Tag: Xbox

  • Fable: So lange dauert die Hauptquest laut Playground Games

    Fable: So lange dauert die Hauptquest laut Playground Games

    Wie lang wird das neue Fable eigentlich? Playground Games hat bei einem Gamescom-Panel jetzt zumindest eine grobe Hausnummer genannt – und die dürfte manchen Fans schon jetzt Vorfreude bereiten.

    Die Fable-Reihe ist für Xbox-Fans kein beliebiges Franchise: Die ursprüngliche Trilogie von Lionhead Studios gilt bis heute als eines der prägendsten Xbox-exklusiven Rollenspiele der 2000er- und 2010er-Jahre. Nach der Schließung von Lionhead und dem Aus für das Multiplayer-Spinoff Fable Legends wurde die Serie mehrere Jahre lang nicht fortgesetzt, ehe Xbox das Franchise 2020 an Playground Games übergab – das Studio, das sich zuvor vor allem mit der Forza-Horizon-Reihe einen Namen gemacht hat.

    Wie lange dauert die Hauptstory von Fable?

    Laut den Associate Directors Will Kennedy und Craig Littler soll die Hauptquest rund 20 Stunden in Anspruch nehmen. Wer zusätzlich Nebenquests, Erkundung und optionale Aktivitäten mitnimmt, kann demnach nochmal etwa 15 bis 20 Stunden draufrechnen – macht in Summe ein Spiel mit gut 35 bis 40 Stunden Gesamtspielzeit für alle, die wirklich alles sehen wollen.

    Was sagt die Spielzeit über den Umfang von Fable aus?

    Zum Vergleich: Die letzten großen Open-World-RPGs von Xbox Game Studios, etwa Starfield oder Avowed, bewegten sich mit ihrer Hauptstory in ähnlichen Größenordnungen zwischen 20 und 30 Stunden. Fable reiht sich mit den genannten Werten also in ein Format ein, das inzwischen fast schon Standard für große Rollenspiele des Publishers ist – kein episches 100-Stunden-Epos, wie es sich manche Fans erhofft haben, aber auch kein kurzes Action-Erlebnis. Für ein Spiel, das explizit als nächster großer Fantasy-Trumpf von Xbox positioniert wird, ist das eine bewusste Entscheidung: lieber ein dichtes, gut ausbalanciertes Erlebnis als ein aufgeblähtes Open-World-Spiel mit Füllinhalten.

    Ein konkretes Erscheinungsdatum gibt es für Fable weiterhin nicht, das Spiel wird für 2027 anvisiert. Bis dahin dürften noch einige weitere Details zu Gameplay, Kampfsystem und Umfang folgen.

    Quelle: IGN

    Freut ihr euch auf Fable, oder hättet ihr euch eine längere Spielzeit gewünscht? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Xbox Project Helix: CEO Asha Sharma bestätigt eine ganze Geräte-Familie

    Es ist offiziell: Das bislang unter dem Codenamen “Project Helix” gehandelte nächste große Xbox-Vorhaben wird kein einzelnes Gerät, sondern eine ganze Produktfamilie. Das hat Xbox-CEO Asha Sharma in einem Interview mit der BBC am Rande der gamescom bestätigt.

    Sharma erklärte laut mehreren übereinstimmenden Berichten sinngemäß, man arbeite an einer “großartigen nächsten Generation und einer großartigen Geräte-Familie” für Xbox – und dass Effizienz und Erschwinglichkeit dabei genauso wichtig seien wie reine Performance.

    Was ist Xbox Project Helix eigentlich?

    Project Helix ist der interne Codename für Microsofts nächste große Xbox-Hardware-Generation. Bislang war unklar, ob es sich um eine klassische Nachfolge-Konsole, einen PC-Hybriden oder ein reines Handheld-Konzept handelt. Mit Sharmas Aussage ist jetzt zumindest klar: Es wird nicht das eine Gerät geben, sondern mehrere Varianten für unterschiedliche Budgets und Spielweisen – ähnlich wie es Xbox mit der Aufteilung in Series S und Series X bereits vorgemacht hat, nur konsequenter zu Ende gedacht.

    Warum setzt Xbox jetzt auf mehrere Geräte statt auf eine einzelne Konsole?

    Das ist an sich keine ganz neue Strategie: Schon die aktuelle Generation trennt mit Series S und Series X bewusst Einsteiger- und Performance-Publikum. Neu ist aber, wie deutlich Sharma die wirtschaftliche Lage als Treiber benennt. Die Branche kämpft aktuell mit steigenden Hardware-Kosten, teureren Chips und einer Kundschaft, die nach Jahren voller Preiserhöhungen bei Konsolen und Spielen zunehmend preissensibel reagiert. Dass ausgerechnet die Xbox-Chefin “Affordability” so prominent in den Vordergrund stellt, liest sich auch als Reaktion auf die wachsende Konkurrenz durch PC-Handhelds und Cloud-Gaming-Angebote, die klassische Konsolen zunehmend unter Druck setzen. Für Spielerinnen und Spieler könnte das am Ende heißen: mehr Auswahl beim Einstiegspreis, aber vermutlich auch weiterhin ein Premium-Modell für alle, die maximale Leistung wollen.

    Konkrete Preise, Termine oder technische Daten zu den einzelnen Geräten der Helix-Familie nannte Sharma bislang nicht. Microsoft dürfte weitere Details erst zu einem späteren Zeitpunkt enthüllen.

    Quelle: Video Games Chronicle, Pure Xbox

    Was erwartet ihr von der Xbox-Geräte-Familie: Lieber mehrere günstige Optionen oder eine starke Konsole für alle? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gravhounds enthüllt: Halo- und Battlefield-Veteranen schicken Hunde ins All

    Gravhounds enthüllt: Halo- und Battlefield-Veteranen schicken Hunde ins All

    Auf der gamescom in Köln hat Xbox mit Gravhounds ein neues Koop-Spiel vorgestellt, das durchaus für Aufsehen sorgen dürfte: Ihr steuert bioengineerte Hunde, die auf feindlichen Planeten Rohstoffe abbauen, Verteidigungsanlagen errichten und sich gegen Angriffswellen zur Wehr setzen müssen. Das Spiel ist das Debüt des siebenköpfigen unabhängigen Studios Octopus Panic und soll am 2. November 2026 in den Xbox Game Preview für Xbox Series X|S und PC starten – direkt zum Release im Xbox Game Pass inklusive.

    Bis zu vier Spieler landen gemeinsam auf lebensfeindlichen Welten, bauen Türme und andere Verteidigungen und müssen mit wertvollen Ressourcen wieder abhauen, bevor sie von immer aggressiveren Kreaturen überrannt werden. Dabei kommt allerlei schräges Gerät zum Einsatz: Eine Anti-Schwerkraft-Waffe schleudert Ressourcen (oder Gegner) quer über das Schlachtfeld, ein Jetpack sorgt für schnelle Ausweichmanöver, und mitten im Gefecht schaltet ihr neue Fähigkeiten frei.

    Offizielles Key-Art zu Gravhounds mit bioengineerten Hunden im Weltraum-Setting
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Wer steckt hinter Gravhounds?

    Octopus Panic ist ein junges Studio, das aber alles andere als unerfahren ist. Kreativkopf ist niemand Geringeres als Josh Holmes, ehemaliger Head of Halo Studios und Creative Director von Halo 4. Im Team sitzen außerdem ehemalige Entwickler von DICE (bekannt für Battlefield) und 343 Industries (Halo). Genau diese Mischung erklärt wohl auch, warum Gravhounds spielerisch Anleihen bei genau diesen beiden Franchises nimmt – nur eben mit Hunden statt Soldaten.

    Was bedeutet der Early-Access-Start für Spieler?

    Wichtig für alle, die jetzt schon Bock auf eine Runde Weltraum-Chaos haben: Gravhounds startet zunächst im Xbox Game Preview, also im Early Access – das Spiel ist zum Launch am 2. November noch nicht fertig und wird über die kommenden Monate mit Updates weiterentwickelt. Wer Game Pass abonniert hat, kann direkt am Starttag kostenlos reinschauen, ohne das Spiel einzeln kaufen zu müssen. Das ist gerade für ein unbekanntes Indie-Debüt eine gute Nachricht, denn so können deutlich mehr Spieler unverbindlich reinschauen, als es bei einem klassischen Vollpreis-Release der Fall wäre.

    Gameplay-Screenshot aus Gravhounds: Team kämpft gegen Kreaturen auf einem fremden Planeten
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Vierköpfiges Team in Gravhounds verteidigt gemeinsam eine Basis gegen Angreifer
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire

    Was haltet ihr von Gravhounds – seid ihr am 2. November mit dabei, oder klingt euch das Konzept zu abgedreht? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Aliens: Fireteam Elite 2 startet mit schlechten Steam-Bewertungen

    Aliens: Fireteam Elite 2 startet mit schlechten Steam-Bewertungen

    Kaum erschienen, schon in der Kritik: Aliens: Fireteam Elite 2 ist seit dem 25. August für PC, Xbox, PS5 und im Epic Games Store erhältlich – für 49,99 US-Dollar. Auf Steam sammelt der Koop-Shooter bislang aber überwiegend negative Nutzerbewertungen.

    Was kritisieren die Spieler an Aliens: Fireteam Elite 2 konkret?

    • Die Optik wirkt nach Einschätzung vieler Reviewer veraltet und steril, Umgebungen seien stark modular aufgebaut, leer und ohne viel Eigencharakter
    • Technische Aussetzer, vor allem beim Nachladen neuer Areale statt im Kampf selbst
    • Der markante Sound des originalen Pulse Rifle aus den Filmen fehlt vielen zufolge komplett
    • Story und Setting wirken auf einen Teil der Community weniger interessant als im ersten Teil

    Einzelne Reviewer loben trotzdem die Atmosphäre: Sound-Design und Grundstimmung würden sich tatsächlich nach dem Alien-Universum anfühlen, auch wenn der Rest der Präsentation hinterherhinke.

    Wie schneidet der Nachfolger im Vergleich zum ersten Teil ab?

    Das Original Aliens: Fireteam Elite erschien 2021 und wurde von der Community insgesamt deutlich wohlwollender aufgenommen, auch wenn es zum Start ebenfalls mit Verbindungsproblemen zu kämpfen hatte. Dass der Nachfolger nun mit ähnlichen technischen Problemen an den Start geht, dazu aber offenbar weniger frische Ideen mitbringt, sorgt bei einem Teil der langjährigen Fanbase für Enttäuschung. Aus unserer Sicht ist besonders bitter, dass ausgerechnet der ikonische Pulse-Rifle-Sound fehlt – für viele Alien-Fans ist genau dieses Detail ein zentraler Teil des Serien-Erlebnisses.

    Sollte man mit dem Kauf von Aliens: Fireteam Elite 2 noch warten?

    Wer sich das Spiel überlegt, fährt aktuell am sichersten damit, noch etwas abzuwarten. Die technischen Aussetzer beim Laden neuer Areale deuten auf Optimierungsbedarf hin, der sich erfahrungsgemäß mit den ersten Patches bessern lässt – ähnliche Probleme gab es auch beim Vorgänger kurz nach dem Launch. Wer ohnehin lieber im Koop mit Freunden spielt statt solo, sollte zudem beachten, dass sich viele der genannten Kritikpunkte vor allem auf die Kampagnen-Atmosphäre und weniger auf die reine Spielbarkeit im Team beziehen. Für Fans, die primär auf einen weiteren kurzweiligen Koop-Shooter im Alien-Universum aus sind, könnte das Spiel trotz der Kritik einen Blick wert sein – wer aber ein storygetriebenes Erlebnis auf dem Niveau der Filme erwartet, wird laut den bisherigen Reviews eher enttäuscht.

    Gameplay-Screenshot aus Aliens: Fireteam Elite 2
    Bildquelle: GameStar

    Quelle: GameStar

    Habt ihr Aliens: Fireteam Elite 2 schon angespielt? Teilt eure Eindrücke mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox Series X25 Limited Edition: Vorbestellung für durchsichtige Jubiläumskonsole gestartet

    Xbox Series X25 Limited Edition: Vorbestellung für durchsichtige Jubiläumskonsole gestartet

    Zum 25. Geburtstag der Marke bringt Microsoft mit der Xbox 25th Anniversary Collection ein durchsichtiges Sondermodell der Xbox Series X an den Start. Die Vorbestellung für ausgewählte Fans läuft bereits seit dem 26. August, ab dem 27. August 7 Uhr PDT (16 Uhr MESZ) können dann alle Interessierten in teilnehmenden Märkten zuschlagen – solange der Vorrat reicht.

    Was kostet die Xbox Series X25 Limited Edition und was ist enthalten?

    Die Konsole selbst schlägt mit 899,99 US-Dollar zu Buche (Großbritannien: 759,99 Pfund), der passende Xbox Wireless Controller X25 Special Edition kostet separat 79,99 US-Dollar. Beide sind komplett durchsichtig gehalten, im Stil der originalen Xbox aus dem Jahr 2001 – inklusive einem grün leuchtenden X-Logo als Hommage an den Boot-Bildschirm der allerersten Konsole. Jede Konsole ist zudem einzeln nummeriert und graviert. Im Lieferumfang enthalten ist außerdem ein vollständiger Download-Code für Halo: Campaign Evolved, die modernisierte Neuauflage der Halo-Kampagne. Technisch entspricht die Limited Edition der regulären Xbox Series X mit 1 TB Speicherplatz.

    Warum feiert Microsoft ausgerechnet jetzt 25 Jahre Xbox?

    Die erste Xbox kam im November 2001 auf den Markt und trat damals gegen Sonys PlayStation 2 sowie Nintendos GameCube an – mit Halo: Combat Evolved als Launch-Titel, der die Konsole quasi im Alleingang zum Erfolg machte. Genau dieser historische Bezug erklärt, warum ausgerechnet Halo: Campaign Evolved dem Jubiläums-Bundle beiliegt: Es schließt den Kreis zwischen der allerersten und der aktuellen Xbox-Generation. Aus unserer Sicht ist das eine der stimmigeren Jubiläums-Ideen der letzten Jahre, weil sie nicht nur auf Nostalgie im Design setzt, sondern auch inhaltlich Bezug zur Geschichte der Marke nimmt.

    Wie stehen die Chancen, tatsächlich eine Konsole zu bekommen?

    Wer zuschlagen will, sollte sich früh Zeit nehmen: Microsoft begrenzt die Bestellungen ausdrücklich auf eine Xbox 25th Anniversary Collection pro Kunde, und bei individuell nummerierten Sammlerstücken ist erfahrungsgemäß mit hoher Nachfrage und schnell ausverkauften Kontingenten zu rechnen. Wer kein Vorbestell-Ticket über die E-Mail-Einladung erhalten hat, kann es alternativ bei teilnehmenden Händlern versuchen, sobald der allgemeine Verkauf am 27. August startet.

    Der Xbox Wireless Controller X25 Special Edition im durchsichtigen Retro-Design
    Bildquelle: Xbox Wire
    Zubehör-Übersicht zur Xbox 25th Anniversary Collection
    Bildquelle: Xbox Wire

    Quelle: Xbox Wire

    Habt ihr euch schon eine Xbox Series X25 Limited Edition gesichert, oder ist euch das durchsichtige Retro-Design zu viel des Guten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox macht aus Disc-Spielen digitale Kopien – neues Feature ab 31. August in der Beta

    Xbox macht aus Disc-Spielen digitale Kopien – neues Feature ab 31. August in der Beta

    Wer noch physische Xbox-Spiele im Regal stehen hat, bekommt bald einen praktischen Bonus: Mit dem neuen Feature Your Discs. Now Also Digital. lässt sich aus jeder unterstützten Disc ganz einfach ein digitaler Eintrag in der eigenen Bibliothek machen – ohne dass die Disc dafür ihre Funktion verliert.

    Wie funktioniert das Disc-to-Digital-Feature bei Xbox genau?

    Der Ablauf ist simpel: Man legt eine unterstützte Xbox-One- oder Xbox-Series-X-Disc in die Konsole ein und startet das Spiel. Dabei wird automatisch ein digitales Entitlement für den Titel auf dem eigenen Account freigeschaltet. Die physische Disc funktioniert danach exakt wie vorher weiter – zusätzlich hat man aber ab sofort auch Zugriff auf die digitalen Vorteile, darunter Xbox Play Anywhere und, sofern für den Titel verfügbar, Xbox Cloud Gaming. Damit lässt sich das Spiel dann auch ganz ohne Disc auf anderen Geräten weiterspielen.

    Wann startet die Beta und wer kann sie testen?

    Getestet wird das Feature zunächst über das Xbox Insider Program: Ab dem 31. August können Insider das Disc-to-Digital-Feature ausprobieren. Zum Start unterstützt Microsoft nach eigenen Angaben bereits tausende Titel, weitere sollen nach und nach folgen – nicht jedes Spiel ist von Anfang an dabei.

    Warum ist dieses Feature für Sammler und Vielspieler relevant?

    Bisher war die Wahl zwischen physischer und digitaler Version oft eine Entweder-oder-Entscheidung: Wer auf Disc gesetzt hat, musste bei jedem Konsolenwechsel oder Systemausfall die Disc griffbereit haben, während digitale Käufer von Cloud-Gaming und Cross-Device-Play profitierten. Das neue Feature hebt diesen Kompromiss zumindest teilweise auf. Für Vielspieler mit gewachsener Disc-Sammlung ist das ein handfester Mehrwert – gerade wer über mehrere Konsolen-Generationen hinweg Spiele gesammelt hat, kann seine Bibliothek so bequem digitalisieren, ohne die Disc verkaufen oder wegwerfen zu müssen.

    Quelle: Xbox Wire, VGC

    Habt ihr noch eine große Xbox-Disc-Sammlung im Regal? Sagt uns in den Kommentaren, ob ihr das neue Feature nutzen werdet!

  • Gears of War: E-Day angespielt – erste Eindrücke zur Kampagne

    Gears of War: E-Day angespielt – erste Eindrücke zur Kampagne

    Während viele Studios auf der Gamescom nur Trailer zeigten, ließ The Coalition ausgewählte Redaktionen tatsächlich selbst zum Controller greifen. Gears of War: E-Day, das Prequel zur Reihe, war in einem Ausschnitt aus Akt 2 der Kampagne anspielbar – und die ersten Eindrücke zeichnen ein klares Bild davon, wohin die Reise geht.

    Was zeigen die ersten Gears-of-War-E-Day-Previews?

    Mehrere unabhängige Redaktionen, darunter TheSixthAxis und DayOne, beschreiben unabhängig voneinander ein sehr vertrautes Gears-Gefühl: Deckung suchen, Feuergefechte in kurzen, intensiven Wellen, dazwischen packende Zwischensequenzen mit Marcus Fenix und Dom. Wer die klassische Trilogie kennt, soll sich sofort zuhause fühlen. Neu ist vor allem der erzählerische Fokus: E-Day spielt vor den Ereignissen der Originaltrilogie und zeigt, wie die Locust-Invasion überhaupt erst beginnt.

    Was ist neu am Waffen-Mod-System in E-Day?

    Ein zentrales neues Feature ist ein überarbeitetes Waffen-Mod-System, mit dem sich Ausrüstung im Kampagnenverlauf gezielter anpassen lässt als in früheren Teilen. Die angespielten Szenen zeigten laut übereinstimmenden Berichten außerdem einen spürbar reduzierten Open-World-Anteil im Vergleich zu Gears 5 – E-Day setzt wieder stärker auf lineare, inszenierte Abschnitte statt auf frei erkundbare Hub-Areale.

    Wie ordnet sich E-Day in die Gears-Reihe ein?

    Aus unserer Sicht ist das eine kluge Entscheidung: Gears 5 wurde für seine offeneren Abschnitte gelobt, aber auch dafür kritisiert, dass sie den Spannungsbogen der eigentlich sehr linearen Reihe verwässert haben. Mit der Rückbesinnung auf engere, choreografierte Levels positioniert sich E-Day klar als Rückkehr zu den Wurzeln – passend zum Prequel-Setting, das ohnehin auf die reine, ungeschönte Entstehungsgeschichte der Serie abzielt. Ob sich das über die komplette Kampagne trägt, lässt sich nach einem kurzen Preview-Ausschnitt natürlich noch nicht abschließend beurteilen.

    Dom und Marcus in einer weiteren Gameplay-Szene aus Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire / The Coalition, offizielles Pressematerial
    Marcus Fenix kämpft gegen Locust-Gegner in Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire / The Coalition, offizielles Pressematerial

    Gears of War: E-Day erscheint am 6. Oktober für PC und Xbox Series X/S.

    Quelle: Xbox Wire, TheSixthAxis

    Freut ihr euch auf die Rückkehr zu den Gears-Wurzeln? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • Modern Warfare 4: Beta startet heute, das bringt die Vorbestellung

    Modern Warfare 4: Beta startet heute, das bringt die Vorbestellung

    Es ist endlich so weit: Die Early-Access-Beta zu Call of Duty: Modern Warfare 4 ist heute gestartet. Direkt im Anschluss an die Präsentation von Call of Duty: NEXT durften alle Spieler, die das Spiel vorbestellt haben, zum ersten Mal selbst ins Gefecht ziehen. Infinity Ward liefert damit den nächsten großen Schritt vor dem Release im Oktober.

    Wann startet die Beta zu Modern Warfare 4 genau?

    Der Fahrplan ist mehrstufig aufgebaut, damit Activision die Server-Last kontrolliert hochfahren kann:

    • Early Access für Vorbesteller: Start heute, 21. August, um 11:00 Uhr PT (20:00 Uhr deutscher Zeit)
    • Early Access endet: Dienstag, 25. August, 10:00 Uhr PT
    • Offenes Beta-Wochenende für alle Spieler: ab 28. August, 10:00 Uhr PT
    • Plattformen im offenen Beta-Wochenende: Xbox Series X|S, PlayStation 5, PC (Battle.net, Steam, Xbox on PC) sowie erstmals auch Nintendo Switch 2
    • Vollversion erscheint am 23. Oktober 2026

    Wer aktuell keinen Zugang hat, muss sich also noch eine Woche gedulden, bis die Beta für wirklich alle offen ist.

    Was bekommen Spieler beim Vorbestellen von Modern Warfare 4?

    Für die Early-Access-Beta reicht laut Activision jede Vorbestellung, egal welche Edition. Die Standard Edition kostet in den USA 69,99 US-Dollar, die Vault Edition 99,99 US-Dollar (mit Loyalty-Rabatt rund 10 Prozent günstiger). Ein offizieller Euro-Preis für den deutschen Store steht bislang noch nicht fest.

    • Alle Editionen: Hunter-Killer-Operator-Skin, sofort nutzbar in Modern Warfare 4, Black Ops 7 und Warzone
    • Alle Editionen: frühzeitiger Zugang zur Beta (das, was gerade läuft)
    • Nur Vault Edition: Hostile-Alliance-Operator-Paket und Special-Forces-Operator-Paket
    • Nur Vault Edition: Signature-Weapon-Collection mit exklusiven Waffen-Blueprints
    • Nur Vault Edition: BlackCell-Battle-Pass-Zugang für Season 1 ab November
    • Nur Vault Edition: zusätzlicher DMZ-Deployment-Bonus

    Wie reiht sich der Beta-Start in Activisions bisherige MW4-Strategie ein?

    Ganz überraschend kommt der Termin nicht: Wir hatten bereits berichtet, wie sich Infinity Ward im Vorfeld der Beta zu den Erwartungen an das neue Modern-Warfare-Kapitel geäußert hat. Auch technisch hat sich beim Studio zuletzt einiges getan: Erst kürzlich hatten wir gezeigt, wie das lästige Compiling-Shaders-Problem auf dem PC behoben wurde. Der gestaffelte Beta-Ablauf selbst ist bei der Reihe mittlerweile Tradition: Erst kommen zahlende Vorbesteller dran, eine Woche später folgt das offene Wochenende für alle. Aus unserer Sicht ist das vor allem ein Mittel, um kurz vor dem großen Konkurrenzherbst (mit unter anderem Battlefield 6) möglichst viele Pre-Orders früh abzuschließen, während die Server-Kapazitäten stufenweise getestet werden.

    Quelle: Xbox Wire, Call of Duty Blog

    Zockt ihr die Early-Access-Beta schon? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich Modern Warfare 4 für euch anfühlt!

  • PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    PS6 und Xbox Helix: Analysten fordern 700 statt 1.000 Dollar Startpreis

    Die Debatte um die Preise der nächsten Konsolengeneration wird lauter. Seit Wochen kursieren Gerüchte, dass PlayStation und Xbox ihre kommenden Konsolen PS6 und Xbox „Helix“ für rund 1.000 US-Dollar auf den Markt bringen könnten. Jetzt legt die Marktforschungsfirma Ampere Analysis nach – mit einer Rechnung, die Sony und Microsoft eigentlich zu denken geben sollte.

    Wie teuer werden PS6 und Xbox Helix wirklich?

    Ampere Analysis hat durchgerechnet, was ein Einstiegspreis von 1.000 Dollar für die nächste Konsolengeneration bedeuten würde – und die Zahlen sind deutlich. Der Analyse zufolge könnte der gemeinsame Absatz von PS6 und Xbox Helix in den ersten fünf Jahren nach Release um bis zu 38 Prozent niedriger ausfallen als der von PS5 und Xbox Series X/S im gleichen Zeitraum. Bis 2031 würde der Markt für Konsolenspiele und -services bei PlayStation und Xbox dadurch rund 3,4 Milliarden Dollar beziehungsweise 12 Prozent kleiner ausfallen, als es bei einem Preis von 700 Dollar der Fall wäre. Die Analysten empfehlen den Herstellern deshalb ausdrücklich, den Einstiegspreis bei 700 statt bei 1.000 Dollar anzusetzen.

    Warum soll ein niedrigerer Preis mehr Umsatz bringen?

    Die Logik dahinter klingt zunächst widersprüchlich, ist aber simpel: Weniger Marge pro verkaufter Konsole kann sich lohnen, wenn dafür deutlich mehr Leute überhaupt einsteigen. Mehr verkaufte Konsolen bedeuten mehr Spieler, die Spiele kaufen, Abos abschließen und im Store einkaufen – und genau daran verdienen Sony und Microsoft langfristig am meisten, nicht an der Hardware selbst. Bei einem Preis von 1.000 Dollar, so die Befürchtung, würden viele potenzielle Käufer entweder bei ihrer aktuellen Konsole bleiben oder gleich auf einen Gaming-PC wechseln.

    Zur Einordnung lohnt ein Blick zurück: Schon die aktuelle Generation zeigt, wie sensibel der Markt auf den Preis reagiert. Die PS5 startete 2020 bei 499 Euro für die Standardversion, die Xbox Series X ebenfalls bei 499 Euro, die günstigere Series S sogar bei 299 Euro. Genau dieses vergleichsweise moderate Preisgefüge hat es beiden Herstellern leichter gemacht, schnell eine breite Spielerbasis aufzubauen. Ein sprunghafter Anstieg auf vierstellige Preise wäre ein deutlicher Bruch mit diesem Muster – und laut Ampere Analysis genau das Risiko, vor dem Sony und Microsoft jetzt stehen. Wie wir bereits berichtet haben, hält sich Sony bei der PS6 ohnehin noch bedeckt, was den konkreten Release-Termin angeht – Preisfragen dürften da vorerst zweitrangig bleiben.

    Aus unserer Sicht ist der Vorstoß von Ampere Analysis nachvollziehbar, aber auch nicht ganz uneigennützig zu Ende gedacht: Speicherchip-Preise, Inflation und höhere Produktionskosten treiben die Kalkulation der Hersteller gerade in eine andere Richtung. Ob Sony und Microsoft angesichts steigender Bauteilkosten tatsächlich auf 700 Dollar herunterkommen, ohne bei jeder verkauften Konsole draufzuzahlen, bleibt fraglich. Für Spieler ist die Botschaft trotzdem eindeutig: Der Preis wird zum entscheidenden Faktor dafür, ob die nächste Konsolengeneration ein breiter Erfolg wird oder ein Nischenprodukt für Enthusiasten bleibt.

    Quelle: GameStar, VGC, Notebookcheck, play3.de

    Was haltet ihr von der 700-Dollar-Forderung – zahlbar oder trotzdem zu teuer? Schreibt es uns in die Kommentare und bleibt bei Scene Gamers dran, wir halten euch bei allen Preis-News zu PS6 und Xbox Helix auf dem Laufenden.

  • „Wir arbeiten hier nicht mehr, aber dürfen wir das noch rausbringen?“ – Redfalls letztes Update

    „Wir arbeiten hier nicht mehr, aber dürfen wir das noch rausbringen?“ – Redfalls letztes Update

    Es gibt Geschichten aus der Spielebranche, die einem den Magen umdrehen und gleichzeitig ein bisschen warm ums Herz machen. Diese hier ist so eine. Harvey Smith, damals Studio Director bei Arkane Austin, und Produktionschef Ben Horne haben erzählt, wie das letzte große Update für Redfall zustande kam – nachdem Microsoft ihr Studio bereits dichtgemacht hatte.

    Was passierte nach der Schließung von Arkane Austin?

    Kurzer Rückblick: Im Mai 2024 schloss Microsoft im Zuge der Bethesda-Studioschließungen gleich mehrere Teams, darunter Arkane Austin und Tango Gameworks. Für Redfall bedeutete das eigentlich das Ende – bis auf ein Detail: In der Pipeline lag bereits Update 1.4, weitgehend fertig, aber unveröffentlicht.

    Smith ging daraufhin auf Microsoft zu. Sein Satz, den er selbst wiedergibt, sagt eigentlich alles über die Situation: „Ich weiß, dass wir hier nicht mehr arbeiten, aber können wir das bitte trotzdem veröffentlichen?“ Microsoft stimmte zu. Sechs oder sieben Teammitglieder unterschrieben Formulare, um noch einmal ins Gebäude zu dürfen, und brachten den Patch zu Ende.

    Was steckte in Redfalls finalem Update?

    Es war ausgerechnet das Update, auf das die Community seit dem Launch gewartet hatte:

    • Offline-Modus – das mit Abstand meistgeforderte Feature, weil Redfall zum Start selbst im Solospiel eine dauerhafte Online-Verbindung verlangte
    • Pausenfunktion im Singleplayer, die vorher schlicht fehlte
    • Eine neue Waffe und mehrere überarbeitete Systeme
    • DLSS 3-Unterstützung auf dem PC

    Smith bewertet 1.4 rückblickend als „gewaltiges Upgrade“ und sagt einen Satz, der ziemlich bitter nachhallt: Hätte man mit dieser Version gestartet und von dort weitergebaut, wäre die Geschichte womöglich anders verlaufen. Die Schuld schiebt er dabei nicht allein Microsoft zu – „Wir sind in dieser Games-as-a-Service-Sache mitgerissen worden“, räumt er ein.

    Warum kommt das ausgerechnet jetzt wieder hoch?

    Weil die beiden zurück sind. Smith und Horne haben ihr Schweigen nach zwei Jahren beendet und ein neues Studio vorgestellt: Black Pony Immersive, unabhängig, 26 Personen stark, bereits im August 2025 gegründet und seither still zusammengestellt. Im Kern ist es das alte Austin-Team, versammelt um ein einziges Projekt. Die Redfall-Aussagen stammen aus der Interviewrunde rund um diese Enthüllung; Teile der Zitate hatte Smith zuvor schon im Podcast „My Perfect Console“ von Simon Parkin erzählt.

    Aus unserer Sicht ist das die eigentliche Pointe: Ein Team, das für einen der härtesten Fehlschläge der jüngeren Xbox-Geschichte geradestehen musste, hat sich nicht zerstreut, sondern wieder zusammengefunden. Arkane steht seit Dishonored und Prey für eine ganz bestimmte Sorte Immersive Sim – Spiele, die dem Spieler zutrauen, selbst auf Ideen zu kommen. Redfall war genau das nicht, und wer die Berichte aus der Entwicklungszeit gelesen hat, weiß, dass das Team damit von Anfang an gehadert hat. Dass dieselben Leute jetzt unabhängig und ohne Live-Service-Vorgaben weitermachen, ist die wohl beste Nachricht, die man aus dieser Geschichte ziehen kann.

    Quelle: VGC, PC Gamer, Gamereactor, Wccftech

    Hättet ihr Redfall eine zweite Chance gegeben, wenn es so gestartet wäre? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!