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  • Big Walk ist da: Die Macher von Untitled Goose Game sind zurück – und diesmal geht’s ums Wandern

    Big Walk ist da: Die Macher von Untitled Goose Game sind zurück – und diesmal geht’s ums Wandern

    Der Wander-Talk ist eröffnet: Big Walk von House House ist ab sofort für PC, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 erhältlich. Das kooperative Abenteuer schickt euch gemeinsam mit Freunden durch eine weitläufige, fiktive Buschlandschaft – ganz ohne Kampf, dafür mit jeder Menge Gesprächsstoff. PlayStation-Plus-Essential-Mitglieder bekommen das Spiel direkt zum Launch kostenlos, auf Steam und im Switch-2-eShop kostet es regulär rund 20 US-Dollar.

    Worum es in Big Walk wirklich geht

    Statt Ballern oder Bauen steht bei Big Walk das gemeinsame Erkunden im Mittelpunkt. Ihr lauft als kleine, wuselige Figuren durch offene Areale, löst kleine Rätsel, entdeckt schrullige Gegenstände und müsst euch vor allem eines merken: Reden hilft. Kommunikation ist die zentrale Spielmechanik – wer sich nicht abspricht, verpasst Abzweigungen, Geheimnisse und die besten Momente. Das Tempo ist bewusst entschleunigt, fast schon meditativ, und genau darin liegt für viele Spieler:innen der Reiz.

    Von der Gans zum Gruppen-Spaziergang: Die Geschichte hinter House House

    House House ist kein unbeschriebenes Blatt. Das kleine Studio aus Melbourne wurde 2019 quasi über Nacht berühmt mit Untitled Goose Game, in dem Spieler:innen als bösartige Gans ein englisches Dorf terrorisierten. Das Spiel wurde zum Internet-Phänomen, gewann mehrere Preise und setzte Maßstäbe dafür, wie viel Persönlichkeit ein kleines Indie-Team in wenige, klar verständliche Spielmechaniken packen kann. Sieben Jahre später wechselt House House das Genre komplett – weg vom Solo-Chaos, hin zum kooperativen Miteinander. Der Szenenwechsel ist mutig, aber die Kernidee bleibt dieselbe: ungewöhnliche Interaktionen wichtiger nehmen als klassische Spielziele.

    Kritiker sind hin und weg

    Die ersten Reaktionen sind bemerkenswert: Auf Metacritic steht Big Walk bei starken 93 von 100 Punkten und zählt damit aktuell zu den bestbewerteten Spielen des Jahres 2026 – nur ein einziger Titel liegt derzeit knapp davor. Zahlreiche Redaktionen loben vor allem, wie originell das Studio das Koop-Genre neu denkt, ohne auf Gewalt oder klassische Fortschrittssysteme zu setzen. Für alle, die mit Freund:innen oder der Familie etwas Entspanntes suchen, lohnt sich ein Blick definitiv – gerade PS-Plus-Essential-Abonnent:innen können quasi risikofrei reinschnuppern, PC- und Switch-2-Spieler:innen müssen dagegen zum regulären Preis greifen.

    Screenshot aus Big Walk: Mehrere Spielfiguren erkunden gemeinsam eine offene Landschaft
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial
    Screenshot aus Big Walk: Kooperatives Puzzle-Rätsel in der Spielwelt
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial
    Screenshot aus Big Walk: Spielszene mit ungewöhnlichem Fundstück in der Spielwelt
    Bildquelle: House House, offizielles Pressematerial

    Quelle: GameRant, NME

    Habt ihr Big Walk schon angespielt? Schreibt uns in den Kommentaren, wie euer erster gemeinsamer Spaziergang gelaufen ist!

  • Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Final Fantasy XIV startet heute auf der Nintendo Switch 2 – das kostet der Umstieg

    Es ist so weit: Square Enix bringt sein episches MMORPG Final Fantasy XIV heute, am 4. August 2026, offiziell auf die Nintendo Switch 2. Damit landet das seit 2013 in seiner heutigen Form laufende Online-Rollenspiel zum ersten Mal überhaupt auf einer Nintendo-Konsole – nach Jahren auf PC, PlayStation und Xbox ein echter Meilenstein für die Plattform.

    Das kosten die vier Editionen

    Wer neu einsteigt, hat die Wahl zwischen mehreren Paketen. Zu den aktuellen Vorbesteller-Preisen gehören:

    • Starter Edition (19,99 US-Dollar): Grundspiel plus die ersten drei Erweiterungen A Realm Reborn, Heavensward und Stormblood
    • Complete Edition (41,99 US-Dollar): das komplette aktuelle Paket inklusive Shadowbringers, Endwalker und der neuesten Erweiterung Dawntrail
    • Complete Collector’s Edition (97,99 US-Dollar): die Complete Edition inklusive zusätzlicher Bonusinhalte
    • Dawntrail einzeln für Bestandsspieler (39,99 US-Dollar, Collector’s Edition 59,99 US-Dollar)

    Alle Neueinsteiger erhalten außerdem einen kostenlosen ersten Monat, den Square Enix ausdrücklich als Testphase zur Serverstabilität deklariert.

    Was Umsteiger und Bestandsspieler beachten müssen

    Ein Wermutstropfen für alle, die Final Fantasy XIV bereits auf PC, PlayStation oder Xbox spielen: Für die Switch-2-Version wird ein separates Abo fällig, eine bestehende Mitgliedschaft auf anderen Plattformen deckt die Konsolen-Version nicht automatisch mit ab. Wer auf mehreren Systemen gleichzeitig spielen will, zahlt also zweimal. Immerhin bleibt der Speicherstand dank Cross-Progression erhalten, und eine kostenpflichtige Nintendo-Switch-Online-Mitgliedschaft wird für FFXIV selbst nicht benötigt. Wer sich für den Umstieg entscheidet, sollte zudem genug Speicherplatz einplanen: Die Installation belegt rund 117 GB.

    Warum der Nintendo-Start ein großer Schritt ist

    Final Fantasy XIV hat seit dem gefeierten Neustart als A Realm Reborn 2013 fast jede große Plattform erobert – nur Nintendo-Hardware fehlte bislang komplett, unter anderem wegen der technischen Anforderungen eines waschechten MMOs. Dass das Spiel nun sogar mit allen aktuellen Erweiterungen auf einer Handheld-Konsole läuft, zeigt, wie viel Leistung die Switch 2 im Vergleich zum Vorgänger zulegt. Für Square Enix ist das ein weiterer wichtiger Baustein, um FFXIV auch über ein Jahrzehnt nach dem Neustart noch für neue Spielergruppen zu öffnen.

    Szene aus Final Fantasy XIV in der Switch-2-Version
    Bildquelle: RPG Site (https://www.rpgsite.net)
    Offizielles Boxart der Erweiterung Final Fantasy XIV: Dawntrail
    Bildquelle: Square Enix, offizielles Boxart zu Final Fantasy XIV: Dawntrail

    Quelle: RPG Site, Square Enix (FFXIV Lodestone)

    Steigt ihr auf der Switch 2 in Eorzea ein, oder bleibt ihr eurer bisherigen Plattform treu? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Thimbleweed Park 2 angekündigt: Ron Gilbert kehrt für neuen Mordfall zurück

    Elf Jahre nach der Kickstarter-Kampagne für das Original ist es offiziell: Ron Gilbert und Gary Winnick haben auf Gilberts Blog “Grumpy Gamer” die Fortsetzung ihres Kult-Adventures angekündigt. Titel: schlicht “Thimbleweed Park 2”. Das Original von 2017 gilt bis heute als eine der besten Hommagen an die klassischen Point-and-Click-Adventures von LucasArts und hat seither eine treue Fangemeinde um sich versammelt, die auf genau diesen Moment gewartet hat.

    Ein neuer Mordfall in Thimbleweed

    Die Handlung ist kein direktes Sequel oder Prequel im klassischen Sinn, sondern eine komplett neue Geschichte im selben schrägen Setting. Wieder ermitteln die Agents Ray und Reyes, diesmal rund um einen neuen Mordfall im berühmten Edmund Mansion. Fans der schwarzhumorigen, an klassische LucasArts-Adventures angelehnten Erzählweise des ersten Teils dürfen sich also auf mehr vom Gewohnten freuen, nur mit frischem Fall.

    Wer alles wieder mit an Bord ist

    Für das Sequel holt Terrible Toybox einen Großteil des Original-Teams zurück:

    • Ron Gilbert (Game Design, bekannt als Schöpfer von Monkey Island)
    • Gary Winnick (Art Direction, Mitbegründer von Thimbleweed Park)
    • Mark Ferrari (Pixel-Art)
    • David Fox (Design)
    • Octavi Navarro (Art)

    Erscheinen soll Thimbleweed Park 2 Anfang 2028 für Windows, macOS und Linux, ein Release über GOG ist ebenfalls geplant.

    Einordnung: Diesmal ohne Kickstarter

    Bemerkenswert ist, wie das Sequel finanziert wird: Während das Original 2014 über eine Kickstarter-Kampagne mit rund 626.000 US-Dollar von der Community vorfinanziert wurde, setzt Terrible Toybox beim zweiten Teil auf Eigenpublishing mit einem privaten Investor im Hintergrund. Das nimmt dem Studio den öffentlichen Erwartungsdruck einer Crowdfunding-Kampagne, bedeutet aber auch, dass die Fans diesmal nicht direkt als Geldgeber eingebunden sind. Für ein Studio, das mit dem ersten Teil 2017 mehrere Adventure-Game-of-the-Year-Auszeichnungen einheimste, ist das ein logischer nächster Schritt – das Vertrauen der Publisher- beziehungsweise Investorenseite muss sich Gilbert nach dem Erfolg des Erstlings nicht mehr erst erarbeiten.

    Quelle: Grumpy Gamer (Ron Gilbert), TheSixthAxis

    Freut ihr euch auf die Rückkehr nach Thimbleweed – oder war für euch schon der erste Fall genug? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

  • Mistfall Hunter ist da: Düsteres Extraction-RPG startet kostenlos im Game Pass

    Mistfall Hunter ist da: Düsteres Extraction-RPG startet kostenlos im Game Pass

    Nach einer vielbeachteten Beta-Phase ist Mistfall Hunter von Entwickler Bellring Games nun offiziell erschienen. Der globale Unlock erfolgt zeitgleich für alle Plattformen um 1 Uhr UTC am 30. Juli, was für Spielerinnen und Spieler an der Westküste der USA einem Start um 18 Uhr am 29. Juli entspricht.

    Worum es in Mistfall Hunter geht

    Das Spiel siedelt seine Handlung nach einem Krieg zwischen Göttern und sogenannten Außengöttern an, den keine der beiden Seiten überlebt hat. Aus dem Blut der gefallenen Gottheiten entstand eine korrumpierende Kraft namens Gyldenmist, die weite Teile der Welt verseucht hat. Eine junge Frau namens Dew besitzt die Fähigkeit, gefallene Helden mit unsterblichen Körpern wiederzubeleben, und genau diese wiederbelebten Kämpfer steuern die Spielerinnen und Spieler durch riskante Extraction-Läufe: Ausrüstung und Beute sammeln, sich anderen Spielern und Umgebungsgefahren stellen, und mit möglichst viel Loot wieder herauskommen, bevor alles verloren geht.

    Preis, Plattformen und Game Pass

    Mistfall Hunter erscheint für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S. Die Standard Edition kostet 24,99 US-Dollar, eine Deluxe Edition schlägt mit 39,99 US-Dollar zu Buche. Wer Xbox Game Pass abonniert hat, bekommt das Spiel dagegen direkt ohne Zusatzkosten. Bis zum 12. August gibt es zudem einen Launch-Rabatt von 10 Prozent auf den regulären Kaufpreis.

    Dass der Titel schon vor Release für Gesprächsstoff sorgte, zeigte sich bei der offenen Beta im Rahmen des Steam Next Fest: Zwischen dem 14. und 22. Juni spielten plattformübergreifend fast 430.000 Menschen die Testversion, eine für ein neues Extraction-RPG ungewöhnlich hohe Zahl. Genau dieser Erfolg dürfte auch der Grund sein, warum Microsoft dem Titel direkt zum Release einen Platz im Game Pass eingeräumt hat, statt wie sonst üblich erst Monate später nachzuziehen.

    Gameplay-Screenshot aus Mistfall Hunter mit Kampf in der vom Gyldenmist verseuchten Spielwelt
    Bildquelle: Steam / Bellring Games
    Alternatives Header-Artwork zu Mistfall Hunter mit stilisierter Silhouette der Hauptfigur
    Bildquelle: Steam / Bellring Games

    Quelle: Tech Times, Notebookcheck

    Habt ihr schon reingespielt? Erzählt uns in den Kommentaren, wie euer erster Extraction-Run gelaufen ist!

  • Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Halo: Campaign Evolved ist da: Master Chief kämpft erstmals auf der PlayStation

    Es ist ein Tag, den es in der Halo-Geschichte so noch nicht gab: Halo: Campaign Evolved ist ab sofort weltweit verfügbar, und zwar nicht nur für Xbox Series X|S und PC, sondern erstmals in der Serien-Geschichte auch für die PlayStation 5. Master Chief verlässt damit offiziell die reine Xbox-Welt. Das komplett in der Unreal Engine 5 neu gebaute Remake des ursprünglichen Halo: Combat Evolved ist außerdem ab Release Teil von Xbox Game Pass.

    Wer schon seit dem 23. Juli die Premium- oder Collector’s Edition gekauft hat, konnte über die Early-Access-Phase bereits reinschauen. Seit heute können aber alle Spielerinnen und Spieler loslegen, egal auf welcher Plattform.

    Das steckt im Remake

    Optisch ist Campaign Evolved eine komplette Neuinterpretation der Kampagne von 2001, spielerisch bleibt der Kern erhalten. Neu hinzugekommen sind drei zusätzliche, offiziell kanonische Vorgeschichte-Missionen unter dem Titel “Operation: METEORITE”, die die Story rund um die Ankunft auf der Ring-Welt erweitern.

    • Komplettes Grafik- und Beleuchtungs-Remake auf Basis der Unreal Engine 5
    • Drei neue kanonische Missionen (“Operation: METEORITE”)
    • Online-Koop für bis zu vier Spieler
    • Splitscreen-Koop für zwei Spieler auf unterstützten Konsolen
    • Erstmals spielbar auf PlayStation 5, plus Xbox Series X|S, PC und Cloud
    • Ab Tag eins im Xbox Game Pass enthalten

    Warum es trotzdem keinen klassischen Multiplayer gibt

    Der größte Kritikpunkt ist schnell gefunden: Campaign Evolved bietet keinen kompetitiven Mehrspielermodus. Kein Slayer, kein Capture the Flag, keine Ranglisten – nur die Kampagne im Koop. Für ein Spiel, dessen originaler Multiplayer-Part Genre-Geschichte geschrieben hat, ist das für viele schwer nachvollziehbar, zumal der Preis kaum unter dem der Master Chief Collection liegt, die diesen Umfang bereits bietet. In Diskussionen auf Reddit und in der Steam-Community wird immer wieder dieselbe Vermutung geäußert: Microsoft und Halo Studios wollen offenbar nicht, dass ein neues, kostenloses PvP-Angebot dem eigenen Halo Infinite die Spielerzahlen abgräbt.

    Historischer Bruch mit Ansage

    Dass ausgerechnet Halo, jahrzehntelang das Aushängeschild der Xbox-Exklusivität, jetzt auf PlayStation landet, zeigt, wie sehr sich Microsofts Strategie seit den großen Studioschließungen und der Neuausrichtung des Xbox-Geschäfts verändert hat. Aus unserer Sicht ist das technisch beeindruckende Remake ein kluger Schachzug, um eine neue Zielgruppe zu erreichen – die fehlende Multiplayer-Komponente wirkt aber wie eine bewusste Bremse, um die eigene Infinite-Community nicht zu verunsichern. Wer auf die volle Halo-Erfahrung mit PvP hofft, muss also weiterhin bei Halo Infinite bleiben. Unseren Bericht zu den eher durchwachsenen Testwertungen zu Campaign Evolved und zum Start der Early-Access-Phase am 23. Juli findet ihr bei uns im Archiv.

    Szene aus der neuen Kampagnen-Mission Operation Meteorite in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial
    Master Chief im Nahkampf mit Energieschwert in Halo: Campaign Evolved
    Bildquelle: Xbox Wire, offizielles Pressematerial

    Quelle: Xbox Wire, ScreenRant, Shacknews

    Habt ihr euch Campaign Evolved schon geholt und was sagt ihr zum fehlenden Multiplayer? Schreibt es uns in die Kommentare!

  • The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    The Left Behind: Survival-Neuling schickt euch in die niederländische Apokalypse

    Survival-Spiele gibt es auf Steam wie Sand am Meer, aber “The Left Behind” setzt zumindest beim Schauplatz auf etwas, das man im Genre selten sieht: eine typisch niederländische Open-World-Landschaft, komplett postapokalyptisch verwüstet. Statt der x-ten US-Wildnis oder eines generischen Endzeit-Ödlands erkundet ihr hier Polder, Kanäle und Windmühlen-Silhouetten, die nach dem Ende der Welt trotzdem noch erkennbar bleiben.

    Das Spielprinzip folgt dem bekannten Survival-Rhythmus, setzt die Bekannten Elemente aber konsequent um: Tagsüber erkundet ihr die Umgebung, plündert Ressourcen und geht auf die Jagd, nachts müsst ihr euch gegen immer größer werdende Gegner-Horden verteidigen. Wer stirbt, verliert seinen Spielstand endgültig – Permadeath ist hier keine Option, sondern Standard. Wer nicht solo spielen will, kann sich mit bis zu drei weiteren Leuten im Host-basierten Online- oder LAN-Koop zusammentun.

    Neben dem Haupt-Survival-Modus bietet das Spiel gleich mehrere weitere Spielarten für unterschiedliche Vorlieben: Free Roam zum entspannten Erkunden ohne Dauerdruck, einen Easy-Modus für Einsteiger, dazu Horde- und Endless-Wave-Modi für alle, die lieber direkt in Kämpfe gegen immer neue Gegnerwellen wollen, sowie einen eigenen Story-Modus für Solo-Spieler, die die Handlung im Fokus haben wollen. Entwickelt wird der Titel vom Studio Extrude, das damit ein bewusst kleineres, aber inhaltlich vollständiges Paket abliefert.

    “The Left Behind” erscheint heute, am 27. Juli 2026, auf Steam. Wer auf der Suche nach einem neuen Koop-Survival-Titel abseits der ausgetretenen Pfade ist, sollte dem ungewöhnlichen Setting zumindest mal einen Blick gönnen.

    Offizielles Header-Artwork von The Left Behind, zeigt die postapokalyptische niederlaendische Spielwelt
    Bildquelle: Steam-Store-Seite von The Left Behind

    Quelle: Green Man Gaming Blog, Steam-Store-Seite

    Reizt euch das ungewöhnliche Setting, oder habt ihr von Survival-Spielen mittlerweile genug? Schreibt’s in die Kommentare!

  • Dinoblade ist da: Aus einem viralen Dino-Meme wird ein waschechtes Soulslike

    Dinoblade ist da: Aus einem viralen Dino-Meme wird ein waschechtes Soulslike

    Manchmal nimmt eine Spielidee einen richtig ungewöhnlichen Weg zur Marktreife. Dinoblade zum Beispiel entstand aus einem 30-sekündigen Animations-Clip, der bereits im August 2022 viral ging. Seit dem 23. Juli 2026 ist daraus ein komplettes, waschechtes Soulslike-Actionspiel auf Steam geworden.

    Ihr steuert darin einen jungen Spinosaurus, der sein Greatsword direkt im Maul trägt. Klingt kurios, spielt sich aber laut ersten Eindrücken erstaunlich stimmig: Ausweichrollen, Konter und Kombo-Animationen sind komplett um Halsbewegung, Körpermasse und Schwanzposition des Dinosauriers herum gebaut, statt einfach nur ein menschliches Kampfsystem auf ein Dino-Modell zu klatschen. Die Spielwelt erstreckt sich über mehrere Biome, wobei jede neue Region erst nach einem Bosskampf gegen einen sogenannten Alpha-Raubsaurier freigeschaltet wird.

    Hinter dem Projekt steckt mit Jean Nguyen ein Solo-Entwickler unter dem Studionamen Team Spino LLC. Nguyen arbeitet hauptberuflich als Senior Gameplay Animator bei Sucker Punch Productions, dem Studio hinter Ghost of Tsushima und dem kommenden Ghost of Yotei. Dinoblade ist damit ein waschechtes Herzblut-Projekt neben dem eigentlichen Job.

    Und die Community goutiert das: Die kostenlose Demo sammelte über 3.300 Reviews bei einer positiven Wertung von 97 Prozent. Noch vor dem eigentlichen Launch standen mehr als 460.000 Wunschlisten-Einträge auf Steam zu Buche – ein Wert, den Branchenbeobachter als rund zehnmal so hoch wie die Schwelle einstufen, die für ein gut positioniertes Top-Indie-Release als notwendig gilt.

    Für alle, die auf ausgefallene Perspektivenwechsel im Soulslike-Genre stehen, dürfte Dinoblade damit eine der spannendsten Indie-Überraschungen dieser Woche sein.

    Quelle: Tech Times, PC Gamer

  • Nintendo bringt Switch 2 im Pokémon-Pokopia-Bundle nach Europa

    Nintendo bringt Switch 2 im Pokémon-Pokopia-Bundle nach Europa

    Nintendo legt in Europa nach: Ab sofort gibt es die Nintendo Switch 2 auch im Bundle mit der Vollversion von Pokémon Pokopia. Wer noch keine Switch 2 besitzt, aber auf das gemütliche Lebenssimulations-Abenteuer scharf ist, bekommt hier beides in einem Paket.

    Der Preis fürs Bundle liegt bei 429,99 britischen Pfund beziehungsweise 499,99 Euro. Damit zahlt ihr im Vergleich zum Einzelkauf von Konsole und Spiel spürbar weniger, auch wenn Nintendo den genauen Rabatt nicht separat ausweist.

    Pokémon Pokopia ist seit seinem Launch im März 2026 einer der größten Erfolge im Nintendo-Portfolio: Innerhalb von nur vier Tagen gingen 2,2 Millionen Einheiten über die virtuelle Ladentheke, nach vier Wochen waren es bereits rund 4 Millionen verkaufte Exemplare. Damit nähert sich das Spiel den Verkaufszahlen von Pokémon Mystery Dungeon: Retter aus Feuer und Wasser, das seinerzeit auf 5,85 Millionen verkaufte Einheiten kam und bis heute als Bestmarke für Pokémon-Spin-offs gilt.

    Für Nintendo ist das Bundle ein cleverer Schachzug: Die Switch 2 braucht weiterhin Verkaufsschübe, und ein beliebtes Pokémon-Spiel als Lockmittel hat sich in der Vergangenheit immer wieder als zuverlässiger Verkaufstreiber erwiesen. Wer ohnehin eine Switch 2 kaufen wollte und Pokémon-Fan ist, für den dürfte das Bundle die naheliegende Wahl sein.

    Ob und wann ein vergleichbares Bundle auch außerhalb Europas oder mit anderen Pokémon-Titeln folgt, hat Nintendo bislang nicht kommuniziert.

    Quelle: Nintendo

  • GTA 6: Ultimate Edition stürmt die PS-Store-Charts – und beendet die 60-Dollar-Ära

    GTA 6: Ultimate Edition stürmt die PS-Store-Charts – und beendet die 60-Dollar-Ära

    Die Ultimate Edition von GTA 6 führt aktuell in gleich neun Märkten – darunter die USA, Großbritannien, Japan und Südkorea – die Vorbestellercharts des PlayStation Store an. Und zwar noch vor der günstigeren Standard Edition. Kein Wunder, der Hype um Rockstars nächsten Mega-Blockbuster ist gerade jetzt, viereinhalb Monate vor Release, auf dem Höhepunkt.

    Spannender als die Chart-Platzierung ist aber der Preis: Mit 79,99 Dollar für die Standard Edition beendet Rockstar offiziell die jahrzehntelange 60-Dollar-Norm für AAA-Spiele. Die Ultimate Edition kostet sogar 99,99 Dollar. In der Community wird das erwartungsgemäß kontrovers diskutiert – viele fragen sich, ob das ein Präzedenzfall für die ganze Branche wird.

    Die Analysten von Newzoo trauen dem Spiel trotzdem einen Rekordstart zu: Allein in der Launch-Woche sollen digitale Verkäufe rund 260 Millionen Dollar einspielen, der gesamte Launch-Umsatz wird auf 3,3 bis 5,2 Milliarden Dollar geschätzt. Das wären zwischen 37 und 51 Millionen verkaufte Einheiten – Zahlen, von denen andere Studios nur träumen können.

    • Release: 19. November 2026, exklusiv für PS5 und Xbox Series X/S
    • Kein PC-Release im Launch-Jahr geplant
    • Digitaler Preload startet am 12. November
    • Standard Edition: 79,99 Dollar, Ultimate Edition: 99,99 Dollar
    • Ultimate Edition führt bereits jetzt die PS-Store-Vorbestellercharts an

    Ob sich der höhere Preis am Ende auszahlt, wird sich erst zeigen, wenn die ersten echten Verkaufszahlen nach dem Launch reinkommen. Aktuell zeigt sich aber schon: Gebremst hat der Preis die Vorbestell-Lust der Fans jedenfalls nicht.

    Quelle: Fingerlakes1.com

  • SEED: Dieses Life-Sim-MMORPG lässt NPCs wirklich leben und sterben

    SEED: Dieses Life-Sim-MMORPG lässt NPCs wirklich leben und sterben

    Während die großen Franchises mal wieder mit neuen Maps und Season-Content um Aufmerksamkeit buhlen, geht heute ein richtig ungewöhnliches Projekt an den Start: Klang Games veröffentlicht SEED im Early Access – ein MMORPG, das mit dem Genre ziemlich hart bricht.

    Statt der üblichen Quest-Ketten und Instanzen bekommt ihr eine persistente Gesellschaftssimulation auf dem fiktiven Planeten Avesta. Das Besondere: Diese Welt läuft rund um die Uhr weiter, auch wenn ihr längst ausgeloggt seid. NPCs, in SEED „Seedlings“ genannt, werden geboren, altern, vererben ihren Nachkommen Besitz und Eigenschaften und sterben irgendwann – ein kompletter Lebenszyklus, den es so in einem MMORPG noch nicht gab.

    Ihr selbst schlüpft nicht direkt in die Rolle eines Seedlings, sondern übernehmt die Rolle eines sogenannten „Cultivators“. Aus dieser Position begleitet und lenkt ihr das Schicksal einzelner Seedlings und ganzer Gemeinschaften. Besonders spannend: Sogar gesellschaftliche Systeme wie Kriminalität, Justiz und Regierungsformen sollen komplett von den Spielern selbst gestaltet werden können, anstatt von Entwicklern vorgegeben zu sein.

    Der Early Access startet zunächst exklusiv über den hauseigenen Klang-Launcher. Wer lieber über die vertraute Plattform spielt, muss sich noch etwas gedulden: Eine Version für Steam ist erst für den Herbst 2026 angekündigt. Klang Games selbst bezeichnet SEED als eines der ambitioniertesten Life-Sim-Projekte seit Langem – ob das Studio das gewaltige Versprechen einer wirklich lebendigen, spielergesteuerten Welt halten kann, muss sich jetzt in der Praxis zeigen.

    Für alle, die von Standard-MMORPGs mit immer denselben Mechaniken die Nase voll haben, lohnt sich definitiv ein Blick auf SEED. Ob aus dem ambitionierten Konzept am Ende auch ein rundes Spielerlebnis wird, werden die kommenden Wochen im Early Access zeigen.

    Szene aus dem Life-Sim SEED von Klang Games, die den Planeten Avesta und die Gesellschaftssimulation zeigt
    Bildquelle: MMORPG.com

    Quelle: MMORPG.com, GamesBeat