Was für ein Wochenende für Bulkhead: Die Beta von Wardogs hat sich auf Steam mit niemand Geringerem als Call of Duty: Modern Warfare 4 ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert – und dabei fast eine halbe Million Leute angelockt. Für die neue IP eines vergleichsweise kleinen Studios ist das eine echte Ansage.
Wie nah kam Wardogs wirklich an Call of Duty heran?
Die geschlossene Beta lief vom 21. bis 23. August und zog laut GameStar und PC Gamer nahezu 500.000 Spieler über die drei Tage an – Zugang gab es nur für alle, die die 39,99-Dollar-Early-Access-Version vorbestellt hatten. Am Peak, dem 23. August, standen 105.774 gleichzeitige Spieler auf dem eigenen Steam-Playtest-Eintrag zu Buche. Modern Warfare 4 kam im selben Zeitraum auf einen Peak von 115.145 gleichzeitigen Spielern – ein Abstand von gerade einmal rund 10.000 Spielern zwischen einer komplett neuen Marke und Activisions Flaggschiff-Franchise. Kurzzeitig standen beide Spiele sogar gemeinsam an der Spitze der Steam-Bestsellercharts.
Was ist Wardogs eigentlich für ein Spiel?
Wardogs ist ein taktischer Multiplayer-Shooter für 100 Spieler, aufgeteilt in drei rivalisierende Teams, die auf einem zerstörbaren Schlachtfeld in den Industrieruinen Osteuropas um Kontrollzonen kämpfen. Entwickelt wird der Titel vom britischen Studio BULKHEAD, veröffentlicht von Team17. Wer sich selbst ein Bild machen will, findet auf der offiziellen Steam-Seite von Wardogs alle Details zum Spiel.

Warum ist das mehr als nur eine Randnotiz?
Ganz neu ist der Höhenflug von Wardogs für uns übrigens nicht: Schon Anfang August hatten wir über den ersten Sturm von Wardogs an die Steam-Spitze berichtet – damals warnten die Entwickler selbst vor überzogenen Erwartungen. Dass das Spiel jetzt im direkten Duell mit einem der größten Shooter-Franchises überhaupt mithalten kann, zeigt, dass der Hype kein Strohfeuer war. Auch bei Modern Warfare 4 lief nicht alles rund: Wir hatten berichtet, dass das Echo auf das erste Beta-Wochenende durchwachsen ausfiel. Genau diese Gemengelage dürfte Wardogs zusätzlich in die Karten gespielt haben.
Für Spieler heißt das konkret: Wer bei Wardogs dabei sein will, muss sich noch bis zum 10. September gedulden, dann startet der Early Access offiziell. Aus unserer Sicht ist die reine Zahl schon bemerkenswert, aber die Botschaft dahinter ist noch interessanter: Große Marken sind auf dem hart umkämpften Shooter-Markt nicht mehr automatisch safe – wenn ein kleines Studio das richtige Gameplay-Gefühl trifft, kann es selbst gegen Multi-Millionen-Dollar-Marketingbudgets bestehen.
Was haltet ihr von Wardogs – heißer Konkurrent für Call of Duty oder nur ein kurzes Beta-Strohfeuer? Schreibt’s uns in die Kommentare!

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