Tag: Call of Duty

  • Steam-Woche: Modern Warfare 4 und Final Fantasy Resonance treffen aufeinander

    Steam-Woche: Modern Warfare 4 und Final Fantasy Resonance treffen aufeinander

    Der Oktober fährt auf Steam schwere Geschütze auf: Mit Steam als Startplattform treffen in dieser Woche zwei der größten Serien der Spielegeschichte aufeinander. Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint am 23. Oktober 2026, Final Fantasy Resonance bereits am 22. Oktober. Dazu kommen einige spannende Neuerscheinungen abseits der großen Namen.

    Was bringt Call of Duty: Modern Warfare 4?

    Nach dem viel kritisierten dritten Teil der Reboot-Reihe übernimmt wieder Infinity Ward, unterstützt von nahezu allen Activision-Studios wie Raven Software, Treyarch und Beenox. Der Konflikt verlagert sich auf die koreanische Halbinsel, wo eine Invasion Nordkoreas die Welt an den Rand des Abgrunds bringt. In der Kampagne spielt ihr einerseits den jungen südkoreanischen Soldaten Private Park, andererseits führt Captain Price nach dem Mord an General Shepherd seinen eigenen Krieg. Die Missionen führen nach Korea, New York, Paris und Mumbai.

    Im Multiplayer warten zum Start zwölf neue 6v6-Karten sowie größere Schlachtfelder für Infanterie- und Fahrzeugkämpfe. Als dritte Säule kehrt der Extraction-Modus DMZ zurück: In der Sperrzone Hajin geht ihr allein oder im Squad auf Beutezug und baut zwischen den Einsätzen eure Forward Operating Base aus. Die genauen Startzeiten haben wir in unserer Übersicht zu Early Access, DMZ-Start und Release-Zeiten zusammengefasst.

    Welche weiteren Spiele erscheinen diese Woche auf Steam?

    Final Fantasy Resonance ist laut GameStar der erste Serienteil im HD-2D-Stil von Octopath Traveler. Es erscheint am 22. Oktober für PC, PS5, Xbox Series X/S sowie Switch und Switch 2. Abseits der beiden Schwergewichte lohnt ein Blick auf diese Titel:

    • Athanasia (Early Access): Horror-Shooter und Immersive Sim in einer von Dinosauriern überrannten südamerikanischen Forschungsanlage. Statt Dauerfeuer zählen Schleichen, Hacking und Fallen.
    • Nomad Drive (Early Access): Ihr baut ein Wohnmobil aus und fahrt allein oder im Vierer-Koop durch eine prozedural generierte Endzeitwelt.
    • We Were Here Tomorrow: Neuer Teil der Koop-Rätsel-Reihe, bei dem ihr und euer Partner unterschiedliche Dinge seht und per Walkie-Talkie kommuniziert.

    Lohnt sich der Wochenstart auf Steam für euch?

    Aus unserer Sicht ist die Woche ungewöhnlich voll. Wer beide Großreleases mitnehmen will, sollte Zeit und Speicherplatz einplanen, denn zwei AAA-Titel innerhalb von 24 Stunden sind ein ordentliches Pensum. Early-Access-Titel wie Athanasia und Nomad Drive sind dagegen eher etwas für Neugierige, die Entwicklung begleiten wollen.

    Captain Price in Call of Duty: Modern Warfare 4
    Bildquelle: GameStar (https://www.gamestar.de/artikel/neu-bei-steam,3461375.html)

    Quelle: GameStar

    Welches Spiel der Woche landet bei euch zuerst im Warenkorb? Schreibt es in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4: Das sagen die ersten Kampagnen-Reviews

    Modern Warfare 4: Das sagen die ersten Kampagnen-Reviews

    Fünf Tage vor dem Release trudeln die ersten Wertungen zu Call of Duty: Modern Warfare 4 ein. Seit dieser Woche läuft der Early Access für die Kampagne, entsprechend haben viele Redaktionen ihre Eindrücke veröffentlicht. Der offizielle Start folgt am 23. Oktober 2026, unter anderem auch auf der Switch 2. Wie die Kritiker die Story-Kampagne bewerten, zeigt ein Review-Round-up von Nintendo Life.

    Wie gut kommt die Kampagne von Modern Warfare 4 an?

    Insgesamt fällt das Echo positiv aus. In den Stimmen ist von einer der besten Kampagnen der Reihe die Rede, ein Kritiker nennt sie sogar die „greatest Call of Duty campaign ever made“. GameSpot vergibt 7 von 10 Punkten. Eine Stimme sieht die beste Kampagne seit Modern Warfare von 2019, eine weitere lobt, dass die Saga „on a high note“ endet, auch wenn es nicht ganz an die ganz Großen der Reihe heranreiche.

    Gelobt werden vor allem die großen Cinematic-Set-Pieces, die Performances und die moralische Komplexität der Geschichte. PC Gamer hat zwar noch keine Wertung vergeben, spricht aber vom größten Spaß mit einer Call-of-Duty-Kampagne seit Jahren. Auch die GamesRadar-Kritik hebt die Inszenierung hervor.

    Welche Kritikpunkte gibt es an der Kampagne?

    Ganz ohne Haken kommt die Kampagne nicht davon. Mehrere Tester bemängeln ein recht starres Missionsdesign mit wenig Spielraum. Die Missionen laufen meist linear ab, dazu kommen KI-Squadmates, die Euch durch die Einsätze begleiten. Gaming Trend lobt dagegen Pacing und Abwechslung samt einem offenen Level-Abschnitt.

    • Umfang: 16 Story-Missionen, je nach Spielstil und Suche nach Secrets etwa 6 bis 8 Stunden
    • Aufbau: überwiegend lineare Missionen mit großen Set-Pieces
    • Einstieg: Ein rund zweiminütiger Rückblick holt Neueinsteiger in die Story ab
    • Abschluss: Laut Reviews beendet MW4 die laufende Saga

    Was bedeuten die Reviews für Multiplayer und DMZ?

    Wichtig: Die Wertungen betreffen bisher nur die Kampagne. Viele Redaktionen führen ihre Tests als „in progress“, die finalen Scores für das Gesamtpaket mit Multiplayer und dem DMZ-Extraction-Modus kommen erst, wenn der Rest des Spiels live ist. Wer vor allem online zockt, sollte die Kampagnen-Noten deshalb nicht als Urteil über das ganze Spiel lesen. Mehr zu den Startzeiten findet Ihr in unserem Überblick zu Early Access, DMZ-Start und Release-Zeiten.

    Wie läuft Modern Warfare 4 auf der Switch 2?

    Auch Nintendo-Spieler dürfen sich auf den Start freuen. Nintendo Life will ein eigenes Switch-2-Review nachliefern. Wie sich die Kampagne auf dem Handheld schlägt, haben wir bereits in unserem Bericht dazu aufgegriffen: Die Kampagne läuft laut Nintendo Life überraschend gut.

    Aus unserer Sicht ist das ein starkes Signal für den Release: Eine Kampagne, die auch kritische Stimmen überzeugt, ist bei Call of Duty nicht selbstverständlich. Ob das Gesamtpaket mithält, entscheidet sich aber erst nach dem 23. Oktober.

    Quelle: Nintendo Life

    Habt Ihr die Kampagne schon gespielt? Schreibt uns in den Kommentaren, ob Ihr den Wertungen zustimmt!

  • Call of Duty auf Switch 2: DLSS oder SMAA – welche Option ist besser?

    Call of Duty auf Switch 2: DLSS oder SMAA – welche Option ist besser?

    Seit dem 16. Oktober läuft die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 für alle Vorbesteller – auch auf der Switch 2. Wer dort in die Grafikeinstellungen schaut, findet eine Überraschung: Das Spiel bietet gleich zwei verschiedene Upscaling-Optionen. Der volle Launch folgt am Freitag, den 23. Oktober, doch schon jetzt gibt es erste Erkenntnisse, was die beiden Modi unterscheidet.

    Welche Upscaling-Optionen gibt es auf der Switch 2?

    Zur Wahl stehen Nvidias KI-gestütztes DLSS und Infinity Wards hauseigene Anti-Aliasing-Lösung, die im Menü als „Filmic SMAA T2X“ auftaucht. Zusätzlich findest du im Qualitätsmenü die Option „FidelityFX CAS“, AMDs Contrast Adaptive Sharpening, das das Bild nachschärft. Für einen Handheld ist das ordentlich Spielraum zum Herumschrauben.

    Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Nintendo Switch 2 mit Grafikeinstellungen
    Bildquelle: Nintendo Life

    Was sagt Digital Foundry zu DLSS und SMAA?

    Tom Morgan von Digital Foundry hat Nintendo Life eine sehr frühe Analyse geliefert. Demnach verarbeitet DLSS auf der Switch 2 dieselben Pixeldaten und dieselbe Auflösung wie die SMAA-Variante, hat aber zwei Vorteile:

    • Bessere Kantenglättung: DLSS rekonstruiert Details aus angesammelten Bilddaten und glättet Treppenstufen intelligenter. Sobald sich das Bild beruhigt, sehen Linien sauberer aus.
    • Schärfere Texturen: Bei unruhigen, uneinheitlichen Details wie Türdekals oder Laub wirkt DLSS definierter.

    Wichtig: Das gilt bisher vor allem für Standbilder aus einem Pre-Release-Capture. Morgan betont, dass die finale Version in Bewegung noch genauer untersucht werden muss. Möglich wäre etwa ein Performance-Verlust durch DLSS – oder Artefakte, wenn die Switch-2-Variante des Upscalers mit der IW Engine zusammenspielt. Wenn DLSS im Stand glatter wirkt, dürfte SMAA an anderer Stelle Vorteile haben.

    Vergleich von Filmic SMAA T2X und Nvidia DLSS in Call of Duty: Modern Warfare 4 auf Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life

    Was bedeutet das für dich als Switch-2-Spieler?

    Aus unserer Sicht ist die Auswahl vor allem ein gutes Zeichen: Das Team von Digital Legends, das die Switch-2-Fassung umsetzt, gibt Spielern Kontrolle, statt eine einzige Lösung vorzugeben. Gerade bei einem schnellen Shooter zählt am Ende, wie sich das Spiel im Gefecht anfühlt – ein sauberes Standbild hilft wenig, wenn dafür Bildrate oder Reaktionszeit leiden. Unser Tipp: Teste beide Modi in einem echten Match, achte auf Bildrate und Artefakte und entscheide dann. Wie sich die Kampagne insgesamt auf Nintendos Handheld schlägt, haben wir bereits in unserem Bericht zur Switch-2-Kampagne zusammengefasst, und alle Termine zum Start findest du in unserer Übersicht zu Early Access und Release-Zeiten.

    Wann gibt es belastbare Performance-Zahlen?

    Eine ausführliche Analyse der finalen Build steht noch aus. Sobald Digital Foundry und andere Tester die Switch-2-Version in Bewegung vermessen haben, wissen wir, ob DLSS auf der Hardware wirklich die bessere Wahl ist. Bis dahin gilt: Alles bisher Gesagte ist ein erster Eindruck, kein endgültiges Urteil.

    Quelle: Nintendo Life

    Welche Upscaling-Option nutzt du auf der Switch 2? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4 auf Switch 2: Kampagne läuft laut Nintendo Life überraschend gut

    Modern Warfare 4 auf Switch 2: Kampagne läuft laut Nintendo Life überraschend gut

    Fast 13 Jahre nach Call of Duty: Ghosts auf der Wii U kehrt die Shooter-Serie auf eine Nintendo-Konsole zurück. Viele erwarteten eine abgespeckte Notlösung – doch die ersten Eindrücke fallen deutlich besser aus. Nintendo Life hat die Kampagne von Call of Duty: Modern Warfare 4 auf der Nintendo Switch 2 komplett durchgespielt.

    Wie läuft Modern Warfare 4 auf der Switch 2?

    Die Portierung stammt vom Studio Digital Legends aus Barcelona. Laut dem Testbericht peilt das Spiel stabile 30 Bilder pro Sekunde an, größere Einbrüche sind dem Tester nicht aufgefallen – weder im Handheld- noch im Dock-Modus. Die Beleuchtung sieht demnach richtig gut aus. Schwächen gibt es trotzdem:

    • Texturen poppen teils spät auf, die Detailstufen sind reduziert.
    • Haare wirken an manchen Stellen unsauber, Feuereffekte stellenweise pixelig.
    • Beim Wechsel von Gameplay zu vorgerenderten Zwischensequenzen fällt der Qualitätssprung bei Gesichtern auf.
    • Zur Wahl stehen zwei Upscaling-Optionen: Filmic SMAA 2TX und Nvidias DLSS.

    Digital Foundry hat sich die Optionen kurz angesehen: DLSS glättet Kanten sauberer und schärft feine Texturen wie Türdekale oder Laub. Ein ausführlicher Technik-Check steht noch aus.

    Was bietet die Kampagne von Modern Warfare 4?

    Die Story umfasst 16 Missionen, der Tester brauchte rund acht Stunden. Captain Price jagt Makarov, parallel erzählt das Spiel von südkoreanischen Soldaten und einem Machtkampf im nordkoreanischen Regime. Mads Mikkelsen spielt den Oberschurken. Es geht durch New York, Paris und um die ganze Welt, mit Strandsturm, Verfolgungsjagd und Tauchpassage. Kritik gibt es an wiederholten Parkour-Passagen und an Dialogoptionen ohne echte Verzweigung. Einzige offene Mission ist „Stranded“, in der du drei Ziele in freier Reihenfolge angehst. Vorsicht: Die Gewalt fällt laut Bericht sehr drastisch aus.

    Was heißt das für Switch-2-Spieler?

    Wer die Reihe nie gespielt hat, braucht keine Vorkenntnisse – ein kurzer Rückblick fasst die Vorgeschichte zusammen. Dazu kommt Cross-Progression: Du kannst auf der Switch 2 dort weiterspielen, wo du am PC aufgehört hast. Der Release ist am 23. Oktober, Vorbesteller dürfen die Kampagne schon jetzt spielen. Multiplayer und der DMZ-Modus sind noch nicht bewertet – genau dort entscheidet sich, ob 30 fps reichen. Was alle Release-Zeiten angeht, haben wir Early Access, DMZ-Start und Release-Zeiten im Überblick für dich zusammengefasst.

    Aus unserer Sicht ist das ein gutes Zeichen: Die Switch 2 muss nicht mit PC-Fassungen konkurrieren, sondern liefert ein spielbares Gesamtpaket zum Mitnehmen. Ob das auch für Mehrspieler-Matches gilt, wird sich erst zum Launch zeigen.

    Szene aus der Kampagne von Modern Warfare 4 auf der Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life (https://www.nintendolife.com/previews/impressions-call-of-duty-modern-warfare-4-campaign-switch-2-does-its-best-with-one-hell-of-a-popcorn-game)
    Weiterer Screenshot aus Modern Warfare 4 auf der Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life (https://www.nintendolife.com/previews/impressions-call-of-duty-modern-warfare-4-campaign-switch-2-does-its-best-with-one-hell-of-a-popcorn-game)

    Quelle: Nintendo Life

    Planst du MW4 für die Switch 2 – oder bleibst du bei PC und Konsole? Schreib es uns in die Kommentare!

  • Modern Warfare 4: Early Access, DMZ-Start und Release-Zeiten im Überblick

    Modern Warfare 4: Early Access, DMZ-Start und Release-Zeiten im Überblick

    Die Hauptshow steigt erst am 23. Oktober, aber für einen Teil der Spielerschaft beginnt Call of Duty: Modern Warfare 4 schon heute. Wer digital vorbestellt hat, darf früher ran – und es gibt gestaffelte Starttermine. Hier die Übersicht, damit ihr nichts verpasst.

    Wann startet Modern Warfare 4 genau?

    Laut PC Gamer sieht der Fahrplan so aus:

    • 16. Oktober: Early Access auf die Kampagne – nur mit digitaler Vorbestellung. Eine genaue Uhrzeit hat Activision bislang nicht genannt.
    • 20. Oktober: Early Access auf DMZ, ebenfalls nur für digitale Vorbesteller. Offiziell gibt es noch keine Uhrzeit, Branchenstimmen tippen auf 10 Uhr Pacific Time – bei uns wäre das 19 Uhr.
    • 23. Oktober: Vollstart für alle, um Mitternacht Ortszeit. Das gilt weltweit, ihr müsst also nicht auf andere Zeitzonen warten.

    Wichtig: Die Uhrzeit zur DMZ-Freischaltung ist eine Prognose und keine Zusage. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald Activision etwas Offizielles nennt.

    Wie viel Speicherplatz braucht Modern Warfare 4?

    Plant am PC rund 115 GB ein. Der Preload läuft bereits, ihr könnt den Download also schon jetzt anstoßen und müsst am Starttag nicht erst stundenlang warten. Die offiziellen Systemanforderungen findet ihr auf der Steam-Seite des Spiels. Das Spiel erscheint für Xbox Series X|S, PlayStation 5, PC und Nintendo Switch 2 – Last-Gen-Konsolen bleiben außen vor.

    Lohnt sich die Vorbestellung nur wegen des Early Access?

    Aus unserer Sicht kommt es darauf an, was ihr vorhabt. Die Kampagne lässt sich spoilerfrei am besten in Ruhe durchspielen, und ein paar Tage Vorsprung machen sie nicht besser oder schlechter. Spannender ist der DMZ-Vorsprung: Der Extraktionsmodus lebt davon, dass sich Squads erst einspielen und die Karte kennenlernen – wer früh dabei ist, hat gegenüber dem Rest zum Start einen echten Wissensvorsprung. Wer ohnehin vorbestellen wollte, bekommt hier also einen Bonus. Wer unsicher ist, kann gefahrlos bis zum 23. Oktober warten und die ersten Eindrücke der Community abwarten.

    Mehr zum erzählerischen Unterbau der Reihe lest ihr in unserem Bericht dazu, wie Modern Warfare 4 ein Kapitel schließen und ein neues starten soll. Offizielle Infos zur Reihe gibt es auf callofduty.com.

    Quelle: PC Gamer

    Habt ihr Modern Warfare 4 vorbestellt und ladet schon vor? Schreibt uns in die Kommentare, worauf ihr euch am meisten freut!

  • Modern Warfare 4 soll ein Kapitel schließen und ein neues starten

    Modern Warfare 4 soll ein Kapitel schließen und ein neues starten

    Mit Modern Warfare 4 endet offenbar eine Ära. Activisions Marketingchef Tyler Bahl sagte im Interview mit The Game Business, der Shooter sei “in a lot of ways, this is going to be the epic conclusion” der jüngsten Modern-Warfare-Reihe. Zugleich wolle man mit dem Spiel ein neues Kapitel für Call of Duty aufschlagen.

    Was hat Activision zum Ende der Modern-Warfare-Reihe gesagt?

    Bahl betonte, man sei “excited by closing this chapter and launching a new one”. Das Ende bedeutet nicht, dass alles verschwindet: Einzelne Figuren und Elemente könnten weiterleben und neu erfunden werden. Für die Zukunft wolle das Publikum laut Bahl “new, or better, or different”.

    Auch das Drumherum ist in Bewegung. Ein Live-Action-Film zur Marke ist in Arbeit. Außerdem hat Treyarch etwas angekündigt, das “nobody’s experienced before”. Details dazu nennt Activision bislang nicht.

    Warum ist es schwierig, alle Call-of-Duty-Fans anzusprechen?

    Bahl räumte ein, dass es bei einer so großen Spielerschaft kaum möglich ist, jeden glücklich zu machen. Die Community ist sehr breit aufgestellt: Zombies-Fans, Anhänger von Black Ops gegen Anhänger von Modern Warfare und Spieler, die vor allem Prop Hunt zocken.

    Aus unserer Sicht ist das eine ehrliche Beschreibung des Problems. Jeder Serienteil muss gleichzeitig Veteranen, Gelegenheitsspieler und Modus-Spezialisten bedienen. Ein klarer Schnitt nach MW4 kann da helfen, weil er Raum für frische Ideen schafft. Gleichzeitig weckt die Aussage Erwartungen, denn “neu” ist leicht gesagt und schwer geliefert. Wie radikal der Wechsel ausfällt, bleibt offen. Passend dazu hatten wir bereits berichtet, dass Activision an einem komplett neuen Subfranchise arbeitet.

    Für Spieler heißt das: Wer die Geschichte der aktuellen Modern-Warfare-Trilogie verfolgt hat, bekommt mit MW4 wohl einen Abschluss. Wer eher auf Neues wartet, darf auf den Neustart danach hoffen. Ob beides gleichzeitig gelingt, wird sich erst nach dem Release zeigen.

    Wann erscheint Modern Warfare 4 und für welche Plattformen?

    Der Release ist für den 23. Oktober 2026 geplant. Das Spiel erscheint für:

    • PlayStation 5
    • Xbox Series X/S
    • Nintendo Switch 2
    • PC

    Alle Termine rund um Early Access und Preload findet ihr in unserer Übersicht zu Early Access, Preload und Uhrzeiten von Modern Warfare 4.

    Quelle: VGC

    Was erhofft ihr euch vom neuen Kapitel der Reihe? Schreibt es in die Kommentare!

  • Call of Duty: Activision arbeitet an einem komplett neuen Subfranchise

    Call of Duty: Activision arbeitet an einem komplett neuen Subfranchise

    Nach Black Ops und Modern Warfare soll bald etwas ganz anderes kommen: Activision hat bestätigt, dass ein Studio aktuell an einem brandneuen Call-of-Duty-Subfranchise arbeitet. Das sagte Marketingchef Tyler Bahl im Interview mit The Game Business.

    Welches Studio das Projekt stemmt und wann es erscheint, hat Bahl nicht verraten. Allgemein wird erwartet, dass es sich um das nächste Spiel von Sledgehammer Games handelt, das im kommenden Jahr erscheinen dürfte.

    Was hat Activision genau gesagt?

    Bahl erklärte, dass Modern Warfare 4 die Geschichte abschließt, die Infinity Ward seit 2019 erzählt. Einzelne Figuren könnten das Universum aber später weitertragen. Der Weg nach vorn führe allerdings weniger über Altbekanntes, sondern über Innovation: „Was wir vom Publikum gehört haben: Sie wollen neu, besser oder anders”, so Bahl sinngemäß. Die Landschaft ändere sich unter den Füßen der Branche, Spiele entstünden über Nacht und der Geschmack der Spieler wandle sich.

    Was steckt hinter den Gerüchten zum nächsten Call of Duty?

    Die Aussagen heizen die Spekulation an. Ein Gerücht des Call-of-Duty-Leakers TheGhostofHope aus dem Jahr 2025 besagt, Sledgehammers nächstes Spiel setze auf Kampfsport – mit Karate-Tritten und -Schlägen im Stil von John Wicks „Gun-Fu”. Bestätigt ist davon nichts, und Activision hat sich dazu nicht geäußert.

    Warum ist ein neues Subfranchise für Call of Duty so wichtig?

    Sledgehammer wurde einst gegründet, um ein Call of Duty im Dritte-Person-Stil im Vietnamkrieg zu bauen – das Projekt wurde gestoppt, als das Studio bei Modern Warfare 3 aushelfen musste. Mit Advanced Warfare wagte das Team später Exoskelette und mehr Bewegungsfreiheit, die Fans aber überwiegend ablehnten. Seitdem ging Sledgehammer mit zwei Weltkriegs-Titeln und einem weiteren Modern Warfare 3 auf Nummer sicher. Ein Spiel abseits von Modern Warfare und Black Ops gäbe es damit erstmals seit mehr als fünf Jahren.

    Aus unserer Sicht ist das ein riskanter, aber überfälliger Schritt: Die Serie lebt seit Jahren von denselben Marken, und genau das nervt viele Spieler. Ob Sledgehammer diesmal mutiger liefert, wird sich zeigen. Wie es mit Modern Warfare 4 weitergeht, haben wir zuletzt in unserem Überblick zu Early Access, Preload und Uhrzeiten zusammengefasst, und was Activision zur Größe des Spiels sagt, steht in unserem Bericht über die Aussagen zu GTA 6 und MW4.

    Quelle: IGN

    Was wünscht ihr euch vom neuen Call-of-Duty-Subfranchise? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Activision: GTA 6 und MW4 sind „die zwei größten Spiele des Jahres“

    Activision: GTA 6 und MW4 sind „die zwei größten Spiele des Jahres“

    Activision rührt die Werbetrommel für Modern Warfare 4: In einem Interview mit The Game Business spricht Activision-CMO Tyler Bahl über eine „Call of Duty tax“ und nennt GTA 6 und MW4 „the two biggest games of the year“. MW4 erscheint am 23. Oktober 2026 für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC.

    Was meint Activision mit der „Call of Duty tax“?

    Laut Bahl wird die Reihe von klassischen Medien weiter abgedeckt – aber weil Call of Duty so lange existiert, vergessen viele, wie viel Arbeit in jedem Teil steckt. Die riesige Zielgruppe sei „status quo“ geworden. Seine Zahlen: 4.500 Mitarbeiter, 100 Millionen Free-to-play-Spieler, 500 Millionen verkaufte Einheiten und über eine Milliarde Downloads des Mobile-Spiels. Die diesjährige Kampagne sei weniger bombastisch und zeige stattdessen Einblicke in die Entwicklung und die Hingabe der Teams.

    Warum nennt Activision GTA 6 und MW4 die größten Spiele des Jahres?

    Der Interviewer bezeichnete GTA 6 und das Zelda-Remake „Ocarina of Time“ als das „Barbenheimer“ des Jahres. Bahl konterte: „No offense to Zelda“, aber GTA 6 und MW4 seien die zwei größten Spiele des Jahres. Mehr Leute würden ihre Xbox oder PlayStation wieder anwerfen, das bringe Aufmerksamkeit. Wichtig sei zudem der Social-Faktor – laut Activision-Forschung zählt vor allem „my friends are there“, auch dank Crossplay inklusive Switch 2.

    Zum GTA-6-Release am 19. November sagt Bahl, die Spielerzahlen könnten sinken, garantiert sei das aber nicht – man könne sogar einen leichten Anstieg sehen, weil Spieler auch beides spielen.

    Wie sehen die Zahlen unabhängiger Analysten aus?

    Hier wird es weniger rosig. Circana-Analyst Mat Piscatella nennt die Kaufabsicht für MW4 im August mit 15 Prozent bei US-Konsolen- und PC-Spielern, gegenüber 21 Prozent für Black Ops 7 im Vorjahr. Das Zelda-Remake liegt bei 10 Prozent – wegen der kleineren Switch-2-Basis aber eher beeindruckend, so Piscatella. Spitz kommentiert er: Im letzten Jahr sei Game Pass schuld gewesen, jetzt die Medien, und wenn MW4 enttäuscht, sei es GTA.

    Was bedeutet das für MW4-Spieler?

    Für euch ändert sich zunächst wenig: Alle Termine und Preload-Infos findet ihr in unserer Übersicht zu Early Access und Uhrzeiten, und was bei DMZ geplant ist, steht in unserem DMZ-Bericht. Aus unserer Sicht ist die Strategie klar: Activision will MW4 gegen GTA 6 als Gemeinschaftserlebnis positionieren. Ob das reicht, zeigt sich in den Wochen nach dem Launch.

    Artwork der Call-of-Duty-Reihe, die Activision im Interview als Marketing-Schwergewicht beschreibt
    Bildquelle: Video Games Chronicle (https://www.videogameschronicle.com/news/the-call-of-duty-tax-means-games-media-doesnt-cover-cod-the-way-it-used-to-activision-says/)

    Quelle: Video Games Chronicle, Video Games Chronicle

    Gibt es eine „Call of Duty tax“ – oder ist die Kritik hausgemacht? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Modern Warfare 4: Early Access, Preload und Uhrzeiten – alle Termine im Überblick

    Modern Warfare 4: Early Access, Preload und Uhrzeiten – alle Termine im Überblick

    Call of Duty: Modern Warfare 4 erscheint offiziell am 23. Oktober 2026 – doch Vorbesteller dürfen schon früher ran. Hier sind alle Termine, die ihr jetzt kennen müsst.

    Wann startet der Early Access von Modern Warfare 4?

    • 15. Oktober 2026, 18:00 Uhr: Preload auf dem PC startet.
    • 16. Oktober 2026: Early Access für die Kampagne.
    • 20. Oktober 2026: Early Access für den DMZ-Modus.
    • 23. Oktober 2026 (ab Mitternacht): Vollständiger Release mit allen Modi.

    Der Vorabzugang gilt nur für digitale Vorbestellungen, egal ob Standard- oder Vault-Edition. Wer eine Disc im Handel vorbestellt hat, geht leer aus. Unterstützt werden PC (Steam und Battle.net), PS5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2. Die offiziellen Eckdaten findet ihr im Call-of-Duty-Blog.

    Wann startet der Preload und wie groß ist der Download?

    Der PC-Preload beginnt am 15. Oktober um 18 Uhr deutscher Zeit, also einen Tag vor der Kampagne. Für PS5 und Xbox hat Activision noch keine separaten Zeiten genannt – üblicherweise laufen die Konsolen-Preloads aber im selben oder einem nahen Zeitfenster. Als Installationsgröße werden 115 GB SSD-Speicher genannt, der Preload selbst dürfte laut GameStar bei etwa 80 bis 100 GB liegen. Plant am besten 130 bis 140 GB Puffer ein, weil der Installer beim Entpacken zusätzlichen temporären Platz braucht.

    Wichtig: MW4 läuft über die zentrale Call-of-Duty-HQ-Installation. Habt ihr bereits aktuelle CoD-Inhalte auf der Platte, kann der Download dank geteilter Texturen kleiner ausfallen. Prüft nach dem Start im Ingame-Menü, ob die Pakete für Kampagne und DMZ zum Download ausgewählt sind.

    Was bedeutet das für die DMZ-Fans?

    Für DMZ gilt ein eigener Fahrplan: Der Modus startet früher als der klassische Multiplayer, wie wir bereits berichtet haben – mehr dazu in unserem Beitrag zum DMZ-Early-Access und in unserem Bericht zu den PvE-Hoffnungen. Aus unserer Sicht ist der Preload der wichtigste Hebel: Wer ihn früh anwirft, vermeidet Serverstau am Starttag, an dem erfahrungsgemäß viele gleichzeitig laden.

    Quelle: GameStar

    Habt ihr MW4 digital vorbestellt und startet direkt in die Kampagne? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Modern Warfare 4: Infinity Ward startet DMZ früher – und erteilt PvE-Hoffnungen eine Absage

    Modern Warfare 4: Infinity Ward startet DMZ früher – und erteilt PvE-Hoffnungen eine Absage

    Infinity Ward hat zu Modern Warfare 4 gleich mehrere Dinge auf einmal geklärt: DMZ startet früher, und der erhoffte reine PvE-Modus bleibt aus. Wir ordnen ein, was das für euch bedeutet.

    Wann startet DMZ in Modern Warfare 4 genau?

    Der Extraction-Modus DMZ ist ab dem 20. Oktober spielbar – allerdings nur für alle, die Call of Duty: Modern Warfare 4 digital vorbestellt haben. Damit hat der Shooter faktisch drei Starttermine:

    • 16. Oktober: Die Kampagne wird freigeschaltet.
    • 20. Oktober: DMZ startet für digitale Vorbesteller.
    • 23. Oktober: Offizieller Launch inklusive Multiplayer auf PC, PS5, Xbox Series X/S und Switch 2.

    Wir hatten den DMZ-Vorstart bereits in unserem Bericht zum DMZ-Early-Access aufgegriffen. Neu ist jetzt die Einordnung drumherum.

    Gibt es in DMZ einen reinen PvE-Modus?

    Kurz gesagt: nein. In einem ersten Gameplay-Video war eine Playlist namens „Single Squad Mission“ zu sehen, die viele als Solo-Modus ohne andere Spieler verstanden hatten. In einem späteren Trailer fehlte sie wieder – das sorgte für Verwirrung, über die wir schon berichtet haben.

    In einem Reddit-Q&A hat Infinity Ward jetzt reagiert. Die Playlist sei eine Entwickler-Playlist gewesen, die nie für die Öffentlichkeit gedacht war und dem Team nur erlaubt, allein in ein Match zu laden. Im fertigen Spiel wählt ihr Solo, indem ihr „Squad Fill“ abschaltet – garantiert ist damit aber nicht, dass die Lobby nur aus Solospielern besteht.

    Was bringt der Vorstart den Spielern?

    Das ist neu für die Reihe: Frühen Zugang gab es bei Modern Warfare zwar schon für die Kampagne, aber noch nie für einen Multiplayer-Modus. Dazu kommt, dass DMZ eine eigene Progression hat. Wer ab dem 20. Oktober spielt, kann Items sammeln und lernt die Karte kennen – ein möglicher Vorteil, wenn zum Launch alle anderen einsteigen. Aus unserer Sicht ist das auch ein cleverer Marketing-Zug: Streamer können DMZ eine ganze Woche lang bespielen, statt dass der Hype an einem einzigen Starttag verpufft.

    Die Erklärung zur Single-Squad-Playlist überzeugt uns allerdings nur halb. Dev-Playlists brauchen normalerweise keine eigenen Icons, und Infinity Ward hat die Stelle im Video nicht unkenntlich gemacht. Wer auf einen PvE-Modus hofft, sollte seine Erwartungen also besser dämpfen.

    Weiterer DMZ-Screenshot aus Modern Warfare 4 mit Spielern im Einsatz
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/call-of-duty-modern-warfare-4-dmz-early-access-no-pve)
    Dritter Screenshot aus dem Extraction-Modus DMZ in Modern Warfare 4
    Bildquelle: Eurogamer (https://www.eurogamer.net/call-of-duty-modern-warfare-4-dmz-early-access-no-pve)

    Quelle: Eurogamer

    Springt ihr schon am 20. Oktober in DMZ oder wartet ihr bis zum Launch? Schreibt es uns in die Kommentare!