Tag: Xbox

  • Battlefield 6: Serverprobleme sind zurück – und EA schweigt weiter

    Battlefield 6: Serverprobleme sind zurück – und EA schweigt weiter

    Kaum hat sich der Staub vom ersten großen Ausfall gelegt, geht bei Battlefield 6 schon wieder nichts mehr: Spielerinnen und Spieler in Großbritannien, den USA und Kanada melden erneut Login-Fehler, abgebrochene Matches und den mittlerweile berüchtigten „Unknown Error“ mit dem Code 1:85009S. Besonders hart trifft es offenbar Xbox-Nutzer, aber auch auf dem PC häufen sich die Beschwerden. Betroffen sind sowohl der reguläre Multiplayer als auch der kostenlose Battle-Royale-Modus REDSEC.

    Offizielles Battlefield-6-Artwork: Ein Soldaten-Squad steht vor einer brennenden Skyline, darüber fliegen Kampfjets
    Bildquelle: IBTimes Australia (ibtimes.com.au)

    Was diesmal wieder schiefläuft

    Der Ausfall-Tracker Downdetector zeigt für den 28. Juli einen erneuten deutlichen Ausschlag bei den Beschwerden – nach einem ersten Spike bereits am Sonntagabend und einem weiteren am frühen Montagmorgen. Konkret berichten Betroffene von folgenden Problemen:

    • Login schlägt fehl oder bricht mitten im Ladevorgang ab
    • Matchmaking findet keine Server oder wirft Spieler mitten aus laufenden Runden
    • Der generische Fehlercode 1:85009S taucht bei vielen Meldungen auf, ohne dass er eine klare Ursache benennt
    • Über 430 Meldungen liefen laut Downdetector allein am 28. Juli innerhalb weniger Stunden auf
    • Xbox-Spieler berichten überdurchschnittlich häufig von den Aussetzern, PC- und teils auch Playstation-Nutzer sind aber ebenfalls betroffen

    Kein Einzelfall: Das kennt man schon vom ersten Ausfall

    Ganz neu ist das Problem nicht: Erst am Montag zuvor hatten wir über den großen Server-Ausfall bei Battlefield 6 berichtet, bei dem ebenfalls Login und Multiplayer über Stunden lahmlagen. Dass das Problem nun binnen weniger Tage zurückkehrt, deutet darauf hin, dass die eigentliche Ursache beim ersten Mal offenbar nicht wirklich behoben, sondern höchstens notdürftig gepatcht wurde. Auffällig ist zudem das Muster: Auch dieses Mal äußert sich EA bislang nicht offiziell zur Ursache oder zu einem Zeitplan für eine dauerhafte Lösung – genau wie beim ersten Vorfall. Für ein Spiel, das gerade erst mit Season 4 spürbar an Schwung gewinnt, ist wiederholter Server-Ärger denkbar schlechtes Timing: Wer sich in der Community erst mühsam zurückerobertes Vertrauen aufgebaut hat, verspielt es mit jedem weiteren stillen Ausfall wieder ein Stück.

    Aus unserer Sicht wäre jetzt vor allem Transparenz gefragt: Ein kurzes offizielles Statement, das die Ursache benennt und einen groben Zeitrahmen für eine Lösung nennt, würde der Community mehr helfen als beharrliches Schweigen – gerade weil sich die Probleme bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wiederholen.

    Quelle: Sunday Guardian Live, Windows Report, IBTimes Australia

    Habt ihr auch gerade Probleme beim Einloggen? Schreibt es uns in die Kommentare, wir aktualisieren den Artikel, sobald EA sich meldet.

  • Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Xbox-Netzwerk fällt rund 20 Stunden aus: CTO entschuldigt sich persönlich

    Rund 20 Stunden lang ging bei vielen Xbox-Spielerinnen und -Spielern gar nichts mehr: Von Sonntagabend, den 26. Juli, bis in den Montag, den 28. Juli 2026 hinein, meldeten Nutzerinnen und Nutzer weltweit massive Probleme mit dem Xbox-Netzwerk. Logins schlugen fehl, gekaufte Spiele ließen sich nicht starten, und auch Downloads blieben hängen. Xbox reagierte mit einer ungewöhnlich offenen und persönlichen Entschuldigung.

    Was beim Ausfall genau schiefging

    Ursache war laut Xbox der Ausfall eines externen Lizenzierungssystems. Dieses System prüft im Hintergrund, ob ein Account das Recht besitzt, ein bestimmtes Spiel zu starten – die sogenannten Entitlement-Checks. Fiel diese Prüfung aus, blieb der Spielstart blockiert. Konkret berichteten Betroffene von folgenden Problemen:

    • Fehlgeschlagene Logins ins Xbox-Netzwerk auf Konsole, PC und Mobile
    • Digitale Spiele ließen sich trotz vorhandener Lizenz nicht starten
    • Auch bereits installierte Disc-Spiele waren betroffen, da die Berechtigungsprüfung ebenfalls online läuft
    • Download- und Update-Vorgänge blieben hängen oder brachen ab
    • Der Ausfall traf zeitlich mitten in den großen, mit Spannung erwarteten Release-Tag von Halo: Campaign Evolved

    Die Entschuldigung des Xbox-CTO

    Ungewöhnlich für einen Konzern dieser Größe: Xbox-CTO Scott Van Vliet meldete sich persönlich zu Wort und entschuldigte sich öffentlich mit klaren Worten: “This is an unacceptable situation, and we must do better” – auf Deutsch sinngemäß: “Das ist eine inakzeptable Situation, und wir müssen es besser machen.” Van Vliet bestätigte, dass der Traffic mittlerweile umgeleitet und die Dienste wieder vollständig hergestellt seien. Zusätzlich kündigte er eine interne Post-Incident-Review an, bei der die genauen Ursachen aufgearbeitet werden sollen.

    Kein Einzelfall: Schon der zweite große Ausfall in dieser Woche

    Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Erst wenige Tage zuvor, am 24. Juli, hatte bereits das PlayStation Network einen eigenen, unabhängigen Ausfall – unser Bericht zum PSN-Ausfall, der sogar die EA FC Pro World Championship verschieben ließ. Dass binnen weniger Tage gleich zwei der großen Plattform-Netzwerke stundenlang in die Knie gehen, nährt bei vielen Spielern den Eindruck, dass die Infrastruktur der großen Anbieter zunehmend unter Last steht – gerade an Wochenenden mit besonders vielen gleichzeitigen Logins. Besonders ärgerlich traf es dieses Mal Spielerinnen und Spieler, die pünktlich zum Release in unserem Bericht zum Release von Halo: Campaign Evolved einsteigen wollten und stattdessen vor einer Fehlermeldung standen.

    Aus unserer Sicht zeigt gerade die schnelle, unaufgeregte und persönliche Reaktion von Van Vliet, wie wichtig Xbox mittlerweile Transparenz bei solchen Vorfällen nimmt – früher wären solche Ausfälle oft tagelang nur über den Support-Status-Account kommentiert worden, ganz ohne persönliche Stellungnahme aus der Chefetage.

    Quelle: Windows Central, TechPowerUp

    Wart ihr auch vom Ausfall betroffen? Schreibt es uns in die Kommentare und erzählt, wie lange ihr ausgesperrt wart.

  • Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Es ist ein Tag, den es in der Halo-Geschichte so noch nicht gab: Halo: Campaign Evolved ist ab sofort weltweit verfügbar, und zwar nicht nur für Xbox Series X|S und PC, sondern erstmals in der Serien-Geschichte auch für die PlayStation 5. Master Chief verlässt damit offiziell die reine Xbox-Welt. Das komplett in der Unreal Engine 5 neu gebaute Remake des ursprünglichen Halo: Combat Evolved ist außerdem ab Release Teil von Xbox Game Pass.

    Wer schon seit dem 23. Juli die Premium- oder Collector’s Edition gekauft hat, konnte über die Early-Access-Phase bereits reinschauen. Seit heute können aber alle Spielerinnen und Spieler loslegen, egal auf welcher Plattform.

    Das steckt im Remake

    Optisch ist Campaign Evolved eine komplette Neuinterpretation der Kampagne von 2001, spielerisch bleibt der Kern erhalten. Neu hinzugekommen sind drei zusätzliche, offiziell kanonische Vorgeschichte-Missionen unter dem Titel “Operation: METEORITE”, die die Story rund um die Ankunft auf der Ring-Welt erweitern.

    • Komplettes Grafik- und Beleuchtungs-Remake auf Basis der Unreal Engine 5
    • Drei neue kanonische Missionen (“Operation: METEORITE”)
    • Online-Koop für bis zu vier Spieler
    • Splitscreen-Koop für zwei Spieler auf unterstützten Konsolen
    • Erstmals spielbar auf PlayStation 5, plus Xbox Series X|S, PC und Cloud
    • Ab Tag eins im Xbox Game Pass enthalten

    Warum es trotzdem keinen klassischen Multiplayer gibt

    Der größte Kritikpunkt ist schnell gefunden: Campaign Evolved bietet keinen kompetitiven Mehrspielermodus. Kein Slayer, kein Capture the Flag, keine Ranglisten – nur die Kampagne im Koop. Für ein Spiel, dessen originaler Multiplayer-Part Genre-Geschichte geschrieben hat, ist das für viele schwer nachvollziehbar, zumal der Preis kaum unter dem der Master Chief Collection liegt, die diesen Umfang bereits bietet. In Diskussionen auf Reddit und in der Steam-Community wird immer wieder dieselbe Vermutung geäußert: Microsoft und Halo Studios wollen offenbar nicht, dass ein neues, kostenloses PvP-Angebot dem eigenen Halo Infinite die Spielerzahlen abgräbt.

    Historischer Bruch mit Ansage

    Dass ausgerechnet Halo, jahrzehntelang das Aushängeschild der Xbox-Exklusivität, jetzt auf PlayStation landet, zeigt, wie sehr sich Microsofts Strategie seit den großen Studioschließungen und der Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts verändert hat. Aus unserer Sicht ist das technisch beeindruckende Remake ein kluger Schachzug, um eine neue Zielgruppe zu erreichen – die fehlende Multiplayer-Komponente wirkt aber wie eine bewusste Bremse, um die eigene Infinite-Community nicht zu verunsichern. Wer auf die volle Halo-Erfahrung mit PvP hofft, muss also weiterhin bei Halo Infinite bleiben. Unseren Bericht zu den eher durchwachsenen Testwertungen zu Campaign Evolved und zum Start der Early-Access-Phase am 23. Juli findet ihr bei uns im Archiv.

    Szene aus der neuen Kampagnen-Mission Operation Meteorite in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Master Chief im Nahkampf mit Energieschwert in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, ScreenRant, Shacknews

    Habt ihr euch Campaign Evolved schon geholt und was sagt ihr zum fehlenden Multiplayer? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Xbox testet werbefinanziertes Cloud-Gaming – kostenlos, aber mit Haken

    Xbox testet werbefinanziertes Cloud-Gaming – kostenlos, aber mit Haken

    Microsoft testet gerade ein neues Modell für Cloud-Gaming: Ausgewählte Teilnehmer des Xbox-Insider-Programms können ab sofort kostenlos streamen – finanziert wird das Ganze über Werbung.

    Wichtig zu wissen, bevor ihr euch Hoffnungen macht: Das Angebot gilt nur für Spiele, die ihr bereits besitzt, sowie für ausgewählte Free-to-Play-Titel wie Warzone, Genshin Impact oder War Thunder. Neue Vollpreisspiele bekommt ihr darüber nicht gratis.

    • Jede Streaming-Session ist auf maximal eine Stunde begrenzt.
    • Vor dem Start jeder Session läuft ein rund zweiminütiger Werbeblock.
    • Während des eigentlichen Spielens wird keine Werbung eingeblendet – die Unterbrechung passiert ausschließlich vorher.
    • Zahlende Cloud-Gaming-Abonnenten sehen grundsätzlich keine Werbung.
    • Die Teilnahme ist aktuell auf das Xbox-Insider-Programm beschränkt, ein breiterer Rollout ist bislang nicht offiziell angekündigt.

    Der Test reiht sich in Microsofts breitere Strategie ein, Cloud-Gaming stärker in kostenlose und kostenpflichtige Stufen aufzuteilen und so auch Spieler ohne Xbox Game Pass-Abo an Bord zu holen. Ob und wann das Modell den Weg zu allen Nutzern findet, ist noch offen – wir halten euch auf dem Laufenden.

    Quelle: Xbox Wire, Variety, Engadget

  • Halo: Campaign Evolved – Die Testwertungen sind da, und sie sind ein Serien-Tief

    Halo: Campaign Evolved – Die Testwertungen sind da, und sie sind ein Serien-Tief

    Die Reviews zu Halo: Campaign Evolved sind da – und das Bild ist gemischt bis solide, aber definitiv kein Überflieger. Das aufwendig modernisierte Remake der Original-Kampagne landet auf Metacritic bei 80 Punkten auf der PS5, 86 auf der Xbox Series X und nur 77 auf dem PC. Damit ist es laut mehreren Auswertungen die bislang am schlechtesten bewertete Halo-Kampagne der Reihe.

    Auf OpenCritic sieht es mit der Einstufung “Strong” und einem Schnitt von rund 83 Punkten etwas versöhnlicher aus: Das Spiel landet damit unter den besten 11 Prozent aller dort gelisteten Titel, 89 Prozent der Kritiker sprechen eine Empfehlung aus.

    Was die Tester loben: die spürbar modernisierte, treue Neuinszenierung der Original-Kampagne mit überarbeiteter Grafik und Steuerung. Kritisiert wird dagegen vor allem Folgendes:

    • Es gibt keinen kompetitiven Multiplayer-Modus – wer wegen PvP kauft, geht leer aus.
    • Die PC-Fassung, die auf der Unreal Engine 5 läuft, patzt bei einigen Testern mit Performance-Problemen.
    • Der Preis wird von mehreren Kritikern als zu hoch für “nur” ein Kampagnen-Remake ohne komplett neue Inhalte empfunden.
    • Einige technische Kanten bei Cutscenes und Ladezeiten trüben den sonst positiven Ersteindruck.

    Unterm Strich bekommt ihr laut den vorliegenden Testberichten ein handwerklich solides, liebevoll aufgehübschtes Kampagnen-Erlebnis – aber eben kein Meisterwerk, das die Serie neu erfindet. Wer die Original-Story von Halo noch mal in modernem Gewand erleben will, kommt trotzdem auf seine Kosten.

    Quelle: Forbes, OpenCritic

  • Original-Xbox-Klassiker starten durch: Vier Kult-Spiele sind jetzt offiziell auf PC spielbar

    Original-Xbox-Klassiker starten durch: Vier Kult-Spiele sind jetzt offiziell auf PC spielbar

    Nostalgie-Alarm für alle, die noch eine original Xbox im Schrank stehen haben: Microsoft bringt vier waschechte Klassiker der ersten Xbox-Generation offiziell auf den PC. Im Rahmen des neu gestarteten Xbox-Backward-Compatibility-Programms sind ab sofort Blinx: The Time Sweeper, Conker: Live and Reloaded, Crimson Skies: High Road to Revenge und Fuzion Frenzy auf PC und Windows-Handhelds spielbar.

    Wer eines der Spiele bereits digital auf Konsole besitzt, muss nicht noch mal zahlen und kann direkt über die Xbox-App unter Windows 11 loslegen. Alle anderen zahlen pro Titel rund 9,99 Dollar im Microsoft Store, alternativ sind alle vier Spiele auch über Xbox Game Pass enthalten.

    • Bis zu 4-fache Auflösungs-Skalierung für schärfere Bilder auf modernen Displays
    • VSync-Unterstützung sowie Vollbild- und Fenstermodus
    • Anisotrope Filterung und verbessertes Anti-Aliasing gegen Kanten-Flimmern
    • Neue Emulationstechnik, die Xbox-Spiele erstmals nativ unter Windows laufen lässt
    • Achievements sollen laut Xbox in einem späteren Update nachgereicht werden

    Xbox-Vizepräsident Jason Ronald bestätigte, dass das Backward-Compatibility-Programm damit erstmals offiziell auf den PC ausgeweitet wird und dass in Zukunft weitere Oldtimer aus dem Original-Xbox-Katalog nachgereicht werden sollen. Für die PC- und Handheld-Community ist das ein klares Zeichen: Xbox will seine Plattform-Grenzen weiter aufweichen und alte Schätze nicht in der Schublade verstauben lassen.

    Der Original-Xbox-Klassiker Crimson Skies: High Road to Revenge läuft dank des neuen Xbox-Backward-Compatibility-Programms jetzt auch auf einem Windows-Handheld
    Bildquelle: GamingTrend (gamingtrend.com)

    Quelle: GamingTrend, Engadget

  • Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Halo: Campaign Evolved: Early Access startet heute für Premium- und Collector’s-Edition-Käufer

    Master-Chief-Fans aufgepasst: Ab heute, dem 23. Juli 2026, startet der Early Access zu Halo: Campaign Evolved. Allerdings nur für einen bestimmten Kreis: Wer die Premium-Edition (69,99 Dollar) oder die Collector’s Edition vorbestellt hat, darf ab 8 Uhr PDT schon fünf Tage früher loslegen als alle anderen.

    Geboten wird das komplette Remake der ursprünglichen Halo-Kampagne, runderneuert mit HD-Grafik, überarbeiteten Cutscenes und einer komplett neuen, dreiteiligen Zusatz-Story, die es so im Original nicht gab. Gespielt werden kann solo, im klassischen 2-Spieler-Splitscreen auf der Konsole oder im Online-Koop mit bis zu vier Leuten – inklusive Crossplay und Cross-Progression zwischen den Plattformen.

    Der Vollrelease für alle folgt dann am 28. Juli 2026, gleichzeitig für Xbox Series X|S, PlayStation 5 und PC über Steam. Wer vorbestellt, sichert sich zusätzlich das kosmetische “Foundry Armory”-Paket. Damit setzt Xbox voll auf den Nostalgie-Faktor, verbindet das aber mit waschechten Next-Gen-Verbesserungen bei Technik und Umfang.

    Für alle, die jetzt schon reinschauen wollen: Der Early Access läuft bis zum Vollrelease durch, Speicherstände und Fortschritt übertragen sich danach nahtlos. Wer noch unschlüssig ist, kann sich in den ersten Tagen also in Ruhe ein Bild machen, bevor der Rest der Community am 28. Juli nachzieht.

    Szene aus dem Koop-Modus von Halo: Campaign Evolved in der neu gestalteten Bibliothek-Umgebung
    Bildquelle: Halo Waypoint, offizielles Pressematerial

    Quelle: AltChar, Halo Waypoint

  • Halo: Campaign Evolved startet als Day-One-Titel im Xbox Game Pass

    Halo: Campaign Evolved startet als Day-One-Titel im Xbox Game Pass

    Xbox legt bei seinem Abo-Dienst noch mal richtig nach. Microsoft hat die zweite Welle der Juli-Neuzugänge für den Xbox Game Pass bekannt gegeben, und der größte Name darunter ist klar: Halo: Campaign Evolved kommt als waschechter Day-One-Titel ins Abo.

    Konkret läuft das so ab: Wer vorbestellt hat, darf schon ab dem 23. Juli per Early Access ran, der Vollrelease für alle Game-Pass-Abonnenten folgt dann am 28. Juli. Damit müsst ihr also nicht extra zur Kasse gehen, um in die neu aufgelegte Kampagne des Master Chief einzusteigen.

    Offizielles Key Art zu Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Aber Microsoft hätte nicht Microsoft sein müssen, wenn es dabei bleiben würde. Schon heute, am 22. Juli, ist der Koop-Horror-Titel Shift at Midnight direkt als Day-One-Release im Game Pass Ultimate und PC Game Pass verfügbar. Das Setting: Ihr übernehmt gemeinsam mit Freunden die Nachtschicht in einer einsamen Tankstelle und müsst rausfinden, was es mit den mysteriösen Vorfällen dort auf sich hat — während ihr nebenbei versucht, nicht selbst Teil der nächsten Gruselgeschichte zu werden.

    Abgerundet wird die Welle durch weitere Titel wie Mistfall Hunter und Beast of Reincarnation, die ebenfalls direkt am Starttag im Abo landen. Für Game-Pass-Abonnenten heißt das: Diesen Monat gibt es mal wieder mehr als genug Grund, den Controller in der Hand zu behalten.

    Quelle: Xbox Wire

  • The Planet Crafter landet im Game Pass – und bringt euren eigenen Planeten zum Blühen

    The Planet Crafter landet im Game Pass – und bringt euren eigenen Planeten zum Blühen

    The Planet Crafter ist ab sofort Teil von Xbox Game Pass Ultimate, PC Game Pass sowie Game Pass Premium – ein Day-One-Release direkt im Abo, verfügbar auf Xbox Series X|S, PC, PS5 und über Cloud Gaming.

    Das Konzept: Ihr landet mit eurem Raumschiff auf einem lebensfeindlichen, giftigen Planeten und müsst ihn Schritt für Schritt bewohnbar machen. Ressourcen sammeln, eine Basis errichten, Sauerstoffgehalt und Temperatur der Atmosphäre anheben – alles läuft in Echtzeit ab und lässt sich sowohl solo als auch im Koop mit Freunden angehen.

    Auf Steam gehört das Spiel seit Jahren zu den Fan-Lieblingen im Survival-Genre: Über 36.000 Nutzerbewertungen ergeben dort ein „Überwältigend positiv“-Rating – ungewöhnlich stark für ein vergleichsweise kleines Studio-Projekt. Der Reiz liegt vor allem im entspannten, meditativen Spielgefühl: Es gibt keine Gegner, die euch angreifen, dafür aber jede Menge sichtbaren Fortschritt – vom giftigen Ödland zur grünen Wiese.

    Für alle, die das Spiel bisher verpasst haben, ist der Game-Pass-Deal jetzt die perfekte Gelegenheit, ohne zusätzlichen Kauf reinzuschauen. Wer schon Fan von Terraforming- und Basisbau-Spielen ist, dürfte hier schnell hängen bleiben.

    Quelle: Xbox Wire

  • Xbox-Kahlschlag: 3.200 Stellen weg, vier Studios abgestoßen

    Xbox-Kahlschlag: 3.200 Stellen weg, vier Studios abgestoßen

    Bei Xbox rollen gerade richtig Köpfe. Die neue Xbox-Chefin Asha Sharma hat den nach eigenen Worten „bedeutendsten Umbau” in der Geschichte der Sparte angekündigt – und der Einschnitt ist heftig: Rund 3.200 Stellen fallen weg, das sind etwa 20 Prozent der gesamten Xbox-Belegschaft. Etwa 1.600 Jobs sind bereits jetzt betroffen, der Rest wird gestaffelt bis zum 30. Juni 2027 abgebaut.

    Als Begründung nennt Sharma die Wirtschaftlichkeit der eigenen Studios: Man arbeite dort mit Margen, die drei- bis zehnmal niedriger seien als bei vergleichbaren Plattform- und Publishing-Geschäften. Konkret heißt das für vier Studios das Ende als Teil von Xbox: Ninja Theory, Undead Labs, Compulsion Games und Double Fine Productions werden verkauft beziehungsweise ausgegliedert. Zusammen hängen an den vier Teams rund 350 Arbeitsplätze.

    Double Fine und Compulsion Games sollen komplett unabhängig weiterarbeiten und behalten ihre eigenen Marken. Ninja Theory und Undead Labs gehen dagegen an neue Eigentümer, die laut Ankündigung die Weiterfinanzierung von Projekten wie einer möglichen Fortsetzung von Senua und von State of Decay 3 sicherstellen sollen. Was das im Detail für die laufenden Projekte bedeutet, ist aktuell aber noch offen.

    Die Reaktionen aus der Branche fallen entsprechend kritisch aus. Berichten zufolge soll bei id Software die Belegschaft um bis zu die Hälfte schrumpfen, das Team hinter The Elder Scrolls Online um bis zu 50 Prozent gekürzt werden. Beim Activision-Blizzard-Bereich warten viele Mitarbeitende noch auf Klarheit über ihre Situation. Manche Beobachter spekulieren inzwischen sogar offen darüber, ob Xbox langfristig als eigenständige Einheit aus Microsoft herausgelöst werden könnte.

    Für die Spieler-Community bleibt vor allem die Unsicherheit: Welche Spiele und Studios am Ende wirklich profitieren – oder verlieren – werden, zeigt sich wohl erst in den kommenden Monaten.

    Quelle: Xbox Wire, GeekWire, PC Gamer