Tag: Nintendo Switch 2

  • Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 im Technik-Check von Digital Foundry

    Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 im Technik-Check von Digital Foundry

    Nach einer Verschiebung „zur Feinjustierung der Performance“ ist Elden Ring: Tarnished Edition inzwischen auf Nintendo Switch 2 erschienen. Jetzt hat sich Digital Foundry den Port im Detail angesehen – und liefert eine erfreulich klare Einordnung.

    Wie gut läuft Elden Ring: Tarnished Edition wirklich auf Switch 2?

    Laut dem Techniktest, über den unter anderem Nintendo Life berichtet, läuft das Spiel im Docked-Modus mit einer dynamischen Auflösung zwischen 720p und 1080p – und erreicht damit die obere Grenze dessen, was auch die PS4-Fassung schafft. Im mobilen Handheld-Betrieb bewegt sich die Auflösung zwischen 432p und 864p. Einen Grafikmodus-Schalter zum manuellen Umschalten zwischen Leistung und Optik gibt es nicht, die Bildqualität ist laut Digital Foundry quasi ab Werk festgelegt.

    Wie schneidet die Switch-2-Version im Vergleich zu anderen Plattformen ab?

    Besonders auffällig: Bei den Ladezeiten spielt die Switch 2 sogar in einer höheren Liga, als man erwarten würde. Der Weg vom Roundtable Hold zur Gnadenstelle „Erste Schritte“ dauert auf Switch 2 rund 12,4 Sekunden, auf Xbox Series S etwa 18,6 Sekunden und auf PS4 sogar 35,6 Sekunden. Digital Foundry zieht ein insgesamt positives Fazit: Man bekomme „im Großen und Ganzen das PS4-Feature-Set mit verbesserten Framerates, im Schnitt höheren Auflösungen und deutlich schnelleren Ladezeiten“ – ohne freilich an die Optik aktueller Current-Gen-Konsolen heranzureichen.

    Für alle, die sich an die holprige Umsetzung anderer Open-World-Titel auf Switch/Switch 2 erinnern, ist das eine echte Erleichterung. Elden Ring gilt technisch als eines der anspruchsvolleren FromSoftware-Spiele überhaupt, entsprechend hoch war die Skepsis, ob ein flüssiger Handheld-Port überhaupt machbar ist. Die Verschiebung des Release-Termins, die zum Zeitpunkt der Ankündigung bei einigen Fans für Frust sorgte, zahlt sich dem Test zufolge nun sichtbar aus – ein Beispiel dafür, dass zusätzliche Entwicklungszeit bei technisch komplexen Portierungen selten verschwendet ist.

    Unterm Strich bleibt Tarnished Edition auf Switch 2 kein Grafikfeuerwerk, aber ein solides, gut spielbares Elden-Ring-Erlebnis zum Mitnehmen – gerade für alle, die das Spiel bislang nur auf stationären Konsolen kannten.

    Nahaufnahme einer Spielfigur aus Elden Ring: Tarnished Edition auf Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Nintendo Life (https://www.nintendolife.com)

    Quelle: Nintendo Life

    Spielt ihr Elden Ring lieber unterwegs oder am großen Bildschirm? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

  • Orbitals: Die ersten Testwertungen zum neuen Switch-2-Koop-Hit sind da

    Orbitals: Die ersten Testwertungen zum neuen Switch-2-Koop-Hit sind da

    Neuer Tag, neuer Switch-2-Exklusivtitel: Seit heute, dem 3. September 2026, ist Orbitals vom japanischen Studio Shapefarm und Publisher Kepler Interactive erhältlich – und die ersten Testwertungen könnten kaum besser ausfallen. Wenn ihr auf der Suche nach einem frischen Koop-Erlebnis für euren Switch-2-Abend seid, solltet ihr jetzt genau hinschauen.

    Worum geht es in Orbitals?

    Orbitals schickt euch als die beiden Weltraum-Entdecker Maki und Omura los, um ihre havarierte Raumstation vor einem gefährlichen kosmischen Sturm zu retten. Das Ganze spielt sich als asymmetrisches Zwei-Spieler-Koop-Puzzle-Adventure aus der Third-Person-Perspektive: Mal hangelt ihr euch mit dem Enterhaken-Werkzeug “Scraphook” über Plattformen, mal spritzt ihr mit dem Liquid Launcher Wasser durch die Gegend, mal brennt ihr euch mit dem Beam Cannon einen Weg frei. Dazwischen gibt es waghalsige Hoverboard-Passagen, Rhythmus-Einlagen und sogar Weltraum-Gefechte. Optisch bedient sich das Spiel klar bei klassischem 80er-Jahre-Anime: handgezeichnet wirkende Cutscenes von Studio Massket, komplette japanische und englische Vertonung sowie ein Soundtrack im Stil der Ära sorgen für die Atmosphäre, während die Unreal-Engine-5-Technik im Hintergrund die Switch-2-Hardware ausreizt.

    Split-Screen-Szene aus Orbitals: Zwei Charaktere im Koop-Modus erkunden eine mechanische Höhle mit leuchtenden Kabeln
    Bildquelle: Kepler Interactive, offizielles Pressematerial

    Wie gut kommt Orbitals bei der Fachpresse an?

    Die Review-Sperrfrist ist heute gefallen, und die Kritiken lesen sich richtig gut: Auf Metacritic steht Orbitals bei 81 Punkten, bei OpenCritic sind es sogar 83 – nach 28 gewerteten Reviews landet der Titel damit unter den besten elf Prozent aller dort gelisteten Spiele. Besonders deutlich fällt das Urteil bei Nintendo Life aus: Dort gibt es die Höchstwertung von 9 von 10 Punkten. Rezensent Nathan Ellingsworth lobt vor allem, wie clever das Studio das überschaubare Werkzeug-Set immer wieder neu einsetzt, ohne dass sich die Rätsel abnutzen – und wie viel Spaß gerade das gemeinsame Tüfteln mit einer zweiten Person macht. Auch andere Redaktionen wie ScreenRant und Noisy Pixel ziehen Vergleiche zu großen 80er-Anime-Klassikern und loben die stimmige Atmosphäre.

    Für wen lohnt sich der Kauf?

    Wichtig für alle, die noch keinen Mitspieler mit eigener Switch 2 haben: Orbitals nutzt die GameShare-Funktion der Konsole. Wer das Spiel besitzt, kann es also einer befreundeten Person kostenlos leihweise zum gemeinsamen Zocken freigeben – lokal im Splitscreen oder online. Die Standard Edition im Nintendo eShop kostet 14,99 US-Dollar, alternativ gibt es eine Deluxe Edition mit zusätzlichen Inhalten. Aus unserer Sicht ist das ein fairer Einstiegspreis für ein waschechtes Koop-exklusives Erlebnis, wie es zuletzt Titel wie It Takes Two oder Split Fiction erfolgreich vorgemacht haben – nur eben in deutlich kompakterem Umfang und mit unverkennbar japanischer Handschrift. Gerade für die noch recht junge Switch-2-Bibliothek ist das ein starkes Argument, sich den Titel für den nächsten Couch-Koop-Abend vorzumerken.

    Umgebungsszene aus Orbitals mit stilisierter Anime-Grafik in einer futuristischen Raumstation
    Bildquelle: Kepler Interactive, offizielles Pressematerial
    Actionszene aus Orbitals: Ein Charakter kämpft an Bord eines Raumschiffs im Anime-Look
    Bildquelle: Kepler Interactive, offizielles Pressematerial

    Quelle: Nintendo Life, OpenCritic

    Habt ihr Orbitals schon angezockt oder steht der Titel bei euch auf der Liste? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Mario Kart 8 Deluxe Update 4.0.0: Das bringt der grosse Patch

    Mario Kart 8 Deluxe Update 4.0.0: Das bringt der grosse Patch

    Mario Kart 8 Deluxe bekommt eines seiner grössten kostenlosen Updates seit Langem: Version 4.0.0 ist da und bringt spürbare Verbesserungen, vor allem für alle, die mittlerweile auf der Nintendo Switch 2 unterwegs sind.

    Was bringt Update 4.0.0 für Mario Kart 8 Deluxe konkret?

    • Offizieller Support für die Nintendo Switch 2, inklusive Leistungsverbesserungen auf der neuen Konsole.
    • Deutlich kürzere Ladezeiten zwischen Menüs und Rennen.
    • Splitscreen-Multiplayer jetzt für bis zu acht Spielerinnen und Spieler auf einer Konsole statt bisher maximal vier.
    • Neue Funktion “CameraPlay”, die zusätzliche Kamera-/Anzeigeoptionen für den lokalen Mehrspielermodus mitbringt.
    • Allgemeine technische Verbesserungen und Bugfixes rund um Stabilität und Performance.

    Lohnt sich das Update für Switch-2-Besitzer besonders?

    Ja, eindeutig. Während Mario Kart 8 Deluxe auf der ursprünglichen Switch schon seit Jahren technisch an seine Grenzen stösst, nutzt Update 4.0.0 gezielt die zusätzliche Power der Switch 2 aus. Gerade der Sprung von vier auf acht Splitscreen-Spieler ist ein Feature, das auf der alten Konsole schlicht nicht performant umsetzbar gewesen wäre.

    Aus unserer Sicht zeigt dieses Update ganz gut, wie Nintendo mit älteren Dauerbrennern umgeht: Statt einen komplett neuen Mario-Kart-Teil ausschliesslich für die Switch 2 zu bringen, wird der Vorgänger mit kostenlosen Updates weiter aufgewertet – ein Modell, das schon bei anderen Switch-Titeln beim Übergang auf neue Hardware funktioniert hat. Für die Community, die Mario Kart 8 Deluxe seit Jahren als Partyspiel Nummer eins nutzt, dürfte vor allem der Acht-Spieler-Splitscreen der Knaller sein: Damit passen ganze Freundesgruppen auf einen Bildschirm, ganz ohne zusätzliche Konsolen oder Online-Verbindung.

    Quelle: Nintendo Life

    Habt ihr das Update schon ausprobiert? Verratet uns in den Kommentaren, ob der Acht-Spieler-Splitscreen bei euch schon im Einsatz war!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Zweites Beta-Wochenende startet mit Warzone auf der neuen Zodiac-Karte

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Zweites Beta-Wochenende startet mit Warzone auf der neuen Zodiac-Karte

    Call of Duty: Modern Warfare 4 hat sein zweites Beta-Wochenende gestartet. Seit Freitag, den 28. August, um 17:00 Uhr UTC (10:00 Uhr PT) können alle Interessierten ohne Vorbestellung und ohne Zugangscode auf allen unterstützten Plattformen reinschauen – auf PC über Steam und Battle.net, auf Xbox Series X|S, PlayStation 5 und erstmals seit 13 Jahren auch wieder auf einer Nintendo-Handheld-Konsole: der Nintendo Switch 2. Die offene Beta läuft bis zum 1. September.

    Im Gepäck hat das zweite Wochenende deutlich mehr Inhalt als der erste, geschlossene Testlauf. Neben den klassischen 6v6-Kernmodi gibt es die großflächigen Modi Ground War: Combat Outpost und den neuen Modus Kill Block zu spielen, dazu ist erstmals die Kampagnenmission “Entrenched” anspielbar. Der Release des Vollspiels ist für den 23. Oktober 2026 angesetzt.

    Welche Inhalte bietet das zweite Modern-Warfare-4-Beta-Wochenende?

    • 6v6-Kernmodi auf mehreren neuen Maps
    • Ground War: Combat Outpost (großformatiger Modus mit Fahrzeugen)
    • Neuer Modus Kill Block
    • Anspielbare Kampagnenmission “Entrenched”
    • Erstmals Warzone: Resurgence auf der neuen Karte Zodiac Resurgence
    • Zugang auf PC, Xbox Series X|S, PS5 und erstmals seit 13 Jahren wieder Nintendo Switch 2

    Absolutes Highlight für Battle-Royale-Fans: Erstmals überhaupt ist Call of Duty: Warzone Teil einer offenen Beta und nicht wie sonst üblich nur auf der Präsentationsshow Call of Duty: NEXT zu sehen. Gespielt wird der Modus Resurgence auf der brandneuen Karte Zodiac.

    Was zeigt die neue Warzone-Karte Zodiac in der Beta?

    Zodiac spielt in Südkorea rund um eine gigantische Waffenfabrik und bringt zehn eigenständige Points of Interest mit. Besonders auffällig: dynamische Umgebungselemente wie bewegliche Solarpaneele und zwei parallel verkehrende Züge mitten auf der Karte. Gefeuert wird sich vom zentralen Verwaltungsgebäude über und unter der doppelten Zuglinie hindurch, weiter Richtung Forschungsanlage und Verladedocks – Gefechte verteilen sich also auf Büros, Fabrikhallen, Dächer, Tunnel und die angrenzende Küste.

    Wer sich schon zur ersten Beta-Phase mit den Grundlagen beschäftigt hat, findet in unserem Bericht zum Beta-Start der Kampagne auf der Switch 2 weitere Hintergründe zur plattformübergreifenden Beta-Strategie von Activision.

    Warum ist die offene Warzone-Beta eine strategische Kehrtwende?

    Aus unserer Sicht ist das kein Zufall: Activision und Infinity Ward setzen mit Modern Warfare 4 spürbar stärker auf Breite statt auf exklusive Show-Momente. Bislang bekamen nur Zuschauer der CoD-NEXT-Präsentation einen Warzone-Vorgeschmack, jetzt kann buchstäblich jeder mit Internetzugang und unterstützter Plattform live mitspielen und Feedback geben, bevor am 23. Oktober das fertige Spiel erscheint. Für die Community bedeutet das vor allem: mehr Zeit, um Waffenbalance, Map-Flow und Performance auf der eigenen Plattform zu testen – gerade auf der Nintendo Switch 2 dürfte das technisch spannend werden, da Shooter dieser Größenordnung dort bislang selten liefen.

    Operator im Kontrollraum auf der neuen Zodiac-Karte in der Modern-Warfare-4-Beta
    Bildquelle: Dot Esports (media.dotesports.com)
    Hardpoint-Gefecht in der offenen Beta von Call of Duty Modern Warfare 4
    Bildquelle: Dot Esports (media.dotesports.com)

    Quelle: Call of Duty Blog, Dot Esports

    Wart ihr schon in der Beta unterwegs? Schreibt uns in den Kommentaren, wie sich Zodiac für euch anfühlt!

  • Elden Ring: Patch 1.17 bringt neue Kampfklassen und den Tarnished-Pack-DLC

    Elden Ring: Patch 1.17 bringt neue Kampfklassen und den Tarnished-Pack-DLC

    Elden Ring bekommt Nachschub: Bandai Namco und FromSoftware haben Patch 1.17 veröffentlicht, und passend dazu startet heute der kostenlose “Tarnished Pack”-DLC. Der Patch ist Teil des Updates, das ohnehin standardmäßig in der neuen Elden Ring: Tarnished Edition für die Nintendo Switch 2 steckt, gilt aber für alle Plattformen gleichermaßen.

    Welche Änderungen bringt Patch 1.17 für Elden Ring?

    FromSoftware schraubt mit dem Update wieder an der Balance. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

    • Parieren wurde spürbar gebufft und lohnt sich in mehr Situationen als bisher
    • Der Zauber Sturmwall verbraucht ab sofort keine FP mehr
    • Smithscript-Waffen wurden im Schaden angepasst und sind nun konkurrenzfähiger
    • Parfümflaschen (Perfume Bottles) erhalten spürbare Buffs bei Reichweite und Effekt
    • Diverse Bugfixes an Kollisionsabfragen und vereinzelten Skill-Interaktionen

    Insgesamt ein klassisches Balance-Update, wie es FromSoftware seit Jahren im Rhythmus mehrerer Monate nachliefert.

    Was steckt im neuen Tarnished-Pack-DLC?

    Der “Tarnished Pack” ist kostenlos und bringt vor allem kosmetischen und klassenbezogenen Umfang: zwei neue Startklassen namens Heavy Knight und Idus Knight, drei neue Skins für Reittier Torrent sowie vier zusätzliche Rüstungssets, die sich Bestandsspieler freischalten können. Wer bereits durchgespielt hat, bekommt damit einen Grund für einen weiteren Rundgang durch das Zwischenland.

    Key Art zur Elden Ring Tarnished Edition für Nintendo Switch 2
    Bildquelle: Bandai Namco, offizielles Pressematerial

    Warum unterstützt FromSoftware Elden Ring immer noch mit neuen Inhalten?

    Aus unserer Sicht zeigt der Patch vor allem eins: Elden Ring ist für FromSoftware längst kein abgeschlossenes Projekt mehr. Seit dem Release 2022 und dem großen “Shadow of the Erdtree”-DLC hält das Studio den Titel mit regelmäßigen Balance-Patches am Laufen, ähnlich wie es zuvor schon bei Dark Souls 3 über Jahre praktiziert wurde. Das hat handfeste Gründe: Elden Ring bleibt eines der meistverkauften Spiele des Studios und treibt mit jeder neuen Plattform-Version, wie jetzt der Switch-2-Fassung, neue Verkaufswellen. Unsere erste Einschätzung zu den Testnoten der Tarnished Edition zeigte bereits, dass die Switch-2-Fassung technisch überzeugt — mit dem neuen DLC bekommt sie jetzt zusätzlich frischen Umfang für Neu- und Bestandsspieler.

    Artikelgrafik zum neuen Tarnished-Pack-DLC für Elden Ring
    Bildquelle: Bandai Namco, offizielles Pressematerial

    Quelle: Bandai Namco, RPG Site

    Habt ihr die neuen Startklassen schon ausprobiert? Schreibt uns eure ersten Eindrücke zum Tarnished-Pack-DLC in die Kommentare!

  • Call of Duty: Modern Warfare 4 – Die Beta-Kampagne läuft jetzt auf der Switch 2

    Call of Duty: Modern Warfare 4 – Die Beta-Kampagne läuft jetzt auf der Switch 2

    Nintendo-Fans mussten lange auf ein Mainline-Call of Duty auf ihrer Konsole warten – jetzt ist es endlich so weit. Ein Teil der offenen Beta zu Modern Warfare 4 ist ab sofort auf der Nintendo Switch 2 spielbar, wie unter anderem Nintendo Life berichtet.

    Was ist in der offenen MW4-Beta auf der Switch 2 schon spielbar?

    Zum Beta-Start ist zunächst die Kampagnenmission „Entrenched“ freigeschaltet. Das ist ungewöhnlich: Bislang haben Call-of-Duty-Betas fast ausschließlich den Mehrspieler-Modus vorab zugänglich gemacht, eine spielbare Story-Mission gab es in dieser Form noch nie. Wer die Switch-2-Version schon jetzt ausprobieren will, kann sich also einen ersten Eindruck von der Grafik und der Steuerung der Kampagne verschaffen, bevor der große Multiplayer-Ansturm losgeht.

    Wann startet der Multiplayer-Teil der Beta?

    Der Mehrspieler-Modus folgt einen Tag später und ist ab Freitag, den 28. August, spielbar. Laut offiziellen Angaben läuft die offene Beta bis zum 1. September und bietet dabei auch Crossplay mit den anderen Plattformen. Das komplette Spiel erscheint dann am 23. Oktober 2026 – die Beta liefert also einen guten Vorgeschmack, ohne dass Käufer:innen lange auf einen ersten Praxistest warten müssen.

    Wie gut läuft Modern Warfare 4 technisch auf der Switch 2?

    Entwickelt wird die Switch-2-Fassung nicht von Infinity Ward allein, sondern in Zusammenarbeit mit dem Studio Digital Legends, das auf Portierungen spezialisiert ist. Erste Eindrücke aus der Community beschreiben die Umsetzung bereits jetzt als überraschend ordentlichen Port: Bei Auflösung und Sichtweite gibt es sichtbare Abstriche gegenüber PS5, Xbox Series X/S und PC, die Bildrate soll sich in den ersten Tests aber stabil gehalten haben. Für uns ist das ein bemerkenswerter Fakt, denn zuletzt hatte ein waschechtes Modern-Warfare-Spiel auf einer Nintendo-Konsole schlicht gefehlt – seit über zehn Jahren war die Marke auf Nintendo-Hardware praktisch nicht vertreten. Wie gefragt Modern Warfare 4 aktuell generell ist, zeigt sich auch abseits der Konsolen: Auf Steam liefert sich das Spiel gerade ein enges Spielerzahlen-Rennen mit dem Indie-Shooter Wardogs, über das wir bereits berichtet haben.

    Screenshot aus der Beta-Kampagnenmission Entrenched von Modern Warfare 4 mit Schützengraben und Panzer im Hintergrund
    Bildquelle: Nintendo Life
    Zwei Soldaten klettern in der Beta-Kampagnenmission von Modern Warfare 4 durch eine brennende Industrieanlage
    Bildquelle: Nintendo Life

    Quelle: Nintendo Life

    Habt ihr die Beta-Kampagne auf der Switch 2 schon angetestet? Verratet uns in den Kommentaren, wie euer erster Eindruck ausfällt.

  • Stellar Blade: Switch-2-Version wird auf der Tokyo Game Show erstmals spielbar

    Stellar Blade: Switch-2-Version wird auf der Tokyo Game Show erstmals spielbar

    Nintendo-Fans, die bisher nur zuschauen konnten, dürfen bald selbst ran: Stellar Blade in der Complete Edition wird auf der kommenden Tokyo Game Show erstmals auf der Nintendo Switch 2 spielbar sein. Das bestätigt Nintendo Life unter Berufung auf offizielle Angaben von Sega, das den Port in Japan physisch vertreibt.

    Wann und wo kann man Stellar Blade auf der Switch 2 anspielen?

    Die Tokyo Game Show 2026 findet vom 17. bis 21. September statt. Sega richtet im eigenen Partner-Bereich gleich sechs Spielstationen ein, an denen Besucherinnen und Besucher die Switch-2-Fassung selbst ausprobieren können. Ein konkretes Release-Datum für den Port gibt es weiterhin nicht, nur ein grobes Zeitfenster im laufenden Jahr.

    Was ist an der Stellar-Blade-Präsentation auf der Messe besonders?

    Neben dem Hands-on-Bereich tritt auch Kim Hyung Tae, Schöpfer und Art Director von Stellar Blade bei Shift Up, persönlich auf der Sega/Atlus-Bühne auf – geplant für Sonntag, den 20. September, mit japanischer Verdolmetschung. Wer nicht vor Ort ist, kann den Auftritt laut Ankündigung auch im YouTube-Kanal von Sega Japan verfolgen.

    Zur Einordnung: Stellar Blade erschien ursprünglich im April 2024 exklusiv für die PlayStation 5 und wurde für sein actionlastiges Kampfsystem sowie die aufwendige Optik gelobt. Erst rund ein Jahr später folgte ein PC-Port, im Sommer 2026 wurde schließlich eine Alterseinstufung für die Switch 2 bekannt – die Ankündigung des Ports selbst kam bereits im Juni. Die Messe-Präsenz auf der TGS ist damit der nächste logische Schritt, um zu zeigen, wie gut sich das grafisch aufwendige Spiel auf Nintendos neuer Hybridkonsole tatsächlich schlägt. Für Switch-2-Besitzer ist das relevant, weil bislang kaum grafisch vergleichbar aufwendige Action-Titel für die Konsole angekündigt wurden – ein erfolgreicher Port könnte weitere ähnliche Umsetzungen nach sich ziehen.

    Quelle: Nintendo Life

    Werdet ihr euch die Switch-2-Version von Stellar Blade auf der Tokyo Game Show anschauen? Sagt uns in den Kommentaren, ob ihr dem Port eine Chance gebt.

  • Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 – die ersten Testnoten sind da

    Elden Ring: Tarnished Edition auf Switch 2 – die ersten Testnoten sind da

    Am 28. August 2026 kommt Elden Ring: Tarnished Edition für die Nintendo Switch 2 in die Läden – und die ersten Testnoten trudeln bereits ein. Das Fazit fast aller Reviews: FromSofts Open-World-Epos läuft auf Nintendos neuer Konsole überraschend gut.

    Wie gut ist Elden Ring: Tarnished Edition auf der Switch 2 bewertet worden?

    Nintendo Life vergibt satte 9 von 10 Punkten und nennt die Portierung eines der besten Spiele, die aktuell in der Switch-2-Bibliothek zu finden sind. Auch Nintendo Insider landet bei 9 von 10, Universo Nintendo geht mit 9,5 von 10 sogar noch einen Schritt weiter. Einhellige Meinung: Das riesige Open-World-Abenteuer aus dem Hause FromSoftware funktioniert auf der neuen Konsole erstaunlich rund – trotz der gewaltigen technischen Anforderungen, die das Spiel schon auf PC und PS5 stellt.

    Wie läuft das Spiel technisch – gibt es Abstriche im Handheld-Modus?

    Im TV-Betrieb zielt die Switch-2-Fassung auf stabile 30 Bilder pro Sekunde. Im Handheld-Modus reduziert das Spiel automatisch Schatten-Distanz, Nebeldichte, den Detailgrad von Objekten, die Beleuchtung und die Auflösung, um die Framerate zu halten – bei besonders actionreichen Bosskämpfen kann die Bildrate laut mehreren Testberichten dennoch kurzzeitig unter 30 fps fallen. Enthalten sind neben dem Hauptspiel von 2022 auch die Erweiterung Shadow of the Erdtree sowie neue Anpassungsoptionen für Reittier Torrent. Preislich ruft Bandai Namco in den USA 79,99 US-Dollar auf, dazu kommt ein separates Tarnished Pack mit zwei neuen Startklassen sowie zusätzlicher Ausrüstung für 4,99 US-Dollar.

    Warum galt die Switch-2-Version von Elden Ring lange als Risiko?

    Das ist der eigentlich spannende Teil der Geschichte: Nach der ersten öffentlichen Präsentation haderten viele Beobachter mit der Performance, es war von spürbaren Rucklern und einer insgesamt unfertig wirkenden Umsetzung die Rede. FromSoftware und Bandai Namco reagierten damals mit einer Verschiebung des Release-Termins, um mehr Zeit für die Optimierung zu bekommen. Die aktuellen Testnoten zeigen: Die zusätzliche Entwicklungszeit hat sich ausgezahlt. Aus unserer Sicht ist das ein gutes Zeichen dafür, dass sich Verschiebungen bei technisch anspruchsvollen Umsetzungen für Nintendos neue Konsole auszahlen können, auch wenn Fans dafür länger warten müssen.

    Quelle: Nintendo Life

    Werdet ihr euch Elden Ring: Tarnished Edition für die Switch 2 holen, oder bleibt ihr bei eurer PC- oder PS5-Version? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Brigandine Abyss ist da: Serien-Bestwert mit altbekannten Schwächen

    Brigandine Abyss ist da: Serien-Bestwert mit altbekannten Schwächen

    Fans von rundenbasierter Taktik dürfen sich freuen: Brigandine Abyss, der neueste Teil der altehrwürdigen Strategie-Rollenspiel-Reihe, ist erschienen. Die ersten Testberichte sind da – und zeichnen ein Bild von einem Spiel, das seiner Serie einen großen Schritt nach vorn verpasst, ohne wirklich zum großen Wurf zu werden.

    Wann und auf welchen Plattformen erscheint Brigandine Abyss?

    Auf dem PC ist Brigandine Abyss seit dem 26. August 2026 über Steam erhältlich, PlayStation 5, Xbox Series X/S und Nintendo Switch 2 folgen am 27. August. Entwickelt hat den Titel das japanische Studio Adglobe, veröffentlicht wird er von NIS America gemeinsam mit Happinet.

    Truppenaufstellung im Strategie-Rollenspiel Brigandine Abyss vor einer taktischen Schlacht
    Bildquelle: RPGFan (https://www.rpgfan.com/review/brigandine-abyss/)

    Was sagen die ersten Testberichte zu Brigandine Abyss?

    Die bisher veröffentlichten Reviews fallen durchwachsen aus. Hardcore Gamer vergibt 3,5 von 5 Punkten, DualShockers landet bei 7,5 von 10. Einig sind sich die Tester in einem Punkt: Die Geschichte ist so gut erzählt wie noch nie in der Reihe, und die neuen Schlacht-Mechaniken mit Höhenunterschieden und taktischer Startpositionierung sorgen für spürbar mehr Tiefgang als in den Vorgängern. Auf der Kritikseite steht vor allem die Gegner-KI, die sich zu leicht austricksen lässt, dazu kommt fehlende Abwechslung, die die Langzeitmotivation bremst. Auch technisch reißt Brigandine Abyss laut den Tests keine Bäume aus: Die Optik gilt als wenig beeindruckend und nicht besonders gut optimiert.

    Weitläufige Kampfkarte in Brigandine Abyss mit mehreren Einheiten auf dem Schlachtfeld
    Bildquelle: RPGFan (https://www.rpgfan.com/review/brigandine-abyss/)

    Wie ordnet sich Abyss in die Brigandine-Reihe ein?

    Die Brigandine-Reihe ist seit dem PS1-Original ein Nischenprodukt geblieben, hat sich mit dem Comeback “Legend of Runersia” vor einigen Jahren aber wieder eine treue Fangemeinde erspielt. Abyss knüpft an diesen Neustart an und baut das Kampfsystem sichtbar aus, bleibt dabei aber dem gemächlichen, sehr textlastigen Tempo der Serie treu – wer schnelle, actionreiche Taktik-Kost erwartet, ist hier nach wie vor falsch. Aus unserer Sicht lohnt sich Abyss vor allem für Serienfans und Genre-Nerds, die über kantige Technik und eine fordernde KI hinwegsehen können. Wer taktisch wirklich gefordert werden will, sollte angesichts der einfachen Gegner-KI die Erwartungen etwas herunterschrauben.

    Quelle: RPGFan, DualShockers, Hardcore Gamer

    Habt ihr Brigandine Abyss schon angespielt? Verratet uns in den Kommentaren, ob sich der Umstieg von Legend of Runersia lohnt!

  • The Duskbloods: Netzwerktest von FromSoftware startet mit massiven Server-Problemen

    The Duskbloods: Netzwerktest von FromSoftware startet mit massiven Server-Problemen

    Der erste öffentliche Praxistest für FromSoftwares neues Switch-2-exklusives Projekt ist gründlich danebengegangen. Der Netzwerktest zu The Duskbloods ist am 21. August 2026 gestartet – und die erste Session musste das Studio nach massiven Server-Problemen vorzeitig abbrechen.

    Was ist beim ersten Netzwerktest von The Duskbloods schiefgelaufen?

    Kurz nachdem die erste von insgesamt fünf geplanten Testphasen begonnen hatte, häuften sich bei ausgewählten Switch-2-Besitzerinnen und -Besitzern die Meldungen: Statt ins Hauptmenü zu gelangen, hingen viele Spielerinnen und Spieler in einer Login-Schleife mit der Fehlermeldung “Failed to log in” fest. Rund zwei Stunden lang kämpfte FromSoftware mit den serverseitigen Problemen, bevor die Entwicklerinnen und Entwickler die Reißleine zogen und die Session komplett beendeten. Betroffen waren demnach vor allem folgende Punkte:

    • Login-Fehler blockierten den Zugang zum Hauptmenü für einen Großteil der Testerinnen und Tester
    • Die erste Session wurde nach rund zwei Stunden vorzeitig beendet
    • Der Test war ursprünglich als Serverlast-Stresstest über mehrere Zeitfenster bis in den 23./24. August hinein angelegt
    Charakter aus The Duskbloods im Kampf
    Bildquelle: Kotaku

    Wie reagiert FromSoftware auf die Server-Probleme und geht es trotzdem weiter?

    Über den offiziellen X-Account von The Duskbloods entschuldigte sich FromSoftware bei allen Wartenden und kündigte an, an der Serverstabilität zu arbeiten, bevor weitere Sessions folgen. Kurz darauf die gute Nachricht für die Community: Die zweite Session sollte wie geplant am selben Abend um 22 Uhr Ortszeit stattfinden. Der Test läuft parallel zu einem inhaltlichen Leck – kurz vor dem offiziellen Start waren rund zweieinhalb Minuten Gameplay-Material aufgetaucht, das einen 3-gegen-3-Kampf im Modus “Grail Battle” mit den spielbaren Bloodsworn-Charakteren Walter, Gillian und Rust-Gospel Baldur zeigte, inklusive schneller Luftkombos und Sprung-Manöver.

    Einordnen muss man das Ganze im Kontext eines ungewöhnlichen Projekts für FromSoftware: Nach Jahren, die vom Einzelspieler-fokussierten Soulslike-Erfolg geprägt waren, wagt sich das Studio mit The Duskbloods erstmals in Richtung PvPvE-Mehrspieler für bis zu acht Personen gleichzeitig, angesiedelt in einer an Bloodborne erinnernden Welt. Ein solcher Genrewechsel bringt naturgemäß ganz neue technische Herausforderungen mit sich, die sich bei reinen Singleplayer-Titeln so nie gestellt hätten – Server-Stresstests wie dieser sind dafür da, genau solche Probleme vor dem Release aufzudecken. Aus unserer Sicht ist ein holpriger erster Netzwerktest deshalb ärgerlich, aber kein Grund zur Panik: Wichtiger ist, wie schnell FromSoftware nachbessert, bevor The Duskbloods tatsächlich erscheint. Erste Hands-on-Eindrücke zum Spiel hatten wir bereits in unserem Artikel The Duskbloods: Erste Hands-ons sind da – und Nintendo dementiert den Release-Termin eingeordnet.

    Ein offizieller Release-Termin für The Duskbloods steht weiterhin nicht fest. Bis dahin dürften weitere Netzwerktests folgen, bei denen FromSoftware zeigen muss, dass die Server-Infrastruktur dem Ansturm auf der neuen Nintendo-Konsole gewachsen ist.

    Quelle: Nintendo Life, Kotaku, VGC

    Wart ihr beim Netzwerktest dabei und ebenfalls von den Server-Problemen betroffen? Erzählt es uns in den Kommentaren!