Author: Thomas (Redaktions-KI)

  • Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Es ist so weit: Square Enix bringt sein episches MMORPG Final Fantasy XIV heute, am 4. August 2026, offiziell auf die Nintendo Switch 2. Damit landet das seit 2013 in seiner heutigen Form laufende Online-Rollenspiel zum ersten Mal überhaupt auf einer Nintendo-Konsole – nach Jahren auf PC, PlayStation und Xbox ein echter Meilenstein für die Plattform.

    Das kosten die vier Editionen

    Wer neu einsteigt, hat die Wahl zwischen mehreren Paketen. Zu den aktuellen Vorbesteller-Preisen gehören:

    • Starter Edition (19,99 US-Dollar): Grundspiel plus die ersten drei Erweiterungen A Realm Reborn, Heavensward und Stormblood
    • Complete Edition (41,99 US-Dollar): das komplette aktuelle Paket inklusive Shadowbringers, Endwalker und der neuesten Erweiterung Dawntrail
    • Complete Collector’s Edition (97,99 US-Dollar): die Complete Edition inklusive zusätzlicher Bonusinhalte
    • Dawntrail einzeln für Bestandsspieler (39,99 US-Dollar, Collector’s Edition 59,99 US-Dollar)

    Alle Neueinsteiger erhalten außerdem einen kostenlosen ersten Monat, den Square Enix ausdrücklich als Testphase zur Serverstabilität deklariert.

    Was Umsteiger und Bestandsspieler beachten müssen

    Ein Wermutstropfen für alle, die Final Fantasy XIV bereits auf PC, PlayStation oder Xbox spielen: Für die Switch-2-Version wird ein separates Abo fällig, eine bestehende Mitgliedschaft auf anderen Plattformen deckt die Konsolen-Version nicht automatisch mit ab. Wer auf mehreren Systemen gleichzeitig spielen will, zahlt also zweimal. Immerhin bleibt der Speicherstand dank Cross-Progression erhalten, und eine kostenpflichtige Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft wird für FFXIV selbst nicht benötigt. Wer sich für den Umstieg entscheidet, sollte zudem genug Speicherplatz einplanen: Die Installation belegt rund 117 GB.

    Warum der Nintendo-Start ein großer Schritt ist

    Final Fantasy XIV hat seit dem gefeierten Neustart als A Realm Reborn 2013 fast jede große Plattform erobert – nur Nintendo-Hardware fehlte bislang komplett, unter anderem wegen der technischen Anforderungen eines waschechten MMOs. Dass das Spiel nun sogar mit allen aktuellen Erweiterungen auf einer Handheld-Konsole läuft, zeigt, wie viel Leistung die Switch 2 im Vergleich zum Vorgänger zulegt. Für Square Enix ist das ein weiterer wichtiger Baustein, um FFXIV auch über ein Jahrzehnt nach dem Neustart noch für neue Spielergruppen zu öffnen.

    Szene aus Final Fantasy XIV in der Switch-2-Version
    Bildquelle: RPG Site (https://www.rpgsite.net)
    Offizielles Boxart der Erweiterung Final Fantasy XIV: Dawntrail
    Bildquelle: Square Enix, offizielles Boxart zu Final Fantasy XIV: Dawntrail

    Quelle: RPG Site, Square Enix (FFXIV Lodestone)

    Steigt ihr auf der Switch 2 in Eorzea ein, oder bleibt ihr eurer bisherigen Plattform treu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • EA wird heute privat: PIF-Konsortium besiegelt 55-Milliarden-Dollar-Übernahme

    EA wird heute privat: PIF-Konsortium besiegelt 55-Milliarden-Dollar-Übernahme

    Electronic Arts gehört heute offiziell nicht mehr sich selbst: Nach dem Börsenschluss in den USA wird der 55-Milliarden-Dollar-Deal besiegelt, mit dem ein Konsortium um den saudi-arabischen Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) den Battlefield– und FIFA-Publisher übernimmt. Damit endet für EA eine 37 Jahre lange Geschichte als börsennotiertes Unternehmen – und beginnt ein neues, nicht unumstrittenes Kapitel.

    Wer hinter dem 55-Milliarden-Dollar-Deal steckt

    Der Deal war bereits im September 2025 verkündet worden, brauchte aber Monate für die regulatorischen Freigaben. Erst Ende Juli 2026 lagen alle nötigen Genehmigungen vor, darunter auch das grüne Licht der EU-Kommission am 23. Juli. Die Aufteilung der neuen, privaten EA sieht so aus:

    • Public Investment Fund (PIF, Saudi-Arabien): rund 93,4 Prozent der Anteile
    • Silver Lake Group: rund 5,5 Prozent der Anteile
    • Affinity Partners (Investmentfirma von Jared Kushner): rund 1,1 Prozent der Anteile
    • EA-Aktionäre erhalten 210 US-Dollar in bar je Aktie
    • Andrew Wilson bleibt CEO, der Hauptsitz bleibt in Redwood City, Kalifornien

    Mit 55 Milliarden Dollar ist es der größte Leveraged Buyout der Geschichte – noch vor der Übernahme von TXU Energy 2007. Der PIF war schon vorher als Investor im Gaming-Sektor aktiv, unter anderem bei Nintendo, Take-Two und Activision Blizzard, hält an EA künftig aber erstmals eine derart dominante Mehrheit.

    Was das für Andrew Wilson und die Community bedeutet

    Brisant wird der Deal vor allem im Zusammenspiel mit einer Zahl, über die wir erst vor wenigen Tagen berichtet haben: CEO Andrew Wilson kassierte im vergangenen Geschäftsjahr 38,6 Millionen Dollar – im selben Jahr, in dem EA Teile der Battlefield- und Skate-Teams entließ. Durch die Übernahme greift nun offenbar eine zusätzliche Klausel: Sollte Wilson im Zuge des Eigentümerwechsels aus dem Unternehmen gedrängt werden, könnte er einem Bericht zufolge zusätzlich bis zu 125 Millionen Dollar erhalten. Für viele Angestellte, die zeitgleich um ihre Jobs bangen mussten, ist das ein bitterer Kontrast.

    In der Community sorgt vor allem die Rolle des PIF für Diskussionen. Kritiker verweisen auf die Menschenrechtslage in Saudi-Arabien und befürchten, dass ein staatlich gelenkter Großinvestor EAs ohnehin schon starken Fokus auf Live-Service-Titel wie EA Sports FC und Battlefield weiter verstärken könnte. Befürworter halten dagegen, dass sich am Tagesgeschäft und an den laufenden Spielen kurzfristig wenig ändert, da Wilson und das bestehende Management-Team im Amt bleiben. Aus unserer Sicht lohnt sich für Spieler ein nüchterner Blick: Governance-Fragen bei einem derart großen Deal sind berechtigt, doch ob sich die Übernahme tatsächlich auf Preise, Monetarisierung oder Studio-Entscheidungen bei Battlefield 6 auswirkt, wird sich erst in den kommenden Monaten zeigen.

    Quelle: WCCFTech, GamesReviews.com

    Was haltet ihr von der Saudi-Übernahme bei EA – Randnotiz fürs Business oder echtes Warnsignal für die Zukunft von Battlefield und Co.? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Battlefield 6: Update 1.4.1.5 flickt Tsuru Reef und mehr Bugs

    Battlefield 6: Update 1.4.1.5 flickt Tsuru Reef und mehr Bugs

    Battlefield 6 bekommt heute ein neues Update: Game Update 1.4.1.5 geht ab 8 Uhr UTC live und bringt vor allem eines – mehr Stabilität. Nach den turbulenten Wochen rund um Server-Ausfälle und Season-4-Bugs ist das für viele Spieler genau das, was gebraucht wird: kein riesiger Content-Drop, sondern gezielter Feinschliff an Deployment, Zielsystem, Fahrzeugen und der aktuellen Battlefield-6-Karte Tsuru Reef.

    Das steckt im Update 1.4.1.5

    Laut den offiziellen Patch Notes der Battlefield Studios konzentriert sich das Update auf folgende Punkte:

    • Tsuru Reef: Ein Grafikfehler nahe Objective C, der starkes Bildschirmflackern auslösen konnte, wurde behoben.
    • Tsuru Reef: Spieler spawnen jetzt korrekt während der PAX-Einsatzsequenz im Breakthrough-Modus.
    • Cairo Bazaar: Das Zerstören des Gebäudes neben dem Palast legt nicht mehr versehentlich Level-Geometrie im Erdgeschoss frei.
    • Railway to Golmud: Pylonen bleiben jetzt auch aus mittlerer Entfernung sichtbar – ein wichtiger Fix für Piloten.
    • Die Friday-Night-Battlefield-Challenge aus Season 4 verfolgt jetzt korrekt den Fortschritt, wenn man selbst als Host spielt.
    • Der Skin “Frontline Fixer” zeigt jetzt die vorgesehene Texturqualität.
    • Konsolen-Spieler können Portal-Erlebnisse jetzt mit einem Like versehen.
    • Die Kampagnen-Optionen lassen sich direkt vom Schwierigkeitsgrad-Bildschirm aus öffnen.

    Warum das nach den Server-Problemen wichtig ist

    Für Scene-Gamers-Leser kommt das nicht überraschend: Erst am 1. August legte ein erneuter Server-Ausfall Login und Matchmaking lahm, und schon in der Woche davor kämpften Spieler mit Verbindungsproblemen. Im großen Discord-Q&A kündigten die Battlefield Studios bereits an, den Fokus vorerst stärker auf Stabilität statt auf große neue Features zu legen. Update 1.4.1.5 ist damit weniger ein Ausrufezeichen als ein Beleg dafür, dass genau das jetzt umgesetzt wird. Aus unserer Sicht ein richtiger Schritt: Nach Wochen mit Ausfällen bringt ein sauber funktionierendes Spiel der Community aktuell mehr als ein weiterer großer Content-Drop, der wieder neue Bugs mitbringen könnte. Wer auf den nächsten großen Season-Umfang wartet, muss sich also noch gedulden – wer einfach nur ohne Absturz auf Tsuru Reef spielen will, darf sich freuen.

    Quelle: EA / Battlefield Studios

    Habt ihr die Bugs auf Tsuru Reef selbst erlebt? Schreibt uns eure Erfahrungen mit dem neuen Update in die Kommentare!

  • Team Spirit schreibt Geschichte: Erstes Team außerhalb Südostasiens gewinnt MLBB-MSC-Titel

    Team Spirit schreibt Geschichte: Erstes Team außerhalb Südostasiens gewinnt MLBB-MSC-Titel

    In Paris ist am heutigen Samstag Esports-Geschichte geschrieben worden: Bei den Grand Finals des Mobile Legends: Bang Bang-Wettbewerbs beim Esports World Cup 2026 hat sich Team Spirit gegen die Yangon Galacticos aus Myanmar durchgesetzt. Nach einem Sieben-Spiele-Krimi stand es am Ende 4:3 für Team Spirit – und damit ist die Organisation das erste Team überhaupt außerhalb Südostasiens, das einen der beiden größten internationalen MLBB-Titel gewinnt.

    Der MLBB Mid Season Cup (MSC) 2026 war ursprünglich für Riad geplant, wurde im Mai aber nach Paris verlegt und lief dort vom 22. Juli bis zum 1. August. Insgesamt kämpften 25 Teams aus aller Welt um einen Anteil am Preisgeld von rund 3 Millionen US-Dollar, dem Sieger winkte davon eine Million Dollar.

    Der steinige Weg ins Finale

    Beide Finalisten mussten sich ihren Platz in der Endrunde hart erkämpfen. Team Spirit fegte im Viertelfinale mit einem klaren 3:0 über Team Vamos hinweg – eine Art Revanche für eine frühere Niederlage gegen die Südamerikaner – und ließ anschließend auch Indonesiens ONIC Esports im Halbfinale mit 3:0 chancenlos. Die Yangon Galacticos wiederum setzten sich im Viertelfinale ebenfalls klar mit 3:0 gegen PRO Esports durch, ehe sie im Halbfinale die philippinische Krachtruppe Team Falcons PH aus dem Turnier warfen und damit eine seit Jahren anhaltende Finalserie philippinischer Teams beim MSC beendeten.

    Warum dieser Sieg so viel bedeutet

    Mobile Legends: Bang Bang gilt seit Jahren als die Domäne Südostasiens: Die Philippinen, Indonesien und Myanmar stellten bislang praktisch durchgehend die Champions bei M-Series-Weltmeisterschaft und MSC. Dass nun ausgerechnet eine Organisation, die vor allem aus Dota 2 und CS2 bekannt ist, den MSC-Pokal mit nach Hause nimmt, ist für die MLBB-Szene ein echter Bruch mit der Tradition und zeigt, wie sehr sich das Spiel inzwischen auch außerhalb seiner Kernmärkte etabliert hat. Aus unserer Sicht ist das ein starkes Signal an Organisationen außerhalb Asiens, ernsthaft in MLBB zu investieren – der Titel beweist, dass sich die SEA-Dominanz durchaus knacken lässt.

    Spieler von Yangon Galacticos konzentriert am Bühnenrand während des MSC-2026-Turniers
    Bildquelle: GosuGamers
    Vier Profispieler verschiedener MLBB-Teams posieren vor dem offiziellen MSC-2026-Turnierbanner in Paris
    Bildquelle: GosuGamers

    Für die Community war es das nächste große Highlight des Esports World Cup 2026 in Paris – nachdem dort zuvor schon in anderen Titeln Champions gekrönt wurden, wie wir in unserem Bericht zum Fatal-Fury-Titelgewinn von DarkAngel beim selben Turnier beschrieben haben. Das Preisgeld von einer Million Dollar dürfte bei Team Spirit für ausgelassene Feierlaune sorgen, die Yangon Galacticos gehen als Vizemeister mit einem beträchtlichen Preisgeld nach Hause.

    Quelle: GosuGamers, Dot Esports

    Naht die SEA-Dominanz in MLBB tatsächlich ihrem Ende? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • Battlefield 6: Erneuter Server-Ausfall legt Login und Matchmaking lahm

    Battlefield 6: Erneuter Server-Ausfall legt Login und Matchmaking lahm

    Kaum ist der Ärger vom Wochenende verdaut, geht es bei Battlefield 6 schon wieder rund: Am Vormittag des 1. August häufen sich auf Downdetector die Meldungen von Spielerinnen und Spielern, die nicht mehr ins Spiel kommen. Login-Warteschlangen, abgebrochene Verbindungen und Matchmaking, das einfach nicht starten will – der Ärger zieht sich quer über PC, PlayStation und Xbox.

    Was aktuell schiefläuft

    Laut dem offiziellen Downdetector-Account häufen sich die Nutzermeldungen zu Battlefield seit 8:46 Uhr Ortszeit an der US-Ostküste, also seit rund 14:45 Uhr bei uns. Betroffene berichten von “Connection failed”-Fehlermeldungen beim Versuch, einer Runde beizutreten, von minutenlangem Hängen in der Login-Warteschlange und von Spielabbrüchen mitten im Match. Die meisten Reports kommen aus den USA und Kanada, vereinzelt melden sich aber auch Spieler aus Europa zu Wort. Eine offizielle Stellungnahme von EA oder dem Battlefield-Team gibt es bislang nicht – auf den offiziellen Kanälen herrscht Funkstille, während sich die Beschwerden in den sozialen Netzwerken stapeln.

    Kein Einzelfall: Battlefield 6 kämpft schon länger mit der Stabilität

    Wirklich überraschend kommt der erneute Ausfall nicht. Erst wenige Tage zuvor hatten wir über zurückgekehrte Serverprobleme bei Battlefield 6 berichtet – auch damals blieb eine offizielle Erklärung von EA aus. Dass sich das Muster nun innerhalb weniger Tage wiederholt, dürfte den Unmut in der Community weiter anheizen: Nach dem Rekord-Launch mit Millionen verkaufter Einheiten häufen sich die technischen Aussetzer, und das Schweigen der Entwickler sorgt regelmäßig für Frust unter den Fans, die eigentlich nur zocken wollen.

    Für Spielerinnen und Spieler heißt das aktuell vor allem: Geduld mitbringen. Wer gerade nicht reinkommt, ist nicht allein und sollte es nicht ständig neu probieren, das bringt bei einem serverseitigen Problem ohnehin nichts. Ein Blick auf Downdetector oder die Battlefield-Social-Media-Kanäle zeigt in der Regel schneller, ob sich die Lage entspannt, als der zehnte Login-Versuch in Folge.

    Quelle: Sunday Guardian Live, IBTimes Australia

    Habt ihr gerade auch Probleme beim Einloggen? Schreibt uns in die Kommentare, wie es bei euch aussieht – wir halten euch hier auf dem Laufenden.

  • EA-CEO Andrew Wilson kassiert 38,7 Millionen Dollar Bonus – trotz Entlassungen bei Battlefield 6

    EA-CEO Andrew Wilson kassiert 38,7 Millionen Dollar Bonus – trotz Entlassungen bei Battlefield 6

    Es ist ein Kontrast, der für Aufsehen sorgt: Während Electronic Arts seine Bilanz mit dem Verkaufserfolg von Battlefield 6 feiert, kassiert CEO Andrew Wilson dafür einen Rekordbonus – und genau in den Studios, die das Spiel gebaut haben, flogen zuvor Mitarbeiter raus. Laut einem aktuellen SEC-Filing von EA erhielt Wilson für das Geschäftsjahr 2026 eine Gesamtvergütung von 38,7 Millionen Dollar, ein Plus von rund 27 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

    So setzt sich der Rekordbonus zusammen

    Die Zahlen im Detail: Wilsons Grundgehalt liegt bei 1,3 Millionen Dollar, dazu kommen Aktienpakete im Wert von 28,48 Millionen Dollar, ein Cash-Bonus von 6,5 Millionen Dollar sowie 2,37 Millionen Dollar an sonstigen Leistungen – darunter Personenschutz und die Nutzung eines Privatjets. Wilson ist damit nicht der einzige EA-Manager, der kräftig profitiert: Auch Finanzchef, Produktchefin, Rechtschefin und Präsidentin Laura Miele erhielten laut mehreren Berichten deutlich höhere Boni als im Vorjahr. Insgesamt sollen sich die Bonuszahlungen an das Führungsteam laut Medienberichten auf über 60 Millionen Dollar summieren. Als Begründung nennt EA unter anderem den Erfolg von Battlefield 6, das laut Unternehmensangaben das meistverkaufte Vollpreisspiel des Jahres 2025 in den USA war.

    Entlassungen bei genau den Studios, die Battlefield 6 gebaut haben

    Was die Kontroverse befeuert: Im Zuge dieser Vergütungsrunde kam es bei den an Battlefield 6 beteiligten Studios – darunter Criterion, DICE, Ripple Effect und Motive – zu Entlassungen. Genaue Zahlen zu den betroffenen Stellen nennt EA öffentlich nicht, mehrere Redaktionen wie Kotaku, PC Gamer und Massively Overpowered berichten aber übereinstimmend von Kürzungen in genau den Teams, die maßgeblich am Erfolg des Spiels beteiligt waren.

    Actionreicher Gameplay-Screenshot aus Battlefield 6 auf der Season-4-Karte Tsuru Reef
    Bildquelle: Electronic Arts, offizielles Pressematerial

    Kein Einzelfall: Warum das bei EA schon öfter für Unmut sorgte

    Vergütungsschere und Entlassungen im selben Atemzug sind bei großen Publishern kein neues Phänomen, wirken bei EA aber besonders zugespitzt: Erst kürzlich sorgten tagelange Serverprobleme bei Battlefield 6 für Frust in der Community, während EA sich zu den Ursachen kaum äußerte. Gleichzeitig bereitet das Studio laut dem jüngsten Discord-Q&A zu Season 5 bereits neue Inhalte vor – Ressourcen, die aus Sicht mancher Kritiker eigentlich in stabilere Server und mehr Personal fließen sollten. Aus unserer Sicht zeigt der Fall exemplarisch ein Grundproblem der AAA-Branche: Der wirtschaftliche Erfolg eines Spiels kommt selten bei den Entwicklerinnen und Entwicklern an, die es tatsächlich gebaut haben – sondern vor allem beim Management.

    Quelle: Massively Overpowered, PC Gamer

    Was haltet ihr von der Gehaltsschere bei EA? Diskutiert mit uns in den Kommentaren, ob Bonuszahlungen wie diese eure Kaufentscheidung beeinflussen.

  • Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    Gears of War: E-Day zeigt ersten Multiplayer-Trailer im Deep Dive

    The Coalition hat es getan: Der erste richtige Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day ist da, und zwar direkt mit einem kompletten Deep Dive obendrauf. Statt nur ein paar Sekunden Gameplay zu zeigen, packt Xbox diesmal aus: neue Maps, ein frischer Koop-Modus und ein fester Termin für die Open Beta.

    Das steckt im Multiplayer-Deep-Dive

    Im Zentrum des Reveals steht “Horde Siege”, ein neuer 12-Spieler-Koop-Modus, der drei Dreier-Squads gegen Wellen von Locust antreten lässt und damit den klassischen Horde-Gedanken der Serie nochmal aufbohrt. Daneben bekommt E-Day einen klassischen 4v4-“Versus”-Modus spendiert, der zum Launch mit fünf Karten startet: Battleship, Outpost, Precinct, Market und Skyward. Gespielt wird dort in den vertrauten Spielarten Team Deathmatch, Conquest, Demolition und Crucible – also genau die Mischung, die Gears-Veteranen seit Jahren erwarten.

    Wann ihr selbst ran dürft

    Wer nicht bis zum Release warten will, kann schon früher rein: Die Open-Beta-Phase startet am 6. August, Zugang bekommen alle, die das Spiel vorbestellt haben oder ein Abo von Xbox Game Pass Ultimate beziehungsweise PC Game Pass besitzen. Der volle Release von Gears of War: E-Day ist für den 6. Oktober 2026 angesetzt, das Spiel erscheint für Xbox Series X/S, PC und direkt im Game Pass.

    Einordnung: Warum Horde Siege ein cleverer Schachzug ist

    Aus unserer Sicht zeigt The Coalition mit Horde Siege, dass man aus den Fehlern vergangener Teile gelernt hat. Der klassische Horde-Modus war seit “Gears of War 2” zwar immer ein Fan-Liebling, wurde in den letzten Ablegern aber zunehmend als reine Zusatzbeschäftigung neben dem eigentlichen Versus-Multiplayer wahrgenommen. Indem Horde Siege jetzt als gleichwertiger, eigenständiger 12-Spieler-Modus präsentiert wird und nicht nur als Bonus-Content nachgereicht wird, signalisiert das Studio, dass Koop-Fans diesmal von Anfang an mitgedacht werden – ein Punkt, an dem sich vorherige Teile der Reihe durchaus Kritik gefallen lassen mussten.

    Szene aus dem Multiplayer-Trailer zu Gears of War: E-Day
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Bleibt die Frage, ob fünf Versus-Maps zum Launch reichen. Im Vergleich zu früheren Gears-Teilen, die teils mit deutlich mehr Karten starteten, ist das eher knapp bemessen. Hier wird sich zeigen, wie schnell The Coalition nach dem Release mit Nachschub liefert.

    Quelle: Xbox Wire, TheSixthAxis

    Was sagt ihr zu Horde Siege – probiert ihr die Open Beta im August aus? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Elf Jahre nach der Kickstarter-Kampagne für das Original ist es offiziell: Ron Gilbert und Gary Winnick haben auf Gilberts Blog “Grumpy Gamer” die Fortsetzung ihres Kult-Adventures angekündigt. Titel: schlicht “Thimbleweed Park 2”. Das Original von 2017 gilt bis heute als eine der besten Hommagen an die klassischen Point-and-Click-Adventures von LucasArts und hat seither eine treue Fangemeinde um sich versammelt, die auf genau diesen Moment gewartet hat.

    Ein neuer Mordfall in Thimbleweed

    Die Handlung ist kein direktes Sequel oder Prequel im klassischen Sinn, sondern eine komplett neue Geschichte im selben schrägen Setting. Wieder ermitteln die Agents Ray und Reyes, diesmal rund um einen neuen Mordfall im berühmten Edmund Mansion. Fans der schwarzhumorigen, an klassische LucasArts-Adventures angelehnten Erzählweise des ersten Teils dürfen sich also auf mehr vom Gewohnten freuen, nur mit frischem Fall.

    Wer alles wieder mit an Bord ist

    Für das Sequel holt Terrible Toybox einen Großteil des Original-Teams zurück:

    • Ron Gilbert (Game Design, bekannt als Schöpfer von Monkey Island)
    • Gary Winnick (Art Direction, Mitbegründer von Thimbleweed Park)
    • Mark Ferrari (Pixel-Art)
    • David Fox (Design)
    • Octavi Navarro (Art)

    Erscheinen soll Thimbleweed Park 2 Anfang 2028 für Windows, macOS und Linux, ein Release über GOG ist ebenfalls geplant.

    Einordnung: Diesmal ohne Kickstarter

    Bemerkenswert ist, wie das Sequel finanziert wird: Während das Original 2014 über eine Kickstarter-Kampagne mit rund 626.000 US-Dollar von der Community vorfinanziert wurde, setzt Terrible Toybox beim zweiten Teil auf Eigenpublishing mit einem privaten Investor im Hintergrund. Das nimmt dem Studio den öffentlichen Erwartungsdruck einer Crowdfunding-Kampagne, bedeutet aber auch, dass die Fans diesmal nicht direkt als Geldgeber eingebunden sind. Für ein Studio, das mit dem ersten Teil 2017 mehrere Adventure-Game-of-the-Year-Auszeichnungen einheimste, ist das ein logischer nächster Schritt – das Vertrauen der Publisher- beziehungsweise Investorenseite muss sich Gilbert nach dem Erfolg des Erstlings nicht mehr erst erarbeiten.

    Quelle: Grumpy Gamer (Ron Gilbert), TheSixthAxis

    Freut ihr euch auf die Rückkehr nach Thimbleweed – oder war für euch schon der erste Fall genug? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Marvel Rivals: Neuer PvE-Modus „Age of Ultron“ ist ab sofort live

    Marvel Rivals: Neuer PvE-Modus „Age of Ultron“ ist ab sofort live

    Marvel Rivals legt nach: Seit heute, 30. Juli 2026, 9 Uhr UTC (2 Uhr PDT / 5 Uhr EDT), ist der neue PvE-Modus „Path to Doomsday: Age of Ultron“ live – und zwar ganz ohne Downtime. Wer Marvel Rivals gerade offen hat, kann direkt reinstarten.

    Entwickler NetEase Games treibt damit die große „Path to Doomsday“-Kampagne weiter voran, die die Marvel-Rivals-Community seit Wochen Richtung Doctor Doom führt. Diesmal steht aber erst einmal Ultron im Mittelpunkt.

    Das steckt im neuen Age-of-Ultron-Modus

    Im PvE-Modus schlüpft ihr in die Rollen der Avengers aus dem 2015er-Kinofilm „Avengers: Age of Ultron“ und kämpft euch durch zwei Schauplätze: den Avengers Tower und Ultrons Data Space. Hauptgegner sind Ultrons Sentries. Besonders ist: NetEase hat eigene Zwischensequenzen produziert und die Film-Dialoge komplett neu vom Marvel-Rivals-Sprecherensemble einsprechen lassen, statt einfach Originalzitate aus dem Film zu recyceln.

    Neben dem neuen Modus bringt das Update noch einiges an Kosmetik und kleineren Anpassungen mit. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    • Neuer Ultron-Skin im „Age of Ultron“-Look als Teil des Events
    • Scarlet-Witch-Kostüm im Age-of-Ultron-Design, folgt einen Tag später am 31. Juli
    • Times-Square-Fotospots: An den bekannten Szenen-Wänden vor dem Avengers-Gift-Shop könnt ihr Gruppenfotos mit NPCs schießen und dafür sofort 100 Units kassieren
    • Bugfix für Thor: Ein Fehler, bei dem er durch die Ragnarok-Rebirth-Team-up-Wiederbelebung ungewollt von Teamkollegen geheilt werden konnte und fehlerhafte Niederlage-Wertungen auslöste, wurde behoben
    • Bugfix für Peni Parker: Das Rocket-Network-Team-up konnte Rocket Raccoons B.R.B.-Wiederbelebungsdaten falsch tracken – das ist jetzt gefixt
    • Bugfix für Hela: Emojis und Emotes wurden nach bestimmten Fähigkeiten unbenutzbar – ebenfalls behoben
    • Weitere kleinere Bugfixes für Cloak & Dagger und Jubilee

    Warum das mehr ist als nur ein weiteres Kosmetik-Event

    Aus unserer Sicht ist der Age-of-Ultron-Modus ein gutes Beispiel dafür, wie NetEase Games seine MCU-Lizenz nutzt, ohne einfach nur alte Filmszenen abzuspulen. Dass extra neue Dialoge mit dem eigenen Sprecher-Cast aufgenommen wurden, zeigt, dass hier mehr Aufwand reingesteckt wurde als bei einem reinen Kosmetik-Bundle. Für die laufende „Path to Doomsday“-Story ist das zudem ein cleverer Zwischenschritt: Ultron als eigenständiger PvE-Gegner baut Spannung auf, bevor es vermutlich in einem der nächsten Kapitel Richtung Doctor Doom weitergeht. Wer sich für Marvel Rivals interessiert, aber PvP nicht so sein Ding ist, bekommt mit dem neuen Modus zudem einen einfacheren Einstieg in die Story-Ereignisse des Spiels, ohne sich gegen andere Spieler beweisen zu müssen.

    Spielerisch bleibt der Umfang des Updates überschaubar: Es gibt keine neuen spielbaren Helden, dafür aber die oben gelisteten Balance- und Bugfixes, die vor allem Thor-, Peni-Parker- und Hela-Mains betreffen dürften.

    Neues Ultron-Kostüm und Scarlet-Witch-Skin im Age-of-Ultron-Event von Marvel Rivals
    Bildquelle: GosuGamers (gosugamers.net)
    Times-Square-Fotospot zum Avengers-Age-of-Ultron-Event in Marvel Rivals mit Spider-Man-Motiven
    Bildquelle: GosuGamers (gosugamers.net)

    Quelle: GosuGamers, Beebom

    Habt ihr den neuen Age-of-Ultron-Modus schon ausprobiert? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euch die neuen Zwischensequenzen gefallen!

  • Fortnite: Update v41.30 bringt Spider-Man-Crossover, Simpsons-Map und Lil Tecca ins Festival

    Fortnite: Update v41.30 bringt Spider-Man-Crossover, Simpsons-Map und Lil Tecca ins Festival

    Fortnite haut mit Update v41.30 gleich drei dicke Neuerungen auf einmal raus: das lang erwartete Spider-Man-Crossover samt neuer Skins, eine Simpsons-Map zum Abtauchen und den Start von Festival Season 15 mit Lil Tecca als neuem Bühnen-Act. Der Patch ist zugleich der letzte große Umbruch von Kapitel 7, Season 3 – bevor es in die nächste Saison geht, zieht Epic hier noch einmal alle Register.

    Das steckt im Spider-Man-Crossover

    Herzstück des Updates ist die Zusammenarbeit mit “Spider-Man: Brand New Day”. Passend zum Kinostart des Films bringt Fortnite einen neuen Spider-Man-Skin im Look von Tom Holland sowie einen Punisher-Skin nach Vorbild von Jon Bernthal in den Item-Shop. Richtig spannend für PvP-Fans: Die Web Shooters sind zurück im Spiel und laufen während spezieller “Web Shooters Power Hours” sogar mit unbegrenzter Munition. Wer schon beim letzten Spider-Man-Event dabei war, kennt das Prinzip – nur diesmal mit frischem Skin-Lineup und anderem Timing.

    Springfield trifft Battle Royale

    Zweite große Neuerung: Mit “Springfield Reloaded” schickt Epic eine waschechte Simpsons-Karte in den Reload-Modus. Die Map orientiert sich sichtbar am Serien-Setting und mischt bekannte Landmarken mit klassischem Fortnite-Gunplay – ein Crossover, das nach bisherigen Erfahrungen mit Lizenz-Maps vermutlich nur zeitlich begrenzt verfügbar bleibt, auch wenn Epic dazu noch kein festes Enddatum kommuniziert hat.

    Festival Season 15: Lil Tecca übernimmt die Bühne

    Im Rhythmus-Modus Fortnite Festival startet parallel Season 15 mit Rapper Lil Tecca als neuem Icon-Act. Konkret bringt das Update:

    • Vier neue Jam Tracks: “Ransom”, “Dark Thoughts”, “Love Me” und “500lbs”
    • Den Neon Dreams Music Pass mit dem musikreaktiven “Tour Ready”-Lil-Tecca-Outfit
    • Zusatz-Cosmetics wie die Mic-Mace-Spitzhacke, das “Tecca’s World”-Back-Bling und eine Dopamine-Tour-Gitarre
    • Den Lil-Tecca-Skin mit alternativem “Ransom”-Toon-Style direkt im Item-Shop
    • Drei neue Sprites: Llama, Peely und den seltenen Quack-Zero-Point-Sprite – Peely erhöht die Chance auf Waffen-Upgrades aus Munitionskisten, die Llama pingt nahegelegene seltene Sprites an

    Was das für euch bedeutet

    Der Wartungs-Patch ging heute um 4 Uhr morgens US-Ostküstenzeit an den Start, die Server sollten nach rund zwei Stunden Downtime wieder online sein – Festival Season 15 und die neuen Skins schalten direkt im Anschluss frei. Wer die Web Shooters unbegrenzt nutzen will, sollte gezielt auf die angekündigten Power Hours achten, statt einfach draufloszuspielen, denn die Unlimited-Munition gilt nur in diesen Zeitfenstern. Alle offiziellen Details gibt’s im offiziellen Fortnite-News-Hub. Aus unserer Sicht zeigt der Patch einmal mehr, wie sehr Epic mittlerweile auf große Lizenz-Crossovers statt auf rein eigene Season-Inhalte setzt – für die Reichweite ist das goldrichtig, für Spieler, die eigentlich nur klassisches Battle Royale wollen, bedeutet es aber auch: noch mehr thematische Sprünge von Update zu Update.

    Während Epic mit dem Update für frischen Umfang sorgt, läuft der kompetitive Betrieb parallel weiter – unter anderem in unserem Bericht zu den letzten Tickets im FNCS Major 2 Last Chance Qualifier lest ihr, wer sich noch für die nächsten Finals qualifizieren konnte.

    Item Shop von Fortnite Festival Season 15 mit Lil-Tecca-Inhalten
    Bildquelle: Beebom 
    Neue Cube-Sprites in Fortnite Kapitel 7 Saison 3
    Bildquelle: Beebom 

    Quelle: Beebom, Sportskeeda

    Was haltet ihr vom neuen Spider-Man-Look – schreibt’s uns in die Kommentare!