die gleiche Spieltiefe bekommen – manche wirken eher wie kurze Trailer-Schnipsel, andere wie waschechte Mini-Games mit eigenem Punktesystem. Offiziell im Detail bestätigt hat Rockstar bislang nur einen Bruchteil davon.

    Warum ist die schiere Menge an Nebenaktivitäten überhaupt eine große Sache?

    Zum Vergleich: GTA 5 startete 2013 mit einer deutlich kleineren Auswahl an festen Freizeitaktivitäten wie Tennis, Golf, Yoga und Fallschirmspringen, die erst im Laufe der Konsolengeneration durch Online-Updates spürbar erweitert wurde. Dass GTA 6 offenbar schon vor dem Release mehr als doppelt so viele Aktivitäten anteasert, zeigt, wie sehr Rockstar inzwischen von Red Dead Redemption 2 gelernt hat: Dort war die Dichte an Nebenbeschäftigungen einer der meistgelobten Aspekte überhaupt. Für die Community heißt das vor allem, dass GTA 6 auch abseits der Story-Missionen extrem viel zu tun bieten dürfte – vorausgesetzt, Rockstar liefert die Umsetzung tatsächlich in dieser Tiefe ab und es bleibt nicht bei hübschen Trailer-Momenten.

    Illustration zu Sport-Minispielen in GTA 6 wie Basketball und Wettkämpfe
    Bildquelle: GameStar, Kategorie Sport-Aktivitäten in GTA 6
    Illustration zu Freizeit-Minispielen in GTA 6 wie Angeln und Tauchen
    Bildquelle: GameStar, Kategorie Freizeit-Aktivitäten in GTA 6

    Mehr zum großen Reveal findet ihr in unserem Bericht zum Twitch-Ausfall nach dem Extended-Look-Trailer sowie in unserer Einordnung zur Framerate-Diskussion um GTA 6.

    Quelle: GameStar

    Welche Nebenaktivität wollt ihr in GTA 6 zuerst ausprobieren? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Squadron 42: Story-Modus verschiebt sich auf 2027

    Squadron 42: Story-Modus verschiebt sich auf 2027

    Schon wieder ein neues Zieldatum bei Star Citizen: Der lang erwartete Story-Modus Squadron 42 wird von Chris Roberts und seinem Studio Cloud Imperium Games auf das zweite Quartal 2027 verschoben. Das berichtete GameStar am 28. August 2026, mehrere andere Fachmedien wie Eurogamer.de, ComputerBase, PCGH, Kotaku und mein-mmo zogen mit identischer Kernstory nach.

    Als Grund nennt Cloud Imperium Games unter anderem den riesigen medialen Rummel rund um GTA 6. Der sogenannte „Buzzsaw“-Effekt beschreibt genau dieses Phänomen: Wenn ein Mega-Release wie GTA 6 die komplette Aufmerksamkeit der Gaming-Presse und der Community auf sich zieht, drohen andere große Ankündigungen darin einfach unterzugehen. Statt gegen diesen Sog anzukämpfen, zieht Chris Roberts den eigenen Termin lieber weiter nach hinten.

    Was bedeutet die Verschiebung für Backer und Supporter?

    Wer Star Citizen unterstützt, muss trotzdem nicht komplett leer ausgehen. Für den 9. und 10. Oktober 2026 ist ein Hands-on-Event angekündigt, bei dem Backer und Supporter Squadron 42 offenbar bereits anspielen können. Ein finales Release-Datum für den kompletten Story-Modus gibt es damit weiterhin nicht in Stein gemeißelt, aber immerhin einen konkreten Termin, an dem sich Fans selbst ein Bild vom aktuellen Entwicklungsstand machen können.

    Ist das die erste Verschiebung von Squadron 42?

    Nein, überhaupt nicht. Squadron 42 wurde bereits mehrfach verschoben und befindet sich seit über einem Jahrzehnt in der Entwicklung. Ursprünglich als Ergänzung zur Star-Citizen-Kickstarter-Kampagne von 2012 angekündigt, wanderte der Release-Termin seither immer wieder nach hinten – mal wegen technischer Hürden, mal weil Ressourcen ins parallel wachsende Star-Citizen-Universum flossen. Für viele Beobachter der Branche gilt Squadron 42 mittlerweile als eines der Paradebeispiele für chronisch verzögerte Großprojekte im Gaming, in einer Liga mit anderen Titeln, die jahrelang in der sogenannten Entwicklungshölle steckten. Die neue Verschiebung auf 2027 reiht sich also nahtlos in dieses bekannte Muster ein – auch wenn der diesmal genannte Grund, die Konkurrenz durch GTA 6, neu ist.

    Für Fans, die seit Jahren auf den Story-Modus warten, dürfte die Nachricht trotzdem ernüchternd sein. Gleichzeitig zeigt sie, wie sehr GTA 6 schon jetzt die gesamte Branche beeinflusst – offenbar so sehr, dass selbst ein Projekt mit einer treuen und zahlungskräftigen Community lieber ausweicht, statt sich dem direkten Vergleich zu stellen.

    Quelle: GameStar

    Was haltet ihr von der erneuten Verschiebung? Schreibt’s uns in die Kommentare!

  • DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    DLSS 5 ist frühzeitig durchgesickert – Modder testen es schon jetzt in Cyberpunk 2077 und The Last of Us Part 2

    Eigentlich sollte die nächste Generation von Nvidias DLSS noch unter Verschluss sein – jetzt kursieren erste Dateien schon frei im Netz. Entdeckt wurde der Leak in den Daten der NBA-2K27-Beta: Dort fand sich eine Datei namens “nvngx_dlssnr.dll”, die auf ein neues, KI-gestütztes Neural-Rendering-Modul hindeutet. Innerhalb weniger Stunden hatten Modder die Datei extrahiert und in komplett andere Spiele eingebaut.

    Zu den ersten Testkandidaten zählten unter anderem Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth und The Last of Us Part 2. Die Ergebnisse fallen extrem unterschiedlich aus.

    Was bewirkt DLSS 5 konkret in den getesteten Spielen?

    • Herkunft des Leaks: Datei “nvngx_dlssnr.dll” in den Daten der NBA-2K27-Beta entdeckt
    • Getestet u.a. in Cyberpunk 2077, Final Fantasy 7 Rebirth, The Last of Us Part 2 und Control
    • Teils detailliertere Haut-, Kleidungs- und Lichtdarstellung sichtbar
    • Teils deutlich veränderte Gesichter bekannter Charaktere wie Cloud und Ellie
    • In Control sackt die Framerate mit einer RTX 5070 Ti in 4K von 71 auf 37 Bilder pro Sekunde ab

    Ist das schon die finale Version von DLSS 5?

    Nein, und genau das ist wichtig zu wissen: Die Modder-Version läuft komplett ohne die Feineinstellungen, mit denen Nvidia das Feature normalerweise an ein Spiel anpassen würde. Alle Regler lassen sich derzeit frei von Fans verstellen – manche drehen dabei bewusst alles auf Anschlag, um für möglichst kuriose, viral gehende Vergleichsbilder zu sorgen. Der massive Framerate-Einbruch in Control dürfte also eher an fehlender Optimierung liegen als am fertigen Feature selbst.

    Aus unserer Sicht zeigt der Leak trotzdem, wohin die Reise geht: Nvidia arbeitet offenbar an einem echten Neural-Rendering-Ansatz, der über klassisches Upscaling hinausgeht und direkt in die Charakterdarstellung eingreift – siehe die veränderten Gesichter von Cloud und Ellie. Das erklärt auch, warum die Community teils so gespalten reagiert: Wer schärfere Texturen will, ist begeistert, wer an vertrauten Charakterdesigns hängt, reagiert eher skeptisch. Bis zur offiziellen Vorstellung dürfte Nvidia hier also noch deutlich nachjustieren.

    Quelle: PC Gamer, Tom’s Hardware

    Habt ihr die geleakte DLSS-5-Version selbst schon getestet? Teilt eure Eindrücke mit uns in den Kommentaren!