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  • GTA 6: Art Director Garbut über den Datendiebstahl von 2022

    GTA 6: Art Director Garbut über den Datendiebstahl von 2022

    Der Leak von 2022 hängt Rockstar bis heute nach. Art Director Aaron Garbut hat jetzt in einem Bloomberg-Report von Jason Schreier erklärt, wie sich das für ihn und das Team angefühlt hat – und seine Worte sind ziemlich deutlich.

    „Es fühlt sich an, als würde jemand in deiner schmutzigen Wäsche wühlen“, so Garbut sinngemäß. Es sei, als wäre jemand in deinem Kopf: Du siehst deine frühen Arbeiten da draußen, obwohl sie nie jemand hätte sehen sollen. Das sei „wirklich seltsam aufdringlich“ und emotional schwer zu verkraften.

    Was war beim GTA-6-Leak von 2022 passiert?

    Im September 2022 verschaffte sich ein Hacker per Phishing Zugang zu einem internen Slack-Channel von Rockstar Games. Anschließend landeten rund 90 Gameplay-Clips aus einem sehr frühen GTA-6-Build im Netz. Schon damals wurde dadurch bekannt, dass mit Lucia erstmals eine weibliche Hauptfigur im Mittelpunkt steht.

    Weil das Material aus einem unfertigen Stand stammte, gab es viel Spott über hölzerne Animationen und ein unfertiges Grafikgerüst. Genau das macht Garbuts Aussage verständlich: Hier wurden Arbeitsstände gezeigt, die nie für die Öffentlichkeit gedacht waren.

    Warum ist das Thema gerade jetzt wieder so brisant?

    Rockstar erlebt aktuell die nächste Leak-Welle. Seit Ende August 2026 veröffentlicht ein Account namens „Cyberleek“ Clips aus einer deutlich fortgeschritteneren Version. Zuletzt tauchte laut GamePro sogar die finale Mission auf – mit massiven Story-Spoilern, kurz vor dem Release am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Den PC-Release nennt Rockstar erst für 2027. Mehr zum Hintergrund findest du in unserem Bericht zum angeblichen Ende der Cyberleek-Leaks.

    Was bedeutet das für dich als Spieler?

    Aus unserer Sicht ist die Sache klar: Wer Spoiler vermeiden will, sollte in den nächsten Wochen Social Media, Reddit und YouTube-Empfehlungen mit Vorsicht genießen. Die Leaks sind für das Team nicht nur ein PR-Problem, sondern, wie Garbut zeigt, auch eine persönliche Belastung. Wie sich die Community dazu verhält, bleibt abzuwarten – wir verfolgen es für euch.

    Quelle: GamePro

    Wie gehst du mit GTA-6-Spoilern um? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Gran Turismo 7: Spec IV Teil 1 ist da – Sportsland Sugo und sechs neue Autos

    Gran Turismo 7: Spec IV Teil 1 ist da – Sportsland Sugo und sechs neue Autos

    Gran Turismo 7 bekommt Nachschub: Teil 1 des Updates Spec IV startet laut PlayStation Blog am 15. Oktober um 7:00 Uhr britischer Zeit (3:00 Uhr japanischer Zeit) und ist für alle Spieler kostenlos.

    Was steckt in Spec IV Teil 1?

    • Die legendäre Strecke Sportsland Sugo
    • Sechs neue Fahrzeuge
    • Neue Car-Viewer-Funktionen und ein Experience-Modus
    • Sechs neue World-Circuit-Events
    • Neue Scapes-Locations und weitere Gameplay-Features

    Unter den Autos sind der Xiaomi Vision Gran Turismo, ein Elektro-Hypercar mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,29, der Ferrari F355 Berlinetta von 1994, der Mugen Motul Civic (Gruppe A), ein Mazda GT3 Concept mit Vierrotor-Motor, der Honda Step WGN Spada und der Citroën 2 CV.

    Welches Auto fährt man wo am besten?

    Sony gibt zu jedem Fahrzeug einen Tipp: Der Xiaomi gehört in die Vision-Gran-Turismo-Trophy auf Spa-Francorchamps, der Ferrari und der 2 CV nach Sugo, der Civic in die neuen Sunday-Cup-Events. Der Mazda passt in ein World-Touring-Car-Event, der Step WGN für Fotos in den Scapes-Modus.

    Was ist die Gran Turismo Limited Edition DualSense?

    Zum 30-jährigen Jubiläum der Serie zeigt Sony außerdem erstmals den DualSense Wireless Controller in der Gran Turismo Limited Edition. Der Controller erscheint laut PlayStation Blog in limitierter Stückzahl weltweit zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 84,99 Euro (84,99 US-Dollar, 74,99 Pfund). Die Vorbestellung startet am 22. Oktober um 10:00 Uhr Ortszeit bei teilnehmenden Händlern, der weltweite Marktstart folgt ab dem 10. Dezember.

    Aus unserer Sicht ist Spec IV eine solide Content-Spritze: Eine neue Strecke und Autos mit sehr unterschiedlichem Charakter, vom Hypercar bis zum Kleinwagen, geben Sammlern und Rennfahrern gleichermaßen Gründe zum Wiedereinstieg. Teil 1 deutet an, dass noch mehr folgt.

    Artwork zum Gran-Turismo-7-Update Spec IV Teil 1
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial
    Neues Fahrzeug aus dem Gran-Turismo-7-Update Spec IV
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Quelle: PlayStation Blog

    Welches der neuen Autos fährst du zuerst? Schreib es in die Kommentare!

  • Monster Hunter Wilds: Kostenlose Prologue-Demo für Switch 2 startet am 19. Oktober

    Monster Hunter Wilds: Kostenlose Prologue-Demo für Switch 2 startet am 19. Oktober

    Capcom nennt den Termin: Die kostenlose Prologue-Demo von Monster Hunter Wilds erscheint am 19. Oktober 2026 für die Nintendo Switch 2. Angekündigt hatte Capcom die Demo bereits im vergangenen Monat.

    Wie Nintendo Life berichtet, ist der Download komplett kostenlos. Ab demselben Tag sind auch digitale Vorbestellungen möglich.

    Was bietet die Prologue-Demo auf der Switch 2?

    • Kostenloser Download ohne Haken
    • Spielstand-Übernahme in die Vollversion
    • Lokales Spiel mit Freunden und Familie, sofern alle eine Switch 2 haben
    • Online-Multiplayer ist laut Kleingedrucktem in der Demo nicht verfügbar

    Wann erscheint Monster Hunter Wilds auf der Switch 2?

    Die Vollversion kommt am 4. Dezember 2026. Danach folgt 2027 die neue Erweiterung Monster Hunter Wilds: Ascendance. Bestätigt sind außerdem voller Cross-Play-Support und eine Game-Key-Card-Version. In Japan gibt es zudem ein Switch-2-Bundle.

    Für wen lohnt sich die Demo?

    Aus unserer Sicht ist die Demo vor allem für alle spannend, die zweifeln, ob Monster Hunter Wilds auf der Switch 2 sauber läuft. Weil der Spielstand übernommen wird, ist die Zeit in der Demo außerdem kein verschenkter Aufwand. Wer die Jagd schon vom PC oder anderen Konsolen kennt, wird davon weniger haben, kann aber vorab die Performance prüfen.

    Key Art zu Monster Hunter Wilds für die Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life (https://www.nintendolife.com/news/2026/10/monster-hunter-wilds-free-prologue-demo-brings-the-hunt-to-switch-2-next-week)

    Quelle: Nintendo Life

    Holst du dir die Demo am 19. Oktober? Verrate uns in den Kommentaren, ob du schon auf die Jagd wartest!

  • Xbox Nano Controller: Microsofts kleinster Controller kostet 49,99 Dollar

    Xbox Nano Controller: Microsofts kleinster Controller kostet 49,99 Dollar

    Microsoft bringt den kleinsten Controller seiner Geschichte: Der XBOX Nano Controller wurde heute vorgestellt, kostet 49,99 US-Dollar und lässt sich ab sofort vorbestellen. Marktstart ist im November.

    Laut Xbox Wire ist der Controller gut 5 Zoll lang (rund 13 Zentimeter) und wiegt nur 3,5 Unzen (knapp 100 Gramm). Microsoft nennt ihn kürzer und leichter als die meisten modernen Smartphones.

    Was kann der XBOX Nano Controller?

    • Alle 18 Standard-Eingaben des bekannten Xbox-Layouts
    • Eingebauter, wiederaufladbarer Akku
    • Programmierbare Action-Taste, zum Beispiel für Screenshots oder Gameplay-Aufnahmen
    • Verbindung über XBOX Wireless und Bluetooth mit kompatiblen Geräten

    Zielgruppe sind laut Microsoft jüngere Spieler, kleinere Hände und alle, die unterwegs spielen wollen. Als Beispiele für Spiele nennt der Hersteller Minecraft Dungeons II mit lokalem Koop für bis zu vier Spieler sowie Forza Horizon 6.

    Wann und wo erscheint der Nano Controller?

    Die Vorbestellung läuft ab heute, ausgeliefert wird ab November. Genannt werden unter anderem Deutschland, Österreich, die Schweiz, Großbritannien, die USA, Japan und viele weitere Länder, weitere Märkte sollen folgen. Preise und Verfügbarkeit können je nach Land abweichen; der Preis von 49,99 US-Dollar gilt für die USA. Einen Euro-Preis nennt die Quelle nicht.

    Zum Start gibt es zwei Aktionen in den USA: Mit ausgewählten Samsung-Fernsehern wird ein Nano Controller samt zwei Monaten Game Pass Ultimate (für Neukunden) angeboten. Eine ähnliche Aktion gibt es zusammen mit Meta beim Kauf einer Meta Quest.

    Lohnt sich der Mini-Controller für dich?

    Aus unserer Sicht ist der Nano vor allem als Zweit-Controller für unterwegs und für Kinder interessant. Ob die Ergonomie bei längeren Sessions überzeugt, lässt sich erst im Test sagen, hier gibt es noch keine unabhängigen Eindrücke. Der Preis liegt jedenfalls klar unter dem eines klassischen Vollformat-Pads.

    Der kompakte XBOX Nano Controller, Microsofts bislang kleinster Controller
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire

    Würdest du dir einen so kleinen Controller holen? Diskutiere mit uns in den Kommentaren!

  • GTA 6: Rockstar wollte das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln

    GTA 6: Rockstar wollte das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln

    Eigentlich sollte GTA 6 viel früher fertig werden: Laut einem neuen Bericht von Bloomberg wollte Rockstar Games das Spiel ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2 entwickeln. Dass daraus nichts wurde, hat die Wartezeit für Fans spürbar verlängert.

    Die Details stammen aus dem Bloomberg-Artikel, den unter anderem IGN aufgegriffen hat. Rockstar-North-Co-Studioleiter Rob Nelson sagt darin, die Ambition hinter Red Dead Redemption 2 habe eine Alle-Mann-an-Deck-Situation erzwungen. GTA 6 rutschte dadurch auf die Hinterbank.

    Warum wurde GTA 6 hinter Red Dead Redemption 2 zurückgestellt?

    Der Plan, beide Spiele gleichzeitig zu bauen, sei laut Bloomberg schnell nicht mehr machbar gewesen. Red Dead Redemption 2 band praktisch die gesamte Kapazität des Studios. Nelson betont aber auch den Vorteil: Alles, was das Team für den Western gebaut habe, werde sich in GTA 6 „auszahlen“. Tatsächlich übernimmt GTA 6 Ideen und Systeme aus Red Dead 2, etwa das NPC-Interaktionssystem.

    Bemerkenswert ist auch eine Anekdote von Rockstars Publishing-Chefin Jennifer Kolbe. Wenige Monate nach der Ankündigung der ersten Verschiebung musste sie Take-Two-CEO Strauss Zelnick anrufen, weil das Team mehr Zeit brauchte. Seine erste Reaktion laut Kolbe: „Du machst Witze. Bitte sag mir, dass du Witze machst.“ Nach einer Erklärung habe er es aber verstanden.

    Wie lange arbeitet Rockstar wirklich schon an GTA 6?

    Das Gerücht, GTA 6 sei seit kurz nach GTA 5 (2013) in aktiver Entwicklung, räumt der Bericht ab. Geplant und recherchiert wurde aber schon ab 2014, unter anderem mit Reisen nach Florida. Ein „Skelett“ für die Story gab es laut Bloomberg erst Ende 2019, also ein Jahr nach dem Release von Red Dead 2. Auch danach dauerte es, bis das Team das Spiel als Ganzes greifen konnte.

    Dazu kamen laut Bericht ein auf die doppelte Größe gewachsenes Studio, mehrere Leaks und Produktivitätsverluste in der Pandemie. Rockstar habe zudem die Arbeitsweise grundlegend verändert und wolle beim nächsten Spiel nicht annähernd so lange brauchen.

    Was heißt das für Spieler und Fans?

    Aus unserer Sicht erklärt der Bericht vor allem, warum der Abstand zwischen GTA 5 und GTA 6 so riesig ausfällt: Nicht Trödelei, sondern ein bewusst verschobener Start und ein Studio, das erst wachsen musste. Für Spieler ist das eine gute Nachricht, denn die Technik von Red Dead 2 steckt damit als Fundament in GTA 6. Mehr zur Entstehungsgeschichte findest du in unserem Artikel, warum GTA 6 einst Project Americas hieß und zwei Kontinente abdecken sollte.

    Was Rockstar als Nächstes plant, ist offen. Ob Red Dead 3 kommt oder ein ganz neues Projekt, verrät der Bericht nicht.

    Artwork zu GTA 6 von Rockstar Games
    Bildquelle: IGN (https://www.ign.com/articles/gta-6-was-originally-meant-to-release-much-sooner-than-we-realized)

    Quelle: IGN

    Was glaubst du: Hätte GTA 6 mit paralleler Entwicklung wirklich früher erscheinen können? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Leak: Cyberleek will angeblich keine weiteren GTA-6-Leaks mehr posten

    Leak: Cyberleek will angeblich keine weiteren GTA-6-Leaks mehr posten

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um einen Leak, der bislang NICHT offiziell von Rockstar Games bzw. Take-Two bestätigt wurde.

    Spoiler-Hinweis: In diesem Text verraten wir keine Inhalte des Spielendes und verlinken keine Leaks. Wer GTA 6 frisch erleben will, sollte die Videos meiden.

    Der Leaker Cyberleek hat angeblich ein letztes Video veröffentlicht. Laut Eurogamer soll es Szenen aus dem Ende von GTA 6 zeigen. Gleichzeitig soll der Leaker erklärt haben, dass Schluss ist. Zumindest vorerst.

    Was zeigt das angebliche Finale-Video von Cyberleek?

    Das Video soll rund vier Minuten lang sein. Eurogamer hat es nach eigenen Angaben gesehen und relativiert: Es sei weniger dramatisch als angekündigt. Die Redaktion habe darin weder die Endsequenz noch die letzte Cutscene erkannt. Das Material soll mit einer Montage verschiedener Orte und Flyover-Aufnahmen einer Stadt enden, unterlegt mit Journeys „Don’t Stop Believin’“.

    GamePro berichtet dagegen von Teilen der finalen Mission mit massiven Story-Spoilern. Die beiden Einschätzungen passen nicht ganz zusammen. Eurogamer hält fest, dass allenfalls der Ort der Handlung ein Spoiler sein könnte. Unabhängig prüfen können wir das nicht, und wir wollen es auch nicht.

    Warum hört Cyberleek angeblich auf?

    Der Grund ist offenbar Geld. Cyberleek wollte einen 200 GB großen Build des Spiels veröffentlichen, sobald sein Memecoin eine Marktkapitalisierung von 30 Millionen US-Dollar erreicht. Laut Eurogamer liegt der Wert aktuell bei 1,2 Millionen US-Dollar, nur drei Tage nach dem Hoch von 7,8 Millionen. Cyberleek soll auf seiner Website geschrieben haben: „The 30m was not reached, so no build.“

    Dazu passt das Zitat „The leeks stop here. For now.“ Nach GamePro-Angaben soll Take-Two außerdem „genug bestraft“ worden sein. Zuvor hatte der Leaker laut den Berichten einen 25-minütigen Gameplay-Clip gepostet, davor Material mit nackten Figuren von Lucia und Jason. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass Cyberleek mit der Veröffentlichung eines komplett durchspielbaren Builds droht. Auch die Forderungen nach einer Disc und einer Entschuldigung von Rockstar gehören zur Vorgeschichte.

    Ist die Leak-Welle damit wirklich vorbei?

    Vorsicht ist angebracht. Cyberleek war nach den ersten Leaks im August abgetaucht und tauchte erst jetzt wieder auf, offenbar als Reaktion darauf, dass Take-Two ermittelt und Subpoenas an Discord und Microsoft verschickt hat. GamePro verweist zudem auf einen angeblichen „dead man’s switch“ für weitere Story-Spoiler. Eurogamer warnt, der Leaker könnte mit einem neuen Scam zurückkehren.

    Aus unserer Sicht ist die Ankündigung vor allem ein Rückzug auf Raten. Das Geschäftsmodell hinter den Leaks, der Memecoin, funktioniert offenbar nicht mehr. Ob das reicht, um jemanden mit Zugriff auf Spielmaterial dauerhaft zu stoppen, ist offen. Für Spieler heißt das: Spoiler-Schutz bleibt Pflicht, bis zum Launch am 19. November 2026 auf PS5 und Xbox Series X/S. GamePro empfiehlt, Begriffe wie „Lucia“ und „Jason“ in sozialen Medien zu blockieren. Das ist praktisch, wenn man nichts versehentlich sehen will.

    Offizielle Infos zum Spiel gibt es bei Rockstar Games und beim Publisher Take-Two Interactive. Alles andere bleibt bis dahin Gerücht und Leak, auch dieses angebliche Ende der Leaks.

    Quelle: Eurogamer, GamePro

    Habt ihr Leaks bis zum Release bewusst gemieden oder schaut ihr trotzdem rein?

  • Rockstar gegen IWGB: Tribunal zieht sich bis in den November

    Rockstar gegen IWGB: Tribunal zieht sich bis in den November

    Der Arbeitsgerichtsprozess zwischen Rockstar Games und der Gewerkschaft IWGB dauert länger als geplant. Eigentlich sollte das Verfahren am Freitag, 16. Oktober, enden. Jetzt zieht es sich bis in den November.

    Der Grund: Die Zeugenbefragung läuft länger als gedacht. Außerdem haben Rockstars Anwälte mehr Zeit für das Kreuzverhör einiger entlassener Mitarbeiter beantragt. Diese Zeit wurde gewährt.

    Warum verzögert sich der Rockstar-Prozess?

    Laut Eurogamer wurden zwei zusätzliche Verhandlungstage angesetzt: der 17. und der 18. November 2026. Dann sollen die Schlussplädoyers folgen. Danach soll das Urteil fallen.

    Diese Woche befragt die IWGB weiter Zeugen von Rockstar. Der Prozess ist laut Eurogamer langwierig und aufschlussreich. Der Termin im November liegt einen Tag vor dem Release von GTA 6 am 19. November 2026.

    Worum geht es im Streit zwischen Rockstar und der IWGB?

    Ende 2025 entließ Rockstar mehr als 30 Mitarbeiter wegen angeblich grober Verfehlung. Alle waren in einem Gewerkschafts-Discord-Kanal. Die IWGB spricht von Union-Busting, also dem gezielten Unterdrücken von Gewerkschaftsarbeit. Rockstar erklärt dagegen, es gehe um die unerlaubte Weitergabe von Informationen.

    Beide Seiten sehen sich im Recht. Was davon stimmt, muss das Gericht klären. Bis zum Urteil ist nichts davon bewiesen.

    Zuletzt sorgte eine Aussage aus der Zeugenbefragung für Aufmerksamkeit. Laut Eurogamer sagte einer der Chefs von Rockstar Lincoln am vergangenen Freitag, ihn interessierten Belege für Gewerkschaftsbemühungen nicht. Er habe auf andere Dinge geachtet, etwa die Einrichtung eines Union-Twitter-Accounts.

    Was bedeutet das Urteil für die Spielebranche?

    Der Fall gilt als wegweisend für die britische Spielebranche. Das Ergebnis könnte also weit über Rockstar hinaus Wirkung haben. Ein Urteil zugunsten einer Seite würde Maßstäbe setzen, wie Studios mit Gewerkschaftsaktivitäten umgehen dürfen und wie Beschäftigte sich organisieren können.

    Aus unserer Sicht ist der Zeitpunkt heikel für Rockstar. Während das Marketing für GTA 6 auf Hochtouren läuft (mehr dazu in GTA 6: Rockstars Miami-Marketing wächst), rückt der Prozess rund um den Release ins Licht der Öffentlichkeit. Ob das Interesse am Spiel die Debatte übertönt oder ob sie gerade deshalb mehr Beachtung findet, lässt sich heute nicht sagen. Klar ist: Wer sich für den Release interessiert, wird um dieses Thema kaum herumkommen.

    Fair bleibt: Ein längeres Verfahren ist kein Hinweis auf den Ausgang. Gründliche Befragungen sind bei einem so komplexen Streit normal. Entscheidend wird sein, was das Gericht aus den Aussagen macht. Weitere Informationen zu Rockstar findest du auf der offiziellen Rockstar-Games-Seite.

    Zwei maskierte Figuren in einem Supermarkt, Szene aus GTA 6
    Bildquelle: Eurogamer
    Lucia aus GTA 6 mit rotem Bandana und Pistole im Fond eines Autos
    Bildquelle: Eurogamer
    Logos von Rockstar Games und der Gewerkschaft IWGB vor einem unscharfen Protestfoto
    Bildquelle: Eurogamer

    Quelle: Eurogamer

    Wie siehst du den Fall: Reiner Arbeitskonflikt oder Präzedenzfall für die ganze Branche?

  • GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    Rockstar öffnet die Tür einen Spalt weit. In einem ausführlichen Bloomberg-Interview erzählen die Studiochefs, wie GTA 6 entstanden ist. Das Original hinter der Paywall konnten wir nicht lesen, die Details stammen aus Berichten von Eurogamer, VGC, GameStar und PC Gamer. Das Spiel erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version ist laut Berichten für das erste Quartal 2027 geplant, offiziell bestätigt ist sie nicht.

    Der Codename lautete Project Americas. Laut Bloomberg wollte Rockstar zeitweise große Landstriche im Norden und Süden Amerikas abdecken. Am Ende blieb Miami samt Umgebung. Rob Nelson fuhr 2015 mit Mitarbeitern zur ersten Recherchereise dorthin. Das Projekt lief ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2, wurde aber um Jahre geschoben, weil der Western immer größer wurde.

    Warum hat GTA 6 so lange gedauert?

    Nach RDR2 wuchs Rockstar von 2.441 auf 4.711 Mitarbeiter an 12 Standorten. Dan Houser verließ das Studio, Nelson, Aaron Garbut und Phil Hooker übernahmen die Leitung. Ende 2019 standen das Grundgerüst und das Duo Jason und Lucia. Dann kam Corona, und einige Senior-Designer kündigten. Ab 2022 nahm das Spiel Gestalt an.

    Beim Thema Crunch nennt Publishingchefin Jennifer Kolbe RDR2 “einen echten Moment” zur Einkehr: “We’re not doing it again like this.” Perfekt sei es nicht, aber besser. Bloomberg sprach mit Dutzenden Angestellten, die sich überwiegend positiv äußerten. Der Leak von 2022 traf das Team hart. Garbut sagt, es fühle sich an, als würde jemand durch die eigene Schmutzwäsche waten, “äußerst invasiv”.

    Dazu kamen die Verschiebungen. Der erste Trailer versprach 2023 noch 2025, dann folgte Mai 2026, jetzt der 19. November. Kolbe rief Take-Two-Chef Strauss Zelnick an. Sinngemäß fragte er, ob sie Witze mache. Nach der Erklärung habe er es verstanden. Auch die NPC-Menge bremste: Nelson nannte die Projektionen “horrifying”. Rockstar baute in Los Angeles ein eigenes Studio mit Autoren auf. Hooker sagt, man hätte den Termin halten können, “but it won’t be the game we want to make”. Offiziell hieß es damals nur, man brauche Politur.

    Aus unserer Sicht ist das die ehrlichste Begründung, die Rockstar bisher geliefert hat. Sie erklärt auch, warum ein Spiel mit Ansage so oft verschoben wurde. Für Spieler heißt das: Der Termin im November wirkt solider als die vorherigen, weil das Studio offen über Probleme spricht. Und wer sich auf lebendige Straßen freut, bekommt offenbar viel Handarbeit.

    Kommt das nächste Rockstar-Spiel schneller?

    Laut VGC soll das so sein. Die Engine, die Tools und das Team ermöglichten schnelleres Arbeiten, sagt Hooker, man gehe “more sideways than upwards”. Garbut ergänzt, man habe vieles grundlegend geändert, und das werde nicht wieder zerlegt. Bloomberg verweist auf Vice City, das ein Jahr nach GTA 3 erschien. Ein so enger Abstand ist trotzdem nicht in Sicht. GameStar rechnet vor, dass die reine Entwicklungszeit eher bei rund acht Jahren lag, auch wenn 13 Jahre zwischen GTA 5 und GTA 6 liegen.

    Mehr zum Thema: Rockstar verspricht trotz Realismus weiter Action und Chaos. Außerdem lest ihr hier, was zur PC-Version im ersten Quartal 2027 kursiert. Weitere Infos zum Studio gibt es auf der Rockstar-Games-Seite.

    Lucia und Jason in einem Auto vor der Skyline von Vice City in GTA 6, Jason hält einen Getränkebecher
    Bildquelle: VGC, Rockstar Games
    Grauhaariger Mann im Hawaiihemd zeigt in GTA 6 auf ein Päckchen, das ihm ein Gegenüber entgegenhält
    Bildquelle: PC Gamer, Rockstar Games

    Quelle: Eurogamer, VGC, GameStar, PC Gamer

    Glaubt ihr, dass Rockstar das Tempo beim nächsten Spiel wirklich erhöht? Schreibt es in die Kommentare!

  • Battlefield 6: Fans vermuten KI hinter Skins im Season-5-Pass

    Battlefield 6: Fans vermuten KI hinter Skins im Season-5-Pass

    Kaum ist Season 5 da, hat Battlefield 6 ein Image-Problem. Im neuen Battle Pass tauchen Skins auf, die für viele Fans nach KI-Murks aussehen. Ob das stimmt? Unklar. Eine offizielle Stellungnahme von EA oder DICE gibt es bislang nicht.

    Welche Skins in Battlefield 6 sorgen für Ärger?

    Los ging es mit einem Soldaten, der eine Batman-artige Maske trägt. Seine Ohren fehlen komplett. Dafür hängen fünf Pistolen an seinen Brusttaschen. Auf Reddit lief schnell der Witz, die Waffe zu wechseln sei ja schneller als nachladen. Auf X ging ein Post viral: „BRO IS CARRYING 5 PISTOLS! WHO APPROVED THIS SKIN?“

    Skin Nummer zwei hat einen Aufnäher mit dem Schriftzug „secuty“. Gemeint war wohl „security“. Solche Buchstabenfehler gelten bei KI-Bildern als typisches Warnsignal.

    Der dritte Kandidat ist ein Juggernaut für die Bombenentschärfung. Er hat dicke Panzerung, aber einen ungeschützten Kopf. Dazu trägt er Magazine für .22-Varmint-Gewehre, die es in Battlefield 6 gar nicht gibt. Ein X-Nutzer schrieb, es sei kaum noch zu leugnen, dass EA und DICE zumindest in der Konzeptphase KI einsetzen.

    Wichtig: Das ist eine Fan-Vermutung. IGN selbst räumt ein, dass es auch schlicht menschliche Fehler sein könnten. Belegt ist die KI-Nutzung nicht.

    Warum kocht die Debatte gerade jetzt hoch?

    Season 5 „Siege of Vegas“ ist seit dem 13. Oktober live. Wir haben die neuen Inhalte der Season bereits zusammengefasst. Kritik gibt es aber nicht nur an den Skins. Auch ein reaktives Waffenskin und Crossover-Kosmetik mit anderen EA-Serien nerven Teile der Community. Genannt wird etwa Dead-Space-Cosplay, und zwar kurz vor dem Dead-Space-Event. Laut Berichten soll es ab dem 20. Oktober starten, offiziell bestätigt ist das nicht. Mehr dazu im Fahrplan zu Season 5.

    IGN hält dazu fest: Das passt schlecht zu früheren Aussagen von DICE. Das Studio hatte versprochen, es werde keine „goofy“, immersionsbrechenden Skins geben.

    Ärmelaufnäher eines Battlefield-6-Skins mit dem fehlerhaften Schriftzug „Secuty“ statt „Security“
    Der Aufnäher mit „Secuty“ befeuert die KI-Vorwürfe. Bildquelle: IGN

    Was bedeutet das für Battlefield-6-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist der Kern des Problems nicht die Frage, ob eine KI im Spiel war. Es geht um Qualitätskontrolle. Ein Skin mit Rechtschreibfehler und unlogischer Ausrüstung geht durch mehrere Freigaben, bevor er im Battle Pass landet. Wer dafür Geld verlangt, muss genauer hinsehen. Gerade bei einem Shooter, der seit dem Start auf militärische Glaubwürdigkeit setzt, fallen solche Patzer doppelt auf. Mehr zum Spiel findet ihr auf der offiziellen Battlefield-Seite von EA.

    Dazu kommt der Branchenkontext. Generative KI spaltet die Spielewelt, und Epic Games setzt laut Bloomberg voll darauf, wie wir im Bericht zu Epics AI-First-Kurs beschrieben haben. Entsprechend schnell greift das Misstrauen um sich, sobald etwas komisch aussieht. Ein klares Wort von DICE würde die Lage beruhigen. Bis dahin bleibt es bei Spekulation.

    Quelle: IGN

    Was meint ihr: Fehler im Design oder doch KI am Werk? Schreibt es in die Kommentare!

  • Xbox Labs: Microsoft gründet neue Einheit rund um KI-Spiele – ohne „KI“ zu sagen

    Xbox Labs: Microsoft gründet neue Einheit rund um KI-Spiele – ohne „KI“ zu sagen

    Xbox hat Xbox Labs angekündigt – eine neue Initiative, die offenbar auf den Boom von per generativer KI gebauten Spiele-Ports und Rekompilierungen reagiert. Xbox-CEO Asha Sharma verkündete das in einer Mail an die Belegschaft, die auf Xbox Wire veröffentlicht wurde. Auffällig: Die Worte „KI“ oder „generative KI“ tauchen in der Ankündigung laut Eurogamer gar nicht auf.

    Was ist Xbox Labs genau?

    Eine klare Antwort liefert die Ankündigung nicht. Sharma schreibt, in den vergangenen Wochen seien Spiele „rasant dekompiliert und neu gebaut“ worden, damit sie auf Hardware laufen, für die sie nie gedacht waren. Noch überraschender: Viele der größten Spiele der Welt seien in den Quellcode anderer Spiele „remixt“ worden.

    Solche Experimente stellen laut Sharma lange gültige Annahmen der Branche infrage – etwa die Bindung zwischen Software und Hardware, die Grenze zwischen Erschaffen und Spielen und die Art, wie Leute Spiele entdecken. Xbox Labs soll genau das erkunden.

    • Leitung: Xbox-CTO Scott Van Vliet, zuvor bei Microsoft für Azure for OpenAI zuständig.
    • Team: „eine kleine Gruppe von Spieleentwicklern, Ingenieuren und Wissenschaftlern“.
    • Ziel: neue Ideen in Dinge verwandeln, die Spieler und Entwickler erleben können.
    • Motto: in der Öffentlichkeit bauen, aus dem Nutzerverhalten lernen und Erfolg daran messen, ob mehr Menschen spielen und erschaffen.

    Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich auf der offiziellen Xbox-Labs-Seite für Updates eintragen.

    Warum spricht Sharma von Agenten statt von KI?

    Sharma argumentiert, Coding sei der erste große Einsatzbereich für Agenten, weil diese Software schreiben, ausführen und testen können. Games hätten ähnliche Eigenschaften. Dazu nennt sie eine Zahl: Spieler verbringen jährlich mehr als 72 Milliarden Stunden mit Xbox-Spielen – etwa fünfmal so viel Zeit, wie weltweit geschätzt mit dem Schreiben von Code verbracht wird.

    Wie ordnet sich das ein?

    Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Erst vor wenigen Tagen haben Google und Unity eigene Plattformen angekündigt, mit denen man per Texteingabe Spiele erstellen können soll. Ob Microsoft mit Labs dasselbe vorhat, lässt die vage Ankündigung offen. Xbox hatte zuletzt zudem die neue Sparte XP für Nicht-Gaming-Partnerschaften vorgestellt.

    Wie Sharmas Linie insgesamt aussieht, haben wir bereits aufgegriffen: Xbox-Chefin Sharma über das Überleben ohne Aufgewärmtes. Und wie heikel KI-Themen in der Branche sind, zeigt auch der Bericht über Epics „AI First“-Ansatz beim Disney-Shooter.

    Aus unserer Sicht ist die Wortwahl Strategie: Bei vielen Spielern ist generative KI ein Reizthema, und Xbox testet offenbar lieber erst mal ab, wie die Community auf das Experiment reagiert. Spannend wird, ob aus „Labs“ echte Produkte werden – oder nur Marketing.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von Xbox Labs – Chance oder Reizthema? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!