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  • PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    PS5-Boykott wird unbefristet: Protest-Community will jetzt auch GTA 6 und Marvel’s Wolverine boykottieren

    Was als einwöchige Protestaktion begann, wird jetzt zum Dauerzustand: Die Preservation-Community rund um die Initiative “Does It Play” hat ihren Boykott gegen Sony auf unbestimmte Zeit verlängert. Ausgangspunkt des Ärgers ist Sonys angekündigte Abkehr von physischen PS5-Discs ab 2028 – ein Schritt, den viele Sammler und Spielebewahrer als direkten Angriff auf ihr Hobby verstehen.

    Konkret bedeutet das: Teilnehmer der Aktion lassen ihre PS5 demonstrativ ausgeschaltet und wollen dadurch ein Zeichen setzen. Besonders pikant dabei ist die Symbolik der Wahl: Zwei der größten kommenden PS5-Titel, GTA 6 und Marvel’s Wolverine, sollen laut den Organisatoren explizit von dem Boykott betroffen sein – also ausgerechnet die Spiele, mit denen Sony rechnet, besonders viele neue Konsolen zu verkaufen.

    Wie reagiert Sony auf den PS5-Boykott?

    Trotz der lauten Proteste zeigt sich Sony bislang unbeeindruckt. In einem Investoren-Briefing erklärte das Unternehmen, der Boykott habe bisher keine messbaren Auswirkungen auf das Geschäft gezeigt. Das deckt sich mit einem Muster, das man aus der Games-Branche kennt: Online-Boykott-Bewegungen erzeugen zwar viel Aufmerksamkeit in sozialen Netzwerken und auf Reddit, schlagen sich aber selten in echten Verkaufszahlen nieder, solange die betroffenen Spiele selbst gut ankommen.

    Was steckt hinter dem Streit um physische PS5-Spiele?

    Der Kern des Konflikts ist nicht neu: Seit Jahren verschieben Konsolenhersteller ihr Geschäft zunehmend Richtung digitaler Downloads, was aus Sicht von Sammlern und Archivaren ein echtes Problem darstellt. Ohne physischen Datenträger verschwinden Spiele im schlimmsten Fall komplett, sobald ein Server abgeschaltet wird oder ein Store-Eintrag entfernt wird – eine Sorge, die durch unseren Bericht zum offiziellen Releasefenster 2028 von The Witcher 4 zusätzlich befeuert wird, da auch dort offen ist, ob eine Disc-Version überhaupt noch kommt. Für uns als Redaktion ist bemerkenswert, wie hartnäckig sich diese verhältnismäßig kleine, aber sehr laute Community hält – auch wenn ein spürbarer wirtschaftlicher Effekt bislang ausbleibt.

    Symbolbild zum PS5-Blackout-Protest: Spielerinnen und Spieler stecken ihre PS5 aus Protest gegen Sony aus
    Bildquelle: Push Square (pushsquare.com)

    Quelle: Push Square, TheGamer

    Haltet ihr den PS5-Boykott für berechtigt, oder übertreibt die Community da maßlos? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Heroes of Might and Magic: Olden Era – Patch 13 bringt Kult-Karte „Die geheimnisvolle Insel“ zurück

    Heroes of Might and Magic: Olden Era – Patch 13 bringt Kult-Karte „Die geheimnisvolle Insel“ zurück

    Ein echtes Stück HoMM3-Nostalgie ist zurück: Mit Patch 13 hat Entwickler Unfrozen für Heroes of Might and Magic: Olden Era eine der beliebtesten Custom-Maps der Serien-Geschichte offiziell nachgebaut. Die Karte trägt den Namen “Die geheimnisvolle Insel” und geht auf den bekannten Karten-Designer Papyjama zurück, der sie einst für Heroes of Might and Magic III erschaffen hat und der jetzt am offiziellen Remake mitgewirkt hat.

    Laut GameStar ging der Patch heute Vormittag live und bringt neben der neuen Singleplayer-Map auch ein umfangreiches Update für den Arena-Modus, mehrere Balance-Anpassungen sowie diverse Bugfixes mit sich.

    Was steckt hinter der Karte “Die geheimnisvolle Insel”?

    Der Name ist Programm: Die Map lehnt sich erzählerisch an Jules Vernes Roman “Die geheimnisvolle Insel” an und lässt Spieler gleich sechs spielbare Fraktionen gegeneinander antreten. Im HoMM3-Original zählte die Karte jahrelang zu den meistgespielten Community-Erstellungen überhaupt, weil sie clevere Ressourcen-Verteilung mit einer stimmungsvollen Insel-Kulisse verband. Dass Unfrozen dem Mapmaker eine offizielle Bühne für sein Werk gibt, ist ein seltener Schritt und unterstreicht, wie ernst das Studio die Verbindung zur alten HoMM3-Community nimmt.

    Welche Balance-Änderungen bringt Patch 13 mit sich?

    Neben der neuen Karte greift Unfrozen auch spürbar ins Gameplay-Gefüge ein. Die wichtigsten Punkte aus den Patch-Notes im Überblick:

    • Die Fähigkeit “Todesumarmung” des Pestbringer-Lich (Necropolis) verursacht jetzt weniger Schaden und hat einen höheren Cooldown sowie höhere Kosten
    • Ein Bug wurde behoben, durch den der Dauerschaden dieser Fähigkeit fälschlicherweise auch in Folgerunden weiterlief
    • Die Wachstumsboni mehrerer Necropolis-Heldenspezialisten wurden reduziert, dazu gab es Anpassungen an Gebäudekosten
    • Die Qilin-Einheiten der Fraktion Grove verlieren an Lebenspunkten, Verteidigung und Glück
    • Der Grove-Subskill “Energieschub” sowie einzelne Gebäudekosten wurden ebenfalls angepasst
    • Der Arena-Modus wurde spürbar überarbeitet: Bestimmte Helden erhalten je nach bisheriger Performance zusätzliche Start-Boni auf ihre Primärattribute
    • Die Option, die Benutzeroberfläche komplett auszublenden, ist nach ihrem Wegfall wieder verfügbar

    Was bedeutet das Update für Spieler?

    Wer Olden Era über Steam spielt, bekommt den Patch automatisch beim nächsten Start – ein separater Download oder DLC-Kauf ist nicht nötig. Necropolis- und Grove-Fans sollten sich allerdings auf spürbar schwächere Werte in laufenden Partien einstellen, während alle anderen Fraktionen von den Anpassungen indirekt profitieren. Wer Lust auf klassisches HoMM3-Feeling hat, findet “Die geheimnisvolle Insel” direkt im Karten-Auswahlmenü des Singleplayer-Modus. Aus unserer Sicht ist es genau dieser Umgang mit dem Community-Erbe der Reihe, der Olden Era von vielen anderen Strategie-Remakes abhebt – statt nur alte Kampagnen neu aufzulegen, holt Unfrozen aktiv Ideen aus der Fan-Szene zurück ins Hauptspiel.

    Quelle: GameStar

    Spielt ihr Olden Era noch aktiv? Schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr die geheimnisvolle Insel schon erkundet habt und wie euch die Balance-Änderungen gefallen!

  • Modern Warfare 4: Erstes Beta-Wochenende endet mit durchwachsenem Echo

    Modern Warfare 4: Erstes Beta-Wochenende endet mit durchwachsenem Echo

    Die erste Beta-Runde zu Call of Duty: Modern Warfare 4 ist am 25. August um 10 Uhr PT (19 Uhr deutscher Zeit) zu Ende gegangen. Vier Tage lang konnten Vorbesteller auf PS5, Xbox Series X|S und PC ausprobieren, was Infinity Ward für den Multiplayer geplant hat – und die erste Bilanz ist eher durchwachsen als euphorisch.

    Offizielles Bannerbild zu Call of Duty: Modern Warfare 4
    Bildquelle: Notebookcheck (notebookcheck.net)

    Wie ist die Modern-Warfare-4-Beta bei Kritikern angekommen?

    Reviewer und Spieler beschreiben das erste Wochenende als „kleinen Schritt in die richtige Richtung“, aber ohne wirkliche Begeisterung. Konkret bemängelt werden ein zu wuchtiges, „gummiartiges“ Bewegungsgefühl, ungenaue Waffen-Handhabung sowie ein extrem hohes Spieltempo mit sehr kurzer Time-to-Kill, das laut mehreren Testern kaum Raum für taktisches Spiel lässt. Hinzu kommen technische Probleme: Etliche Spieler auf dem PC berichten von Frame-Pacing-Problemen trotz hoher Bildraten und von spürbarem Input-Lag bei der Maussteuerung – selbst mit High-End-Hardware. Positiv fiel dagegen auf, dass die Enttäuschung deutlich geringer ausfällt als beim Beta-Wochenende von Black Ops 7 im Vorjahr.

    Was zeigen die Spielerzahlen auf Steam?

    Wie stark die gemischten Reaktionen tatsächlich durchschlagen, lässt sich an den Steam-Zahlen ablesen: Die Beta erreichte zum Start einen Höchststand von 115.145 gleichzeitigen Spielern, fiel binnen eines Tages aber auf unter 38.000 – ein Rückgang von rund 65 Prozent. Ein Teil davon ist normal für ein reines Wochenende mit begrenztem Content, ein derart steiler Abfall gilt in der Szene aber trotzdem als Warnsignal für die Bindungskraft des aktuellen Builds.

    Grafik zum Absturz der gleichzeitigen Spielerzahlen der Modern-Warfare-4-Beta auf Steam während des ersten Beta-Wochenendes
    Bildquelle: Notebookcheck (notebookcheck.net)

    Was bedeutet das für die kommende Open Beta?

    Für alle, die das erste Wochenende verpasst haben, gibt es eine zweite Chance: Vom 28. August bis 1. September folgt die offene Beta, für die anders als beim Early-Access-Wochenende weder Vorbestellung noch Beta-Code nötig sind. Infinity Ward bleiben damit noch rund zwei Monate bis zum Release am 23. Oktober, um an Movement, Netcode und Performance nachzujustieren. Wie der Beta-Start ursprünglich lief, haben wir hier bereits eingeordnet – ob die Kritikpunkte bis zur offenen Beta behoben werden, dürfte für viele Fans jetzt die entscheidende Frage sein. Aus unserer Sicht ist vor allem das Bewegungsgefühl der Knackpunkt: Reine Balance-Anpassungen an Waffen lassen sich in zwei Monaten noch gut nachschärfen, ein grundlegend anderes Movement-Gefühl aufzubauen ist dagegen deutlich aufwendiger.

    Quelle: Notebookcheck, Gamereactor

    Habt ihr die Early-Access-Beta selbst gezockt? Schreibt uns in den Kommentaren, ob euch das neue Bewegungsgefühl überzeugt hat oder ob ihr eher gemischte Gefühle habt!

  • GTA 6: Discord meldet sich zu Take-Twos Leak-Subpoena zu Wort

    GTA 6: Discord meldet sich zu Take-Twos Leak-Subpoena zu Wort

    Im Rechtsstreit um die andauernden GTA 6-Leaks gibt es eine neue Wendung: Discord hat sich erstmals öffentlich zu der Subpoena geäußert, mit der Take-Two versucht, an die Identität des mutmaßlichen Leakers „Cyberleek“ zu kommen. Die klare Botschaft der Plattform: Bislang ist bei Discord noch gar nichts angekommen.

    Artwork zu Grand Theft Auto 6 im Kontext der andauernden Leak-Affäre und des Streits um die Take-Two-Subpoena
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Was hat Discord zur Subpoena von Take-Two gesagt?

    Discords Communications-Chef Ryan Rigney meldete sich am 24. August direkt auf X zu Wort und stellte klar: „Discord wurde bislang noch nicht mit einer Subpoena von Take-Two zugestellt. Wenn es soweit ist, werden wir Gültigkeit und Umfang prüfen, bevor wir reagieren.“ Damit widerspricht Discord indirekt dem Eindruck, der Konzern arbeite bereits aktiv an der Herausgabe von Nutzerdaten. Tatsächlich hatte Take-Two die Anträge erst am 20. August bei einem Bundesgericht im Südbezirk von New York eingereicht – gerichtet an Discord und Microsoft, nicht an eine einzelne Privatperson.

    Warum sorgt der Umfang der Anfrage für Kritik?

    Der eigentliche Streitpunkt ist weniger die Klage an sich, sondern ihr Ausmaß. Take-Two verlangt laut den eingereichten Unterlagen nicht nur Daten zu einem einzelnen Verdächtigen, sondern potenziell Konto-IDs, E-Mail-Adressen, IP-Adressen, Telefonnummern und verknüpfte Accounts wie Xbox- oder Google-Profile von allen Mitgliedern mehrerer betroffener Discord-Server. Genau das hat in der Community Sorgen ausgelöst: Wer in einem der genannten Server unterwegs war, könnte theoretisch ins Visier geraten, unabhängig davon, ob er selbst etwas mit den Leaks zu tun hatte. Discords Ankündigung, Umfang und Rechtmäßigkeit erst zu prüfen, lässt sich vor diesem Hintergrund auch als Signal an die eigene Nutzerbasis lesen, dass man Anfragen dieser Größenordnung nicht einfach durchwinkt.

    Szene aus einem der durchgesickerten GTA-6-Clips, die derzeit im Zentrum des Rechtsstreits zwischen Take-Two und dem Leaker stehen
    Bildquelle: Eurogamer (eurogamer.net)

    Wie ordnet sich das in die bisherige Leak-Affäre ein?

    Zur Erinnerung: Seit Wochen kursieren unter dem Namen „Cyberleek“ immer neue Gameplay-Schnipsel und Insider-Details zu GTA 6 im Netz, wie wir bereits berichtet haben, soll der Kopf dahinter offenbar aus Deutschland stammen. Ähnliche Fälle gab es in der Vergangenheit bereits bei GTA 5 und Cyberpunk 2077 – dort endeten die Verfahren meist mit Unterlassungserklärungen, sobald eine Identität feststand. Neu ist diesmal vor allem die Dimension der angefragten Daten: Noch nie hat ein Publisher im Rahmen einer Leak-Jagd derart breite Nutzerdaten von einer ganzen Plattform verlangt. Aus unserer Sicht zeigt gerade diese Reaktion von Discord, dass große Plattformen zunehmend selbstbewusster gegenüber Publisher-Anfragen auftreten, statt Daten reflexartig herauszugeben.

    Quelle: Eurogamer, Kotaku

    Was haltet ihr von der breit angelegten Datenanfrage – berechtigtes Interesse des Publishers oder Überreaktion auf Kosten der Privatsphäre unbeteiligter Nutzer? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

  • The Witcher 4: CD Projekt Red nennt offiziell das Releasefenster 2028

    The Witcher 4: CD Projekt Red nennt offiziell das Releasefenster 2028

    Lange war es still um den genauen Zeitplan von The Witcher 4 – jetzt hat CD Projekt Red im Rahmen einer Gamescom-2026-Ankündigung erstmals ein konkretes Zeitfenster genannt: Das Studio „zielt“ auf einen Release im Jahr 2028. Joint-CEO Michał Nowakowski bezeichnete das kommende Rollenspiel in einer Videobotschaft als „unser größtes, mutigstes und ambitioniertestes Spiel bisher“.

    Artwork zu The Witcher 4 von CD Projekt Red
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Wann genau erscheint The Witcher 4?

    Ein exaktes Datum nannte CD Projekt Red bewusst nicht – die Formulierung „targeting 2028“ lässt dem Studio bewusst Spielraum, sollte sich die Entwicklung noch verschieben. Damit bestätigt sich, was viele Fans bereits befürchtet hatten: Zwischen der offiziellen Ankündigung des Projekts und dem tatsächlichen Release werden mehrere Jahre liegen. Zur Erinnerung: Bereits der Vorgänger The Witcher 3 brauchte nach seiner Ankündigung über drei Jahre bis zur Veröffentlichung, dafür zählt er bis heute zu den am besten bewerteten Rollenspielen überhaupt.

    Auf welchen Plattformen wird The Witcher 4 überhaupt laufen?

    Ein 2028er-Release wirft zwangsläufig die Frage nach der Zielhardware auf. Angesichts des Zeitrahmens gilt es als wahrscheinlich, dass The Witcher 4 technisch stärker auf kommende Konsolengenerationen wie PS6 und die nächste Xbox-Generation zugeschnitten sein wird, auch wenn CD Projekt Red bislang keine offizielle Plattformliste veröffentlicht hat. Aktuelle Konsolen wie PS5 und Xbox Series X dürften angesichts des langen Zeithorizonts zumindest nicht mehr die primäre Zielplattform sein.

    Warum lässt sich CD Projekt Red mit dem Release so viel Zeit?

    Aus unserer Sicht ist die vorsichtige Kommunikation nachvollziehbar: Nach den massiven Problemen rund um den holprigen Launch von Cyberpunk 2077 im Jahr 2020 hat CD Projekt Red öffentlich angekündigt, künftig lieber später, dafür aber technisch ausgereifter zu liefern. Die frühe, aber bewusst vage Ankündigung eines Zeitfensters statt eines festen Datums passt genau in dieses neue Kommunikationsmuster – das Studio will sich offenbar nicht erneut unter selbst auferlegten Zeitdruck setzen.

    Quelle: GamePro, IGN

    Könnt ihr bis 2028 auf The Witcher 4 warten, oder ist euch das zu lang? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • CoD Modern Warfare 4: Devs versprechen Update für Captain Prices verhunzte Frisur

    CoD Modern Warfare 4: Devs versprechen Update für Captain Prices verhunzte Frisur

    Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine ganze Community zum Lachen bringen: In der aktuellen Beta zu Call of Duty: Modern Warfare 4 sorgt ausgerechnet die neue Frisur von Serien-Ikone Captain Price für reichlich Spott. Publisher Activision und Entwickler Infinity Ward haben inzwischen reagiert und ein Update für den viel diskutierten Look versprochen.

    Captain Price in Call of Duty: Modern Warfare 4 mit der viral gegangenen Beta-Frisur
    Bildquelle: IGN (ign.com)

    Warum regt sich die Community über Captain Prices Frisur auf?

    Seit dem Start der Closed Beta am vergangenen Wochenende kursieren zahlreiche Screenshots und Clips, auf denen Captain Price mit einem ungewohnt kurzen, fast schon militärisch strengen Haarschnitt zu sehen ist – weit entfernt von seinem markanten Look aus den vorherigen Modern-Warfare-Teilen. Fans reagierten postwendend mit Memes und Vergleichsbildern, die den neuen Schnitt mit älteren Modellen des Charakters gegenüberstellen. Die Kritik zielt dabei weniger auf die technische Umsetzung als auf die Charaktertreue: Für viele langjährige Spieler gehört Prices markantes Erscheinungsbild zur DNA der Reihe.

    Was hat Infinity Ward zu der Kritik gesagt?

    Laut Berichten haben Activision und Infinity Ward bestätigt, dass sie an einer Anpassung von Prices Erscheinungsbild arbeiten und diese noch vor dem finalen Release nachreichen wollen. Konkrete Details zum Umfang der Änderung – etwa ob es mehrere auswählbare Frisuren-Varianten geben wird oder schlicht eine Korrektur des aktuellen Modells – wurden bislang nicht genannt. Der Vorfall reiht sich in eine Reihe weiterer Beta-Baustellen ein: Auch die Time-to-Kill-Werte und einzelne Spawn-Punkte standen zuletzt in der Kritik der Spielerschaft.

    Was sagt uns dieser Vorfall über den aktuellen Beta-Prozess?

    Aus unserer Sicht zeigt die schnelle Reaktion von Activision, wie ernst der Publisher das direkte Feedback aus der aktuell laufenden Beta nimmt – vermutlich auch, weil Modern Warfare 4 nach dem eher durchwachsenen Empfang von Black Ops 7 unter besonderer Beobachtung steht. Ob es sich am Ende um ein rein kosmetisches Detail handelt oder Infinity Ward daraus lernt, Community-Feedback zu Charakterdesigns künftig früher einzuholen, wird sich erst mit dem finalen Release am 23. Oktober zeigen.

    Quelle: IGN

    Was haltet ihr von Captain Prices neuem Look – Verbesserung nötig oder überzogene Kritik? Ab in die Kommentare damit!

  • GTA 6: Leaker offenbar Deutscher – Take-Two geht jetzt juristisch vor

    GTA 6: Leaker offenbar Deutscher – Take-Two geht jetzt juristisch vor

    Die Leak-Serie rund um GTA 6 nimmt eine neue Wendung: Nach wochenlangen Spekulationen um die Person hinter dem Account „Cyberleek“ (siehe auch unseren früheren Bericht zu den ersten Spuren des mutmaßlichen Leakers) verdichten sich die Hinweise, dass es sich um einen Deutschen handelt. Publisher Take-Two lässt es dabei nicht bewenden – der Konzern geht inzwischen mit rechtlichen Mitteln gegen den mutmaßlichen Leaker vor, um dessen Identität zweifelsfrei zu klären und weitere Veröffentlichungen zu stoppen.

    Artwork zu Grand Theft Auto 6 im Kontext der anhaltenden Leak-Affäre
    Bildquelle: GamePro (gamepro.de)

    Was wird dem mutmaßlichen GTA-6-Leaker vorgeworfen?

    Seit rund zwei Wochen kursieren unter dem Namen „Cyberleek“ immer neue Gameplay-Ausschnitte, Kartenausschnitte und Insider-Details zu GTA 6 im Netz – teils mehrere Clips pro Tag. Take-Two hatte bereits zuvor rechtliche Schritte angekündigt, um die Quelle der Leaks zu identifizieren und stellte dafür sogar Auskunftsersuchen an Microsoft und Discord. Neue Hinweise aus der Recherche deuten nun darauf hin, dass die Person hinter dem Account tatsächlich aus Deutschland stammt – was die rechtliche Verfolgung für Take-Two potenziell erleichtert, da deutsche Gerichte in solchen Fällen durchaus zugänglich für zivilrechtliche Unterlassungsklagen sind.

    Welche Folgen hat das für die deutsche Leak-Szene?

    Für uns als deutschsprachige Redaktion ist das mehr als nur eine Randnotiz: Sollte sich der DACH-Bezug bestätigen, wäre dies einer der prominentesten Fälle, in denen ein deutscher Publisher-Gegner direkt vor einem deutschen Gericht landen könnte. Ähnliche Fälle – etwa frühere Leak-Verfahren rund um GTA 5 oder Cyberpunk 2077 – endeten in der Vergangenheit meist mit außergerichtlichen Einigungen oder Unterlassungserklärungen, sobald die Identität einmal feststand. Die Dynamik der aktuellen Leak-Welle ist allerdings ungewöhnlich hartnäckig: Trotz laufender juristischer Bemühungen wurden in den letzten Tagen weiterhin neue Clips veröffentlicht, was zeigt, wie schwer sich anonyme Leaker tatsächlich stoppen lassen, solange die Ermittlungen laufen.

    Wie geht es jetzt für Rockstar und Take-Two weiter?

    Rockstar selbst hält sich mit offiziellen Stellungnahmen bislang zurück und konzentriert sich öffentlich auf die Vorbereitung des großen, für die kommenden Tage angekündigten Gameplay-Reveals. Take-Two dürfte parallel weiter auf Auskunft von Plattformbetreibern drängen, um den oder die Verantwortlichen endgültig zu identifizieren. Bis dahin bleibt unklar, ob es zu einer strafrechtlichen Anzeige oder „nur“ einer zivilrechtlichen Unterlassungsklage kommt – beides hätte für die Szene rund um Leak-Kanäle aber Signalwirkung.

    Quelle: GamePro

    Was denkt ihr: Sollte Take-Two so hart gegen Leaker vorgehen, oder schadet sich der Publisher damit nur selbst? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • The Duskbloods: Netzwerktest von FromSoftware startet mit massiven Server-Problemen

    The Duskbloods: Netzwerktest von FromSoftware startet mit massiven Server-Problemen

    Der erste öffentliche Praxistest für FromSoftwares neues Switch-2-exklusives Projekt ist gründlich danebengegangen. Der Netzwerktest zu The Duskbloods ist am 21. August 2026 gestartet – und die erste Session musste das Studio nach massiven Server-Problemen vorzeitig abbrechen.

    Was ist beim ersten Netzwerktest von The Duskbloods schiefgelaufen?

    Kurz nachdem die erste von insgesamt fünf geplanten Testphasen begonnen hatte, häuften sich bei ausgewählten Switch-2-Besitzerinnen und -Besitzern die Meldungen: Statt ins Hauptmenü zu gelangen, hingen viele Spielerinnen und Spieler in einer Login-Schleife mit der Fehlermeldung “Failed to log in” fest. Rund zwei Stunden lang kämpfte FromSoftware mit den serverseitigen Problemen, bevor die Entwicklerinnen und Entwickler die Reißleine zogen und die Session komplett beendeten. Betroffen waren demnach vor allem folgende Punkte:

    • Login-Fehler blockierten den Zugang zum Hauptmenü für einen Großteil der Testerinnen und Tester
    • Die erste Session wurde nach rund zwei Stunden vorzeitig beendet
    • Der Test war ursprünglich als Serverlast-Stresstest über mehrere Zeitfenster bis in den 23./24. August hinein angelegt
    Charakter aus The Duskbloods im Kampf
    Bildquelle: Kotaku

    Wie reagiert FromSoftware auf die Server-Probleme und geht es trotzdem weiter?

    Über den offiziellen X-Account von The Duskbloods entschuldigte sich FromSoftware bei allen Wartenden und kündigte an, an der Serverstabilität zu arbeiten, bevor weitere Sessions folgen. Kurz darauf die gute Nachricht für die Community: Die zweite Session sollte wie geplant am selben Abend um 22 Uhr Ortszeit stattfinden. Der Test läuft parallel zu einem inhaltlichen Leck – kurz vor dem offiziellen Start waren rund zweieinhalb Minuten Gameplay-Material aufgetaucht, das einen 3-gegen-3-Kampf im Modus “Grail Battle” mit den spielbaren Bloodsworn-Charakteren Walter, Gillian und Rust-Gospel Baldur zeigte, inklusive schneller Luftkombos und Sprung-Manöver.

    Einordnen muss man das Ganze im Kontext eines ungewöhnlichen Projekts für FromSoftware: Nach Jahren, die vom Einzelspieler-fokussierten Soulslike-Erfolg geprägt waren, wagt sich das Studio mit The Duskbloods erstmals in Richtung PvPvE-Mehrspieler für bis zu acht Personen gleichzeitig, angesiedelt in einer an Bloodborne erinnernden Welt. Ein solcher Genrewechsel bringt naturgemäß ganz neue technische Herausforderungen mit sich, die sich bei reinen Singleplayer-Titeln so nie gestellt hätten – Server-Stresstests wie dieser sind dafür da, genau solche Probleme vor dem Release aufzudecken. Aus unserer Sicht ist ein holpriger erster Netzwerktest deshalb ärgerlich, aber kein Grund zur Panik: Wichtiger ist, wie schnell FromSoftware nachbessert, bevor The Duskbloods tatsächlich erscheint. Erste Hands-on-Eindrücke zum Spiel hatten wir bereits in unserem Artikel The Duskbloods: Erste Hands-ons sind da – und Nintendo dementiert den Release-Termin eingeordnet.

    Ein offizieller Release-Termin für The Duskbloods steht weiterhin nicht fest. Bis dahin dürften weitere Netzwerktests folgen, bei denen FromSoftware zeigen muss, dass die Server-Infrastruktur dem Ansturm auf der neuen Nintendo-Konsole gewachsen ist.

    Quelle: Nintendo Life, Kotaku, VGC

    Wart ihr beim Netzwerktest dabei und ebenfalls von den Server-Problemen betroffen? Erzählt es uns in den Kommentaren!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Switch 2 – Digital Legends hilft Infinity Ward beim Port

    Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Switch 2 – Digital Legends hilft Infinity Ward beim Port

    Dass Call of Duty überhaupt wieder auf einer Nintendo-Konsole landet, war schon die große Überraschung des Jahres. Jetzt hat Activision nachgelegt und verraten, wer Infinity Ward bei der technisch anspruchsvollen Switch-2-Umsetzung von Call of Duty: Modern Warfare 4 unter die Arme greift: das spanische Studio Digital Legends.

    Die Meldung kommt nur wenige Tage vor dem Start der Cross-Plattform-Beta und zeigt, wie ernst Activision die neue Nintendo-Hardware offenbar nimmt. Modern Warfare 4 soll am 23. Oktober 2026 zeitgleich mit den Versionen für PS5, Xbox Series X/S und PC erscheinen – für die Reihe die erste Rückkehr auf eine Nintendo-Konsole seit rund 13 Jahren.

    Wer ist Digital Legends und was hat das Studio bisher gemacht?

    Digital Legends ist kein neuer Name im Call-of-Duty-Kosmos, aber bislang eher im Hintergrund aktiv. Das Studio wurde 2021 von Activision Blizzard übernommen, vor allem wegen seiner jahrzehntelangen Erfahrung mit Mobile-Titeln. Konkret war das Team bereits an folgenden Projekten beteiligt:

    • Mitarbeit am Release von Call of Duty: Warzone Mobile
    • Unterstützung bei der Entwicklung von Black Ops 6
    • Unterstützung bei der Entwicklung von Black Ops 7
    • Aktuell: native Portierung von Modern Warfare 4 auf Nintendo Switch 2, gemeinsam mit Infinity Ward

    Laut Activision handelt es sich um eine “native” Entwicklung für die neue Nintendo-Hardware und nicht um einen nachträglich draufgesetzten Billig-Port. Infinity Ward hatte in früheren Interviews bereits durchblicken lassen, dass das Spiel auf der Switch 2 überraschend gut laufe.

    Szene aus Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Nintendo Switch 2
    Bildquelle: GamesRadar+

    Was bedeutet das für Spielerinnen und Spieler auf der Switch 2?

    Für die Community ist vor allem ein Punkt entscheidend: Crossplay zwischen Switch 2 und den anderen Plattformen wird von Anfang an unterstützt. Wer also auf der Switch 2 unterwegs ist, spielt nicht in einer isolierten Nintendo-Bubble, sondern trifft ganz normal auf PS5-, Xbox- und PC-Spieler. Auch bei der bereits laufenden Beta ist die Switch-2-Version mit an Bord, inklusive Multiplayer-Maps, Warzone und der Kampagnenmission “Entrenched”.

    Aus unserer Sicht ist die Partnerschaft mit einem spezialisierten Zweitstudio ein kluger Schachzug: Große Shooter-Portierungen auf neue Hardware sind notorisch riskant, siehe diverse holprige Konsolen-Launches der Vergangenheit. Dass Activision hier explizit ein Studio mit Mobile- und Support-Erfahrung einspannt, statt Infinity Ward die komplette Zusatzarbeit allein aufzubürden, deutet darauf hin, dass man aus vergangenen Fehlern gelernt hat. Ob sich das auch in der Performance niederschlägt, wird sich spätestens mit der offenen Beta ab dem 28. August zeigen, die ebenfalls auf der Switch 2 spielbar sein wird. Mehr Hintergründe zum aktuellen Stand der Entwicklung gibt es auch in unserem Artikel Call of Duty: Modern Warfare 4 – Infinity Ward spricht vor der Beta.

    Bestätigt ist der Deal jedenfalls offiziell durch Activision selbst, was Spekulationen über eine reine Cloud-Streaming-Lösung für die Switch 2 endgültig vom Tisch wischt. Mehr Details zur technischen Umsetzung dürften spätestens zur offenen Beta folgen.

    Quelle: Nintendo Life, GamesRadar+

    Wie steht ihr zur Switch-2-Rückkehr von Call of Duty? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Call of Duty: NEXT ist da – Modern Warfare 4 startet heute in die Beta

    Call of Duty: NEXT ist da – Modern Warfare 4 startet heute in die Beta

    Die Wartezeit hat ein Ende: Mit der großen Jahres-Show Call of Duty: NEXT ist heute, am 21. August 2026, der zentrale Showcase für Modern Warfare 4 gestartet. Infinity Ward zeigt dort zum ersten Mal echtes Multiplayer-Gameplay, eine neue Warzone-Map und jede Menge Insider-Infos aus der Entwicklung. Und das Beste: Wer nicht nur zuschauen will, kann ab heute selbst ran, denn direkt im Anschluss an die Show startet die Early-Access-Beta.

    Wann startet die Modern Warfare 4 Beta genau?

    Call of Duty: NEXT ging um 9 Uhr morgens Pacific Time an den Start, bei uns also um 18 Uhr deutscher Zeit. Zwei Stunden später, um 11 Uhr PT (20 Uhr bei uns), öffnete Infinity Ward die Türen zur Early-Access-Beta für das erste Beta-Wochenende. Zugang bekommt an diesem Wochenende aber nur, wer das Spiel digital vorbestellt hat – und zwar auf Xbox Series X|S, PlayStation 5 oder PC. Wer noch nicht vorbestellt hat, muss sich noch eine Woche gedulden: Das zweite Beta-Wochenende startet am 28. August und steht dann allen offen, inklusive Nintendo Switch 2. Der volle Release von Modern Warfare 4 folgt am 23. Oktober 2026 für Xbox Series X|S, PS5, PC (Battle.net, Xbox-App, Steam) und Switch 2.

    Was zeigt Infinity Ward bei Call of Duty: NEXT zum ersten Mal?

    Im Zentrum der Show steht der klassische 6v6-Multiplayer, den Spieler:innen erstmals live in Aktion sehen. Neu mit dabei ist der Modus „Kill Block“, außerdem wird mit „Zodiac“ eine frische Warzone-Map angeteasert. Wer sich für die Beta einloggt, kann zusätzlich zum Multiplayer auch die Kampagnenmission „Entrenched“ anspielen – ein kleiner Vorgeschmack auf die Singleplayer-Story, die im Oktober komplett erscheint. Neben dem Gameplay-Reveal laufen bei Call of Duty: NEXT den ganzen Tag über Insider-Talks mit dem Entwicklerteam und Live-Übertragungen bekannter Content Creator, die als Erste in die neue Karte reinschauen dürfen.

    Was bedeutet der Betastart für Modern-Warfare-4-Fans?

    Dass Infinity Ward pünktlich zur Beta noch mal nachgebessert hat, zeigt: Das Studio hört offenbar zu. Erst vor wenigen Tagen hat das Team ein lästiges Shader-Compiling-Problem auf dem PC behoben, über das sich die Community lange beschwert hatte. Auch inhaltlich hatte sich das Studio schon vor der Beta erklärungsfreudig gezeigt – in unserem Bericht zum Interview mit Infinity Ward vor der Beta gibt’s die Hintergründe dazu. Fürs Beta-Wochenende gilt: Nutzt die Zeit, um Feedback zu Balancing und Performance zu sammeln – genau das fließt traditionell noch in Anpassungen vor dem Release im Oktober ein.

    Quelle: Call of Duty Blog (offiziell), Windows Central

    Seid ihr schon in der Beta unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich Modern Warfare 4 für euch anfühlt!