Tag: PlayStation

  • PHYSINT-Drama: Warum Sony Kojimas Spionage-Spiel wirklich fallen ließ

    PHYSINT-Drama: Warum Sony Kojimas Spionage-Spiel wirklich fallen ließ

    Sony hat sich von Hideo Kojimas neuem Spionage-Actionspiel PHYSINT getrennt – und Xbox schnappt sich den Exklusiv-Coup. Was zunächst nach einer einfachen Publisher-Entscheidung aussah, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als waschechtes Branchendrama mit Budget-Zoff, verpassten Deadlines und einem Fan-Aufstand, der PlayStation gerade ordentlich Kopfschmerzen bereitet. Mehr zum ursprünglichen Wechsel selbst haben wir bereits in unserem Bericht zum Wechsel von PHYSINT zu Xbox eingeordnet – hier geht es tiefer um die Hintergründe und die Reaktionen.

    Bereits am 9. September bestätigten Xbox und Kojima Productions offiziell, dass PHYSINT künftig von Xbox statt PlayStation veröffentlicht wird. Für Kojima ist es bereits die zweite Zusammenarbeit mit dem grünen Lager – Xbox verlegt bereits sein Horrorspiel OD.

    Warum hat sich Sony wirklich von PHYSINT getrennt?

    Laut Recherchen von Bloomberg-Reporter Jason Schreier steckt hinter dem Rückzug mehr als nur eine nüchterne Business-Entscheidung. Sony soll sich vor allem wegen des explodierenden Budgets, unsicherer Profitabilität und Streit um zeitexklusive Veröffentlichungsrechte zurückgezogen haben. Ein weiterer, gewichtiger Faktor: Die Verkaufszahlen von Death Stranding und dessen Fortsetzung blieben offenbar hinter den Erwartungen von PlayStation zurück. Hinzu kommen laut Insidern verpasste Meilensteine – das Projekt lag demnach deutlich über Budget, obwohl eine Veröffentlichung noch Jahre entfernt ist. Kojima selbst erklärte, bereits Mitte Juni eine Mitteilung erhalten zu haben, dass PlayStation Studios das Projekt canceln wolle.

    Wie reagieren die Fans auf den Wechsel?

    Ziemlich wütend, um es kurz zu machen. Eine Petition, die Sony zur Rücknahme der Entscheidung auffordert, knackte binnen sechs Tagen die Marke von 172.000 Unterschriften. Enttäuschte PlayStation-Fans planen zudem einen einwöchigen Kauf- und Nutzungsboykott der Plattform. Interessant: Nicht die gesamte Community stellt sich hinter Kojima – einige Fans werfen ihm stattdessen “Verrat” vor, weil er sich ausgerechnet mit Xbox zusammentut, nachdem PlayStation ihn nach dem Bruch mit Konami einst aufgefangen hatte.

    Für uns ist das ein Muster, das man von Kojima kennt: Schon 2015 kam es zum öffentlichkeitswirksamen Bruch mit Konami, der letztlich in der Gründung von Kojima Productions und der PlayStation-exklusiven Partnerschaft für Death Stranding mündete. Dass sich die Geschichte gut zehn Jahre später mit vertauschten Rollen wiederholt, zeigt, wie sehr Kojimas ambitionierte, teure Projekte an die Geduld und das Budget von Publishern gehen.

    Was heißt das nun für PHYSINT selbst? Erst einmal: Aufatmen. Statt eingestellt zu werden, bekommt das Spiel mit Xbox einen neuen Geldgeber, der offenbar bereit ist, langfristiger zu planen. Ein Erscheinungstermin steht weiterhin nicht fest – bisherigen Informationen zufolge bleibt das Spiel noch Jahre von der Veröffentlichung entfernt.

    Offizielles Key-Art-Bild zur Ankündigung von PHYSINT bei Xbox
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Bloomberg, Xbox Wire

    Was sagt ihr: War der Wechsel zu Xbox das Beste, was PHYSINT passieren konnte, oder verliert PlayStation hier eine seiner wichtigsten Kreativpartnerschaften? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Xbox und Kojima Productions: PHYSINT erscheint jetzt doch bei Xbox statt Sony

    Xbox und Kojima Productions: PHYSINT erscheint jetzt doch bei Xbox statt Sony

    Überraschende Wendung für eines der spannendsten Ankündigungsprojekte der letzten Jahre: Kojima Productions und Xbox erweitern ihre Zusammenarbeit – und Xbox übernimmt damit die Publisher-Rolle für PHYSINT, den spirituellen Nachfolger von Metal Gear Solid. Ursprünglich war das Projekt bei Sony beheimatet.

    Warum publiziert jetzt Xbox statt Sony das neue Kojima-Spiel?

    Laut übereinstimmenden Berichten von IGN und PC Gamer hatte Sony PHYSINT bereits im Juni 2026 intern auf Eis gelegt beziehungsweise komplett gestrichen. Nach rund drei Monaten der Partnersuche ist es nun offenbar Xbox, das einspringt und die Publishing-Rechte übernimmt. Offiziell bestätigt Xbox Wire nur die “erweiterte Partnerschaft”, ohne die genauen Hintergründe zum Sony-Ausstieg zu kommentieren – die Einordnung stammt aus den Berichten von IGN und PC Gamer.

    Was ist PHYSINT und worum geht es in dem Spiel?

    PHYSINT wurde erstmals 2022 von Hideo Kojima angeteasert und gilt seither als eine Art spiritueller Nachfolger seiner Metal-Gear-Solid-Reihe, an der er nach seinem Bruch mit Konami nicht mehr arbeiten darf. Konkrete Gameplay-Details sind weiterhin rar, bekannt ist bislang vor allem der Anspruch: ein Stealth-Actionspiel mit filmischer Inszenierung, ganz in der Tradition dessen, wofür Kojima bekannt wurde. Neu ist außerdem, dass sich die Partnerschaft zwischen Xbox und Kojima Productions laut offizieller Mitteilung nicht nur auf das Spiel beschränkt, sondern auch Film- und TV-Projekte einschließen soll.

    Für Kojima ist das keine gänzlich neue Baustelle bei Xbox: Bereits an “OD”, einem weiteren mysteriösen Kojima-Productions-Projekt, arbeitet das Studio mit Xbox zusammen. Bemerkenswert ist der Vorgang trotzdem, weil Kojima über viele Jahre eng mit PlayStation verbunden war – von Metal Gear Solid bis Death Stranding, das ursprünglich als PS4-Exclusive erschien, bevor es später auch auf andere Plattformen kam. Ein Wechsel der Publisher-Rolle für ein komplettes Großprojekt ist damit ein deutliches Signal dafür, wie sehr sich Xbox aktuell um Kooperationen mit renommierten Studios und Auteuren bemüht, während Sony bei PHYSINT offenbar ausgestiegen ist. Wer sich noch einmal ins Kojima-Universum vertiefen will, dem sei unser Bericht zu den ersten Testberichten der Metal Gear Solid 4 Master Collection Vol. 2 ans Herz gelegt.

    Offizielles Artwork zur Partnerschaft von Xbox und Kojima Productions fuer das Spiel PHYSINT
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, IGN, PC Gamer

    Was haltet ihr von dem Wechsel – gutes Signal für Xbox oder verpasste Chance für Sony? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gerücht: Neues Killzone-Remake soll bei PlayStation in Entwicklung sein

    Gerücht: Neues Killzone-Remake soll bei PlayStation in Entwicklung sein

    Wichtiger Hinweis: Es handelt sich hierbei um ein Gerücht, das bislang NICHT offiziell von Sony oder Guerrilla Games bestätigt wurde.

    Die PlayStation-Community darf wieder träumen: Laut einem Bericht von MP1st soll bei Sony ein neuer Teil der Guerrilla-Games-Reihe Killzone in der Mache sein. Konkret soll es sich um ein Remake des allerersten Killzone von 2004 handeln, das damals als PlayStation-2-Antwort auf Halo galt. Mehrere unabhängige Redaktionen, darunter Push Square, TheGamer und Vandal, haben den Bericht mittlerweile aufgegriffen und stützen die Einschätzung, dass an dem Gerücht etwas dran sein könnte.

    Berichten zufolge soll Guerrilla Games dabei nicht allein arbeiten, sondern sich Unterstützung von einem externen Studio holen. Als wahrscheinlichster Kandidat gilt aktuell People Can Fly, die Entwickler von Bulletstorm und Outriders, die bereits in der Vergangenheit mit Sony zusammengearbeitet haben sollen. Angeblich soll das Projekt vorgezogen worden sein, nachdem sich Horizon zuletzt weiter verzögert hat und bei Guerrilla dadurch Kapazitäten frei wurden.

    Warum ist es um Killzone seit Jahren so still geworden?

    Das mag die ein oder andere Frage aufwerfen. Killzone war einst eines der Aushängeschilder von PlayStation: Mit Killzone 2 und Killzone 3 auf der PS3 sowie Killzone Shadow Fall als PS4-Launchtitel gehörte die Reihe fest zu Sonys Ego-Shooter-Portfolio. Seit Shadow Fall 2013 ist es jedoch ruhig um die Marke geworden, während sich Guerrilla Games komplett auf Horizon Zero Dawn und dessen Fortsetzungen konzentrierte. Ein Remake des Ursprungsteils wäre die erste echte Rückkehr der Serie seit über zehn Jahren.

    Wie glaubwürdig ist das Gerücht wirklich?

    Bei Leaks ist grundsätzlich Vorsicht geboten, doch in diesem Fall sprechen einige Faktoren für mehr als reine Spekulation: Gleich mehrere etablierte Redaktionen berichten unabhängig voneinander über dieselbe Information, was auf mehr als eine einzelne, unsichere Quelle hindeutet. Zudem passt das Timing ins Bild: Sony hat in den vergangenen Jahren verstärkt auf Remakes und Remaster erfolgreicher PlayStation-Marken gesetzt, etwa bei The Last of Us oder Horizon Zero Dawn selbst. Ein Killzone-Remake würde sich nahtlos in diese Strategie einfügen. Trotzdem bleibt es bis zu einer offiziellen Ankündigung von Sony oder Guerrilla Games ein Gerücht, das sich jederzeit noch als falsch herausstellen kann.

    Sollte sich der Bericht bestätigen, wäre das eine gute Nachricht für alle, die sich seit Jahren ein Comeback der Reihe wünschen. Bis dahin heißt es abwarten, ob sich Sony oder Guerrilla Games zu den Gerüchten äußern.

    Quelle: VGC

    Was denkt ihr: Braucht es ein Killzone-Remake, oder sollte sich Guerrilla Games lieber ganz auf Horizon konzentrieren? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Ghost of Yōtei: Jin Sakai kehrt zurück – neue Erweiterung “Echoes of Sekigahara” angekündigt

    Ghost of Yōtei: Jin Sakai kehrt zurück – neue Erweiterung “Echoes of Sekigahara” angekündigt

    Bei Sonys September-State-of-Play gab es für Ghost of Yōtei gleich mehrere große Ankündigungen auf einmal. Entwickler Sucker Punch Productions zeigte einen neuen Trailer zum kostenlosen Combat-Survival-Modus “Most Wanted” – und der bringt eine echte Überraschung mit: Jin Sakai, der Held aus Ghost of Tsushima, ist als spielbarer Charakter mit dabei.

    Im “Most Wanted”-Modus übernehmen Spieler die Rolle eines von vier spielbaren Charakteren und nehmen Kopfgeldaufträge mit steigendem Schwierigkeitsgrad an – ein waschechter Roguelike-Ableger im Ghost-Universum. Jin Sakai kämpft dabei mit allen vier Kampfhaltungen aus Ghost of Tsushima, startet mit Klebebombe und Hankyu-Bogen im Gepäck und setzt als Ultimate die Fähigkeit “Dance of Wrath” ein, die mehrere Gegner gleichzeitig entwaffnet.

    Wann erscheint die Erweiterung Echoes of Sekigahara für Ghost of Yōtei?

    Sowohl der “Most Wanted”-Modus als auch die kostenlose Story-Erweiterung “Echoes of Sekigahara” starten am 1. Oktober 2026. Die Erweiterung erzählt eine zusätzliche Geschichte rund um Atsu und die historische Schlacht von Sekigahara. Wer das Hauptspiel bereits besitzt, kann sich auf die Complete Edition upgraden, die beide Inhalte bündelt – der Umstieg kostet 14,99 US-Dollar, in Europa dürfte ein ähnlicher Preis in Euro folgen.

    Was bedeutet die Erweiterung für Ghost-of-Tsushima-Fans?

    Für alle, die Ghost of Tsushima gespielt haben, ist die Rückkehr von Jin Sakai der klare Höhepunkt der Ankündigung. Statt nur als Gastauftritt in einer Cutscene aufzutauchen, ist er als voll spielbarer Charakter mit eigenem Skillset im neuen Modus vertreten. Wer den “Most Wanted”-Modus spielen will, braucht kein Vorwissen aus Tsushima – die Kopfgeldjagden funktionieren als eigenständiges System, Fans der Vorgänger-Reihe dürften die Anspielungen aber besonders zu schätzen wissen.

    Wie ordnet sich das in Sucker Punchs Post-Launch-Pläne ein?

    Sucker Punch hatte schon bei Ghost of Tsushima gezeigt, dass nach dem Release noch einiges nachgelegt wird: Damals kam mit “Iki Island” eine umfangreiche Story-Erweiterung, später folgte mit “Legends” sogar ein komplett eigener Koop-Mehrspielermodus. Mit Echoes of Sekigahara und dem Most-Wanted-Modus schlägt das Studio bei Ghost of Yōtei einen ähnlichen Weg ein, nur deutlich schneller nach dem eigentlichen Release. Das deutet darauf hin, dass Sony und Sucker Punch die Marke langfristig als wiederkehrendes PlayStation-Aushängeschild pflegen wollen, ähnlich wie es bei God of War oder Horizon bereits läuft.

    Szene aus dem neuen Most-Wanted-Modus von Ghost of Yotei mit Jin Sakai im Kampf
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial
    Kampfszene aus der Erweiterung Echoes of Sekigahara für Ghost of Yotei
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Quelle: PlayStation Blog

    Was sagt ihr zur Rückkehr von Jin Sakai – freut ihr euch auf den Most-Wanted-Modus? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • GTA 6: Sony zeigt limitierte DualSense-Controller im Vice-City-Look

    GTA 6: Sony zeigt limitierte DualSense-Controller im Vice-City-Look

    Kurz vor dem großen Release legt Sony noch einmal nach: Beim heutigen State of Play hat PlayStation zwei limitierte DualSense Wireless Controller im Grand Theft Auto VI-Design vorgestellt. Beide Modelle sind komplett auf Vice City getrimmt und sollen am 19. November erscheinen, genau am Releasetag des Spiels.

    Die White Limited Edition steht für den Tag in Vice City: helle, pastellfarbene Töne, die an Sandstrände und den entspannten Glamour der Küstenstadt erinnern sollen. Die Black Limited Edition dagegen fängt die Energie des Nachtlebens ein, mit satten Neonfarben, die direkt an die Farbpalette des Spiels angelehnt sind. Beide Controller tragen das markante VI-Logo auf dem Touchpad und sollen die haptischen Feedback- und Adaptive-Trigger-Funktionen des DualSense optimal für GTA 6 nutzen.

    Wann und wo kann man die GTA-6-DualSense-Controller kaufen?

    Laut PlayStation Blog starten beide Editionen am 19. November 2026 im Handel, zeitgleich mit dem Release von GTA 6 für PS5 und Xbox Series X/S. Konkrete Vorbestell-Links für einzelne Länder hat Sony im Rahmen der Ankündigung noch nicht im Detail aufgeschlüsselt, üblicherweise folgen die Preorder-Seiten der PlayStation-Direct-Stores aber kurz nach so einer Enthüllung.

    Was kostet der GTA-6-Controller und was bietet er?

    Der Preis liegt bei 84,99 US-Dollar beziehungsweise 84,99 Euro in Europa und 74,99 Pfund in Großbritannien, in Japan werden umgerechnet 12.480 Yen inklusive Steuer fällig. Damit liegen die Controller rund 15 Euro über dem Preis eines normalen DualSense-Controllers – ein üblicher Aufschlag für limitierte Sondereditionen.

    Interessant ist der Move vor allem, weil GTA 6 kein PlayStation-exklusiver Titel ist, sondern gleichzeitig für Xbox Series X/S erscheint. Sony sichert sich trotzdem einen exklusiven Marketing-Moment: Ähnliche Sonder-Controller gab es zuletzt etwa zu God of War Ragnarök oder Spider-Man 2, damals allerdings zu waschechten PlayStation-Exklusivtiteln. Bei einem Multiplattform-Spiel wie GTA 6 zeigt die Aktion vor allem, wie viel Marketing-Wert Sony der Marke Grand Theft Auto trotzdem beimisst.

    Für Fans, die ohnehin eine PS5-Version von GTA 6 planen, dürfte die Kaufentscheidung simpel sein: Wer sich für eine der beiden Editionen entscheidet, sollte angesichts der erfahrungsgemäß hohen Nachfrage bei limitierten GTA-Controllern eher früher als später vorbestellen, sobald die offiziellen Verkaufsseiten live gehen.

    Mehr zum Hauptspiel gibt es in unserem Bericht zum rekordverdächtigen Netflix-Trailer und in unserer Story darüber, warum selbst Rockstar-Entwickler die komplette Open World noch nicht gesehen haben.

    Quelle: PlayStation Blog

    Welche Edition würdet ihr euch holen, Day-Version oder Night-Version? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • PlayStation-Rechtsstreit: Sony sagt, “vernünftige Konsumenten” wüssten, dass sie digitale Spiele nicht besitzen

    PlayStation-Rechtsstreit: Sony sagt, “vernünftige Konsumenten” wüssten, dass sie digitale Spiele nicht besitzen

    Der Streit um digitalen Spielebesitz auf PlayStation geht in die nächste Runde. Vier Klägerinnen und Kläger werfen Sony in Kalifornien vor, dass der PlayStation Store mit Buttons wie “Buy Now” und “Confirm Purchase” den Eindruck erweckt, man würde ein Spiel wirklich besitzen – obwohl in Wahrheit nur eine widerrufliche Lizenz verkauft wird.

    Worum geht es in der Klage gegen Sonys PS Store?

    Grundlage der Klage ist Kaliforniens Digitalgüter-Gesetz AB 2426, das seit Januar 2025 gilt. Es verpflichtet Anbieter dazu, klar offenzulegen, wenn Kundinnen und Kunden lediglich eine widerrufliche Lizenz für ein “digitales Gut” erwerben – wozu laut Gesetz ausdrücklich auch Videospiele zählen. Ausserdem untersagt das Gesetz Formulierungen wie “kaufen” oder “Purchase”, wenn tatsächlich nur eine Lizenz vergeben wird.

    Wie begründet Sony seine Verteidigung gegen die Klage?

    Sonys Anwälte kontern in ihrem Antrag, “vernünftige Konsumenten” (im Original: “reasonable consumers”) würden ohnehin nicht in die Irre geführt, weil ihnen längst klar sei, dass sie nur eine Lizenz erwerben. Das Unternehmen argumentiert zudem, digitale Kopien seien keine begrenzte Ressource – da theoretisch beliebig viele Menschen dieselbe digitale Kopie eines Spiels “kaufen” können, könne im eigentlichen Sinne niemand sie “besitzen”. Die nächste Anhörung vor Richter Chhabria ist für den 1. Oktober angesetzt; ob der Fall überhaupt vor Gericht verhandelt wird, ist damit noch offen.

    Aus unserer Sicht ist das eine ziemlich steile These von Sony: Dass Kundinnen und Kunden die feinen juristischen Unterschiede zwischen Kauf und Lizenz kennen, nur weil sie theoretisch irgendwo in den AGB stehen, ist eine grosszügige Annahme. Der Fall reiht sich damit in eine grössere Debatte der Branche ein – schon in der Vergangenheit gab es ähnliche Kritik an anderen digitalen Storefronts, die zeigt, wie unklar die Eigentumsverhältnisse für viele Spielerinnen und Spieler tatsächlich sind. Für euch als Kundschaft ändert sich vorerst nichts – aber sollte das Gericht Sony nicht folgen, könnte das langfristig Auswirkungen darauf haben, wie “Kaufen”-Buttons im PS Store und vergleichbaren Stores in Zukunft beschriftet werden müssen.

    Quelle: Eurogamer, Push Square

    Wusstet ihr, dass ihr eure digitalen PS-Store-Spiele eigentlich nur lizenziert statt besitzt? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    State of Play und State of Play Japan: Sony bestätigt Doppel-Show am 3. September

    Sony macht es offiziell: Am Donnerstag, den 3. September 2026, kehrt State of Play zurück – und zwar gleich doppelt. Direkt im Anschluss an die reguläre Show läuft eine eigene State-of-Play-Japan-Ausgabe, wie Sony im offiziellen PlayStation Blog bestätigt hat.

    Wann genau läuft die State of Play?

    Die Sendezeiten stehen bereits fest. Laut Sony startet die reguläre State of Play am Donnerstag, 3. September, zu folgenden Zeiten:

    • 6:00 Uhr PT (US-Westküste)
    • 9:00 Uhr ET (US-Ostküste)
    • 15:00 Uhr CEST (Deutschland, Österreich, Schweiz)
    • 22:00 Uhr JST (Japan)

    State of Play Japan läuft laut Ankündigung “unmittelbar im Anschluss” an die Hauptshow – wer beide Präsentationen live sehen will, sollte sich also direkt am frühen Nachmittag Zeit blocken.

    Was ist der Unterschied zwischen State of Play und State of Play Japan?

    Die reguläre State of Play zeigt wie gewohnt einen breiten Mix aus PS5- und PS-VR2-Ankündigungen für den weltweiten Markt. State of Play Japan ist dagegen ein eigenes, deutlich selteneres Format, das sich gezielt an japanische Studios und Publisher richtet und stärker auf dortige Titel setzt. Moderiert wird die Japan-Ausgabe laut Sony von Yuki Kaji, der als Synchronsprecher aus zahlreichen Anime-Produktionen bekannt ist.

    State of Play ist seit 2019 Sonys wiederkehrendes Format für PS5- und PSVR2-Ankündigungen abseits der großen jährlichen Showcases. Die Sendungen dauern meist zwischen 20 und 40 Minuten und mischen große Trailer mit Ankündigungen kleinerer Indie- und Third-Party-Titel. State of Play Japan tritt seltener auf und konzentriert sich traditionell auf japanische Entwicklerstudios und deren Projekte. Welche Spiele diesmal gezeigt werden, hat Sony bislang nicht verraten – in der Community wird entsprechend munter spekuliert, offizielle Bestätigungen zum Line-up gibt es aber noch keine.

    Wo lässt sich State of Play live verfolgen?

    Beide Shows werden laut Sony live gestreamt, unter anderem über den offiziellen Twitch-Kanal von PlayStation. Alle Details und weitere Hintergründe zum Format finden sich zusätzlich auf der offiziellen State-of-Play-Übersichtsseite von PlayStation.

    Wir sind für euch am Donnerstag live dabei und fassen alle Ankündigungen aus beiden Shows für euch zusammen, sobald der Stream läuft.

    Quelle: PlayStation Blog, Eurogamer

    Setzt euch den Wecker: Wir halten euch ab Donnerstag mit allen Ankündigungen aus State of Play und State of Play Japan auf dem Laufenden!

  • PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    PlayStation-Blackout: Community-Protest gegen Sonys Disc-Ausstieg endet heute

    Heute endet eine Protestaktion, die in den letzten Tagen für einiges Aufsehen in der PlayStation-Community gesorgt hat: Der einwöchige “PlayStation-Blackout”, organisiert von der Bewahrungs-Initiative Does It Play?, läuft seit dem 23. August und schließt heute Abend.

    Warum protestiert die Gaming-Community gegen Sony?

    Auslöser ist eine Ankündigung von Sony vom 1. Juli 2026: Ab Januar 2028 will der Konzern keine physischen Disc-Versionen von PlayStation-Spielen mehr produzieren. Für viele Spielerinnen und Spieler ist das ein Alarmsignal, denn rein digitale Spiele lassen sich nicht weiterverkaufen, verleihen oder dauerhaft archivieren – verschwindet ein Titel aus dem Store oder wird ein Server abgeschaltet, ist der Zugriff im schlimmsten Fall komplett weg. Does It Play? rief deshalb dazu auf, eine Woche lang keine Käufe im PlayStation Store zu tätigen, PS Plus ruhen zu lassen und die eigene Konsole entweder auszuschalten oder sich aus dem PSN auszuloggen.

    Illustration zum PlayStation-Blackout-Protest der Community gegen Sonys Disc-Ausstieg
    Bildquelle: Tom’s Hardware (https://www.tomshardware.com/video-games/playstation/)

    Wie erfolgreich war der PlayStation-Blackout wirklich?

    Das lässt sich aktuell noch nicht seriös beziffern. Weder Sony noch unabhängige Analysten haben bislang belastbare Zahlen dazu veröffentlicht, wie stark sich der Protest tatsächlich auf PSN-Nutzerzahlen oder Store-Umsätze ausgewirkt hat – Sony selbst hat sich zu der Aktion bisher gar nicht offiziell geäußert. Das ist bei derartigen Boykott-Aufrufen keine Seltenheit: Auch bei ähnlichen Protesten in der Vergangenheit, etwa gegen Preiserhöhungen einzelner Publisher, blieb der tatsächliche wirtschaftliche Effekt meist im Dunkeln, während die mediale Aufmerksamkeit und Diskussion in Foren und sozialen Netzwerken sehr wohl messbar zunahm.

    Aus unserer Sicht zeigt die Aktion vor allem eins: Das Thema Spielebewahrung (“Game Preservation”) ist längst kein Nischenthema für Archivare mehr, sondern hat eine breite, gut organisierte Fangemeinde. Ob Sony auf den Protest reagiert oder stur beim Zeitplan für 2028 bleibt, dürfte trotzdem eher von wirtschaftlichen als von öffentlichkeitswirksamen Erwägungen abhängen – Disc-Verkäufe machen laut Branchenschätzungen nur noch einen kleinen Bruchteil des PlayStation-Umsatzes aus.

    Quelle: Tom’s Hardware

    Habt ihr beim Blackout mitgemacht oder haltet ihr die Aktion für wirkungslos? Sagt uns eure Meinung in den Kommentaren!

  • Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Horizon Hunters Gathering: Sony baut das Koop-Spiel nach schlechten Playtests komplett um

    Sony zieht offenbar erneut die Reißleine bei einem seiner Live-Service-Projekte. Laut einem Bericht von Bloomberg baut Guerrilla Games das im Februar angekündigte Horizon Hunters Gathering seit Juni grundlegend um. Aus dem ursprünglich als Live-Service-Titel geplanten Koop-Actionspiel soll ein deutlich kleineres, klassisches Koop-Erlebnis mit Story-Modus werden.

    Weder Sony noch Guerrilla Games haben sich bislang offiziell zu den Berichten geäußert. Bloomberg beruft sich auf interne Quellen, mehrere weitere Redaktionen wie Engadget, Kotaku und GameInformer bestätigen die Kernaussagen mittlerweile unabhängig voneinander.

    Warum wird Horizon Hunters Gathering jetzt umgebaut?

    Der Grund liegt laut Bericht in gleich drei privaten Playtests, die im Lauf des Jahres schlecht bei den Testern ankamen. Einer der Tests litt zusätzlich darunter, dass er zeitgleich mit dem großen Server-Slam-Wochenende von Marathon stattfand und dadurch kaum Aufmerksamkeit bekam. Das negative Feedback soll intern so schwer gewogen haben, dass sich das Studio für einen kompletten Kurswechsel entschied, statt am ursprünglichen Konzept festzuhalten.

    Was ändert sich konkret am Spiel?

    Aus dem für bis zu drei Spieler ausgelegten taktischen Koop-Titel mit Live-Service-Struktur, Roguelite-Perksystem und persistentem Social Hub soll ein traditionelleres Koop-Spiel mit festem Story-Modus und spürbar kleinerem Umfang werden. Die live-service-typischen Elemente wie dauerhafte Season-Struktur und sozialer Hub stehen laut Bericht zur Disposition. Ein Großteil des bisherigen Teams wurde bereits auf ein anderes, ebenfalls intern evaluiertes Projekt umverteilt.

    Wie viel Zeit bleibt Guerrilla Games noch?

    Dem Bericht zufolge hat das Studio bis Dezember Zeit, dem Management mit einem überarbeiteten Meilenstein zu beweisen, dass sich der neue Ansatz auszahlt. Offiziell gilt das Spiel nicht als gecancelt, doch der Druck auf das Team dürfte entsprechend hoch sein: Ein PlayStation-Titel, der es nach einem holprigen Neustart nicht rechtzeitig zum nächsten internen Review schafft, hat bei Sony zuletzt selten eine zweite Chance bekommen.

    Ist das schon wieder ein Live-Service-Rückzieher bei Sony?

    Ganz neu ist dieses Muster nicht. Seit dem Flop von Concord im Sommer 2024, dessen Server nur zwei Wochen nach Launch wieder abgeschaltet wurden, hat Sony reihenweise Live-Service-Projekte eingestampft oder umgebaut – darunter ein Multiplayer-Titel im Spider-Man-Universum, ein Live-Service-Ableger im God-of-War-Umfeld bei Bend Studio und Bluepoint Games sowie ein unangekündigtes Projekt bei London Studio. Horizon Hunters Gathering wäre damit kein Einzelfall, sondern reiht sich in eine ganze Serie von Rückziehern ein, mit denen Sony seit Concord spürbar vorsichtiger an das Thema Live-Service herangeht. Aus unserer Sicht ist der Umbau trotzdem ein bemerkenswert offener Kurswechsel: Statt ein Projekt still zu beerdigen, versucht Guerrilla es öffentlich sichtbar zu retten – ein Risiko, das nicht jedes Studio eingehen würde.

    Offizielles Artwork zu Horizon Hunters Gathering von Guerrilla Games mit Hunter-Charakteren im Kampf gegen Maschinen
    Bildquelle: PlayStation Blog, offizielles Pressematerial

    Für die Hauptreihe rund um Horizon Zero Dawn und Horizon Forbidden West hat der Umbau erst einmal keine direkten Auswirkungen – Hunters Gathering war von Anfang an als eigenständiger Ableger und nicht als Teil der Hauptstory geplant.

    Quelle: Engadget, PC Gamer

    Was denkt ihr: Kann der Umbau Horizon Hunters Gathering noch retten, oder folgt das Spiel bald anderen gecancelten Sony-Projekten? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Gratis sichern: 4 kostenlose Helldivers-2-Avatare für PS4 und PS5

    Gratis sichern: 4 kostenlose Helldivers-2-Avatare für PS4 und PS5

    Helldivers 2 liefert gerade nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch für die eigene PSN-Identität: PlayStation-Nutzer können sich aktuell vier kostenlose Helldivers-2-Avatare aus dem sogenannten „Patriotic Portraits“-Paket sichern. Die Aktion ist über eine MyDealz-Meldung aufgetaucht und lässt sich einlösen, indem ihr euch auf PlayStation.com, in der PS App oder direkt im PlayStation Store anmeldet und den Gutscheincode einlöst.

    Freigeschaltet wurden die Avatare als Community-Belohnung, nachdem Spielerinnen und Spieler von Helldivers 2 gemeinsam über 500 Millionen Feinde eliminiert haben. Wer also schon immer stolz sein PSN-Profil mit einem Helldiver schmücken wollte, bekommt hier die Gelegenheit dazu – ganz ohne Kauf.

    Lohnt sich die Aktion für PlayStation-Spieler?

    Einen klassischen Rabatt gibt es hier nicht zu berechnen, denn die Avatare werden nicht einzeln verkauft – die Aktion ist zu 100 Prozent gratis. Die einzige Voraussetzung ist eine aktive PlayStation-Plus-Mitgliedschaft; Helldivers 2 selbst müsst ihr laut den vorliegenden Informationen nicht besitzen, um die Portraits zu beanspruchen. Für PS-Plus-Abonnenten ist das damit ein reiner Bonus ohne zusätzliche Kosten.

    Was bietet die Helldivers-2-Avatar-Aktion im Kern?

    Helldivers 2 ist der von Arrowhead Game Studios entwickelte Koop-Third-Person-Shooter, der sich seit seinem Release durch satirischen Humor, brutale Alien-Invasionen und chaotische Gefechte zu viert einen Namen gemacht hat. Das „Patriotic Portraits“-Paket zeigt einen Helldiver in verschiedenen heroischen Posen und eignet sich damit perfekt, um die eigene Verbundenheit zur „Super Erde“ auch außerhalb des Spiels zu zeigen. Wer aktuell ohnehin PS Plus nutzt, sollte sich die Codes sichern, bevor die Aktion wieder verschwindet.

    Quelle: MyDealz

    Sichert euch die Helldivers-2-Avatare jetzt gratis, bevor die Aktion wieder vorbei ist!