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  • Rockstar gegen IWGB: Tribunal zieht sich bis in den November

    Rockstar gegen IWGB: Tribunal zieht sich bis in den November

    Der Arbeitsgerichtsprozess zwischen Rockstar Games und der Gewerkschaft IWGB dauert länger als geplant. Eigentlich sollte das Verfahren am Freitag, 16. Oktober, enden. Jetzt zieht es sich bis in den November.

    Der Grund: Die Zeugenbefragung läuft länger als gedacht. Außerdem haben Rockstars Anwälte mehr Zeit für das Kreuzverhör einiger entlassener Mitarbeiter beantragt. Diese Zeit wurde gewährt.

    Warum verzögert sich der Rockstar-Prozess?

    Laut Eurogamer wurden zwei zusätzliche Verhandlungstage angesetzt: der 17. und der 18. November 2026. Dann sollen die Schlussplädoyers folgen. Danach soll das Urteil fallen.

    Diese Woche befragt die IWGB weiter Zeugen von Rockstar. Der Prozess ist laut Eurogamer langwierig und aufschlussreich. Der Termin im November liegt einen Tag vor dem Release von GTA 6 am 19. November 2026.

    Worum geht es im Streit zwischen Rockstar und der IWGB?

    Ende 2025 entließ Rockstar mehr als 30 Mitarbeiter wegen angeblich grober Verfehlung. Alle waren in einem Gewerkschafts-Discord-Kanal. Die IWGB spricht von Union-Busting, also dem gezielten Unterdrücken von Gewerkschaftsarbeit. Rockstar erklärt dagegen, es gehe um die unerlaubte Weitergabe von Informationen.

    Beide Seiten sehen sich im Recht. Was davon stimmt, muss das Gericht klären. Bis zum Urteil ist nichts davon bewiesen.

    Zuletzt sorgte eine Aussage aus der Zeugenbefragung für Aufmerksamkeit. Laut Eurogamer sagte einer der Chefs von Rockstar Lincoln am vergangenen Freitag, ihn interessierten Belege für Gewerkschaftsbemühungen nicht. Er habe auf andere Dinge geachtet, etwa die Einrichtung eines Union-Twitter-Accounts.

    Was bedeutet das Urteil für die Spielebranche?

    Der Fall gilt als wegweisend für die britische Spielebranche. Das Ergebnis könnte also weit über Rockstar hinaus Wirkung haben. Ein Urteil zugunsten einer Seite würde Maßstäbe setzen, wie Studios mit Gewerkschaftsaktivitäten umgehen dürfen und wie Beschäftigte sich organisieren können.

    Aus unserer Sicht ist der Zeitpunkt heikel für Rockstar. Während das Marketing für GTA 6 auf Hochtouren läuft (mehr dazu in GTA 6: Rockstars Miami-Marketing wächst), rückt der Prozess rund um den Release ins Licht der Öffentlichkeit. Ob das Interesse am Spiel die Debatte übertönt oder ob sie gerade deshalb mehr Beachtung findet, lässt sich heute nicht sagen. Klar ist: Wer sich für den Release interessiert, wird um dieses Thema kaum herumkommen.

    Fair bleibt: Ein längeres Verfahren ist kein Hinweis auf den Ausgang. Gründliche Befragungen sind bei einem so komplexen Streit normal. Entscheidend wird sein, was das Gericht aus den Aussagen macht. Weitere Informationen zu Rockstar findest du auf der offiziellen Rockstar-Games-Seite.

    Zwei maskierte Figuren in einem Supermarkt, Szene aus GTA 6
    Bildquelle: Eurogamer
    Lucia aus GTA 6 mit rotem Bandana und Pistole im Fond eines Autos
    Bildquelle: Eurogamer
    Logos von Rockstar Games und der Gewerkschaft IWGB vor einem unscharfen Protestfoto
    Bildquelle: Eurogamer

    Quelle: Eurogamer

    Wie siehst du den Fall: Reiner Arbeitskonflikt oder Präzedenzfall für die ganze Branche?

  • GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    GTA 6 hieß einst Project Americas und sollte zwei Kontinente abdecken

    Rockstar öffnet die Tür einen Spalt weit. In einem ausführlichen Bloomberg-Interview erzählen die Studiochefs, wie GTA 6 entstanden ist. Das Original hinter der Paywall konnten wir nicht lesen, die Details stammen aus Berichten von Eurogamer, VGC, GameStar und PC Gamer. Das Spiel erscheint am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S. Eine PC-Version ist laut Berichten für das erste Quartal 2027 geplant, offiziell bestätigt ist sie nicht.

    Der Codename lautete Project Americas. Laut Bloomberg wollte Rockstar zeitweise große Landstriche im Norden und Süden Amerikas abdecken. Am Ende blieb Miami samt Umgebung. Rob Nelson fuhr 2015 mit Mitarbeitern zur ersten Recherchereise dorthin. Das Projekt lief ursprünglich parallel zu Red Dead Redemption 2, wurde aber um Jahre geschoben, weil der Western immer größer wurde.

    Warum hat GTA 6 so lange gedauert?

    Nach RDR2 wuchs Rockstar von 2.441 auf 4.711 Mitarbeiter an 12 Standorten. Dan Houser verließ das Studio, Nelson, Aaron Garbut und Phil Hooker übernahmen die Leitung. Ende 2019 standen das Grundgerüst und das Duo Jason und Lucia. Dann kam Corona, und einige Senior-Designer kündigten. Ab 2022 nahm das Spiel Gestalt an.

    Beim Thema Crunch nennt Publishingchefin Jennifer Kolbe RDR2 “einen echten Moment” zur Einkehr: “We’re not doing it again like this.” Perfekt sei es nicht, aber besser. Bloomberg sprach mit Dutzenden Angestellten, die sich überwiegend positiv äußerten. Der Leak von 2022 traf das Team hart. Garbut sagt, es fühle sich an, als würde jemand durch die eigene Schmutzwäsche waten, “äußerst invasiv”.

    Dazu kamen die Verschiebungen. Der erste Trailer versprach 2023 noch 2025, dann folgte Mai 2026, jetzt der 19. November. Kolbe rief Take-Two-Chef Strauss Zelnick an. Sinngemäß fragte er, ob sie Witze mache. Nach der Erklärung habe er es verstanden. Auch die NPC-Menge bremste: Nelson nannte die Projektionen “horrifying”. Rockstar baute in Los Angeles ein eigenes Studio mit Autoren auf. Hooker sagt, man hätte den Termin halten können, “but it won’t be the game we want to make”. Offiziell hieß es damals nur, man brauche Politur.

    Aus unserer Sicht ist das die ehrlichste Begründung, die Rockstar bisher geliefert hat. Sie erklärt auch, warum ein Spiel mit Ansage so oft verschoben wurde. Für Spieler heißt das: Der Termin im November wirkt solider als die vorherigen, weil das Studio offen über Probleme spricht. Und wer sich auf lebendige Straßen freut, bekommt offenbar viel Handarbeit.

    Kommt das nächste Rockstar-Spiel schneller?

    Laut VGC soll das so sein. Die Engine, die Tools und das Team ermöglichten schnelleres Arbeiten, sagt Hooker, man gehe “more sideways than upwards”. Garbut ergänzt, man habe vieles grundlegend geändert, und das werde nicht wieder zerlegt. Bloomberg verweist auf Vice City, das ein Jahr nach GTA 3 erschien. Ein so enger Abstand ist trotzdem nicht in Sicht. GameStar rechnet vor, dass die reine Entwicklungszeit eher bei rund acht Jahren lag, auch wenn 13 Jahre zwischen GTA 5 und GTA 6 liegen.

    Mehr zum Thema: Rockstar verspricht trotz Realismus weiter Action und Chaos. Außerdem lest ihr hier, was zur PC-Version im ersten Quartal 2027 kursiert. Weitere Infos zum Studio gibt es auf der Rockstar-Games-Seite.

    Lucia und Jason in einem Auto vor der Skyline von Vice City in GTA 6, Jason hält einen Getränkebecher
    Bildquelle: VGC, Rockstar Games
    Grauhaariger Mann im Hawaiihemd zeigt in GTA 6 auf ein Päckchen, das ihm ein Gegenüber entgegenhält
    Bildquelle: PC Gamer, Rockstar Games

    Quelle: Eurogamer, VGC, GameStar, PC Gamer

    Glaubt ihr, dass Rockstar das Tempo beim nächsten Spiel wirklich erhöht? Schreibt es in die Kommentare!

  • Battlefield 6: Fans vermuten KI hinter Skins im Season-5-Pass

    Battlefield 6: Fans vermuten KI hinter Skins im Season-5-Pass

    Kaum ist Season 5 da, hat Battlefield 6 ein Image-Problem. Im neuen Battle Pass tauchen Skins auf, die für viele Fans nach KI-Murks aussehen. Ob das stimmt? Unklar. Eine offizielle Stellungnahme von EA oder DICE gibt es bislang nicht.

    Welche Skins in Battlefield 6 sorgen für Ärger?

    Los ging es mit einem Soldaten, der eine Batman-artige Maske trägt. Seine Ohren fehlen komplett. Dafür hängen fünf Pistolen an seinen Brusttaschen. Auf Reddit lief schnell der Witz, die Waffe zu wechseln sei ja schneller als nachladen. Auf X ging ein Post viral: „BRO IS CARRYING 5 PISTOLS! WHO APPROVED THIS SKIN?“

    Skin Nummer zwei hat einen Aufnäher mit dem Schriftzug „secuty“. Gemeint war wohl „security“. Solche Buchstabenfehler gelten bei KI-Bildern als typisches Warnsignal.

    Der dritte Kandidat ist ein Juggernaut für die Bombenentschärfung. Er hat dicke Panzerung, aber einen ungeschützten Kopf. Dazu trägt er Magazine für .22-Varmint-Gewehre, die es in Battlefield 6 gar nicht gibt. Ein X-Nutzer schrieb, es sei kaum noch zu leugnen, dass EA und DICE zumindest in der Konzeptphase KI einsetzen.

    Wichtig: Das ist eine Fan-Vermutung. IGN selbst räumt ein, dass es auch schlicht menschliche Fehler sein könnten. Belegt ist die KI-Nutzung nicht.

    Warum kocht die Debatte gerade jetzt hoch?

    Season 5 „Siege of Vegas“ ist seit dem 13. Oktober live. Wir haben die neuen Inhalte der Season bereits zusammengefasst. Kritik gibt es aber nicht nur an den Skins. Auch ein reaktives Waffenskin und Crossover-Kosmetik mit anderen EA-Serien nerven Teile der Community. Genannt wird etwa Dead-Space-Cosplay, und zwar kurz vor dem Dead-Space-Event. Laut Berichten soll es ab dem 20. Oktober starten, offiziell bestätigt ist das nicht. Mehr dazu im Fahrplan zu Season 5.

    IGN hält dazu fest: Das passt schlecht zu früheren Aussagen von DICE. Das Studio hatte versprochen, es werde keine „goofy“, immersionsbrechenden Skins geben.

    Ärmelaufnäher eines Battlefield-6-Skins mit dem fehlerhaften Schriftzug „Secuty“ statt „Security“
    Der Aufnäher mit „Secuty“ befeuert die KI-Vorwürfe. Bildquelle: IGN

    Was bedeutet das für Battlefield-6-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist der Kern des Problems nicht die Frage, ob eine KI im Spiel war. Es geht um Qualitätskontrolle. Ein Skin mit Rechtschreibfehler und unlogischer Ausrüstung geht durch mehrere Freigaben, bevor er im Battle Pass landet. Wer dafür Geld verlangt, muss genauer hinsehen. Gerade bei einem Shooter, der seit dem Start auf militärische Glaubwürdigkeit setzt, fallen solche Patzer doppelt auf. Mehr zum Spiel findet ihr auf der offiziellen Battlefield-Seite von EA.

    Dazu kommt der Branchenkontext. Generative KI spaltet die Spielewelt, und Epic Games setzt laut Bloomberg voll darauf, wie wir im Bericht zu Epics AI-First-Kurs beschrieben haben. Entsprechend schnell greift das Misstrauen um sich, sobald etwas komisch aussieht. Ein klares Wort von DICE würde die Lage beruhigen. Bis dahin bleibt es bei Spekulation.

    Quelle: IGN

    Was meint ihr: Fehler im Design oder doch KI am Werk? Schreibt es in die Kommentare!

  • Xbox Labs: Microsoft gründet neue Einheit rund um KI-Spiele – ohne „KI“ zu sagen

    Xbox Labs: Microsoft gründet neue Einheit rund um KI-Spiele – ohne „KI“ zu sagen

    Xbox hat Xbox Labs angekündigt – eine neue Initiative, die offenbar auf den Boom von per generativer KI gebauten Spiele-Ports und Rekompilierungen reagiert. Xbox-CEO Asha Sharma verkündete das in einer Mail an die Belegschaft, die auf Xbox Wire veröffentlicht wurde. Auffällig: Die Worte „KI“ oder „generative KI“ tauchen in der Ankündigung laut Eurogamer gar nicht auf.

    Was ist Xbox Labs genau?

    Eine klare Antwort liefert die Ankündigung nicht. Sharma schreibt, in den vergangenen Wochen seien Spiele „rasant dekompiliert und neu gebaut“ worden, damit sie auf Hardware laufen, für die sie nie gedacht waren. Noch überraschender: Viele der größten Spiele der Welt seien in den Quellcode anderer Spiele „remixt“ worden.

    Solche Experimente stellen laut Sharma lange gültige Annahmen der Branche infrage – etwa die Bindung zwischen Software und Hardware, die Grenze zwischen Erschaffen und Spielen und die Art, wie Leute Spiele entdecken. Xbox Labs soll genau das erkunden.

    • Leitung: Xbox-CTO Scott Van Vliet, zuvor bei Microsoft für Azure for OpenAI zuständig.
    • Team: „eine kleine Gruppe von Spieleentwicklern, Ingenieuren und Wissenschaftlern“.
    • Ziel: neue Ideen in Dinge verwandeln, die Spieler und Entwickler erleben können.
    • Motto: in der Öffentlichkeit bauen, aus dem Nutzerverhalten lernen und Erfolg daran messen, ob mehr Menschen spielen und erschaffen.

    Wer auf dem Laufenden bleiben will, kann sich auf der offiziellen Xbox-Labs-Seite für Updates eintragen.

    Warum spricht Sharma von Agenten statt von KI?

    Sharma argumentiert, Coding sei der erste große Einsatzbereich für Agenten, weil diese Software schreiben, ausführen und testen können. Games hätten ähnliche Eigenschaften. Dazu nennt sie eine Zahl: Spieler verbringen jährlich mehr als 72 Milliarden Stunden mit Xbox-Spielen – etwa fünfmal so viel Zeit, wie weltweit geschätzt mit dem Schreiben von Code verbracht wird.

    Wie ordnet sich das ein?

    Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Erst vor wenigen Tagen haben Google und Unity eigene Plattformen angekündigt, mit denen man per Texteingabe Spiele erstellen können soll. Ob Microsoft mit Labs dasselbe vorhat, lässt die vage Ankündigung offen. Xbox hatte zuletzt zudem die neue Sparte XP für Nicht-Gaming-Partnerschaften vorgestellt.

    Wie Sharmas Linie insgesamt aussieht, haben wir bereits aufgegriffen: Xbox-Chefin Sharma über das Überleben ohne Aufgewärmtes. Und wie heikel KI-Themen in der Branche sind, zeigt auch der Bericht über Epics „AI First“-Ansatz beim Disney-Shooter.

    Aus unserer Sicht ist die Wortwahl Strategie: Bei vielen Spielern ist generative KI ein Reizthema, und Xbox testet offenbar lieber erst mal ab, wie die Community auf das Experiment reagiert. Spannend wird, ob aus „Labs“ echte Produkte werden – oder nur Marketing.

    Quelle: Eurogamer

    Was haltet ihr von Xbox Labs – Chance oder Reizthema? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Ubisoft will Trials-Studio RedLynx schließen – 70 Entlassungen in Singapur

    Ubisoft will Trials-Studio RedLynx schließen – 70 Entlassungen in Singapur

    Schlechte Nachrichten für Trials-Fans: Ubisoft plant laut Video Games Chronicle, das finnische Studio RedLynx zu schließen. Zusätzlich soll Ubisoft Singapore verkleinert werden – dort sollen rund 70 Stellen wegfallen. Es handelt sich um Pläne, die Quelle stützt sich auf Brancheninfos („VGC understands“), eine offizielle Bestätigung haben wir bislang nicht gesehen.

    Warum will Ubisoft RedLynx dichtmachen?

    Ubisoft prüft derzeit, wie zukunftsfähig seine einzelnen Studios sind – sowohl bei laufenden Projekten als auch bei der Wirtschaftlichkeit. Bei RedLynx fiel das Urteil offenbar eindeutig aus: Das Studio arbeitet aktuell an keinem neuen Projekt, und eine bloße Verkleinerung würde es laut Bericht nicht nachhaltig machen. Deshalb soll die Schließung vorgeschlagen werden. Betroffen wären rund 52 Beschäftigte.

    In Finnland sind dafür sogenannte Change Negotiations nötig. Das sind verpflichtende Gespräche zwischen Arbeitgeber und Belegschaft, die greifen, wenn ein Unternehmen mindestens 50 Leute beschäftigt und Entscheidungen trifft, die Stellen betreffen. Das Ergebnis kann sich also noch ändern.

    Was passiert in Singapur?

    Ubisoft Singapore wurde 2008 gegründet, um ein Produktionsnetzwerk in Südostasien aufzubauen. Das Studio half bei den meisten bisher erschienenen Assassin’s-Creed-Teilen und leitete die Entwicklung von Assassin’s Creed Black Flag Resynced. Nun will Ubisoft es neu aufstellen und verkleinern – 70 Entlassungen sind die Folge.

    Wie kam es so weit mit den Trials-Machern?

    RedLynx wurde im Jahr 2000 in Helsinki gegründet. Der Durchbruch kam mit Trials HD auf Xbox Live Arcade, danach kaufte Ubisoft das Studio 2011. Es folgten Trials Evolution, Trials Frontier, Trials Fusion, Trials of the Blood Dragon und Trials Rising. Seit Trials Rising (2019) wurde der Output allerdings deutlich dünner:

    • 2020 half RedLynx gemeinsam mit Massive Entertainment, The Division 2 auf Google Stadia zu bringen.
    • Das Mobile-Spiel Gwen’s Getaway ging 2023 in den Soft Launch und wurde im Dezember 2024 eingestellt.
    • Im Oktober 2025 kündigte Ubisoft den Abbau von bis zu 60 Stellen an – RedLynx sollte sich auf Mobile konzentrieren.
    • Zuletzt unterstützte das Studio Massive Entertainment beim Switch-2-Port von Star Wars Outlaws.

    Was heißt das für Trials-Spieler?

    Konkret ändert sich für bestehende Spiele erst mal nichts. Wer auf ein neues Trials gehofft hat, muss die Hoffnung aber wohl endgültig begraben: Ohne Studio und ohne laufendes Projekt ist ein Nachfolger kaum vorstellbar, außer Ubisoft vergibt die Marke an ein anderes Team.

    Aus unserer Sicht passt die Meldung ins Bild: Schon die Neuausrichtung auf Mobile im letzten Jahr wirkte wie eine Notlösung, und Gwen’s Getaway hat sie nicht gerettet. Für ein Studio, das eine ganze Genre-Nische geprägt hat, ist das ein trauriges Ende – falls es so kommt.

    Quelle: Video Games Chronicle

    Welches war euer liebstes Trials – und wünscht ihr euch ein Comeback? Schreibt es in die Kommentare!

  • GTA 6: Rockstars Miami-Marketing wächst – Politiker üben Kritik

    GTA 6: Rockstars Miami-Marketing wächst – Politiker üben Kritik

    Rockstar fährt das Marketing zu GTA 6 in Miami weiter hoch – und das sorgt für Streit im Rathaus. Mit Blimp, NFL-Werbung und weiteren Aktionen rückt der Starttermin am 19. November näher, doch lokale Politiker bremsen.

    Laut IGN hat sich County Commissioner René Garcia kritisch geäußert: Er sei „really uncomfortable with this whole thing“ und stört sich daran, dass Miami als Kriminalitäts-Hochburg dargestellt werde. Das Gewicht der Aussage ist dabei begrenzt, denn Rockstars Ideen für Flughafen-Werbung und eine Umgestaltung in Miami Beach für rund vier Millionen Dollar sind laut Bericht noch nicht final verhandelt.

    Was plant Rockstar in Miami für GTA 6?

    • Ein Goodyear-Blimp im Vice-City-Look ist unterwegs von Ohio nach North Carolina und könnte später Florida erreichen.
    • Das Hard Rock Stadium der Miami Dolphins zeigte GTA-6-Werbung samt Animation „In for VI“ bei Touchdowns.
    • Auf dem Kaseya Center hängt ein „Welcome to Vice City“-Schild, das Rockstar im September für knapp eine Million Dollar installieren ließ.
    • Am 18. November spielen die Miami Heat gegen die Milwaukee Bucks auf einem Vice-City-Court mit GTA-6-Trikots.

    Über den Heat-Abend haben wir schon berichtet: Hier geht es zu unserem Bericht über „A Night in Vice City“.

    Warum wehren sich Politiker gegen die GTA-6-Werbung?

    Die Kritiker stören sich am Image: Eine Stadt, die als Schauplatz von Gewalt und Verbrechen inszeniert wird, will sich nicht gern selbst bewerben. Befürworter erhoffen sich dagegen mehr Tourismus und Einnahmen. Laut dem Miami-Journalisten Joel Franco zweifelt ein Beamter, dass die Deals rechtzeitig fertig werden – der Beginn war für den 15. Oktober erwartet.

    Was heißt das für den GTA-6-Launch?

    Für Spieler ändert sich am Release erstmal nichts. Das Marketing zeigt aber, wie groß Rockstar den Start am 19. November aufzieht. Aus unserer Sicht ist der Streit eher Teil der Aufmerksamkeit als ein echtes Risiko: Je mehr über Vice City gesprochen wird, desto besser für Rockstar. Spannend bleibt, ob die Flughafen-Plakate wirklich noch kommen. Auf der offiziellen GTA-6-Seite gibt es weitere Infos zum Spiel.

    Quelle: IGN

    Findest du das GTA-6-Marketing in Miami genial oder übertrieben? Diskutier mit uns in den Kommentaren!

  • Battlefield 6: Jetzt über EA Play und Game Pass spielbar – mit Season-5-Pack

    Battlefield 6: Jetzt über EA Play und Game Pass spielbar – mit Season-5-Pack

    Battlefield 6 gibt es jetzt über die Play List: Xbox hat die Aktion zum EA-Play-Mitgliedsvorteil für Oktober gestartet. Wer Game Pass Ultimate mit EA Play oder PC Game Pass nutzt, kann den Shooter ohne Extrakauf spielen – und bekommt dazu noch ein paar Beigaben.

    Laut Xbox Wire ist Battlefield 6 per Xbox Cloud Gaming, Xbox PC Game Pass oder Ultimate mit EA Play spielbar. Der Timing-Hintergrund: Die Season 5 rund um Las Vegas ist frisch gestartet – wie wir in unserem Bericht zum Start von „Siege of Vegas“ beschrieben haben.

    Was bekommen EA-Play-Mitglieder bei Battlefield 6?

    • Neue Spieler können ein EA Play Deployment Pack einlösen.
    • Für alle Mitglieder gibt es das Season 5 EA Play Pack – verfügbar bis zum 18. Januar.
    • Dazu kommen wiederkehrende Saison-Belohnungen.
    • Auf den Ultimate Shortcut Kit, Battlefield Pro und weitere EA-Inhalte gibt es 10 Prozent Rabatt.

    Nicht enthalten ist die GOTY Edition – die muss man weiterhin kaufen. Sie bringt unter anderem den Skin „Trusted Reserve Pax Support Soldier“ und das Phantom Pack mit.

    Was bietet Season 5 in Battlefield 6?

    Wer jetzt einsteigt, trifft auf drei neue Maps: den Las Vegas Strip, die Casinos und die Geheimbasis Area 51. Dazu kommen laut Xbox sechs neue Waffen, zwei neue Fahrzeuge, der kostenlose Battle-Royale-Modus Rapid Royale, der offizielle Start des Ranked BR sowie Leaderboards und Platoons. Die Zeitleiste der Season hatten wir bereits im Season-5-Fahrplan zusammengefasst, inklusive Dead-Space-Event ab dem 20. Oktober.

    Lohnt sich der Einstieg über Game Pass jetzt?

    Aus unserer Sicht: ja, zumindest zum Reinschnuppern. Die Aktion senkt die Einstiegshürde genau in dem Moment, in dem Season 5 mit viel neuem Content lockt. Gleichzeitig ist es auch ein Signal von EA und Microsoft, wie wichtig ihnen frische Spielerzahlen sind. Die Rabatte auf Battlefield Pro und Shortcut Kit sind zudem ein klarer Anreiz, nach dem Testen gleich Geld zu investieren. Wer schon gekauft hat, profitiert vor allem vom Season 5 EA Play Pack, sofern ein EA-Play-Abo besteht.

    Noch ein Tipp: Die Oktober-Belohnungen für andere EA-Spiele laufen teils früher aus als das Battlefield-Pack – das Apex-Legends-Charm etwa nur bis zum 2. November. Wer mehrere Titel nutzt, sollte also nicht zu lange warten.

    Quelle: Xbox Wire

    Spielst du Battlefield 6 über Game Pass oder hast du gekauft? Schreib uns deine Meinung in die Kommentare!

  • Dan Houser: GTA-Cover entstand in zwei Abenden – wegen 9/11

    Dan Houser: GTA-Cover entstand in zwei Abenden – wegen 9/11

    Kaum eine Spielereihe hat einen so wiedererkennbaren Look wie Grand Theft Auto: Bunte Bildpaneele mit Figuren und Schauplätzen zieren seit GTA 3 jede Verpackung. Dass es dazu fast nie gekommen wäre, verrät Rockstars früherer Autor Dan Houser jetzt im IGN-Interview aus der Reihe IGN30 Icons.

    Warum musste das GTA-3-Cover kurzfristig geändert werden?

    Houser war bis zu Red Dead Redemption 2 (2018) an fast allen Rockstar-Spielen als Autor beteiligt. Er erzählt, das ursprüngliche Cover von GTA 3 sei nach den Anschlägen vom 11. September zu heikel gewesen: Darauf seien brennende Gebäude zu sehen gewesen. Das Panel-Design, das später zum Markenzeichen wurde, malte demnach Stephen Bliss in etwa zwei Abenden. Houser sagt, der Look mit den Scherben und Quadraten gebe es „nur wegen 9/11“.

    Dazu kamen Anpassungen am Spiel selbst. Houser erinnert sich an einige Inhalte, die kurz nach den Anschlägen „ein bisschen zu viel“ gewesen wären. Der Release rutschte deshalb vom geplanten 3. Oktober 2001 auf den 22. Oktober. In einem früheren Interview mit dem Edge-Magazin nannte er laut IGN unter anderem geänderte Farben der Polizeiautos und eine angepasste Flugbahn eines Flugzeugs.

    Wie wichtig war GTA 3 für Rockstar und Take-Two?

    Aus Housers Schilderung wird klar, wie wacklig die Lage war. Take-Two stand Anfang 2001 kurz vor dem wirtschaftlichen Aus, das Spiel kam auf der E3 nicht gut an. Nach dem Release verkaufte es sich laut Houser nicht in einer einzelnen großen Woche, sondern lief Woche für Woche weiter, bis weit in 2002.

    Was bedeutet das für GTA 6?

    Das Panel-Prinzip hat bis heute Bestand und prägt auch den Auftritt von GTA 6, das am 19. November 2026 für PS5 und Xbox Series X/S erscheinen soll. Aus unserer Sicht ist die Anekdote ein schönes Beispiel dafür, wie ein Zufall und ein Zeitdruck eine der bekanntesten Marken der Spielewelt geprägt haben. Houser sagt außerdem, GTA sei heute Teil der Alltagskultur: Man sehe Cover-inspirierte T-Shirts in jedem großen Touristenort.

    Quelle: IGN

    Welches GTA-Cover ist für dich das beste? Diskutier mit uns in den Kommentaren!

  • Gerücht: GTA 6 soll im ersten Quartal 2027 auf den PC kommen

    Gerücht: GTA 6 soll im ersten Quartal 2027 auf den PC kommen

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Rockstar Games oder Take-Two bestätigt wurde.

    Die PC-Version von GTA 6 ist offiziell noch gar nicht angekündigt. Trotzdem will GamesBeat jetzt schon einen Termin kennen: Berichten zufolge soll Rockstar den PC-Release für das erste Quartal 2027 planen. Als Grundlage nennt das Portal vier Quellen, die anonym bleiben wollen. IGN und Eurogamer haben die Meldung am 13. Oktober aufgegriffen.

    Was genau soll Rockstar für den PC planen?

    Laut dem Bericht soll GTA 6 nur wenige Monate nach der Konsolenfassung auch auf dem Rechner laufen. Die Konsolenversion für PS5 und Xbox Series X/S soll am 19. November 2026 erscheinen. Ein PC-Start im ersten Quartal 2027 würde also nur etwa zwei bis fünf Monate später fallen. Rockstar und Take-Two haben sich zu dem Bericht bislang nicht geäußert.

    IGN weist außerdem auf einen möglichen Zusammenhang mit dem Multiplayer hin: Twitch-Chef Dan Clancy hatte im vergangenen Monat gesagt, dass der Online-Modus, den Fans schon „GTA Online 2“ nennen, im nächsten Jahr starten soll. Offiziell bestätigt Rockstar bislang weder einen Online-Modus noch dessen Namen.

    Warum wäre ein früher PC-Start so überraschend?

    Rockstar hat sich bei Neuveröffentlichungen bisher immer Zeit gelassen. Red Dead Redemption, GTA 5, L.A. Noire, Max Payne 3 und Red Dead Redemption 2 kamen alle erst nach den Konsolen auf den PC. Bei GTA 5 lagen zwischen Konsolenstart im September 2013 und dem PC-Release im April 2015 rund anderthalb Jahre. Viele hatten deshalb mit einer ähnlich langen Wartezeit gerechnet.

    Take-Two-Chef Strauss Zelnick sagte im Mai gegenüber Bloomberg, Rockstar starte „immer auf der Konsole“, weil man bei einem solchen Release daran gemessen werde, die Kernspieler bestmöglich zu bedienen. Zugleich betonte er vor einem Jahr, die Branche bewege sich in Richtung PC. Beides passt zu einem Release, der nur mit kurzem Abstand folgt.

    Was heißt das für PC-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist die Meldung plausibel, aber eben kein Beleg. Anonyme Quellen sind bei Rockstar häufig im Spiel, und gerade bei Terminen ändert sich bis zum Schluss vieles. Wer am PC spielt, sollte sich daher weder auf Q1 2027 verlassen noch schon Hardware nur dafür kaufen. Offen sind auch Systemanforderungen und Performance: Rockstar hat bislang nicht einmal Bildraten und Auflösung der Konsolenfassungen bestätigt. Sicher ist nur, dass jede PC-Version vermutlich mehr Leistung herausholen könnte, sofern der Rechner mitspielt.

    Für uns bleibt die spannende Frage, ob der PC-Start mit dem Multiplayer zusammenfällt. Das würde erklären, warum Rockstar diesmal kürzer wartet. Bestätigt ist aber auch das nicht.

    Quelle: IGN, Eurogamer

    Wie schnell muss die PC-Version für dich kommen? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Xbox-Chefin Sharma: „Wir werden nicht überleben, wenn wir nur die Vergangenheit aufwärmen“

    Xbox-Chefin Sharma: „Wir werden nicht überleben, wenn wir nur die Vergangenheit aufwärmen“

    Xbox-CEO Asha Sharma will nicht als diejenige in Erinnerung bleiben, die nur Altbekanntes verwaltet. Laut einem Bericht von Windows Central, über den VGC berichtet, sagte sie in einem internen Town Hall in dieser Woche: Original-IP bleibt wichtig für die Zukunft der Marke Xbox.

    Was hat Asha Sharma genau gesagt?

    Sharma erklärte, dass Xbox seine stärksten Franchises unterstützt und aus großen Spielen „globale Milliarden-Franchises“ machen will. Gleichzeitig wolle sie, dass das Unternehmen weiterhin „enduring new IP“ erschafft. Das Zitat, das die Runde macht: „Wir werden nicht überleben, wenn wir nur die Vergangenheit wiederbeleben. Wir brauchen neue Wege und Mut zur Erfindung bei neuen Marken, die neue Zielgruppen erreichen.“ (sinngemäß aus dem englischen Original übersetzt).

    Warum sorgt die Aussage für Skepsis?

    Seit Sharmas Amtsantritt hat Xbox seine Inhalte-Strategie umgekrempelt. Laut VGC wurden tausende Stellen gestrichen und mehrere First-Party-Studios geschlossen oder abgegeben. Halo liegt nun unter der Obhut von Activision, dem Call-of-Duty-Publisher. Obsidian arbeitet an einem neuen Fallout unter Bethesda. Double Fine (Kiln), Ninja Theory (Hellblade) und Compulsion (South of Midnight) wurden abgegeben – ausgerechnet Studios, die für frische Marken standen.

    Szene aus South of Midnight, einem Spiel des abgegebenen Studios Compulsion Games
    Bildquelle: VideoGamesChronicle (https://www.videogameschronicle.com/news/xbox-insists-its-not-giving-up-on-original-ip-we-wont-survive-if-we-only-relive-the-past/)

    Steht Xbox zum Verkauf?

    Auch dazu äußerte sich Sharma. Im Sommer hatte The Information berichtet, Microsoft erwäge, die Gaming-Sparte auszugliedern oder als Tochterfirma umzustrukturieren, was einen Verkauf theoretisch erleichtern würde. In einem Interview mit der New York Times widersprach Sharma: „Xbox is not for sale.“ Man werde alles tun, um das Unternehmen erfolgreich aufzustellen, und dabei die richtigen Partnerschaften sowie das passende Betriebsmodell prüfen.

    Was bedeutet das für Spieler?

    Aus unserer Sicht sind das zunächst Worte, keine Taten. Konkrete neue Marken hat Sharma laut Bericht nicht genannt, und die abgegebenen Studios sprechen eine deutliche Sprache. Für Spieler heißt das: Kurzfristig dürften vor allem bekannte Reihen wie Call of Duty, Halo und Fallout im Mittelpunkt stehen. Ob und wann Xbox tatsächlich neue Original-Spiele ankündigt, bleibt offen. Wir behalten es im Blick.

    Quelle: VGC

    Glaubt ihr Sharma, dass Xbox wieder mehr auf neue Marken setzt? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!