Tag: Steam

  • Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs stürmt an die Steam-Spitze – und die Entwickler warnen selbst vor dem Kauf

    Wardogs, der kommende taktische Milsim-Shooter vom Team hinter Battalion 1944, ist offiziell vorbestellbar – und liegt seither an der Spitze der Steam-Verkaufscharts für Vollpreistitel. Bereits vor dem Vorbestellstart hatte sich das Spiel unter Steams meistgewünschten Titeln festgesetzt, seitdem geht es nur noch nach oben.

    Erste Eindrücke: Ein Blick hinter die Kulissen

    PC-Gamer-Redakteur Morgan Park nahm an einem geschlossenen Playtest-Wochenende teil und schilderte seine rund fünf Spielstunden so eindrücklich, dass sich daraus ein eigener Erfahrungsbericht ergab. Sein Fazit vorweg: möglicherweise der nächste große Multiplayer-Shooter.

    Wardogs ist reines PvP für bis zu 100 Spieler. Im getesteten Hauptmodus kämpfen drei Teams um dieselbe Kontrollzone auf einer riesigen Map – wer in der besonders umkämpften “Hot Zone” steht, zählt für die eigene Wertung doppelt. Das Format ist erkennbar vom populären Arma-3-Mod “King of the Hill” inspiriert.

    Spielerisch positioniert sich Wardogs bewusst zwischen “hardcore Arma” und “im Grunde Battlefield”: zugängliches, knackiges Gunplay an der Oberfläche, darunter aber ein waschechtes Milsim-Metagame mit Forward Operating Bases, Verteidigungsanlagen und Nachschublogistik.

    Das eigentliche Alleinstellungsmerkmal ist laut Park jedoch die persistente Ingame-Wirtschaft: Spieler verdienen Geld für praktisch jede nützliche Aktion – Kills, Zonenpräsenz, Heilen, Transportflüge – und geben es für Ausrüstung wieder aus. Wer stirbt, verliert das investierte Loadout, was dem Spiel eine Extraction-Shooter-artige Anspannung verleiht. Besonders plastisch wird das an einer Anekdote aus dem Test: Ein Hubschrauberpilot, der ausschließlich Mitspieler transportierte und keinen einzigen Kill vorweisen konnte, hatte sich dennoch über 35.000 Dollar Ingame-Geld erspielt – unter anderem durch Trinkgelder der Passagiere. Sogar ein “Bestechungssystem” gehört dazu: Wer am Boden liegt und auf Rettung wartet, kann anderen Spielern Geld anbieten, damit sie das Risiko einer Rettung eingehen.

    Die “10 Gründe, Wardogs NICHT zu kaufen”

    Mitten in diesen Hype-Moment platziert Entwicklerstudio Bulkhead ein Video-Devlog, das ungewöhnlich offen mit möglichen Kaufbedenken umgeht:

    • Content-Tempo: Nach dem Early-Access-Start konzentriert sich Bulkhead zunächst auf Bugfixes, Feedback und eine neue Map – regelmäßige große Content-Drops soll man laut Studio nicht erwarten.
    • Preis: Die Vorbestellung kostet 39,99 US-Dollar und gewährt Beta-Zugang. Bulkheads Rat an unsichere Käufer: abwarten, die Beta ausprobieren oder notfalls den Steam-Refund nutzen.
    • Sinkende Spielerzahlen: Das Studio warnt selbst vorab, dass die Spielerzahlen nach dem Launch-Peak natürlich zurückgehen werden – das sei normal. Ziel sei eine nachhaltige Community von 3.000 bis 5.000 gleichzeitigen Spielern statt ein kurzfristiger Hype-Ausschlag.
    • Monetarisierung: Während der gesamten Early-Access-Phase soll es keine Monetarisierung geben – keine kaufbaren Gold-Barren, keine käuflichen Camos außer einer optionalen Supporter’s Edition. Nach dem Vollrelease (1.0) könnten laufende Betriebskosten allerdings zusätzliche Einnahmen nötig machen.
    • Die Battalion-1944-Vergangenheit: Bulkhead spricht offen über das Scheitern der Kommunikation und die wirtschaftlichen Probleme rund um ihr vorheriges Spiel Battalion 1944. Wer dem Studio deswegen misstraut, solle mit dem Kauf lieber warten.

    Warum die Ehrlichkeit funktioniert

    Ungewöhnlich an der Aktion ist vor allem, dass ein Entwicklerteam aktiv gegen den eigenen kurzfristigen Verkaufserfolg zu argumentieren scheint – und trotzdem an der Spitze der Steam-Charts steht. Gerade vor dem Hintergrund von Parks Playtest-Bericht wirkt das stimmig: Wardogs verkauft sich nicht über reinen Hype, sondern über ein Spielsystem, das laut erster Praxiserfahrung tatsächlich hält, was es verspricht – kombiniert mit einem Studio, das seine eigene Vergangenheit nicht verschweigt.

    Release: Early Access startet am 10. September, Vorbesteller erhalten bereits ab dem 21. August Zugang zur Beta.

    Quelle: PC Gamer

  • RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    RIFTSTORM startet in den Early Access: Koop-Extraction-Shooter im Mythic-Protocol-Universum

    Nach rund fünf Jahren Entwicklungszeit ist es soweit: RIFTSTORM vom Studio Confiction Labs startet offiziell in den Early Access auf Steam. Das Koop-PvE-Extraction-Game siedelt sich im sogenannten Mythic-Protocol-Universum an und schickt Spielerinnen und Spieler als „Weaver“ in gefährliche Einsätze gegen mythische Bedrohungen. Wie bei Early-Access-Titeln üblich, dürfte der weitere Feinschliff an Inhalten und Balance in den kommenden Monaten stark von Feedback aus der Community abhängen, bevor irgendwann ein vollständiger 1.0-Release folgen könnte.

    Offizielles Key Art zu RIFTSTORM (Mythic Protocol) mit drei Weaver-Charakteren im Kampf
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Das bietet RIFTSTORM zum Early-Access-Start

    • Fünf spielbare Weaver-Charaktere: Rook, Starling, Hertz, Botsy und Caracal, jeweils mit eigenen Fähigkeiten und Spielstilen
    • Rund 30 Startwaffen für unterschiedliche Kampftaktiken
    • Solo-Modus oder Koop-Einsätze im 3er-Squad
    • Ein Progressionssystem rund um sogenannte „Periapts“, mit denen Ausrüstung und Fähigkeiten dauerhaft verbessert werden können
    • Roguelite-Elemente, die jeden Run unterschiedlich verlaufen lassen
    Charakterillustration der RIFTSTORM-Weaver Starling und Rook in stilisierten Umhängen
    Bildquelle: Confiction Labs, offizielles Pressematerial

    Warum der Zeitpunkt für den Start kein Zufall ist

    Extraction-Shooter erleben gerade eine echte Hochphase: Vom Genre-Urgestein bis zu neuen Indie-Produktionen buhlen aktuell zahlreiche Titel um dieselbe Zielgruppe, die Lust auf risikoreiche Koop-Einsätze mit echtem Verlustpotenzial hat. Dass Confiction Labs sich fünf Jahre Zeit für RIFTSTORM genommen hat, spricht dafür, dass hier nicht einfach ein schneller Trend-Aufsatz entstehen sollte, sondern ein eigenständiges Setting mit Mythologie-Bezug. Aus unserer Sicht ist besonders die Kombination aus festen Charakteren mit individuellen Fähigkeiten und dem Periapt-Progressionssystem interessant – das erinnert stellenweise an Hero-Shooter-Mechaniken, gepaart mit dem Nervenkitzel klassischer Extraction-Titel. Ob das Spielgefühl trägt, muss sich im Early Access erst noch zeigen, immerhin ist der Feinschliff an Balance und Content-Umfang bei diesem Genre erfahrungsgemäß entscheidend für den langfristigen Erfolg. Gerade weil das Extraction-Genre inzwischen von großen wie kleinen Studios gleichermaßen bedient wird, dürfte sich RIFTSTORM vor allem über sein Charaktersystem und das Mythologie-Setting von der Konkurrenz abheben müssen, um dauerhaft eine eigene Spielerbasis aufzubauen.

    Quelle: PR Hound, Games Press

    Habt ihr Lust, euch als Weaver in den Riftstorm zu stürzen? Erzählt uns in den Kommentaren, welcher Charakter euch am meisten reizt!

  • 470 Stunden gespielt und trotzdem Kohle zurück: Steam erstattet Battlefield-6-Spieler Kaufpreis

    470 Stunden gespielt und trotzdem Kohle zurück: Steam erstattet Battlefield-6-Spieler Kaufpreis

    Normalerweise ist die Sache bei Steam klar: Rückgabe gibt’s nur, wenn ihr maximal zwei Stunden gespielt habt und der Kauf höchstens 14 Tage her ist. Ein Battlefield-6-Spieler hat diese Regel jetzt komplett gesprengt – und trotzdem sein Geld zurückbekommen.

    Reddit-User ExplorEverythingOnce postete im Battlefield-Subreddit seinen Erstattungs-Screenshot: 109,24 Dollar für die Phantom Edition, zurückgebucht nach rund 470 Spielstunden. Das ist mehr als das 230-fache der eigentlich erlaubten Spielzeit fürs Rückgaberecht.

    Der Grund laut dem Spieler: Mit einem Patch hat EA die Modi Rush, King of the Hill und Squad Deathmatch klammheimlich aus dem Matchmaking entfernt – versteckt zwischen kleineren Bugfixes, fast ein Jahr nach Release. Besonders bitter: Rush wird laut dem Thread auf der offiziellen Store-Seite bis heute als verfügbarer Modus beworben, obwohl er faktisch weg ist.

    Sein Argument gegenüber dem Steam-Support: Er habe das Spiel explizit wegen Rush gekauft, dem Modus mit seiner mit Abstand meisten Spielzeit. Dazu kommt seine Steam-Historie – 22 Jahre Kunde, über 2500 Spiele in der Bibliothek, nur eine einzige Rückerstattung in dieser ganzen Zeit. Der Support-Mitarbeiter gab ihm recht und zahlte den vollen Betrag zurück.

    Im Thread diskutiert die Community munter mit: Manche feiern das als längst überfälligen Umgang mit gestrichenen Inhalten, andere sind skeptisch, ob sich das wirklich reproduzieren lässt oder Steam hier einfach eine einmalige Kulanzentscheidung getroffen hat. Auch play3.de greift den Fall als möglichen Präzedenzfall auf.

    Wichtig: Steam hat keine offizielle Richtlinienänderung bestätigt. Es handelt sich um einen Einzelfall, der auf einer individuellen Support-Entscheidung beruht – ob andere Spieler mit ähnlicher Begründung ebenfalls Glück haben, ist offen. Wer selbst betroffen ist, kann sich an den offiziellen Steam-Rückerstattungsprozess wenden und explizit auf entfernte Inhalte verweisen.

    Wie ist Eure Meinung dazu? Schreibt es uns in die Kommentare!

    Quelle: Reddit r/Battlefield

  • ReStory: Chill Electronics Repairs ist da – Reparatur-Sim im Y2K-Tokio-Look startet auf Steam

    ReStory: Chill Electronics Repairs ist da – Reparatur-Sim im Y2K-Tokio-Look startet auf Steam

    Wer nach dem ganzen Beta-Trubel und den Esports-Gruppenphasen heute mal was Ruhigeres sucht, wird bei ReStory: Chill Electronics Repairs fündig. Der neue Titel von Publisher tinyBuild ist ab sofort auf Steam erhältlich und schickt euch in ein liebevoll gestaltetes Tokio der Jahrtausendwende, wo ihr eine kleine Elektronik-Reparaturwerkstatt betreibt.

    Worum es in ReStory geht

    Statt Zeitdruck und Stress setzt ReStory ganz bewusst auf entspanntes Gameplay. Ihr nehmt kaputte Konsolen, Radios, Kameras und andere Y2K-Elektronik entgegen, öffnet sie, findet den Defekt und repariert ihn Schritt für Schritt. Zwischendurch lernt ihr die Nachbarschaft und ihre Stammkundschaft kennen – das Spiel setzt also nicht nur auf Handwerk, sondern auch auf kleine Geschichten rund um eure Werkstatt.

    • Reparatur-Gameplay mit echten Y2K-Geräten wie Röhrenfernsehern, Discmans und alten Handys
    • Handgezeichneter Grafikstil im Tokio-Setting der späten 90er und frühen 2000er
    • Entspanntes Tempo ohne Zeitdruck oder Fail-States
    • Wiederkehrende Kundschaft mit eigenen kleinen Geschichten
    • Release direkt zum vollen Preis, kein Early-Access-Status

    Warum das Spiel schon vor Release Aufmerksamkeit bekam

    Noch vor dem eigentlichen Release hatte ReStory bereits über 700.000 Wishlist-Einträge auf Steam gesammelt – eine beachtliche Zahl für einen vergleichsweise kleinen Cozy-Titel ohne großes Marketingbudget. Das zeigt, wie stark die Nachfrage nach entspannten Simulationsspielen mit Y2K-Ästhetik aktuell ist, ein Trend, der sich seit einigen Jahren durch das gesamte Cozy-Games-Genre zieht.

    Szene aus ReStory: Chill Electronics Repairs im Y2K-Tokio-Setting
    Bildquelle: Steam / tinyBuild

    Einordnung: Cozy Games als verlässlicher Nischen-Erfolg

    tinyBuild hat sich in den letzten Jahren zunehmend als Publisher für genau solche Nischenspiele positioniert, die abseits der großen Blockbuster ihr Publikum finden. Reparatur- und Handwerks-Sims wie ReStory profitieren dabei von einem Publikum, das nach ruhigeren Gegenentwürfen zu kompetitiven Shootern oder Open-World-Grindern sucht. Aus unserer Sicht ist das genau der richtige Move für den heutigen Tag: Zwischen Beta-Starts, Trailer-Ankündigungen und Esports-Gruppenphasen bietet ReStory eine willkommene Verschnaufpause – klein, sympathisch und ohne den Druck, irgendetwas gewinnen zu müssen.

    Quelle: Steam News, Saving Content

    Lust auf eine entspannte Runde Feierabend-Gaming? Schaut auf der Steam-Seite von ReStory vorbei und öffnet eure erste Werkstatt-Tür.

  • Akatori ist da: Dieses 2.5D-Metroidvania schickt euch mit Feuervogel und Kampfstab auf Weltenreise

    Akatori ist da: Dieses 2.5D-Metroidvania schickt euch mit Feuervogel und Kampfstab auf Weltenreise

    Mit Akatori ist heute ein waschechtes 2.5D-Metroidvania auf Steam gestartet, das schon vor Release für Aufsehen in der Genre-Community gesorgt hat. Entwickelt wird das Spiel vom Studio Contrast Games, veröffentlicht von Games Harbor. Konsolen-Fans müssen sich noch ein bisschen gedulden: PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series folgen am 12. August, eine Switch-2-Version ist erst für 2027 angekündigt. Auf Steam sammelte das Spiel schon im Vorfeld zahlreiche Wunschlisten-Einträge, was auf ein solides Interesse der Community hindeutet.

    Darum geht’s in der Geschichte

    Im Zentrum steht Mako, eine junge Mönchin, die im Firebird-Tempel aufgewachsen ist. Begleitet von einem mysteriösen roten Vogel, der in ihrem Kampfstab versiegelt ist, reist sie durch mehrere miteinander verbundene Welten, um sie vor den sogenannten Amber Storms zu retten – einer korrumpierenden Kraft, die alles Lebendige infiziert und entstellt. Auf ihrem Weg muss Mako sieben unterschiedliche Biome durchqueren, die sich jeweils durch eigene Hindernisse, eine eigene Optik und eigene Gegnertypen auszeichnen.

    Was das Gameplay ausmacht

    Akatori setzt bewusst auf einen modernen Ansatz mit starkem Fokus auf Plattforming: Mako kann wandspringen, gleiten, dashen und doppelt springen, während Kämpfe sowohl am Boden als auch in der Luft über schnelle Stab-Kombos ausgetragen werden. Genau diese Kombination aus Bewegungsfreiheit und Nahkampf ist es, die das Spiel von klassischeren Vertretern des Genres abheben soll.

    Gameplay-Screenshot aus Akatori: Mako springt durch eine grüne Tempelanlage mit bunten Wimpelketten
    Bildquelle: Steam / Contrast Games

    Wie sich Akatori ins Genre einordnet

    Metroidvanias erleben seit Jahren einen regelrechten Boom auf Steam: Von Genre-Ikonen wie Hollow Knight über Erfolge wie Blasphemous bis zu zuletzt gefeierten Titeln wie Nine Sols reiht sich Akatori in eine lange Liste ambitionierter Indie-Produktionen ein, die mit Bewegungsfreiheit, Erkundung und stilisierter 2D-Optik punkten wollen. Ob das Spiel gegen die etablierte Konkurrenz bestehen kann, muss sich erst noch zeigen – die ersten Spielerreaktionen auf Steam dürften schon in den kommenden Tagen einen ersten Trend liefern.

    Aus unserer Sicht ist gerade der gestaffelte Konsolen-Release interessant: Während PC-Spieler sofort loslegen können, müssen Konsolenspieler eine Woche warten – ein Modell, das man zuletzt öfter bei kleineren Indie-Studios gesehen hat, um die Server- und Support-Last am Launch-Tag zu verteilen. Für Genre-Fans, die zwischen den großen Metroidvania-Reihen nach frischem Nachschub suchen, dürfte Akatori mit seinem Fokus auf flüssige Bewegungsabläufe genau richtig kommen.

    Quelle: Gematsu, Noisy Pixel

    Schon reingespielt? Verratet uns in den Kommentaren, wie sich Akatori für euch anfühlt!

  • Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Halo: Campaign Evolved: Login-Pflicht und Bug vermiesen PC-Spielern den Launch-Tag

    Seit heute, dem 28. Juli 2026, ist Halo: Campaign Evolved weltweit verfügbar – wir haben bereits über den historischen Release auf PlayStation berichtet. Doch ausgerechnet auf dem PC trübt sich die Launch-Stimmung: Bei über 2.000 Nutzerbewertungen auf Steam steht das Remake nur bei “Ausgeglichen” (Mixed) – ungewöhnlich für ein Spiel, das auf den Konsolen deutlich bessere Kritiken einfährt.

    Login-Pflicht in einem reinen Singleplayer-Spiel

    Der Hauptkritikpunkt betrifft ausgerechnet die Grundidee des Spiels: Campaign Evolved ist ein reines Solo-/Koop-Kampagnenerlebnis ganz ohne kompetitiven Multiplayer. Trotzdem verlangt die PC-Version einen zwingenden Login über ein Microsoft-Konto samt Online-Verbindung, bevor überhaupt gespielt werden kann. Am Launch-Tag führte das laut zahlreichen Spielerberichten zu:

    • Langen Warteschlangen vor dem eigentlichen Spielstart
    • Verbindungsabbrüchen und Abstürzen mitten in der Kampagne
    • Spürbaren Performance-Einbrüchen, inklusive Cutscenes, die nur mit 30 Bildern pro Sekunde laufen

    Für ein Spiel ohne jegliche Online-Komponente im eigentlichen Gameplay wirkt die Pflicht-Anmeldung auf viele Spielerinnen und Spieler wie ein unnötiges Hindernis – zumal etliche andere Singleplayer-Titel längst zeigen, dass es auch ganz ohne Login-Zwang geht.

    Eine Xbox Series X und eine PlayStation 5 stehen nebeneinander auf einem Sideboard
    Bildquelle: GamesRadar+ (gamesradar.com)

    Ein kurioser Bug zum Start obendrauf

    Zusätzlich sorgte ein technischer Patzer für Kopfschütteln: Bei einigen Spielerinnen und Spielern öffnete der Start-Button auf Steam statt des eigentlichen Spiels das digitale Artbook, das eigentlich nur ein Bonus-Item der Collector’s Edition ist. Halo Studios reagierte zügig und behob den Fehler nach eigenen Angaben innerhalb von rund 40 Minuten.

    Ein Rekord, auf den niemand stolz sein dürfte

    Trotz der PC-Turbulenzen fällt die Gesamtwertung auf Metacritic je nach Plattform sehr unterschiedlich aus: 86 Punkte auf Xbox Series X, 80 auf PlayStation 5, aber nur 77 auf dem PC. Damit ist Campaign Evolved gemessen an der PC-Wertung der bislang am schwächsten bewertete Teil der Haupt-Serie – wir hatten bereits in unserem Bericht zu den ersten Testwertungen auf das drohende Serientief hingewiesen. Bislang hielt Halo 3: ODST mit 83 Punkten den bisherigen Negativrekord der Reihe.

    Aus unserer Sicht ist die schwache PC-Wertung besonders bitter, weil sie hausgemacht ist: Das Remake selbst wird von den meisten Testern für Grafik und Umfang gelobt, die Login-Pflicht und der Bug haben aber sichtbar Vertrauen bei genau jener PC-Spielerschaft verspielt, die mit dem größten Enthusiasmus auf ein klassisches, storyfokussiertes Halo gewartet hat.

    Quelle: GamesRadar+

    Habt ihr die PC-Version schon angespielt? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euer Start ins Spiel lief.

  • EA Sports FC 26: Verbindungsprobleme kurz nach dem Spielerrekord

    EA Sports FC 26: Verbindungsprobleme kurz nach dem Spielerrekord

    Kaum hat EA Sports FC 26 einen neuen Meilenstein gefeiert, häufen sich die Beschwerden: Zahlreiche Spielerinnen und Spieler melden heute Login-Fehler, abgebrochene Verbindungen und Probleme beim Matchmaking. Von einem kompletten Server-Blackout ist zwar nicht die Rede, ein Teilausfall ist aber deutlich spürbar.

    Was aktuell nicht funktioniert

    Betroffene berichten vor allem von zwei Fehlerbildern. Nach Auswertung der Meldungen entfällt der Großteil der Probleme auf Verbindungsabbrüche zu den EA-Servern, ein kleinerer Teil auf gescheitertes Matchmaking in Online-Modi wie Ultimate Team.

    • Fehlgeschlagene Logins mit Server-Timeout-Meldungen
    • Abbrüche mitten im Matchmaking, teils mit Verlust des laufenden Spiels
    • Vereinzelte Fehlercodes beim Zugriff auf Online-Modi
    • Betroffen sind Meldungen von PC- und Konsolen-Spielern gleichermaßen

    Eine offizielle Störungsmeldung von EA auf der eigenen Server-Status-Seite gibt es bislang nicht, was die Unsicherheit bei Betroffenen zusätzlich erhöht.

    Der Rekord kurz vor dem Ärger

    Pikant ist das Timing: Erst vor wenigen Tagen erreichte EA Sports FC 26 mit über 160.000 gleichzeitigen Spielerinnen und Spielern auf Steam einen neuen Allzeit-Höchststand für die Serie. Ausgerechnet danach häufen sich nun die technischen Probleme. Ein Zufall ist das nicht zwangsläufig – höhere Serverlast durch mehr gleichzeitige Nutzer ist ein klassischer Auslöser für genau solche Verbindungsprobleme. Bereits am 24. Juli hatte EA zudem eine planmäßige Wartung für FC 26 und FC 25 bestätigt, die Probleme heute stehen damit nicht isoliert da, sondern reihen sich in eine unruhige Woche für den Server-Betrieb ein. Für Spielerinnen und Spieler heißt das konkret: Wer gerade nicht reinkommt, sollte es in ein paar Stunden erneut versuchen, statt das Spiel neu zu installieren oder den Account zu wechseln – meist liegt es schlicht an der Serverlast, nicht am eigenen Zugang. Auch der parallel laufende Wettbewerbsbetrieb ist nicht zum ersten Mal betroffen: Erst kürzlich sorgte ein PSN-Ausfall für eine Verschiebung der EA FC Pro World Championship.

    Quelle: Sportskeeda, KhelNow

    Habt ihr aktuell auch Verbindungsprobleme bei EA Sports FC 26? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

  • Aus für Human Fall Flat 2: Studio zieht die Reißleine und startet komplett neu mit Teil 3

    Aus für Human Fall Flat 2: Studio zieht die Reißleine und startet komplett neu mit Teil 3

    Überraschende Wende für Fans des tollpatschigen Puzzle-Klassikers: Human Fall Flat-Entwickler No Brakes Games hat bestätigt, dass der seit Jahren angekündigte zweite Teil komplett eingestellt wird. Studiogründer Tomas Sakalauskas erklärte im Interview, man habe sich bei der Entwicklung von Human Fall Flat 2 schlicht in die falsche physikalische Richtung bewegt und dabei genau das verloren, was das Original ausgemacht hat: die charmante, schwerfällige Tollpatschigkeit der Spielfigur Bob.

    Statt den bisherigen Fortschritt an Teil 2 zu retten oder das Projekt notdürftig fertigzustellen, zieht das Studio einen radikalen Schlussstrich. Die Entwicklung startet jetzt praktisch bei null neu, diesmal direkt als Human Fall Flat 3. Einige Designideen aus der eingestampften Fortsetzung sollen laut Sakalauskas aber in das neue Projekt einfließen. Ein Releasedatum für Teil 3 gibt es bislang nicht.

    Der Rückzieher fällt in eine besondere Zeit für die Marke: Erst kürzlich feierte das Original sein zehnjähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat sich Human Fall Flat zu einem der größten Indie-Erfolge überhaupt entwickelt, mit mehr als 60 Millionen Spielerinnen und Spielern weltweit auf so gut wie jeder verfügbaren Plattform.

    Dass ein Studio eine bereits angekündigte, jahrelang entwickelte Fortsetzung komplett verwirft, statt sie einfach schlechter herauszubringen, ist in der Branche selten und dürfte vielen Fans trotz der Verzögerung eher sympathisch aufstoßen. Immerhin zeigt es, dass No Brakes Games lieber länger wartet, als die geliebte Physik-Comedy-Formel zu verwässern.

    Bis handfeste Informationen zu Human Fall Flat 3 auftauchen, dürfte es also noch eine Weile dauern. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zum Nachfolger gibt.

    Quelle: Game Developer

  • Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Master-Chief-Fans aufgepasst: Ab heute, dem 23. Juli 2026, startet der Early Access zu Halo: Campaign Evolved. Allerdings nur für einen bestimmten Kreis: Wer die Premium-Edition (69,99 Dollar) oder die Collector’s Edition vorbestellt hat, darf ab 8 Uhr PDT schon fünf Tage früher loslegen als alle anderen.

    Geboten wird das komplette Remake der ursprünglichen Halo-Kampagne, runderneuert mit HD-Grafik, überarbeiteten Cutscenes und einer komplett neuen, dreiteiligen Zusatz-Story, die es so im Original nicht gab. Gespielt werden kann solo, im klassischen 2-Spieler-Splitscreen auf der Konsole oder im Online-Koop mit bis zu vier Leuten – inklusive Crossplay und Cross-Progression zwischen den Plattformen.

    Der Vollrelease für alle folgt dann am 28. Juli 2026, gleichzeitig für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC über Steam. Wer vorbestellt, sichert sich zusätzlich das kosmetische “Foundry Armory”-Paket. Damit setzt Xbox voll auf den Nostalgie-Faktor, verbindet das aber mit waschechten Next-Gen-Verbesserungen bei Technik und Umfang.

    Für alle, die jetzt schon reinschauen wollen: Der Early Access läuft bis zum Vollrelease durch, Speicherstände und Fortschritt übertragen sich danach nahtlos. Wer noch unschlüssig ist, kann sich in den ersten Tagen also in Ruhe ein Bild machen, bevor der Rest der Community am 28. Juli nachzieht.

    Szene aus dem Koop-Modus von Halo: Campaign Evolved in der neu gestalteten Bibliothek-Umgebung
    Bildquelle: Halo Waypoint, offizielles Pressematerial

    Quelle: AltChar, Halo Waypoint

  • Battlefield 6: Spielerzahlen schnellen nach Season-4-Start auf Fünf-Monats-Hoch

    Battlefield 6: Spielerzahlen schnellen nach Season-4-Start auf Fünf-Monats-Hoch

    Battlefield 6 erlebt gerade einen ordentlichen Schub. Seit dem Start von Season 4 “Pacific Front” klettern die Spielerzahlen wieder deutlich nach oben, und zwar auf ein Niveau, das man seit Monaten nicht mehr gesehen hat.

    Auf Steam erreichte Battlefield 6 zuletzt 81.745 gleichzeitige Spieler. Das ist der höchste Wert seit Februar 2026, also seit fünf Monaten. Auch auf Twitch geht es steil nach oben: Der Zuschauer-Peak lag bei rund 51.500 gleichzeitigen Viewern, ebenfalls der höchste Stand seit Monaten. Beide Kurven zeigen recht deutlich, dass das neue Update tatsächlich Spieler zurückholt, die dem Spiel zwischenzeitlich den Rücken gekehrt hatten.

    Der Grund für den Anstieg dürfte klar sein: Season 4 bringt mit Tsuru Reef die bislang größte Karte der Serie mit ins Spiel, ein pazifisches Inselarchipel mit Strandkämpfen und offenem Wasser. Dazu kommt komplett neuer Naval-Content: Mit dem RCB-90 Patrol Boat und dem NSW RHIB gibt es erstmals richtige Wasserfahrzeuge, ergänzt durch ein dynamisches Wellensystem, das das Gefecht auf See spürbar verändert. Aufs Land bezogen gibt es zudem drei neue Waffen, die EF88, die BREN3 und die VSSM, sowie Änderungen am REDSEC-Ranked-Modus.

    Battlefield 6 Spielerzahlen steigen nach release von Season 4.

    Ganz reibungslos läuft der Neustart allerdings nicht: Auf Karten mit großen Wasserflächen wie Tsuru Reef kommt es bei Besitzern von Nvidia-RTX-50-Grafikkarten vermehrt zu Abstürzen. EA hat das Problem inzwischen bestätigt und empfiehlt betroffenen Spielern übergangsweise ein Downgrade auf einen älteren Treiber, bis ein dauerhafter Fix bereitsteht.

    Die Season läuft insgesamt in drei Phasen: Nach “Pacific Front” folgen “Top Gun” am 18. August und “Tidal Strike” am 15. September. Wenn der aktuelle Trend anhält, dürfte Battlefield 6 in den kommenden Wochen also weiter im Aufwind bleiben, Abstürze hin oder her.

    Quelle: Insider Gaming