Tag: Xbox

  • Gears of War: E-Day – Offene Beta ist da, so kommt ihr kostenlos rein

    Gears of War: E-Day – Offene Beta ist da, so kommt ihr kostenlos rein

    Wer schon immer mal in die Stiefel eines jungen Marcus Fenix schlüpfen wollte, muss jetzt nicht mehr warten: Die offene Beta zu Gears of War: E-Day ist seit dem 13. August live und bis zum 17. August für alle Spieler auf Xbox Series X|S und PC kostenlos spielbar – ganz ohne Vorbestellung oder Game-Pass-Abo. Vorausgegangen war eine exklusive Early-Access-Phase für Vorbesteller und Game-Pass-Ultimate-Abonnenten.

    Was ist in der offenen Gears of War E-Day Beta enthalten?

    Die Beta bringt zwei Modi mit: Neu und zentral ist Horde Siege, ein 12-Spieler-PvE-Modus, bei dem drei Vierer-Squads gemeinsam eine riesige Karte namens Golden Quarter gegen Horden von Locust verteidigen müssen – inklusive R.I.G.-Zielen, Nachschub-Verstecken, Nebenzielen und dramatischen Invasion-Events. Dazu kommt das klassische 4v4-Versus-PvP auf den beiden Karten Market und Outpost. Wer mitspielt, sammelt nebenbei exklusive Beta-Belohnungen wie Charakter- und Waffen-Skins, die anschließend mit in das fertige Spiel übernommen werden.

    • Early Access (Vorbesteller/Game Pass Ultimate): 6. bis 10. August, nur Horde Siege
    • Offene Beta (alle Spieler): 13. bis 17. August, Horde Siege + 4v4 Versus
    • Plattformen: Xbox Series X|S und PC
    • Karten: Golden Quarter (Horde Siege), Market und Outpost (Versus)
    • Belohnungen: exklusive Skins, die ins Hauptspiel übernommen werden

    Warum ist E-Day für die Gears-of-War-Reihe so ein großer Schritt?

    E-Day ist kein weiterer Ableger der bekannten Kampagne, sondern ein waschechtes Prequel: Das Spiel erzählt den allerersten Tag des Krieges gegen die Locust, lange vor den Ereignissen des ersten Gears of War. Für die Serie ist das ein mutiger Schritt zurück zu den Wurzeln, nachdem die Hauptreihe zuletzt eher in die Breite gewachsen ist. Aus unserer Sicht ist genau das der richtige Zeitpunkt für einen Prequel-Reboot: Mit Horde Siege testet The Coalition gleichzeitig ein völlig neues PvE-Format, das deutlich größer gedacht ist als das klassische Horde-Modus-Konzept der Vorgänger – ein Risiko, das sich aber auszahlen könnte, wenn die Community in der Beta positiv reagiert. Das fertige Spiel erscheint am 6. Oktober 2026.

    Wer nach der Beta schon mal in Sammellaune ist: Zum Release gibt es auch einen limitierten “Storm King”-Xbox-Controller passend zum Spiel, über den wir bereits berichtet haben.

    Ankündigungsgrafik zur offenen Beta von Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Gears of War (offizielles Pressematerial)
    Übersicht der exklusiven Beta-Belohnungen für Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Gears of War (offizielles Pressematerial)

    Quelle: Gears of War (offiziell), Xbox Wire

    Habt ihr die Beta schon ausprobiert? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euch Horde Siege gefällt!

  • Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Gerücht: Xbox Elite Controller Series 3 – Leak zeigt Prototyp mit eingebautem Display

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht/einen Leak, das/der bislang NICHT offiziell von Microsoft bestätigt wurde.

    Ein ziemlich schräger Fund sorgt gerade für Gesprächsstoff in der Xbox-Community: Ein Reddit-Nutzer soll auf dem Gebraucht-Marktplatz OfferUp für gerade einmal 200 Dollar einen Prototyp des noch gar nicht offiziell angekündigten Xbox Elite Controller Series 3 erstanden haben. Berichten zufolge stammte das Angebot aus der Gegend um Seattle – also praktisch vor der Haustür von Microsoft. Wirklich benutzen lässt sich das Ding aber offenbar nicht: Weder per Kabel noch kabellos soll sich der Controller mit einer Konsole oder einem PC verbinden lassen, stattdessen blinkt angeblich nur eine rote LED.

    Ist der Xbox Elite Controller Series 3 schon offiziell angekündigt?

    Nein. Bislang gibt es von Microsoft keinerlei offizielle Bestätigung für ein drittes Elite-Modell. Der aktuell aktuelle offizielle Xbox-Auftritt führt weiterhin nur den Elite Wireless Controller Series 2 im Sortiment. Alles, was aktuell kursiert, stammt aus einem mittlerweile gelöschten Reddit-Post samt gelöschtem Account – Microsoft selbst äußert sich dazu offiziell nicht.

    Was zeigt der geleakte Prototyp des Xbox Elite Controller Series 3?

    Laut Fund auf Reddit soll der Prototyp direkt neben dem Pair-Button ein kleines, bislang unbekanntes Display verbaut haben – ein Feature, das es beim aktuellen Elite Series 2 schlicht nicht gibt. Weiteren Berichten zufolge, unter anderem von PC Gamer und Windows Central, sollen zudem ein überarbeitetes D-Pad, zwei neue Scroll-Räder sowie ein austauschbarer, offenbar kleinerer Akku zu erkennen sein. Auf Controller und Akku sollen außerdem “Not For Sale”-Aufdrucke sowie Platzhalter statt echter Zulassungsnummern zu sehen gewesen sein – typische Merkmale eines echten Vorserien-Prototyps. Der ursprüngliche Reddit-Thread ging kurz nach dem Auftauchen offline, die Bilder sollen aber vorher gesichert worden sein.

    Einordnung: Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, wäre ein eigenes Display am Elite-Controller tatsächlich ein spürbarer Sprung. Aktuell zeigt der Elite Series 2 Status-Infos wie Akkustand oder Profilwechsel nur über kleine LEDs an der Oberseite – ein Mini-Display könnte hier deutlich mehr Komfort bringen, etwa beim schnellen Wechsel zwischen lokaler Konsolen-Verbindung und Cloud-Gaming-Servern. Zur Erinnerung: Der erste Elite Controller kam 2015, die zweite Generation folgte im Sommer 2019 zur Ankündigung und im Herbst desselben Jahres regulär im Handel – Microsoft lässt sich für neue Elite-Generationen also traditionell viel Zeit. Besondere Xbox-Controller sorgen ohnehin regelmäßig für Aufsehen, wie zuletzt beim limitierten Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zu sehen war – nur dass es sich diesmal eben um ein ungeprüftes Leak statt um ein bestätigtes Produkt handelt.

    Bis Microsoft sich offiziell äußert, bleibt also erstmal alles Spekulation. Beobachter gehen aber davon aus, dass ein solcher Prototyp nicht ohne Grund den Weg auf einen Gebraucht-Marktplatz gefunden hat – meist ein Zeichen dafür, dass ein Produkt intern schon deutlich weiter fortgeschritten ist, als man von außen vermuten würde.

    Quelle: PC Gamer, Windows Central, Beebom

    Bleibt dran auf Scene Gamers – wir halten euch auf dem Laufenden, sobald es handfeste Neuigkeiten zum Xbox Elite Controller Series 3 gibt!

  • Forza Horizon 6: Schatzkiste in der Shimanoyama-Region finden – so geht’s

    Forza Horizon 6: Schatzkiste in der Shimanoyama-Region finden – so geht’s

    Die Shimanoyama-Region versteckt diese Woche eine Schatzkiste mit 100.000 Credits – wir zeigen dir genau, wo du sie findest.

    Der wöchentliche Treasure Hunt gehört bei Forza Horizon 6 fest zum Festival-Playlist-Rhythmus: Playground Games versteckt jede Woche eine Kiste irgendwo auf der Karte und gibt dazu ein Fotohinweis-Rätsel mit auf den Weg. Diese Woche ist die Shimanoyama-Region an der Reihe, und wer die Kiste knackt, kassiert nicht nur ordentlich Credits, sondern kommt auch beim Season-Fortschritt ein Stück weiter.

    Wo genau liegt die Schatzkiste in der Shimanoyama-Region?

    Die Kiste steckt im Shimanoyama Circuit, also der Rundstrecke ganz im Nordosten der Shimanoyama-Region. Auf der Karte erkennst du die Stelle an dem roten Icon mit der karierten Zielflagge – das markiert das Straßenrennen-Event an genau diesem Circuit. Reise per Schnellreise dorthin, das spart dir die Anfahrt und du landest direkt vor dem Eingang der Strecke.

    Wie finde ich die Kiste konkret vor Ort?

    Sobald du durch das Haupttor der Rennstrecke gefahren bist, siehst du auf der linken Seite eine Reihe offener Boxengassen mit Werbebannern über den Toren – das sind die typischen Service-Stationen, wie man sie von Rennveranstaltungen kennt. Die Schatzkiste steht in der dritten Box von links. Du musst nichts Kompliziertes anstellen: Einfach mit deinem Wagen in die Kiste hineinfahren, dann zerbricht sie und die Belohnung wird automatisch gutgeschrieben.

    Ein paar Dinge, die den Ablauf erleichtern:

    • Nutze die Schnellreise-Funktion zum Circuit-Icon, statt selbst querfeldein zu fahren – das spart Zeit und du verpasst die Boxengasse nicht.
    • Achte beim Durchfahren des Tors direkt nach links, die Boxen liegen unmittelbar hinter der Einfahrt.
    • Zähle die Boxen von der Einfahrt aus durch, die Kiste steht in der dritten – bei schneller Fahrt übersieht man sie sonst leicht.

    Belohnt wirst du für den Fund mit 100.000 Credits sowie drei Punkten für die Festival-Playlist der laufenden Season. Diese Punkte sind kein reiner Bonus nebenbei: Sie zählen direkt auf die Season-Fortschrittsleiste ein und helfen dabei, die saisonalen Belohnungsautos sowie weitere Meilenstein-Boni der aktuellen Serie freizuschalten. Wer also ohnehin auf ein bestimmtes Fahrzeug aus der laufenden Season spart, sollte den Treasure Hunt nicht auslassen.

    Zur Einordnung: Treasure Hunts sind kein neues Feature, sondern ziehen sich schon durch mehrere Horizon-Ableger als wiederkehrender Bestandteil der Festival Playlist. Playground Games nutzt das Format bewusst, um Spieler jede Woche aufs Neue über die komplette Karte zu schicken, statt nur an den immer gleichen Rennstrecken zu grinden. Für Neueinsteiger in Forza Horizon 6 ist das ein guter Nebeneffekt: Man lernt automatisch Ecken der Karte kennen, die man sonst vielleicht nie angesteuert hätte, und wird nebenbei fürs Erkunden belohnt. Den aktuellen Stand rund um Events und Fahrzeuge der laufenden Season findest du auch auf der offiziellen Xbox-Seite zu Forza Horizon 6.

    Solltest du die Kiste nicht sofort finden: Unter Hauptmenü > Festival Playlist > aktuelle Season > Treasure Hunt zeigt dir das Spiel zusätzlich das offizielle Fotohinweis-Rätsel an.

    Quelle: PC Gamer

    Hast du die Kiste schon geknackt oder suchst du noch? Schreib uns in den Kommentaren, wie schnell du sie gefunden hast!

  • The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    The Elder Scrolls 6: Xbox-Chefin lässt Fans jetzt acht Buchstaben raten

    Offizielle Infos zu The Elder Scrolls 6 sind seit dem ersten Teaser-Trailer 2018 Mangelware. Umso mehr Wirbel löst jetzt eine beiläufige Aussage aus einem internen Preview-Event aus: Laut Berichten hat eine Xbox-Führungskraft dort erwähnt, dass der finale Titel des Spiels einen Untertitel mit genau acht Buchstaben trägt. Mehr wurde nicht verraten – und genau das reicht der Community, um seitdem wild zu spekulieren.

    Was genau gesagt wurde

    Die Aussage fiel offenbar eher beiläufig am Rande eines geschlossenen Presse- und Partner-Events, bei dem Xbox-Führungskräfte The Elder Scrolls 6 in einer frühen Form präsentiert haben. Ein achtstelliger Untertitel würde zu bekannten Vorgängern passen, denn auch “Oblivion”, “Morrowind” und “Skyrim” reihen sich exakt in dieses Buchstabenschema ein, wobei “Skyrim” nur sieben Buchstaben hat und “Oblivion” wiederum acht. Fans durchforsten seit der Meldung Wortlisten, Ortsnamen aus der Spielwelt Tamriel und alte Lore-Begriffe nach Kandidaten, die exakt passen könnten.

    Warum Bethesda mit Infohappen so sparsam ist

    Das Muster ist bei Bethesda nicht neu: Auch Starfield wurde jahrelang nur in homöopathischen Dosen angeteasert, bevor es tatsächlich Gameplay-Material gab. Bei The Elder Scrolls 6 kommt hinzu, dass Bethesda zuletzt mit Starfield und den Folgen der Microsoft-Übernahme alle Hände voll zu tun hatte – ein konkretes Release-Fenster für ES6 gibt es bis heute nicht. Aus unserer Sicht ist das Acht-Buchstaben-Detail deshalb weniger eine echte Ankündigung als ein kalkulierter Hype-Funke: genug, um tagelang Gesprächsstoff zu liefern, ohne dass Bethesda sich auf irgendetwas festlegen müsste.

    Das Preview-Event, bei dem die Aussage fiel, war ohnehin ein turbulenter Tag für Xbox: Während drinnen über The Elder Scrolls 6 gesprochen wurde, sorgte draußen eine ganz andere Aktion für Aufsehen – mehr dazu in unserem Bericht über die aufblasbare Protest-Ratte vor dem Microsoft-Gebäude.

    Illustration zur Namens-Spekulation um The Elder Scrolls 6
    Bildquelle: GameStar (gamestar.de)

    Quelle: GameStar

    Habt ihr schon einen heißen Kandidaten für den Untertitel? Schreibt eure Tipps in die Kommentare – wir sammeln die besten!

  • Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Gears of War: E-Day bekommt limitierten “Storm King”-Xbox-Controller

    Xbox macht Ernst mit limitiertem Zubehör: Passend zum Launch von Gears of War: E-Day bringt Microsoft einen eigenen Xbox Wireless Controller im “Storm King”-Design auf den Markt. Ab sofort können Fans das Sondermodell bei teilnehmenden Händlern weltweit vorbestellen, wie Xbox Wire offiziell bestätigt.

    Das steckt im Storm-King-Design

    Optisch setzt der Controller auf ein rissiges Schwarz-Rot-Muster, das an geborstenes Vulkangestein erinnert. Im Zentrum sitzt ein rotes Zahnrad mit dem Crimson-Omen-Logo der Reihe, dazu sind Xbox-Taste, View-, Menu- und Share-Button in kräftigem Blutrot gehalten. Das Design reiht sich damit in die lange Liste franchise-spezifischer Editionen ein, die Xbox in den letzten Jahren rund um große Erstveröffentlichungen aufgelegt hat.

    Nahaufnahme des Gears of War E-Day Limited Edition Xbox Wireless Controllers mit rot-schwarzem Design und Crimson-Omen-Logo
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Preis, Verfügbarkeit und was das für Sammler bedeutet

    Der “Storm King”-Controller kostet 89,99 US-Dollar beziehungsweise 84,99 britische Pfund und ist ab sofort vorbestellbar. Eine Lieferung rechtzeitig zum Release von Gears of War: E-Day am 6. Oktober 2026 gilt als wahrscheinlich, ein festes Auslieferungsdatum hat Xbox bislang aber nicht genannt. Wer lieber ein individuelles Design möchte, kann alternativ auf das offizielle Xbox Design Lab zurückgreifen, über das sich Controller in Eigenregie gestalten lassen.

    Einordnung: Zubehör als Stimmungsmesser vor dem Release

    Solche limitierten Controller sind für Microsoft in erster Linie ein Marketinginstrument kurz vor großen Launches – sie erzeugen zusätzliche Sichtbarkeit im Handel und bei Sammlern, ohne dass am eigentlichen Spiel etwas verändert wird. Bemerkenswert ist der Zeitpunkt: Die offene Beta zu Gears of War: E-Day startet nur einen Tag später, am 13. August, nachdem die Early-Access-Phase für Vorbesteller und Game-Pass-Ultimate-Abonnenten bereits Anfang des Monats gelaufen ist. Xbox bündelt Zubehör-Ankündigung und Beta-Start also bewusst in derselben Woche, um das Interesse an Gears of War vor dem eigentlichen Release im Oktober hochzuhalten.

    Der Storm-King-Controller zu Gears of War: E-Day zusammen mit weiteren Xbox-Editionsprodukten
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Designentwurf des Gears of War E-Day Controllers aus dem Xbox Design Lab
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, Insider Gaming

    Würdet ihr euch den Storm-King-Controller für euer Xbox-Regal holen, oder reicht euch das Spiel selbst? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Riesige aufblasbare Ratte crasht internes Preview zu Elder Scrolls 6

    Kurioser Kontrast bei Bethesda: Während Xbox-Chefin Asha Sharma in einem internen Preview The Elder Scrolls 6 als “unglaublich” bezeichnete, stellten gewerkschaftlich organisierte Mitarbeitende direkt vor dem Studio-Gebäude in Rockville, Maryland, eine riesige aufblasbare Ratte auf. Das Timing war kein Zufall, sondern ein bewusst platzierter Protest während des Konzern-Showcases.

    Berichten von Eurogamer und Video Games Chronicle zufolge sollte die Aktion auf anhaltenden Unmut über vorangegangene Entlassungswellen bei Bethesda aufmerksam machen. Die Botschaft: Große Ankündigungen zu einem der meisterwarteten Elder-Scrolls-Titel überhaupt sollen nicht darüber hinwegtäuschen, dass im selben Konzern Stellen abgebaut wurden.

    Warum ausgerechnet eine Ratte?

    Die aufblasbare Ratte ist in den USA ein jahrzehntealtes Protestsymbol der Gewerkschaftsbewegung. Sie wird traditionell vor Firmengebäuden aufgestellt, wenn Arbeitnehmervertretungen einem Unternehmen unfaires Verhalten gegenüber der Belegschaft vorwerfen wollen. Dass ausgerechnet vor einem internen Xbox-Termin zu einem der wichtigsten Rollenspiele der nächsten Jahre so ein Protest stattfand, zeigt, wie angespannt das Verhältnis zwischen Teilen der Bethesda-Belegschaft und der Konzernführung von Microsoft weiterhin ist.

    Kein Einzelfall bei Xbox-Studios

    Der Protest reiht sich in eine längere Serie von Spannungen zwischen Xbox-Studios und ihren Mitarbeitenden ein. Erst vor wenigen Tagen berichteten wir über Entlassungen bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved – ebenfalls ein Xbox-eigenes Studio. Die Ratte vor Bethesda zeigt: Das Thema Jobsicherheit beschäftigt die Belegschaft über einzelne Studios hinweg, während die Konzernspitze gleichzeitig neue Blockbuster wie Elder Scrolls 6 bewirbt.

    Für Spieler:innen ändert der Vorfall an sich erst einmal nichts an der Entwicklung von Elder Scrolls 6 – ein Erscheinungstermin wurde weiterhin nicht genannt. Aus unserer Sicht ist die Aktion aber ein bemerkenswertes Signal: Je näher große Xbox-Titel ihrer Enthüllung oder ihrem Release kommen, desto lauter werden offenbar auch die Stimmen aus der eigenen Belegschaft, die auf strukturelle Probleme hinweisen wollen. Das dürfte Microsoft in den kommenden Monaten weiter begleiten, gerade wenn TES6 offizieller vorgestellt wird.

    Quelle: Eurogamer, Video Games Chronicle

    Die riesige aufblasbare Gewerkschafts-Ratte vor dem Bethesda-Gebäude als Protestsymbol gegen Entlassungen
    Bildquelle: Eurogamer
    Bethesda-Mitarbeitende protestieren mit der aufblasbaren Ratte Scabby vor dem Studio während des internen TES6-Previews
    Bildquelle: Video Games Chronicle

    Was haltet ihr von der Aktion – berechtigter Protest oder unpassendes Timing? Diskutiert mit uns in den Kommentaren.

  • Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Geleakte interne Mail: Blizzard soll aktuell Xboxs bestes Studio sein

    Während bei Xbox insgesamt seit Monaten eher schlechte Nachrichten die Runde machen, kommt aus einer geleakten internen E-Mail ein ganz anderer Ton. Laut einem Bericht von Windows Central soll Blizzard Entertainment das mit Abstand bestperformende Studio im gesamten Xbox-Portfolio sein – und das in einem Geschäftsjahr, in dem andere Bereiche des Konzerns massiv unter Druck stehen.

    Beleuchtetes Blizzard-Entertainment-Logo an der Wand des Firmensitzes
    Bildquelle: PC Gamer (pcgamer.com)

    Das steckt in der geleakten E-Mail

    Verfasst wurde die interne Mitteilung von Blizzard-Präsidentin Johanna Faries. Darin bezeichnet sie das gerade abgeschlossene Geschäftsjahr (Juli 2025 bis Juni 2026) als das drittbeste Umsatzjahr in der Geschichte des Studios. Haupttreiber sollen zwei Titel sein: Overwatch erzielte demnach sein bestes Quartal seit 2022, während das Diablo-4-Addon „Lord of Hatred“ ebenfalls kräftig zum Wachstum beigetragen haben soll. Laut dem Leak habe Blizzard die internen Umsatzprognosen von Microsoft sogar deutlich übertroffen – und sei damit derzeit profitabler als das eigentlich als Vorzeige-Marke gehandelte Call of Duty.

    Warum das gerade jetzt für Xbox eine große Sache ist

    Der Kontext macht den Leak besonders brisant: Die Xbox-Sparte insgesamt soll laut denselben Berichten im vergangenen Jahr rund 11 Prozent Umsatz eingebüßt haben, mehrere Studios im Microsoft-Portfolio mussten zuletzt Stellen streichen – erst kürzlich hatten wir berichtet, wie bei Halo Studios nach dem Start von Campaign Evolved mehrere Entwicklerinnen und Entwickler ihren Job verloren haben. Vor diesem Hintergrund wirkt Blizzards Erfolgsmeldung fast wie ein Kontrastprogramm. Aus unserer Sicht zeigt der Leak vor allem, wie unterschiedlich die einzelnen Studios innerhalb des riesigen Microsoft-Gaming-Konzerns aktuell dastehen – und wie sehr sich Live-Service-Erfolge wie Overwatch und Diablo 4 mittlerweile auszahlen, während klassische Einzelspieler-Flaggschiffe wie Halo mit Umbrüchen kämpfen. Offiziell bestätigt hat weder Microsoft noch Blizzard die Zahlen aus der E-Mail bislang.

    Quelle: Windows Central, PC Gamer

    Was haltet ihr davon, dass ausgerechnet Blizzard gerade Xboxs Zugpferd ist? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Halo Studios: Nach dem Start von Campaign Evolved verlieren mehrere Entwickler ihren Job

    Halo Studios: Nach dem Start von Campaign Evolved verlieren mehrere Entwickler ihren Job

    Kaum ist Halo: Campaign Evolved seit dem 28. Juli 2026 auf dem Markt, gibt es bei Halo Studios schon wieder Ärger um Jobs. Mehrere langjährige Mitarbeitende haben laut übereinstimmenden Berichten in den letzten Tagen ihre Stelle verloren – und das nur wenige Tage nach dem großen Release.

    Was genau passiert ist

    Seit dem 6. August häufen sich LinkedIn-Beiträge von Betroffenen, die ihren Abschied vom Studio öffentlich machen. Besonders viel Aufmerksamkeit bekam der Post von Producer Nick Treitman, der schrieb: „Nach 6,5 Jahren bei Halo und ebenso vielen überstandenen Entlassungsrunden hat es mich jetzt doch erwischt.“ Betroffen sind vor allem Contractor-Stellen, also extern angestellte Kräfte, nicht die Kernbelegschaft von Halo Studios.

    Microsoft dementiert Entlassungen – Betroffene widersprechen

    Ein Xbox-Insider erklärte gegenüber der Presse: „Es gab keine Entlassungen bei Halo Studios. Es kommt oft vor, dass externe Vertragsverhältnisse nach dem Release eines Spiels enden. Das ist es, was die Leute gerade bemerken.“ Offiziell äußert sich Microsoft bislang nicht. Für die betroffenen Contractors fühlt sich das trotzdem wie ein klassischer Jobverlust an, und genau diese Diskrepanz zwischen offizieller Sprachregelung und persönlicher Erfahrung sorgt gerade für Wirbel in der Community.

    Aus unserer Sicht ist die Debatte um Wortklauberei zwischen ‚Layoffs‘ und ‚auslaufenden Contractor-Verträgen‘ ziemlich durchsichtig: Für die Menschen, die morgen ohne Job dastehen, macht es keinen Unterschied, wie Microsoft die Situation nennt. Der Fall reiht sich damit in eine längere Serie von Personalabbau-Meldungen bei Xbox-Studios der letzten Jahre ein, die unter dem Schlagwort „Xbox Reset“ diskutiert wird – ein Muster, bei dem kurz nach großen Releases immer wieder Stellen abgebaut werden, obwohl die Spiele selbst gut ankommen.

    Quelle: Game Developer, Windows Central

    Was denkt ihr über den Umgang mit Contractor-Verträgen in der Spielebranche? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    The Coalition hat es getan: Der erste richtige Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day ist da, und zwar direkt mit einem kompletten Deep Dive obendrauf. Statt nur ein paar Sekunden Gameplay zu zeigen, packt Xbox diesmal aus: neue Maps, ein frischer Koop-Modus und ein fester Termin für die Open Beta.

    Das steckt im Multiplayer-Deep-Dive

    Im Zentrum des Reveals steht “Horde Siege”, ein neuer 12-Spieler-Koop-Modus, der drei Dreier-Squads gegen Wellen von Locust antreten lässt und damit den klassischen Horde-Gedanken der Serie nochmal aufbohrt. Daneben bekommt E-Day einen klassischen 4v4-“Versus”-Modus spendiert, der zum Launch mit fünf Karten startet: Battleship, Outpost, Precinct, Market und Skyward. Gespielt wird dort in den vertrauten Spielarten Team Deathmatch, Conquest, Demolition und Crucible – also genau die Mischung, die Gears-Veteranen seit Jahren erwarten.

    Wann ihr selbst ran dürft

    Wer nicht bis zum Release warten will, kann schon früher rein: Die Open-Beta-Phase startet am 6. August, Zugang bekommen alle, die das Spiel vorbestellt haben oder ein Abo von Xbox Game Pass Ultimate beziehungsweise PC Game Pass besitzen. Der volle Release von Gears of War: E-Day ist für den 6. Oktober 2026 angesetzt, das Spiel erscheint für Xbox Series X/S, PC und direkt im Game Pass.

    Einordnung: Warum Horde Siege ein cleverer Schachzug ist

    Aus unserer Sicht zeigt The Coalition mit Horde Siege, dass man aus den Fehlern vergangener Teile gelernt hat. Der klassische Horde-Modus war seit “Gears of War 2” zwar immer ein Fan-Liebling, wurde in den letzten Ablegern aber zunehmend als reine Zusatzbeschäftigung neben dem eigentlichen Versus-Multiplayer wahrgenommen. Indem Horde Siege jetzt als gleichwertiger, eigenständiger 12-Spieler-Modus präsentiert wird und nicht nur als Bonus-Content nachgereicht wird, signalisiert das Studio, dass Koop-Fans diesmal von Anfang an mitgedacht werden – ein Punkt, an dem sich vorherige Teile der Reihe durchaus Kritik gefallen lassen mussten.

    Szene aus dem Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Bleibt die Frage, ob fünf Versus-Maps zum Launch reichen. Im Vergleich zu früheren Gears-Teilen, die teils mit deutlich mehr Karten starteten, ist das eher knapp bemessen. Hier wird sich zeigen, wie schnell The Coalition nach dem Release mit Nachschub liefert.

    Quelle: Xbox Wire, TheSixthAxis

    Was sagt ihr zu Horde Siege – probiert ihr die Open Beta im August aus? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Battlefield 6: Serverprobleme sind zurück – und EA schweigt weiter

    Battlefield 6: Serverprobleme sind zurück – und EA schweigt weiter

    Kaum hat sich der Staub vom ersten großen Ausfall gelegt, geht bei Battlefield 6 schon wieder nichts mehr: Spielerinnen und Spieler in Großbritannien, den USA und Kanada melden erneut Login-Fehler, abgebrochene Matches und den mittlerweile berüchtigten „Unknown Error“ mit dem Code 1:85009S. Besonders hart trifft es offenbar Xbox-Nutzer, aber auch auf dem PC häufen sich die Beschwerden. Betroffen sind sowohl der reguläre Multiplayer als auch der kostenlose Battle-Royale-Modus REDSEC.

    Offizielles Battlefield-6-Artwork: Ein Soldaten-Squad steht vor einer brennenden Skyline, darüber fliegen Kampfjets
    Bildquelle: IBTimes Australia (ibtimes.com.au)

    Was diesmal wieder schiefläuft

    Der Ausfall-Tracker Downdetector zeigt für den 28. Juli einen erneuten deutlichen Ausschlag bei den Beschwerden – nach einem ersten Spike bereits am Sonntagabend und einem weiteren am frühen Montagmorgen. Konkret berichten Betroffene von folgenden Problemen:

    • Login schlägt fehl oder bricht mitten im Ladevorgang ab
    • Matchmaking findet keine Server oder wirft Spieler mitten aus laufenden Runden
    • Der generische Fehlercode 1:85009S taucht bei vielen Meldungen auf, ohne dass er eine klare Ursache benennt
    • Über 430 Meldungen liefen laut Downdetector allein am 28. Juli innerhalb weniger Stunden auf
    • Xbox-Spieler berichten überdurchschnittlich häufig von den Aussetzern, PC- und teils auch Playstation-Nutzer sind aber ebenfalls betroffen

    Kein Einzelfall: Das kennt man schon vom ersten Ausfall

    Ganz neu ist das Problem nicht: Erst am Montag zuvor hatten wir über den großen Server-Ausfall bei Battlefield 6 berichtet, bei dem ebenfalls Login und Multiplayer über Stunden lahmlagen. Dass das Problem nun binnen weniger Tage zurückkehrt, deutet darauf hin, dass die eigentliche Ursache beim ersten Mal offenbar nicht wirklich behoben, sondern höchstens notdürftig gepatcht wurde. Auffällig ist zudem das Muster: Auch dieses Mal äußert sich EA bislang nicht offiziell zur Ursache oder zu einem Zeitplan für eine dauerhafte Lösung – genau wie beim ersten Vorfall. Für ein Spiel, das gerade erst mit Season 4 spürbar an Schwung gewinnt, ist wiederholter Server-Ärger denkbar schlechtes Timing: Wer sich in der Community erst mühsam zurückerobertes Vertrauen aufgebaut hat, verspielt es mit jedem weiteren stillen Ausfall wieder ein Stück.

    Aus unserer Sicht wäre jetzt vor allem Transparenz gefragt: Ein kurzes offizielles Statement, das die Ursache benennt und einen groben Zeitrahmen für eine Lösung nennt, würde der Community mehr helfen als beharrliches Schweigen – gerade weil sich die Probleme bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage wiederholen.

    Quelle: Sunday Guardian Live, Windows Report, IBTimes Australia

    Habt ihr auch gerade Probleme beim Einloggen? Schreibt es uns in die Kommentare, wir aktualisieren den Artikel, sobald EA sich meldet.