Die Homeworld Remastered Collection ist gerade der Hammer-Deal des Tages: Auf Steam gibt es die überarbeitete Fassung der beiden RTS-Klassiker Homeworld und Homeworld 2 aktuell satte 90% günstiger. Statt 34,99 Euro zahlt ihr nur noch 3,49 Euro – ein Preis, der die legendäre Weltraum-Strategie praktisch zum Taschengeld-Tarif macht. Wer schon länger mit dem Gedanken gespielt hat, in die Serie einzusteigen, oder die Originale aus den frühen 2000ern noch einmal in modernem Gewand erleben will, sollte jetzt zuschlagen.
Lohnt sich Homeworld Remastered Collection zu diesem Preis?
Der Normalpreis von 34,99 Euro sinkt auf gerade einmal 3,49 Euro – das entspricht einer Ersparnis von 31,50 Euro beziehungsweise satten 90 Prozent. Für ein Bundle aus zwei kompletten, remasterten Vollpreisspielen ist das ein absoluter Ausnahmepreis, den es so selten zu sehen gibt. Wer die Serie noch nicht kennt, bekommt hier maximalen Umfang für minimalen Einsatz, und selbst Fans, die die Originale bereits besitzen, erhalten mit der Remastered-Fassung eine technisch überarbeitete Engine samt Mehrspieler-Unterstützung dazu.
Was bietet Homeworld Remastered Collection im Kern?
Mit einem Metacritic-Score von 86 zählt die Remastered Collection zu den am besten bewerteten Strategiespielen ihrer Zeit. Beide Teile verbinden dreidimensionale Weltraumschlachten mit einer packenden, storygetriebenen Kampagne um das nomadische Volk der Kushan – Flottenmanagement, taktisches Mikromanagement und ein bis heute einzigartiges Raumschiff-Gefühl inklusive. Statt auf einer flachen Ebene bewegt ihr eure Flotten frei im dreidimensionalen Raum, was der Serie bis heute eine Sonderstellung im RTS-Genre sichert. Für Fans klassischer Echtzeitstrategie und alle, die RTS-Geschichte nachholen wollen, ist das Bundle ein Pflichtkauf – zumal die Community-Deal-Bewertung mit 9,9 von 10 Punkten außergewöhnlich hoch ausfällt.
Captain John Price ist nicht einfach nur ein Charakter in Call of Duty. Er ist eine Institution. Seit Modern Warfare 2 schaut man auf diesen graumelierten, schnauzbärtigen Kriegsveteranen und weiß: Das wird ernst. Aber wer steckt eigentlich hinter diesem Kult-Charakter? Wie entsteht eine solche Figur? Barry Sloan, der Schauspieler hinter Price, hat kürzlich in einem offenen Interview erzählt, wie man eine Spielfigur mit echter Seele erschafft – und warum KI das niemals hinbekommen wird.
Die Black Box: Schauspiel in seiner reinsten Form
Wenn du noch nie von Motion-Capture gehört hast oder denkst, dass das einfach nur „ein bisschen Schauspiel vor grüner Wand” ist, muss Sloan dich korrigieren. Performance-Capture ist das Gegenteil von Luxus. Es ist Performance-Purismus im extremsten Sinne.
Stell dir ein Film-Set vor – aber ohne Set. Keine Kulissen, keine Möbel, keine Waffen, die du halten kannst. Keine Helikopter, keine echte Militärbasis. Nichts außer dir, ein paar anderen Schauspielern und jede Menge schwarzer Wände. Sloan vergleicht das mit minimalistischem Bühnentheater, und der Vergleich ist genial: In der „Black Box” des Motion-Capture-Studios kann man nicht mogeln. Keine beeindruckenden Kostüme, die dich in die Rolle tragen. Kein Produktionsdesign, das die Szene macht. Wenn du nicht gut bist, sieht das buchstäblich jeder. Sofort.
Der einzige echte Ankerpunkt während einer Aufnahme sind die Augen des anderen Schauspielers. Das ist alles, was du hast. Deshalb muss die Performance brutal authentisch sein – es geht um echte Emotionen, echte Reaktionen, echten Subtext zwischen den Zeilen.
Und hier beginnt die eigentliche Magie: Die technischen Abteilungen bei Infinity Ward können später in der Post-Production alles optisch perfektionieren. Sie können die Lichter setzen, die Haare fließen lassen, die Narben zeichnen. Aber was sie nicht machen können? Die emotionale Tiefe einer Performance erfinden. Die Schwingungen, die unter den Worten liegen. Die Momente, in denen Captain Price ein echter, verwundeter Mensch ist – nicht nur ein Soldat. Das muss echt sein, oder es funktioniert nicht.
Die düstere Wahrheit über künstliche Intelligenz
Hier wird Sloan nachdenklich – und besorgt. KI kann technisch makellose Inhalte generieren. Dialoge, die grammatikalisch perfekt sind. Bewegungsmuster, die anatomisch korrekt sind. Aber es fehlt etwas Fundamentales: die Seele. KI schafft austauschbare, generische Inhalte, weil es ihr nicht um echtes Geschichtenerzählen geht. Es geht um Effizienz, um Optimierung.
Menschen aber brauchen echtes Storytelling. Wir brauchen Reaktionen, die unerwartet sind. Wir brauchen die Unperfektheit echter Performance, die Kratzer in der Stimme, die Pause, die zu lang ist, weil der Charakter wirklich überfordert ist. Das lässt sich nicht algorithmisieren. Deswegen rät Sloan jungen Schauspielern auch so dringend: Lernt euer Handwerk am Theater. Dort werdet ihr gezwungen, das zu werden, was wirklich zählt – weil die Maschine euch nicht retten kann.
Der Realitäts-Schock: Vom Militär-Blockbuster zur schwarzen Ganzanzug-Hölle
Um zu verstehen, wie brutal der Unterschied ist, muss man wissen: Sloan spielte in der Serie SIX einen Soldaten. Und dort sah alles nach einem Hollywood-Blockbuster aus. Echte, verdammt schwere Militärausrüstung. Funkgeräte, die im Ohr steckten. Echte Waffen – oder zumindest täuschend echte Repliken. Helikopterflüge. Das Ganze sah nicht nur badass aus, es fühlte sich badass an. Dein Körper versteht: Das ist echt. Das hilft ungemein dabei, in der Rolle zu sein, weil dein Nervensystem bereits die richtigen Signale erhält.
Und dann Captain Price.
Schwarzer, hauteng anliegender Motion-Capture-Anzug. Überall kleine reflektierende Tracking-Punkte – keine echte Ausrüstung, sondern digitale Marker. Du musst glatt rasiert sein, weil die Kamera sonst verwirrt wird. Und dann ist da noch diese Helm-Kamera, direkt vor deiner Nase montiert, die jede deiner Gesichtsregungen erfasst. Der ganze „Badass-Faktor”? Komplett weg. Du siehst aus, als würdest du in einem Superhelden-Trainingsanzug aus den 1980ern stecken.
Aber das ist noch nicht einmal der schlimmste Teil.
Die Spielumgebung existiert nicht. Nullkommanull. Du stehst in einer leeren, schwarzen Halle und dein Gehirn soll sich Hunderte feindliche Soldaten vorstellen. Explosionen. Helikopter, die über dir kreisen. Gebäude, die einstürzen. Alles nur auf Basis einer groben, unfertigen 3D-Vorschau, die dir der Kameramann auf einem Monitor zeigt – bevor die Aufnahme beginnt. Dann nützt dir dieser Monitor nichts mehr. Du spielst die komplette Szene auf reiner Fantasie und Schauspieltalent.
Das klingt nicht nur absurd – es ist absurd. Aber genau deshalb funktioniert es, wenn es richtig gemacht wird. Es zwingt den Schauspieler, die Wahrheit der Szene von innen heraus zu erschaffen. Und diese innere Wahrheit ist es, die später, wenn alle anderen Teams ihre Arbeit geleistet haben, diesen magischen Funken macht.
Infinity Ward in den 1920ern – Das Genie hinter der Maschine
Hier kommt die Wendung, mit der niemand rechnet: Trotz des gigantischen Konzern-Apparats dahinter – Activision, Microsoft, die ganzen Corporate-Layer – erlebt Sloan bei den Aufnahmen für Call of Duty eine Arbeitsatmosphäre wie in Hollywoods Pionierjahren. Die 1920er, die 1930er. Damals, als Film noch neu war und alles möglich schien. Eine Zeit der Experimente, der spielerischen Kreativität, bevor die Industrie zu einer Maschine wurde.
Bei Infinity Ward, erzählt Sloan, arbeiten Menschen, die Gaming wirklich lieben. Die das Medium mit Leidenschaft vorantreiben. Die Raum für Kreativität geben. Die es wagen, zu experimentieren. Trotz der ganzen Struktur drum herum – auf der Teamebene passiert noch echte Pionierarbeit.
Und das Beste? Schöpferische Arbeit ist im Gaming nicht so isoliert wie beim klassischen Film. Nach den Motion-Capture-Aufnahmen besuchte Sloan die Räume voller Animatoren. Drei Stockwerke. Entwickler, die an seinen Bewegungen saßen. Techniker, die seine Stimme analysierten. Menschen, die ein Team bildeten, um aus einer Performance ein komplettes Kunstwerk zu machen. Seine Mimik wurde in Animationen übersetzt. Seine Bewegungen wurden mit Leveldesign synchronisiert. Seine Stimme wurde mit Sounddesign, Musik und Raumakustik verwebt. Kein einzelner Künstler hatte das alles im Kopf – aber zusammen entstand etwas, das größer war als die Summe der Teile.
Das ist das Geheimnis von Captain Price: Es ist nicht Barry Sloans Performance allein. Captain Price ist das, was Hunderte von Menschen aus Sloans Arbeit geschaffen haben. Animatoren, Sounddesigner, Level-Designer, Komponisten – alle haben ihren Teil dazu beigetragen, diese Figur zu etwas Ikonischem zu machen.
Captain Price: Das Gesicht einer Ära
Am Ende ist Captain Price ein Charakter, der zeigt, warum Gaming noch lange nicht tot ist und warum KI keine echte Bedrohung für echtes Handwerk darstellt. Price fühlt sich real an, weil echte Menschen mit echtem Handwerk ihn geschaffen haben. Nicht optimiert von einem Algorithmus, sondern gefertigt von Hand.
Und wenn du ihn beim nächsten Durchspielen von Modern Warfare siehst – diesen ergrauten Veteranen mit dem ikonischen Schnurrbart, der seine Befehle gibt – dann weißt du jetzt: Hinter diesem Mann stecken Hunderte Stunden echter menschlicher Kreativität. Und genau deswegen bleibt er in deinem Kopf.
KI oder echtes Handwerk – was macht für euch einen Gaming-Charakter wie Captain Price unvergesslich? Ab in die Kommentare! Und wenn euch die Story gefallen hat: Teilt sie mit eurer Crew.
Der Spieltag bei den Valorant Champions Tour 2026 hatte es in sich: Sowohl in der Americas- als auch in der Pacific-Region liefen am 27. August die Stage-2-Playoffs, und in Pacific gab es einen echten Aufreger. Nongshim RedForce, in den vergangenen Wochen eher als Außenseiter gehandelt, hat sich gegen den haushohen Favoriten Gen.G durchgesetzt.
Wie liefen die VCT Americas Stage 2 Playoffs?
In der Americas-Region setzten sich in der ersten Runde des Upper Brackets LOUD gegen FURIA glatt mit 2:0 durch, ebenso wie LEVIATÁN gegen MIBR. Beide Sieger treffen als Nächstes auf die Top-Seeds NRG beziehungsweise 100 Thieves — das Feld für die direkten Qualifikationsplätze zu den Valorant Champions 2026 in Shanghai lichtet sich damit weiter.
Warum ist der Sieg von Nongshim RedForce so überraschend?
In der Pacific-Region bezwang Nongshim RedForce im Upper-Halbfinale Titelfavorit Gen.G mit 2:1 — nur wenige Tage, nachdem das Team bereits Paper Rex mit einem klaren 2:0 aus dem Turnier geworfen hatte. Zwei Siege gegen zwei der stärksten Teams der Region in Folge sind kein Zufall mehr, sondern ein echter Formanstieg zum wichtigsten Zeitpunkt der Saison. Im zweiten Pacific-Match setzte sich zudem Global Esports gegen VARREL 2:0 durch. Für beide Sieger geht es jetzt um die begehrten Plätze bei Champions 2026 in Shanghai, dem inoffiziellen Weltmeisterschafts-Turnier der Valorant-Szene — Nongshim RedForce hat sich mit dem Aufreger gegen Gen.G realistische Chancen darauf erspielt, die vor der Stage kaum jemand dem Team zugetraut hätte.
Patrice Désilets gilt als einer der Väter von Assassin’s Creed — und hat der Marke, mit der sein Name für immer verbunden bleibt, längst den Rücken gekehrt. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur AFP, das die kanadische CP24 auf der Gamescom veröffentlicht hat, spricht Désilets über sein neues Projekt: das Action-Adventure “1666: Amsterdam” seines unabhängigen Studios Panache Digital Games.
Worum geht es in 1666: Amsterdam?
“1666: Amsterdam” schickt Spielerinnen und Spieler in der Rolle einer Hexen-Protagonistin durch drei verschiedene Zeitebenen — das titelgebende Jahr 1666, das Jahr 1999 und die Gegenwart. Rund 70 Personen arbeiten bei Panache Digital Games an dem Projekt, das insgesamt auf etwa ein Dutzend Kapitel angelegt ist. Die ersten beiden Kapitel sind bereits im Early Access erschienen, der Rest soll folgen.
Warum spricht Desilets von einem “sehr persönlichen Kampf”?
Der Release markiert für Désilets nach eigenen Worten das Ende eines “sehr persönlichen” Kampfes. Historisch betrachtet ist das keine Übertreibung: Désilets verließ Ubisoft Montreal nach Streit um die Assassin’s-Creed-Reihe, die er mitentwickelt hatte, und gründete anschließend ein eigenes Studio, um ein Projekt namens “1666” umzusetzen. Nach der Übernahme dieses ersten Studios durch THQ und dessen Insolvenz 2013 ging das ursprüngliche Projekt für Jahre verloren, bevor Désilets mit Panache Digital Games und neuer Finanzierung einen zweiten Anlauf startete. Dass “1666: Amsterdam” nun tatsächlich im Handel beziehungsweise Early Access steht, ist damit auch die späte Fortsetzung einer Geschichte, die vor über einem Jahrzehnt beinahe endgültig zu Ende gegangen wäre.
Auf die Frage nach Ubisofts kommendem Spiel “Assassin’s Creed Hexe”, das ein ähnliches historisches Setting mit einer weiblichen Hexen-Figur aufgreift, reagierte Désilets im Interview knapp: Eine Rückkehr zur Marke, die er mitgegründet hat, schließt er klar aus.
Elden Ring bekommt Nachschub: Bandai Namco und FromSoftware haben Patch 1.17 veröffentlicht, und passend dazu startet heute der kostenlose “Tarnished Pack”-DLC. Der Patch ist Teil des Updates, das ohnehin standardmäßig in der neuen Elden Ring: Tarnished Edition für die Nintendo Switch 2 steckt, gilt aber für alle Plattformen gleichermaßen.
Welche Änderungen bringt Patch 1.17 für Elden Ring?
FromSoftware schraubt mit dem Update wieder an der Balance. Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Parieren wurde spürbar gebufft und lohnt sich in mehr Situationen als bisher
Der Zauber Sturmwall verbraucht ab sofort keine FP mehr
Smithscript-Waffen wurden im Schaden angepasst und sind nun konkurrenzfähiger
Parfümflaschen (Perfume Bottles) erhalten spürbare Buffs bei Reichweite und Effekt
Diverse Bugfixes an Kollisionsabfragen und vereinzelten Skill-Interaktionen
Insgesamt ein klassisches Balance-Update, wie es FromSoftware seit Jahren im Rhythmus mehrerer Monate nachliefert.
Was steckt im neuen Tarnished-Pack-DLC?
Der “Tarnished Pack” ist kostenlos und bringt vor allem kosmetischen und klassenbezogenen Umfang: zwei neue Startklassen namens Heavy Knight und Idus Knight, drei neue Skins für Reittier Torrent sowie vier zusätzliche Rüstungssets, die sich Bestandsspieler freischalten können. Wer bereits durchgespielt hat, bekommt damit einen Grund für einen weiteren Rundgang durch das Zwischenland.
Warum unterstützt FromSoftware Elden Ring immer noch mit neuen Inhalten?
Aus unserer Sicht zeigt der Patch vor allem eins: Elden Ring ist für FromSoftware längst kein abgeschlossenes Projekt mehr. Seit dem Release 2022 und dem großen “Shadow of the Erdtree”-DLC hält das Studio den Titel mit regelmäßigen Balance-Patches am Laufen, ähnlich wie es zuvor schon bei Dark Souls 3 über Jahre praktiziert wurde. Das hat handfeste Gründe: Elden Ring bleibt eines der meistverkauften Spiele des Studios und treibt mit jeder neuen Plattform-Version, wie jetzt der Switch-2-Fassung, neue Verkaufswellen. Unsere erste Einschätzung zu den Testnoten der Tarnished Edition zeigte bereits, dass die Switch-2-Fassung technisch überzeugt — mit dem neuen DLC bekommt sie jetzt zusätzlich frischen Umfang für Neu- und Bestandsspieler.
Kaum war der neue GTA 6 Extended Look am Donnerstagabend online, ging bei Twitch erstmal nichts mehr. Web-Player, Chat und Video-Wiedergabe fielen für tausende Nutzer aus – ausgerechnet, während halb Twitch gebannt auf die Reaktionen großer Streamer zum lang erwarteten Trailer wartete.
Warum ist Twitch nach dem GTA-6-Trailer ausgefallen?
Rund eine Stunde nachdem Rockstar Games den Extended Look veröffentlicht hatte, bestätigte Twitch selbst auf seiner Status-Seite eine „Major Outage“ bei Web, Chat und Video-Wiedergabe. Auf Downdetector schnellte die Zahl der Störungsmeldungen dabei drastisch nach oben: Innerhalb der ersten 30 Minuten registrierte das Portal bereits mehr als 7.000 Meldungen, auf dem Höhepunkt waren es über 17.000. Das Streamen selbst – also das Senden von Livestreams – blieb laut Twitch größtenteils funktionsfähig, betroffen waren vor allem Zuschauer, die keine Streams mehr laden konnten. Was genau die Ausfälle ausgelöst hat, hat Twitch bislang nicht offiziell bestätigt, der zeitliche Zusammenhang mit dem GTA-6-Ansturm ist aber mehr als auffällig.
Wer hat den Trailer eigentlich auf Twitch gezeigt?
Der Extended Look lief zunächst exklusiv auf Netflix – wer dort kein Abo hatte, war auf Reaction-Streams angewiesen. Genau die zogen offenbar Massen an: Große Namen wie IShowSpeed und Kai Cenat reagierten live auf den Trailer, und ihre Streams dürften einen erheblichen Teil des plötzlichen Zuschauer-Ansturms auf Twitch ausgemacht haben. Nach rund sechs Stunden Exklusivfenster wurde der Clip dann auch reihenweise außerhalb von Netflix verfügbar, unter anderem auf Rockstars offiziellem YouTube-Kanal.
Wie ordnet sich der Twitch-Ausfall in den GTA-6-Hype ein?
Twitch war an diesem Abend nicht die einzige Plattform mit Problemen: Auch Netflix selbst knickte für einen kurzen Moment unter dem Ansturm ein, wie wir in unserem Bericht zum Netflix-Ausfall bereits eingeordnet haben. Dass gleich zwei große Streaming-Plattformen am selben Abend ins Straucheln geraten, zeigt, wie außer Kontrolle die Erwartungshaltung an GTA 6 mittlerweile ist – wir hatten schon vorab alle Sendetermine zur Premiere zusammengefasst, weil absehbar war, wie groß das Interesse werden würde. Schon der erste Trailer zu GTA 6 hatte Ende 2023 Rekorde bei den Zuschauerzahlen aufgestellt, und offenbar ist die Community seither nicht ruhiger geworden. Für Spieler ändert der Ausfall selbst nichts – wer den Trailer verpasst hat, findet ihn mittlerweile unkompliziert auf YouTube und der offiziellen GTA-6-Webseite.
Nintendo-Fans mussten lange auf ein Mainline-Call of Duty auf ihrer Konsole warten – jetzt ist es endlich so weit. Ein Teil der offenen Beta zu Modern Warfare 4 ist ab sofort auf der Nintendo Switch 2 spielbar, wie unter anderem Nintendo Life berichtet.
Was ist in der offenen MW4-Beta auf der Switch 2 schon spielbar?
Zum Beta-Start ist zunächst die Kampagnenmission „Entrenched“ freigeschaltet. Das ist ungewöhnlich: Bislang haben Call-of-Duty-Betas fast ausschließlich den Mehrspieler-Modus vorab zugänglich gemacht, eine spielbare Story-Mission gab es in dieser Form noch nie. Wer die Switch-2-Version schon jetzt ausprobieren will, kann sich also einen ersten Eindruck von der Grafik und der Steuerung der Kampagne verschaffen, bevor der große Multiplayer-Ansturm losgeht.
Wann startet der Multiplayer-Teil der Beta?
Der Mehrspieler-Modus folgt einen Tag später und ist ab Freitag, den 28. August, spielbar. Laut offiziellen Angaben läuft die offene Beta bis zum 1. September und bietet dabei auch Crossplay mit den anderen Plattformen. Das komplette Spiel erscheint dann am 23. Oktober 2026 – die Beta liefert also einen guten Vorgeschmack, ohne dass Käufer:innen lange auf einen ersten Praxistest warten müssen.
Wie gut läuft Modern Warfare 4 technisch auf der Switch 2?
Entwickelt wird die Switch-2-Fassung nicht von Infinity Ward allein, sondern in Zusammenarbeit mit dem Studio Digital Legends, das auf Portierungen spezialisiert ist. Erste Eindrücke aus der Community beschreiben die Umsetzung bereits jetzt als überraschend ordentlichen Port: Bei Auflösung und Sichtweite gibt es sichtbare Abstriche gegenüber PS5, Xbox Series X/S und PC, die Bildrate soll sich in den ersten Tests aber stabil gehalten haben. Für uns ist das ein bemerkenswerter Fakt, denn zuletzt hatte ein waschechtes Modern-Warfare-Spiel auf einer Nintendo-Konsole schlicht gefehlt – seit über zehn Jahren war die Marke auf Nintendo-Hardware praktisch nicht vertreten. Wie gefragt Modern Warfare 4 aktuell generell ist, zeigt sich auch abseits der Konsolen: Auf Steam liefert sich das Spiel gerade ein enges Spielerzahlen-Rennen mit dem Indie-Shooter Wardogs, über das wir bereits berichtet haben.
Bildquelle: Nintendo LifeBildquelle: Nintendo Life
Kurz nachdem Rockstar Games den neuen GTA 6 Extended Look exklusiv auf Netflix gestartet hat, ging bei Tausenden Fans erstmal gar nichts mehr. Der Streaming-Dienst zeigte plötzlich Fehlermeldungen statt des heiß erwarteten Videos – ein Ausfall, der laut mehreren Redaktionen direkt auf den massiven Ansturm der GTA-Community zurückzuführen ist.
Warum ist Netflix während der GTA-6-Premiere kurz ausgefallen?
Laut Eurogamer meldete das Ausfall-Portal Downdetector im Moment der Premiere einen plötzlichen Spike mit mehr als 3.000 Problemmeldungen. Viele Nutzer kamen kurzzeitig gar nicht mehr auf Netflix, andere sahen ein Standbild oder eine Absturz-Meldung mitten im Stream. Die gute Nachricht für alle, die nichts verpasst haben: Der Ausfall dauerte kaum eine Minute, danach liefen die rund 27 Minuten lange Extended-Look-Präsentation und das Video wieder stabil.
Netflix hatte sich das Exklusivrecht für eine Art Vorschau-Fenster gesichert: Abonnenten durften den Clip rund sechs Stunden vor allen anderen sehen, bevor er auch auf Rockstars offiziellem YouTube-Kanal und der offiziellen GTA-6-Webseite verfügbar wurde.
Was zeigt der Extended Look von GTA 6 eigentlich?
Neben der reinen Story-Präsentation haben mehrere Redaktionen frame-genau nach neuen Aktivitäten in Leonida gesucht – und einiges entdeckt. Zu sehen waren unter anderem:
Tauchgänge und Jetski-Fahrten entlang der Küste
Basketball- und Minigolf-Runden als Freizeitbeschäftigung
Dirtbike-Rennen und offenbar auch Fallschirmsprünge
Krafttraining im Fitnessstudio, das sichtbaren Einfluss auf die Spielfigur hat
Nachtleben mit Clubbesuchen, Tanzen und Trinken, teils direkt in Missionen eingebunden
Ein Livestream-System, das offenbar mit der angekündigten Social-Media-Mechanik von GTA 6 zusammenhängt
Rockstar hat bislang keine offizielle Gesamtzahl an Aktivitäten genannt, aber schon jetzt zeichnet sich ab: Leonida soll deutlich mehr zu bieten haben als nur Story-Missionen und Verfolgungsjagden mit der Polizei.
Wie ordnet sich der Netflix-Ausfall in die GTA-6-Hype-Welle ein?
Aus unserer Sicht zeigt der kurze Netflix-Ausfall vor allem eines: Bei kaum einem anderen Spiel der letzten Jahre war die Erwartungshaltung so extrem wie bei GTA 6. Bereits der erste Trailer im Dezember 2023 brach damals Rekorde bei den Zuschauerzahlen auf YouTube, und schon die Ankündigung der heutigen Netflix-Premiere hatte die Community wochenlang in Atem gehalten – wir hatten alle Sendezeiten dazu vorab zusammengefasst. Dass ausgerechnet der große Streaming-Partner unter dem Ansturm kurz einknickt, passt damit fast schon ins Bild einer Fangemeinde, die seit Jahren auf diesen Moment gewartet hat. Nur Stunden vor der Premiere hatte Rockstar zudem bereits mehrere neue Gameplay-Details bestätigt, was die Erwartungen zusätzlich befeuert hat.
CD Projekt Red hat den Preis für The Witcher 3: Wild Hunt Complete Edition auf Steam angehoben – und zwar ohne grosse Ankündigung. Je nach Region fällt die Erhöhung unterschiedlich aus, teils steigt der Preis um bis zu 50 Prozent. In den USA kostet die Complete Edition jetzt 49,99 US-Dollar. Der Clou dabei: Die reine Basisversion von The Witcher 3 ist auf Steam gar nicht mehr einzeln kaufbar – neue Käuferinnen und Käufer bekommen automatisch die Complete Edition mit den beiden grossen Erweiterungen Hearts of Stone und Blood and Wine.
Wer das Spiel bereits besitzt, muss sich keine Sorgen machen: Bestandsbesitzer der Basisversion bekommen beide Erweiterungen automatisch kostenlos freigeschaltet. Betroffen von der höheren Preisschwelle sind also ausschliesslich Neueinsteiger, die The Witcher 3 noch gar nicht besitzen.
Warum erhöht CD Projekt Red den Preis ausgerechnet jetzt?
Der Zeitpunkt fällt mit der heissen Phase vor CD Projekt Reds nächstem grossen Witcher-3-Meilenstein zusammen: Am 29. September 2026 erscheint The Witcher 3: Wild Hunt Remastered, ein technisch überarbeitetes Upgrade für PC, PS5, Xbox Series und Switch 2. Bestandsbesitzer bekommen den Umstieg kostenlos, für Neueinsteiger dürfte die jetzt teurere Complete Edition den Boden für den Kaufpreis der neuen Fassung bilden. Offiziell begründet hat CD Projekt Red die Preisanhebung bislang nicht – die Änderung wurde, wie bei Preisumstellungen im Hintergrund üblich, ohne separate Pressemitteilung durchgeführt.
Was bedeutet die Preiserhöhung konkret für Neueinsteiger?
Wer The Witcher 3 bislang aufgeschoben hat, zahlt ab sofort mehr für den Einstieg – bekommt dafür aber automatisch beide Erweiterungen, die vorher separat gekauft werden mussten. Wer maximal sparen will, sollte im Zweifel auf die nächste grosse Rabattaktion warten oder abwägen, ob sich der Kauf erst mit dem Remaster im September lohnt. Wer das Spiel schon besitzt, ist von alledem nicht betroffen und bekommt zusätzlich noch den kostenlosen Umstieg auf die Remastered-Fassung.
Was haltet ihr von der stillen Preiserhöhung – nachvollziehbar wegen der gebündelten Erweiterungen oder ein fader Beigeschmack kurz vor dem Remaster? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!
Auf der gamescom in Köln hat Xbox mit Gravhounds ein neues Koop-Spiel vorgestellt, das durchaus für Aufsehen sorgen dürfte: Ihr steuert bioengineerte Hunde, die auf feindlichen Planeten Rohstoffe abbauen, Verteidigungsanlagen errichten und sich gegen Angriffswellen zur Wehr setzen müssen. Das Spiel ist das Debüt des siebenköpfigen unabhängigen Studios Octopus Panic und soll am 2. November 2026 in den Xbox Game Preview für Xbox Series X|S und PC starten – direkt zum Release im Xbox Game Pass inklusive.
Bis zu vier Spieler landen gemeinsam auf lebensfeindlichen Welten, bauen Türme und andere Verteidigungen und müssen mit wertvollen Ressourcen wieder abhauen, bevor sie von immer aggressiveren Kreaturen überrannt werden. Dabei kommt allerlei schräges Gerät zum Einsatz: Eine Anti-Schwerkraft-Waffe schleudert Ressourcen (oder Gegner) quer über das Schlachtfeld, ein Jetpack sorgt für schnelle Ausweichmanöver, und mitten im Gefecht schaltet ihr neue Fähigkeiten frei.
Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
Wer steckt hinter Gravhounds?
Octopus Panic ist ein junges Studio, das aber alles andere als unerfahren ist. Kreativkopf ist niemand Geringeres als Josh Holmes, ehemaliger Head of Halo Studios und Creative Director von Halo 4. Im Team sitzen außerdem ehemalige Entwickler von DICE (bekannt für Battlefield) und 343 Industries (Halo). Genau diese Mischung erklärt wohl auch, warum Gravhounds spielerisch Anleihen bei genau diesen beiden Franchises nimmt – nur eben mit Hunden statt Soldaten.
Was bedeutet der Early-Access-Start für Spieler?
Wichtig für alle, die jetzt schon Bock auf eine Runde Weltraum-Chaos haben: Gravhounds startet zunächst im Xbox Game Preview, also im Early Access – das Spiel ist zum Launch am 2. November noch nicht fertig und wird über die kommenden Monate mit Updates weiterentwickelt. Wer Game Pass abonniert hat, kann direkt am Starttag kostenlos reinschauen, ohne das Spiel einzeln kaufen zu müssen. Das ist gerade für ein unbekanntes Indie-Debüt eine gute Nachricht, denn so können deutlich mehr Spieler unverbindlich reinschauen, als es bei einem klassischen Vollpreis-Release der Fall wäre.
Bildquelle: Xbox Wire, offizielles PressematerialBildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial